-Maybellene- 16.01.2015, 08:45 Uhr 229 4

Die Pille danach bald Rezeptfrei erhältlich

Neon User täglich

Bisland wurde "die Pille danach" aufgrund von ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder bei Problemen mit der üblichen Verhütungsmethode vom Arzt verschrieben.
Dieser führte vorsorglich eine Beratung durch und mit dem verschriebenen Rezept konnten Mädchen oder Frauen dann das entsprechende Präparat in Apotheken kaufen.

Nun soll es "die Pille danach" rezeptfrei in Apotheken geben. Die Beratungen sollen dann die Apotheker vor Ort übernehmen, die dafür ausreichend qualifiziert seien.

In 28 europäischen Ländern ist sie bereits rezeptfrei erhältlich.
In Österreich ist sie beispielsweise schon seit 2009 rezeptfrei. Gesundheitsminister Alois Stöger ist nach 5 Jahren rezeptfreiheit immer noch überzeugt von seiner damaligen Entscheidung.
So sollen laut einer Umfrage 31 Prozent der befragten Frauen das Präparat schon einmal eingenommen haben. Der Bekanntheitsgrad soll zudem größer geworden sein, immerhin 94 Prozent der befragten Österreicher wissen was "die Pille danach" ist.

Besonders an Wochenenden oder Nachts sei es für Frauen nicht einfach, schnell an einen Arzt zu kommen, der ihnen das Rezept verschreibt. Am wirksamsten ist das Präparat nämlich, wenn man es innerhalb von 24 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr einnimmt.

Der Weg zum Arzt wird also gespart, kann der Griff zur Pille danach dadurch ausgenutzt werden? Mal eben schnell in die Apotheke und das "Problem" ist gelöst? Wird der Umgang mit Verhütungsmethoden dann gelassener angegangen? Oder wird die Pille danach dann sogar als Verhütungsmethode genutzt?

Das alles könnte passieren. Es kann aber auch sein, das die Rezeptfreiheit viele ungewollte Schwangerschaften verhindern kann. Immerhin werden in Deutschland jährlich rund 135.000 schwangerschaftensabbrüche vorgenommen.



Wie steht ihr zu dem Thema?

Seid ihr für oder gegen die Rezeptfreiheit?

Glaubt ihr, man geht durch die Rezeptfreiheit gelassener mit Verhütungsmethoden um?



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229 Antworten

Kommentare

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  • 0

    Ich war der Idee gegenüber zunächst skeptisch, bis ich tatsächlich mit Medizinern über die rezeptfreie Pille gesprochen habe. Seitdem bin ich überzeugt davon, dass es ein Fehler ist. 

    Mittlerweile kommen Mädchen in die Apotheke, denen die Hormon-Keule einfacher erscheint oder sie ihre Verhütung vergessen hätten. Ehefrauen holen sich die Pille danach, weil es nicht so schädlich sei "Täglich die Pille zu nehmen, wenn ich nur drei Mal im Jahr mit meinem Mann schlafe. Dann doch lieber ohne alles und anschließend ab in die Apotheke". 
    Um diese Realität eigentlich verhindern zu wollen, gibt es vor der Herausgabe der Pille danach ein obligatorisches Beratungsgespräch. Nur leider sieht das so aus: Die peinlich berührte Apothekerin stellt Fragen nach einem Leitfaden, den sie vor sich liegen hat. Floskeln wie "Ich weiß es ist Ihnen unangenehm, aber wir müssen jetzt da durch" fallen zwischen Fragen wie "Wann hatten Sie das letzte Mal Ihre Menstruation?" oder "Was ist genau passiert, warum brauchen Sie die Pille danach?". 
    Apothekensprecher schicken eine Ansprache nach der anderen heraus, um vor der zu schnellen Herausgabe zu warnen. Andere begrüßen die neue Richtlinie überhaupt nicht. Und wenn ein Experte seines Fachs schon skeptisch gegenüber seinen eigenen Werkzeugen ist, würde ich schreiend aus der Werkstatthalle rennen... . 

    05.05.2015, 22:25 von pennyroyal
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  • 0

    Wie erreicht man bloß dass sich diese Menschenplage nicht vermehrt wie die Pest, wie Ratten in der Kanalisation?

    Hackt den Männern die Schwänze ab und näht den Frauen die Vaginas endlich zu, ekelhafte Menschenpest!

