haihaeppchen. 31.08.2012, 17:26 Uhr 30 1

dumm, duemmer, JUGEND!

In der PISA-Studie geht es für Deutschland berg ab! Kaum einer besitzt ein umfassendes Allgemeinwissen - doch woher kommt diese Dummheit?!





Immer mehr Professoren beschweren sich darüber, dass ihre Studenten während den Vorlesungen lieber ihre Zeit am Computer verbringen und sich in sozialen Netzwerken rumtreiben, anstatt der Vorlesung konzentriert zu folgen.

Immer mehr Politiker kritisieren die mangelnde Allgemeinbildung der Deutschlandjugend und kaum jemand beherscht die deutsche Rechtschreibung perfekt.

Häufig erscheinen Internetvideos, in denen Jugendliche nicht einmal wissen, wie viele Bundesländer Deutschland hat oder wie der Name des aktuellen Bundespräsidenten ist.

Worauf lassen sich diese Anschuldigungen zurückführen?

Dass die meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen täglich ihre Freizeit mit dem Fernseher gestalten, steht nicht zur Debatte, doch was einen dort erwartet, ist weniger bildend.
Aus Hartzer-Sendungen wie "Mitten im Leben" , "Verdachtsfälle" oder "Betrugsfälle" lernt man höchsten, dass das Arbeiten nicht nötig ist, eine Bildung nicht von Bedeutung ist und es völlig normal ist, wenn man den ganzen Tag rauchend und Chips "fressend" vor dem Fernseher sitzt.
Auf anderen Programmsendern stößt man auf irgendwelche Sitcoms, in denen Nutten gefickt werden und der tägliche Alkoholkonsum normal erscheint.

Wo soll man eigentlich seine Allgemeinbildung erwerben? Aus dem deutschen TV-Programm mit Sichherheit nicht.
Wäre es nicht auch im Interesse der Politiker, denen es anscheinend so enorm wichtig ist, dass jeder eine umfangreiche Allgemeinbildung hat, das TV-Programm in Deutschland umzugestalten und lehrreicher zu machen?

(Natürlich gibt es Sender, die auch Dokumentationen ausstrahlen, doch wer schaut nicht hauptsächlich Pro7, RTL, RTLII und SAT1 !?)


Dass die Rechtschreibung immer mehr in den Hintergrund rückt, ist auch kein Geheimnis mehr!
Es werden kaum noch Bücher gelesen, geschweige denn Zeitungen.
Es wird lediglich per "WhatsApp" oder in sozialen Netzwerken kommuniziert, jedoch ohne Beachtung der deutschen Rechtschreibung.
Auf Groß- und Kleinschreibung wird kein Wert gelegt, Kommas sind unbekannt und an jeder Ecke lauern Abkürzungen.
Wieso wird sich also noch gewundert, dass kaum jemand den Unterschied zwischen "dass" und "das" kennt und auf Artikel keinen Wert mehr gelegt wird?

Um die junge Gesellschaft von Deutschland wieder auf einen normalen Bildungsstandard zu bringen, muss in Zukunft aufjedenfall etwas geändert werden.  werden.
Wie wäre es mit ein paar bildenden Dokumentationen auf den Hauptprivatsendern oder mit Magazinen und Zeitschriften, die interessant aufgemacht sind und auch nützliche Beiträge haben!
(Wie zum Beispiel "NEON" :)

"Bildung ist das, was die meisten empfangen, viele weitergeben und wenige haben."
[Karl Kraus]

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30 Antworten

Kommentare

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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      Interessant ja auch, dass es zur gleichen Zeit immer wieder um die "Generation Bachelor" geht, die rein leistungsorientiert Selbstkasteiung ohne Ende betreibt, um ja nicht im Wettbewerb unterzugehen.. Ja, Blickwinkel.

      Ich frage mich ja auch, MUSS Fernsehen denn bilden? Für mich ist Fernsehen immernoch Freizeitgestaltung, für einen verantwortungsvollen Umgang damit sind die Eltern zuständig.

      30.09.2012, 18:13 von Juliie
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    • 0

      Genau.

