Verena_Lugert 12.08.2010, 14:42 Uhr 0 1

Die Ölkatastrophe

Palmöl ist in unserer Margarine, unserem Shampoo, unserem Kraftstoff. Für den vermeintlichen ÖKOROHSTOFF werden in Indonesien Urwälder gerodet, Einheimische vertrieben, Orang-Utans getötet. Staatliche Kredite aus Deutschland fördern den Raubbau zusätzlich.

Sie haben Lenis Mutter regelrecht gemetzelt. Totgeschlagen, tot gestochen. Leni, ihr Kind, ist entkommen, sagen die Bauern, es soll irgendwo bei einem Tagelöhner in einem Verschlag vor sich hin vegetieren. Lenis Muter haben sie mit der Machete die Hand abgehackt. Eine Million indonesische Rupiah, ungefähr neunzig Euro, zahlt das Plantagenmanagement für eine solche Orang-Utan-Hand, den Beweis, dass wieder eines der vom Aussterben bedrohten Tiere der Plantage für immer fernbleiben wird. Nicht nach Futter suchend über die wüsten, sich oft hunderte Quadratkilometer ausdehnenden Flächen irren und auf der Suche nach Nahrung an den Schösslingen der Ölpalmen knabbern wird.

Denn die Pflanzen sollen wachsen, sind sie doch der Keim eines globalen Milliardengeschäftes: Palmöl. Die Palmfrüchte bergen das Versprechen Biosprit, besser Agrosprit. Das märchenhaft klingt in Anbetracht dessen, dass die fossilen Energien nicht nur endlich, sondern tatsächlich bald erschöpft sind: Wir können weitermachen wie bisher! Es gibt Nachschub! Und sogar in Bioqualität!

Wir halten uns mit beiden Armen an den Haltegriffen fest, weil die Schlaglochkrater so tief sind, dass unsere Köpfe sonst gegen das Jeepdach knallen würden. Wir sind in Ostkalimantan, Borneo, Indonesien. Auf der Straße von Berau nach Muara Wahau fahren wir jetzt, tiefe Nacht ist hereingebrochen, durch die offenen Fenster dringt die endlich kühler gewordene Luft der Tropen, der betörende Dunst des Dschungels, seine Feuchtigkeit, der Geruch von Humus, von Blattwerk, Verwesung und fruchtbarer Erde. Seine Entstehung hat Millionen von Jahren gedauert. Urwaldriesen wachsen hier, hunderttausende von Arten haben hier ihr Habitat, fast ausgestorbene wie die Orang-Utans. Und viele unentdeckte, die aber schon vor ihrer Entdeckung ausgestorben sein werden. Der Urwald ist die medizinische Schatzkammer der Erde. Forscher vermuten, dass sich in den Blättern, Wurzeln oder Stielen der Pflanzen Inhaltsstoffe befinden, die gegen das Aidsvirus aktiv sind. Und: Der Urwald ist die grüne Lunge unserer Erde, er bindet das von uns so sorglos in die Atmosphäre entlassene Kohlendioxid, das CO2, und produziert Sauerstoff. Borneo, die drittgrößte Insel der Welt, war ehemals fast zu hundert Prozent von dichtem Urwald bedeckt. Heute ist sie das nur noch zur Hälfte. Und die wird in rasender Geschwindigkeit dezimiert: Der Westen giert nach Palmöl - und in Indonesien werden für Palmölplantagen jeden Tag 5000 Hektar Regenwald gerodet, eine Fläche so groß wie 300 Fußballfelder in der Stunde, Tag und Nacht, Monat für Monat.

Plötzlich huscht ein beige-schwarzes Tier über die Fahrpiste, verschwindet im Dunkel der Bäume, ein Leopard! Wir fahren weiter holpernd durch die Nacht. Immer wieder donnern die gelben Lkws vorbei, hoch aufgetürmt beladen mit den dicken Fruchtständen der frisch geernteten Palmfrüchte, bis zu fünfzig Kilo schwer, sie sind auf dem Weg zur Ölmühle. Tag und Nacht wird transportiert und verarbeitet, die Plantagen unterhalten eigene Ölmühlen. Das Palmöl wird zu den Raffinerien nach Dumai gebracht, dann nach Rotterdam verschifft, von dort kommt es zum Beispiel nach Pratau zu Sanella oder landet in Form von Emulgatoren in Nivea-Creme. Palmöl steckt in Nutella, in Kellogg's Smacks, in Milka-Schokolade mit Cremefüllungen, Derivate aus Palmöl oder Palmkernöl finden sich in Haarpflegeprodukten und Kosmetika von L'Oreal und in den Waschmitteln Persil und Frosch. Ikea kauft den Rohstoff in riesigen Mengen, die unschlagbar niedrigen Preise für Kerzen und Teelichter wären ohne den billigen Rohstoff Palmöl nicht zu ermöglichen.