    Der Versuch mit dem ehemaligem Rattengift Fluorid klappt nicht so ganz, versuchen wir es mal mit etwas anderem, hm, Schatz?

    Lass sie doch ficken wie sie wollen, wir bomben irgendein Volk mal aus, dann gleicht sich das wieder aus.


    19.01.2015, 14:14 von SirMCPedta
    • 2

      :O   

      19.01.2015, 14:25 von mirror87
    • 2

      Fühlst du dich besser?

      19.01.2015, 15:02 von Jimmy_D.
    • 9

      Auch wenn's draußen kalt ist, musst du hin und wieder mal lüften in deiner Bude, SirMC.

      19.01.2015, 15:45 von Matsumoto
    • 1

      Gerade dann, sonst schimmelt's schnell mal!

      20.01.2015, 01:38 von Grumpelstilzchen
    • 1

      Aber nur Stoßlüften. Wenn man im Winter die Fenster kontinuierlich auf Kipp lässt, kann es schnell überm Fenster zu Schimmel kommen.

      20.01.2015, 10:44 von Jimmy_D.
    • 0

      Genau, 5 min alles aufreißen und dann wieder schön verschließen.

      20.01.2015, 12:24 von Grumpelstilzchen
    • 1

      Aber Vorsicht vor dem Zug. Der kann dir deinen Mund hinters Ohr befördern.

      20.01.2015, 12:28 von Jimmy_D.
    • 1

      Könntet Ihr mal in unsere Hausgemeinschaft kommen und das meinen selten dämlichen Nachbarn tatkräftig erklären und demonstrieren ?

      22.01.2015, 10:09 von cosmokatze
    • 0

      Wenn du im Gegenzug das Plenken lässt, gern.

      22.01.2015, 13:48 von Grumpelstilzchen
    • 0

      Ich kann nix dafür. neon formatiert ja schon mal gerne wie es möchte, egal ob es vorher in Ordnung war.

      22.01.2015, 14:12 von cosmokatze
    • 0

      Als ob.

      22.01.2015, 15:16 von Grumpelstilzchen
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  • 1

    Nach länger Zeit mal wieder hier rein geguckt. Jetzt weiß ich wieder, warum ich so lange nicht hier war.


    Und tschüss.

    19.01.2015, 10:12 von miss_mel
    • 0

      Lags jetzt an meinem NUT oder an der Diskussion?

      19.01.2015, 10:47 von -Maybellene-
    • 4

      Bei aller Sympathie, Mel...


      Welchen Sinn haben solche Beiträge?


      Außer, dass man damit eine der wenigen User, die sich hier noch ehrlich bemühen aktiv was mitzugestalten und Diskussionsthemen zu liefern, demotiviert.


      Find ich ehrlich unnötig, solche Andeutungen.

      Warum kann man nicht einfach sagen, was einen ankotzt oder es schlicht dabei belassen?


      Versteh ich nicht.

      19.01.2015, 10:49 von Pixie_Destructo
    • 0

      Pixie, mich kotzt nichts an.

      Thema finde ich super und wichtig. Nur manche Kommentare finde ich unnötig. Aber das hat ja was mit MIR zu tun, deshalb verstehe ich nicht, warum mein Kommentar so bescheuert sein soll. Weil nicht inhaltlich? Da gibts ja ganz andere...
      Nach Schulz von Thun war das eine Ich-Botschaft.

      19.01.2015, 11:55 von miss_mel
    • 0

      Und woher soll man denn wissen, worauf Du Dich beziehst, Mel?

      Hier kann schließlich keiner hellsehen.

      19.01.2015, 12:12 von Pixie_Destructo
    • 0

      Es war auch angenehm, wenn Du mir in dem Kontext keine Wörter in den Mund legst.

      Von "bescheuert" hab ich nix gesagt.

      19.01.2015, 12:14 von Pixie_Destructo
    • 0

      edit: war = wäre

      19.01.2015, 12:15 von Pixie_Destructo
    • 0

      hm ich denk, es wäre da effektiver wenn du es direkt unter dem Kommentar schreiben würdest.

      Oder noch besser: mitreden. Sag deine Meinung!

      19.01.2015, 13:40 von -Maybellene-
    • 0

      Ich ziehe meinen Kommentar zurück.

      19.01.2015, 13:43 von miss_mel
    • 1

      Ich denke miss_mel häts wieder mal nötig... typischer Fall von Hysterie!