      Wahrscheinlich bin ich nur langsam etwas angenervt vom den ständigen "Fernsehen ist ja ach so blöde - Bücher dagegen - Ja Bücher! Sind der Inbegriff von Weisheit." Nü ja.

      30.09.2012, 22:08 von Juliie
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  • 2

    Tja, und was nun ?
    Die Betrachtung ist mir etwas zu einseitig und
    der Lösungsansatz, nun ja, gut gemeint. Aber immerhin, es gibt einen
    Lösungsansatz .. das ist mehr als manche Parteien im Bundestag bieten,
    wenn sie nur über die gegnerische Partei herziehen statt gemeinsam an
    Lösungen akuteller Probleme zu arbeiten.
    Übrigens halte ich  so
    machen Politiker, der in den letzten Jahrzehnten an der Macht war und
    teilweise auch heute noch ist, auch für das Bildungsniveau
    verantwortlich. Was da nicht alles kaputtreformiert wurde, auch auf dem
    Bildungssektor. Schnell und effizient sollen Schüler ausgebildet werden,
    Studenten erst recht .. dass man aber zum Lernen Zeit braucht,
    vergisst man dabei lieber. Statt dessen Stress ohne Ende, lernen für
    Klausuren um den Stoff nach der Klausur wieder zu vergessen, keine Zeit
    um etwas wirklich zu verstehen und sacken zu lassen.
    Klar, das ist
    nur ein weiterer kleiner Aspekt zu diesem Thema, aber zumindest ein
    erwähnenswerter, wie ich finde. Von fehlenden Zukunftsperspektiven fange
    ich jetzt mal nicht an, ebenso wenig von
    der Tatsache, dass man bei Kindern einiger Menschen festgestellt hat,
    dass sie im Vergleich mit den Kindern der letzten Jahrzehnte auch
    körperliche Mangelerscheinungen haben, das Wachstum ist gehemmt .. und Ursachen liegen u.a. in der Ernährung. Nein, ich rede jetzt nicht von denen, die sich Fastfood reinstopfen, ich rede von denen, die sich nicht mal einen normale Mahlzeit (also ausgewogen, nicht nur immer Tütensuppe oder  Nudeln) am Tag leisten können samt ihren Eltern.
    Im Grunde gibt es noch Romane zu schreiben zu diesem Thema, aber das werde ich jetzt nicht tun.
    Der
    Grundgedanke des Artikels gefällt mir, doch alle Jugendlichen kann man
    nicht über einen Kamm scheren, und auch sonst ist mir das Ganze etwas zu
    einseitig betrachtet.  Aber wie gesagt, die Idee zum Artikel finde ich
    gut.

    01.09.2012, 10:06 von Cyro
    • 0

      P.S.: Verdammt, wieder diese komische Neon-Formatierung. Wenn Dich das so nervt wie mich, hast Du mein o.k. den Kommentar zu löschen; wer mag schon Kommentare lesen die wirklich mitten in jeder Zeile einen Zeilenumbruch haben :-(

      01.09.2012, 10:08 von Cyro
    • 0

      Das hört sich vor allem so an, als hätten die Jugendlichen die alleinige Verantwortung für diesen "Zustand". Dem ist nicht so. Es fängt meiner Meinung nach viel früher an, als im Jugendalter.
      Schon Babys werden zu Konsumenten erzogen.
      Hier eine Krabbelgruppe, da Kinderturnen, Fernsehen, wechselnde Bezugspersonen und Räumlichkeiten, viiieel viel Spielzeug, ständig Programm,  Programm. Häufig alles im Namen der besten "Frühförderung".
      Schon hier lernen sie entertaint zu werden.
      Da bleibt wenig Raum zur Entwicklung eigener Kompetenzen, Dinge zu begreifen, braucht Zeit und Ruhe wie Du schon sagst. Das "Lernen" zu erlernen braucht Zeit.
      Die haben nicht Viele.