Und Palmöl steckt vor allem auch in unseren Tanks: Der in Deutschland vorgeschriebene Biokraftstoffanteil von derzeit zwischen fünf und sieben Prozent lässt den Palmölbedarf nach oben schnellen. Die sogenannte Biokraftstoffquote, die dem Klimaschutz dienen soll, führt dazu, dass immer mehr Urwald in Kalimantan abgeholzt wird. Und treibt den CO2- Ausstoß in die Höhe: Denn in Kalimantan steht der Urwald auf Torfmoor, einem riesigen Kohlendioxidspeicher, der noch vom Dschungelboden versiegelt ist. Wird der Wald aber gerodet, würden 84 Milliarden Tonnen Treibhausgas in die Atmosphäre emittieren.

Endlich sind wir angekommen, es ist drei Uhr nachts, wir sind in Muara Wahau, einer trostlosen, ärmlichen Ansiedlung, die wie eine Wildweststadt wirkt. 20 000 Menschen leben hier, es ist glühend heiß, im Hotel gibt es keine Dusche, man spritzt sich notdürftig mit den Händen etwas Wasser auf den von Mücken zerstochenen Körper. Im Restaurant gibt es Kohl mit Innereien, einen Internetzugang sucht man vergebens, genau wie ein Bier, Indonesien ist zum größten Teil muslimisch. Nach ein paar Stunden Schlaf frühstücken wir, Toast und Margarine ? »Palmboom« steht auf der Packung. Wir fahren zu den Plantagen, halten an einer Rodungsfläche, die trockene, rote Erde ist in der Hitze geborsten, keine Wolke steht am Himmel, ohne Regenwald weniger Regen, der Wald versorgt sich durch Verdunstung selbst mit Wasser. Wird er abgeholzt, trocknet der Boden aus. In der Ferne hören wir die Sägen, wir können nicht direkt zu den Arbeitern, es ist gefährlich, auf den Rodungsflächen und den Plantagen herumzuschnüffeln. Die Motorsägen übertönen das Zirpen, Zwitschern, Rätschen, die Geräusche des Urwaldes, der mit wenigen Metern Abstand an die gerodete Fläche anschließt mit seinem üppigen Grün. Etwas Rotes blitzt durch die Baumkronen: Ein Orang-Utan schwingt sich durchs Geäst.

»Poverty to Prosperity«, wirbt der Palmölmulti Makin Group auf seiner Website. »Where humanity, productivity, passion and environment work in harmony.« Die Holzfäller hausen in einer tagsüber verlassenen Baracke, ein paar Bretter, die von Folie überdacht sind. In dem Verschlag herrscht eine Backofenglut, ein Teller mit Fisch, sorgfältig von einem anderen Teller abgedeckt, aber in der Hitze sauer geworden, wartet als Abendmahlzeit. Es gibt keinen Strom, kein Wasser, eine schwarze Plastiktüte mit Essensvorräten hängt an einem rostigen Nagel, rote, kleine Zwiebeln, etwas Knoblauch, »Indomie«, die ortsüblichen Fertignudeln, finden sich darin. Bleierne Trostlosigkeit hängt über dieser Elendsexistenz, vier, fünf Dollar verdienen die Arbeiter am Tag. Sie wurden innerhalb der »Transmigrasi«, wie das indonesische Umsiedlungsprogramm heißt, in Borneo angesiedelt, mitfinanziert unter anderem von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit und der Weltbank. 230 Millionen Menschen leben auf den 13 000 Inseln, Indonesien ist eines der bevölkerungsreichsten Länder der Erde. Doch weil fast die Hälfte der Bevölkerung auf Java lebt, platzt die Hauptinsel aus allen Nähten. Man bot Bauern aus Java und Madura die Umsiedlung an ? gab ihnen etwas Land, Dünger, Material für ein Haus. Und schickte sie auf andere Inseln, zum Beispiel nach Borneo. Dort herrschten jedoch andere Bodenbedingungen, die Ernte war spärlich, bald versanken die Umsiedler in bitterer Armut. Und konnten von den Ölplantagen als willige Arbeitskräfte rekrutiert werden.