      19.01.2015, 16:17 von Einnahme_ohne_Wasser
    • 3

      Murphy's Law: So ziemlich jeder, der es eine Weile geschafft hat, von Neon runterzukommen, wird früher oder später aber mindestens mal wieder fünf Minuten finden, in irgendeinem Kommentarstrang abzusenfen, dass das eine gar formidable Entscheidung war, die er nicht bereut.
      Mal schauen, wann's bei Surecamp mal wieder so weit ist.

      20.01.2015, 01:41 von Grumpelstilzchen
    • 0

      Und EoW gehört übers Knie gelegt.

      20.01.2015, 13:02 von Jimmy_D.
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  • 2

    Ich schließe mich meinem Vorposter an, Aufklärung ist unheimlich wichtig. Als Mann ist es zudem einfacher zu verhüten und auch noch billig. Trotzdem ist dies ein guter Schritt und schon lange überfällig gewesen.

    18.01.2015, 15:13 von aco
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  • 1

    Heutzutage hat jeder Junge win Kondom im Geldbeutel und Mädchen habens irgendwo nicht so offensichtlich. Über Fragen wie "Kann man vom Blasen schwanger werden?" lachen schon 15jährige und Ältere runzeln besorgt die Stirn.

    Aufklärung ist da. Je mehr, desto besser.
    Natürlich kann es als Danachverhütung missverstanden werden. Aber Menschen können auch in Alkohol die Lösung ihrer Probleme sehen. 
    Da ist die Frau für ihren eigenen Körper verantwortlich.

    18.01.2015, 00:30 von Mihoma
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  • 2

    Was ist denn normal? Welche Wartezeiten kommen unter im Normalfall, wenn man die Pille danach will? Bei mir war es:


    2010, in Würzburg. Panne beim Kondom. 3 Stunden warten in der Notaufnahme, 45 Minuten Gespräch mit jungen Assistenzarzt, der mich untersuchte und mit mir alle Verhütungsmittel von A-Z durchging, davon 15 Minuten Vortrag zum Wirkungsmechanismus bei der Pille danach. Und das mitten in der Nacht.

    2013 in Wien: Pille zweimal vergessen (dumm, dumm, gebe ich zu). Apotheke. 2 Minuten anstehen. Ich kaufe die Pille danach wie das Aspirin. Keine Beratung, nicht mal, wie ich sie einnehmen soll. Bezahlen. Raus.

    Im ersten Fall war ich zwar vom Gespräch amüsiert, aber es war eindeutig zu lange inkl. Wartezeit. Im zweiten Fall fragte ich mich, was denn wäre, wenn ich ein Dummerchen wäre, das dieses Ding zweimal die Woche holt.

    Im ersten Fall spürte ich Nebenwirkungen. Ich bildete mir diese wohl auch ein, weil der Arzt mir erklärt hatte, was das Ding mit mir alles anstellen wird. In Wien spürte ich nichts. Rein gar nichts. Als hätte ich ein Smarties gelutscht. Inhalt war der gleiche unter anderem Namen. Da habe ich auch gesehen, dass die Psyche eine Rolle spielt, ob man direkt Angst vor Nebenwirkungen bekommt oder das sorglos runterschluckt.

    17.01.2015, 11:52 von exvienna
    • 1

      Danke das du deine Erfahrungen mit uns teilst!

      17.01.2015, 14:58 von -Maybellene-
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  • 2

    Ich finde die Thematik gar nicht so dramatisch. Aber mir kommt es vor, als sei dein Text so gestrickt, als wäre es das.
    Ich muss wohl an meiner Wahrnehmung schrauben. Hier ein kleines Beispiel:

    Was auffällig ist, dass dein Text bereits triggert. "durch die Rezeptfreiheit gelassener". Sind wir verkrampft, verbissen, verkopft? Ich bins nicht.
    Und nochmal, fernab der Schwangerschaftsthematik: MENSCHEN übertagen Aids, Syphilis, Tripper, Feigwarzen, Genitalherpes etcpp. und diese kleinen Banausen lassen sich NICHT mit der Pille danach kurieren. Worauf will er hinaus: Gummis schützen. Nicht nur vor ungewollten Befruchtungen.

    -Apotheker sind qualifiziert (und eben nicht unqualifizierter als Ärzte (viele)).
    -Gepimpert haben schon immer alle und werden alle miteinander.
    -Die Pille danach macht genug "kaputt", wenn das nicht genug Wachrütteln ist..
    -Selbst trotz Einnahme der Pille kommt  es gelegentlich zu ungewollten Schwangerschaften.