      02.09.2012, 09:41 von Igel75
    • 1

      Wobei wir dann bei den Erwachsenen wären und deren Umgang mit den Kindern. Ich denke gerade an dieses Kinderlied :)

      03.09.2012, 10:07 von Cyro
    • 0

      Das war mir bekannt, aber es mal wieder zu hören hat gutgetan :0)

      03.09.2012, 20:33 von Igel75
    • 0

      Der Bildungswahn infiziert alle...am Ende.

      03.09.2012, 20:42 von Igel75
    • 0

      Jo...  da hab ich mir gerade einen nicht neuen, aber trotzdem aktuellen Link angeschaut, in dem es u.a. um Verblödung und Bildungspolitik geht: http://www.youtube.com/watch?v=WHE0HrInrro&feature=related

      04.09.2012, 00:42 von Cyro
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  • 1

    Zum Glück bist Du wissenbegierig,

    01.09.2012, 08:56 von schimmern
    • 0

      Zum Glueck bist du ein Raumschiff und treibst dich im Weltall rum! ;)

      04.09.2012, 08:58 von haihaeppchen.
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  • 1

    Boah sind in dem Text viele Fehler...

    31.08.2012, 20:10 von wordmage
    • 0

      Danke für den wertvollen Kommentar! 

      31.08.2012, 20:19 von haihaeppchen.
    • 2

      Nochmal die Autokorrektur drüberlaufen lassen bevor das in die Schülerzeitung kommt.

      31.08.2012, 20:35 von Lunasol
    • 0

      OMG; hier geht es um Inhalte und ich denke die Message wurde übermittelt! 

      01.09.2012, 00:15 von haihaeppchen.
    • 1

      OMG, wenn ich sowas verfasse, dürfte davon auszugehen sein, dass das fehlerfrei gestaltet ist.
      Ich zitiere 
      Dass die Rechtschreibung immer mehr in den Hintergrund rückt, ist auch kein Geheimnis mehr!


      01.09.2012, 09:27 von FrauKopf
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  • 0

    Wann wurden denn mehr Bücher gelesen und von wem?

    31.08.2012, 19:27 von MisterGambit
    • 2

      Früher, nur von den Reichen. Die anderen mussten Kartoffeln und Zückkerrüben schnitzen.

      31.08.2012, 20:09 von wordmage
    • 0

      Ach komm, als ob nicht mehr Jugendliche Bücher gelesen haben als das Internet und der Fernseher noch nicht so präsent waren! 

      31.08.2012, 20:14 von haihaeppchen.
    • 1

      Ich glaube nicht, Tim.

      31.08.2012, 20:43 von MisterGambit
    • 1

      Ich glaube wohl, Struppi.

      01.09.2012, 00:06 von haihaeppchen.
    • 0

      Wer heute keine Bücher mag, hätte sie früher auch nicht gemocht. Sie sind eher eine Art Kunst und Kunst mag auch nicht jeder.

      Ich denk eher, dass die Zahl der "Leser" gleichgeblieben ist und das es früher nur mehr aufgefallen ist.

      21.10.2012, 21:03 von Naralli
    • 0

      Der Meinung bin ich nicht! Früher wurde von den Eltern mehr Wert darauf gelegt, dass ihre Kinder lesen.
      Heute sind die meisten Eltern so stressüberladen und überarbeitet, dass sie ihre Kinder einfach vor dem Fernseher sitzen lassen und sind froh, wenn sie einmal selbst Ruhe bekommen.

      Außerdem war das Internet vor einigen Jahren noch nicht so präsent und man saß nicht 8 Stunden vor iwelchen Communities!

      21.10.2012, 22:51 von haihaeppchen.
    • 0

      Wann ist denn "früher"?

      21.10.2012, 23:57 von MisterGambit
    • 0

      Im Kaiserreich...
      Vor 10-20 Jahren!

      22.10.2012, 10:58 von haihaeppchen.
    • 0

      Da ist es für deine Meinung sicher irrelevant, dass seit dem viel mehr Bücher verkauft werden, nicht wahr?

      22.10.2012, 13:10 von MisterGambit
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  • 1

    wahre Worte...

    31.08.2012, 19:11 von Johannesv2xi
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