50 000 Hektar sind auf dieser Plantage gerade frisch gerodet worden, bis zum Horizont erstreckt sich das sandige Erdrot, seine schrundigen Schneisen, weiter hinten erkennt man das genoppte, regelmäßige Grün der Plantagen. Einige Plantagen in dieser Gegend gehören Sinar Mas, indonesisch für »Goldstrahl«. Sinar Mas ist der Palmölgigant schlechthin in Indonesien, der immer wieder am Gesetz vorbei rodet und zerstört. Mehr als 400 000 Hektar Wald hat Sinar Mas nach Greenpeace-Recherchen bereits mit Ölpalmen bepflanzt. Doch der Plan sieht laut der Umweltschutzorganisation vor, weitere 1,3 Millionen Hektar in Indonesien für die Firma zu roden. Kunde von Sinar Mas war bis vor kurzem auch Nestlé, der für Schokoriegel wie Kitkat Palmöl von dem Konzern bezogen hat. Wegen massiver Proteste von Greenpeace stellte Nestlé den Bezug von Sinar-Mas-Palmöl ein. Auch Unilever hat seinen Millionenvertrag mit Sinar Mas gekündigt. NEON-Nachfragen zur Unternehmenspraxis beantwortet der Konzern nicht, auf seiner Jahreshauptversammlung in Singapur wurden im April alle Journalisten ausgeladen.

Wir fahren zu einer Sinar-Mas-Plantage, schließen die verdunkelten Fenster des Wagens, Sinar Mas soll mit ungebetenen Besuchern nicht zimperlich umgehen. Mehrere tausend Hektar ist die Plantage groß, man könnte sich in den immer gleichen Reihen verfahren - und wir tun es schließlich auch. Schnurgerade Karrees, in denen in gleichmäßigen Abständen abertausende von Ölpalmen wachsen, wo früher Land der Dayak, der Ureinwohner Borneos war.

In einem Dorf am Rand der Plantage leben Dayak. Alte Frauen sitzen auf den Veranden, Beine und Arme mit einer Tinte aus Pflanzenextrakten und Schweineblut tätowiert, die Ohrläppchen lang gezogen von schweren Ringen. Den Wald betrachten die Dayak als ihr ureigenstes Refugium, sie ernährten sich von ihm, hatten kleine Reisfelder darin, jagten seine Tiere. »Sinar Mas hat uns den Wald gestohlen!«, sagt Wilson, einer der Dayaks. Nach dem indonesischem Adat-Recht, dem Gewohnheitsrecht, hätte der Konzern nicht das Recht dazu - doch Sinar Mas hat sich über alle Gesetze hinweggesetzt. Immer wieder eskalieren Konflikte, immer verlieren die Ureinwohner, da Regierung und Polizei die Konzerne unterstützen. Stolz und kriegerisch sind die Dayak - und werden nun vom Hunger gezwungen, als Tagelöhner auf den Plantagen zu arbeiten, die auf ihrem eigenen Land stehen.

Es ist Abend geworden, vor den Hüttchen im Dayak-Dorf sind Einbäume aufgehängt, man ist mit ein paar Schritten unten am Fluss, auf dessen anderer Seite sich grün der Dschungel ausbreitet. In der Dorfmitte steht die Versammlungshalle der Dayak, es ist eine Explosion aus Farben und Schnitzwerk, verschlungene Linien, die von stilisierten Sonnen weg- und wieder zu ihnen hinführen, dann wieder zu Menschenfiguren, aus denen Ranken und Blätter wachsen. Symbole für das All-Einheitsverständnis und das animistische Weltbild der Dayak, denen die Natur Teil ihrer selbst ist. Dass die Dayak von den Umständen gezwungen werden, als Plantagenarbeiter ihre eigene Lebensgrundlage zu roden und zu zerstören, erfüllt sie mit tiefer Bitterkeit. »Wir werden kämpfen!«, sagt Wilson. Sein Großvater und sein Vater hatten noch das Ritual der Kopfjagd vollzogen ? wenn ein Mann heiraten wollte, musste er einen Feind töten und den Kopf des Feindes der zukünftigen Braut bringen. Wilson hat dies nicht getan, als er heiratete, tötete er einen Orang-Utan, den Schädel hat er noch heute. »Aber auch das tun wir nicht mehr, seit die Orang-Utans immer weniger werden!«, sagt er. Denn auch die sind Opfer des Palmbooms. Durch die Rodungen haben die Tiere keinen Lebensraum mehr, sie verhungern - oder werden von den Plantagenarbeitern ermordet. Orang heißt Mensch. Utan heißt Wald. Hunderttausende gab es noch vor fünfzig Jahren, jetzt sind es kaum mehr 50 000.