    Überwachung und totaler Formalismus schützen nicht vor Sex. Und Kindern. Denn, nur am Rande, selbst die Pille danach ist kein absoluter Garant für nix.

    Die Apotheker werden unterm Strich den Pillenbedürftigen genau das Selbe sagen, wie auch die Ärzte.
    Und endlich entfällt die Last des Umwegs. Aber eben nicht die Last der Nebenwirkungen. Oder gar des Denkens. Aber betrunken und denken? Wirf den ersten Stein.

    17.01.2015, 10:07 von LifeInANick
    • 0

      Ich habe eine Frage gestellt und wollte zum denken anstoßen.
      Damit wollte ich nicht sagen, das irgendwer verkrampft o.ä. ist.

      17.01.2015, 10:23 von -Maybellene-
    • 0

      Ich habe eine Frage gestellt und wollte zum denken anstoßen.
      Damit wollte ich nicht sagen, das irgendwer verkrampft o.ä. ist.

      17.01.2015, 10:23 von -Maybellene-
    • 0

      @ Lifeln


      Deinen Argumenten stimme ich ja zu. Dass auch Apotheker qualifizierter sind. Erlebnis vor zwei Jahren: In der Apotheke hat eine Kundin Rezepte für den Nuvaring. 2mal 3 Monate. Erst die Apothekerin macht sie darauf aufmerksam, dass ihr Arzt ein Vollpfosten ist, weil nach Unterbruch der Kühlkette die Packung in drei Monaten aufgebraucht sein muss. Manchmal haben Apotheker sogar mehr Ahnung als Ärzte.

      Aber dann sind wir generell bei einem Problem. Warum darf die Apotheke dann nicht ohne Rezept die Pille abgeben? Vielleicht die Minipille? Die Pille danach ist ja nichts anderes als eine 50fach dosierte Minipille. 15 Minuten Beratung über Vorbelastungen, ob die Frau auch im BIld ist, wie die Pille wirkt und dann die Packung verkaufen? Und wenn wir das weiterdenken, warum darf der Apotheker nicht ohne Rezept Antibiotika verkaufen? Manchmal kann eine Lungenentzüngung verhindert werden, wenn diese sofort genommen werden und nicht erst nach drei Tagen, bis man endlich beim Arzt vortanzen kann? Ich werfe deshalb die Befürworter der Rezeptpflicht nicht direkt in die klerikale Ecke. Es gibt durchaus Argumente, dass man ein solches Hormonbonbon nur gegen Rezept ausgibt.

      17.01.2015, 11:01 von Puenktlicherzug
    • 1

      ich glaube nicht, dass man apotherker per se pauschal miteinander vergleichen kann. der eine ist besser, der andere weniger gut informiert. gleiches gilt für allgemeinärzte die sich in fachfremde oder eher spezialgebiete einfuchsen müssen. oder das halt getan haben oder eben auch nicht.

      17.01.2015, 14:29 von yuhi
    • 2

      @Pünklicherzug.
      Mir stehen die Haare zu Berge.
      Antibiotika? Das kannst du nicht ernst meinen, hoffe ich.
      Wenn wir nun die Diskussion über den Sinn und Zweck der Rezeptpflicht per se beginnen, wirds arg ausschweifend und Bücherfüllend.

      Ich finde den Kommentar von exvienna recht plakativ. Die Prozedur, auf die du auch hinaus willst, um die es geht, wenn ein/e MenschIn solch ein Präperat kauft, ist nicht nur, sondern eben auch abschreckend. Und, ganz klar, ohne jeden Zweifel, aufklärend.
      Hierbei könnte man aber allen Apothekern diesbezüglich "Richtlinien" auferlegen, die diese "Bauchschmerzsituation" á lá Aufklärung auch vornehmen. Das sprengt Zeit und Kompetenz eines/r ApothekersIn? Ärzte schenkten mir und den Frauen bezüglich dessen, auf meinen streng begrenzten Erfahrungen, selten mehr als 2 Minuten Aufmerksamkeit. Setzten-sechs-Blick musste im Großen und Ganzen reichen.

      Jedoch auch hier: ich neige nur selten dazu, dem System die Verantwortung zu übertragen, es den vögelnden Bürgern schwer zu machen, über Empfang und Verhütung nicht Kraft des eigenen Geistes zu entscheiden.
      Klar ist das Ding "ne Bombe". Aber mit Verlaub: ein Kind auch.

      @Yuhi: stimmt, pauschalisieren ist scheiße. ;,)Mein Fehler.

      17.01.2015, 16:53 von LifeInANick
    • 2

      1x nehmen müssen. Mir war's tagelang kotzübel! Freiwillig (ohne triftigen Grund) ganz bestimmt nicht mehr!


      Und ich stimme Life wirklich zu: Die Leute haben auch Selbstverantwortung und es gibt viel mehr, vor dem man sich schützen sollte!
      Antibiotika hingegen sollte man wirklich nicht wie Smarties einwerfen. Das hat deutlich weitreichendere Konsequenzen (s. Resistenzen etc.).

      17.01.2015, 18:11 von TheCaptainsFiancee
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  • 0

    Bäh! Nee!

    16.01.2015, 23:08 von JohnLoco
    • 0

      ♫ Going loco down in Neonpulco, if you stay too long ♫

      18.01.2015, 18:30 von mirror87
    • 0

      Oh yeah!

      23.01.2015, 22:57 von JohnLoco
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  • 2

    also mir fehlen hier ein paar entscheidende informationen im text bevor man überhaupt eine pro-oder-contra-frage stellen kann:

    was ist denn die "pille danach" überhaupt?
    was passiert denn da im körper? nebenwirkungen?
    warum ist sie bis jetzt nur beim arzt erhaltbar? dafür muss es ja gründe geben.

    selbstbestimmung, aufgeklärtheit und so weiter mag ja alles stimmen und schön und wichtig sein. aber ich muss da einfach traurig den kopfschütteln. geht doch nich immer von euch selbst aus. die masse ist einfach mal nicht so geerdet und informiert (gebildet).
    das das "gespräch" beim apotheker auch nur ansatzweise das vieraugengespräch beim arzt ersetzt, könnt ihr aber sowasvon vergessen!

    16.01.2015, 22:42 von Tyler.Durden
    • 0

      schaun se mal hier

      16.01.2015, 23:04 von yuhi
    • 0

      Der Arzt in der Ambulanz kann sich auch nur auf die Aussagen der Patientin verlassen. Es wird in der Regel bis auf die Anamnese keine weitere Diagnostik durchgeführt. Es gibt also keinen Grund, diese Aufgabe nicht dem Apotheker zu überlassen. In der Ausnahme/ im Zweifel wird sowieso in eine Klinik verwiesen.

      17.01.2015, 09:07 von Feodor
    • 1

      Der Arzt in der Klinik hat mit mir tatsächlich die letzten vier Zyklen durchgerechnet, eine Wahrscheinlichkeitsrechnung unter Vorbehalt angestellt, wann mein Eisprung sein könnte, welche Präparat in Frage kommt, unter Berücksichtung meines Gewichtes und mir erzählt, welche Symptome auftreten können, die ich mir dann natürlich alle eingebildet habe. Inklusiv der Empfehlung, nach 18 Tagen doch einen Schwangerschaftstest zu machen wegen 5% fail.

      17.01.2015, 11:57 von exvienna
    • 0

      als ich das gestern bei doc check las, kamen mir einige bedenken zum thema aufklärung durch den apotheker....wenn ich das lese, wird mir mehr als mulmig. ich persönlich würde das niemals ohne ärztliche beratung nehmen...

      17.01.2015, 12:01 von yuhi
    • 1

      ich habe nicht selten das gefühl, dass pharmazeuten häufig mehr über die präparate wissen als die ärzte.
       
      klar - wenn da ´n gyn-arzt des vertrauens verfügbar ist : super. aber wenn man im kreiskrankenhaus pampahausen oder der knallevollen gyn-aufnahme des großstädtischen hauses der maximalversorgung mit dem diensthabenden approbierten redet...njo.
      da würde ich nicht ganz so viel von der ärztlichen beratung erwarten...


      17.01.2015, 14:17 von PixelAspect
    • 0

      man hat ja auch einen gewissen zeitlichen spielraum. ob ein allgemeinmediziner jetzt mehr als ein apotheker weiß, kann ich  nicht beurteilen. da wird es auch niemals ne pauschalaussage geben können.
      vielleicht hätte ich mich präziser ausdrücken sollen. ohne gynäkologische beratung.
      und bei meinem bekomme ich, im notfall einen termin am gleichen tag.

      17.01.2015, 14:24 von yuhi
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