Im Hotel packen wir schnell unsere Sachen - wir fahren heute die Nacht durch, sind in Eile: Amang, unser Begleiter, der für das »Center for Orang Utan Protection«, arbeitet, hat einen Anruf bekommen: Der junge Affe, dessen Mutter auf einer Plantage ermordet worden war, sei gefunden worden, er muss gerettet werden. Wir machen uns auf den Weg, Kalimantan ist riesig, die Straßen so schlecht, dass man manchmal für kaum hundert Kilometer sieben Stunden braucht. Wir fahren nach Samarinda, nach Tenggarong, setzen mit einer Bootsfähre über den braungrünen mächtigen Mahakam, den größten Strom Ostkalimantans. Der Außenborder tuckert uns über den Fluss, Kinder baden darin, Frauen schlagen die Wäsche auf Bretter und spülen sie im Wasser aus. Die Menschen sind bitterarm.

Dschungel und Plantagen wechseln sich ab, wir fahren weiter, stundenlang. Wir halten im Nirgendwo an einer Hütte an, ein magerer, zerlumpter Arbeiter will erst Geld für das Tier, gibt dann klein bei. Er öffnet einen dunklen Holzkäfig, zieht den völlig verstörten Orang-Utan heraus, wir nehmen ihn mit zu uns ins Auto, wir verschwinden schnell, bevor es Probleme gibt. Wir taufen das Äffchen Leni, es ist ein Baby, ein Weibchen, es kauert auf meinem Schoß, nimmt mein Gesicht in seine Hände, riecht daran, streichelt es langsam. Es wird im Rehabilitationszentrum fünf Jahre lang auf seine Auswilderung vorbereitet werden, bis es die nötigen Fähigkeiten erlernt hat, um auch ohne seine Mutter allein im Urwald zu überleben. Die meisten Tiere überleben die Auswilderung aber nicht.

Der Orang-Utan ist das Symboltier für die Tragödie, die sich gerade in Indonesien abspielt. Stirbt er aus, ist das traurig, aber keine ökologische Katastrophe. Doch wenn er ausstirbt, weil die Wälder verschwunden sind, wird die Welt nie mehr so sein wie zuvor. Der indonesische Präsident Yudhoyono verkündet in den Tagen, in denen wir in Kalimantan sind, ein Moratorium der Abholzung ? doch der Masterplan der indonesischen Regierung sieht vor, in den nächsten Jahren 20 Millionen Hektar Regenwald für neue Plantagen zu roden. Seit 1995 hat sich der weltweite Bedarf verdoppelt, bis 2020 soll er sich noch einmal verdoppeln.

Im Rehabilitationszentrum geben wir den Affen ab, das Tier wird in einen Käfig gesperrt, in dem Blätter liegen, ein paar Bananen. Mir bleibt Lenis zirpendes Weinen im Gedächtnis, als wir gehen. Ihre riesigen Augen, ihr Samtgesicht. Sie hatte beim Abschied aus dem Käfig herausgegriffen und meine Hand festgehalten. Dann hat sie mein Tuch vom Hals genommen, es zwischen die Gitter gezogen und sich darin eingewickelt.

Wir fahren. Durch triste braunrote Landschaft, durch Stauberde, wo noch vor Monaten üppig-grüner Urwald stand. Seit immer mehr gerodet wird, sei auf Borneo das Wetter vollkommen aus den Fugen geraten, erzählt Amang, Dürre wechsle sich unvorhersehbar mit Überschwemmungen ab. In der Ferne sieht man die riesigen Bagger, Planierraupen, Erdwälle. Die schwarz verbrannten Baumreste, die ganze Zerstörung. Wieder sind wir auf der Straße, wieder schlagen unsere Köpfe gegen das Jeepdach, wir pumpen auf unserer Fahrt CO2 in die Luft, wie immer starten und landen Flugzeuge, wie morgen auch meines, laufen Klimaanlagen, wie später im Hotel auch meine. Am frühen Abend sitzen wir in Balikpapan, der größten Stadt der Provinz Kalimantan Timur, in einem Restaurant am Hafen. Überall sitzen westliche Ausländer, es sind die Ingenieure, die die Rodungen orchestrieren. Es läuft die in Expat- Restaurants übliche Saxofon-Fahrstuhlmusik, man stößt mit Weißwein an, Balikpapan boomt.

In der gleichen Zeit fräsen sich die Sägen durch den unberührten Urwald, Lkws voller Palmfrüchte rollen durchs Land, Ölmühlen mahlen, Raffinerien säubern, Ozeanriesen legen in Dumai ab und in Rotterdam an, und in Deutschland schlägt jemand zwei Eier mit Dinkelmehl und Sanella zu einem Kuchenteig auf.
Und jeder hat Schuld, und alle sind wir dran beteiligt, und das ist auch wirklich das Einzige, was es an Positivem zu berichten gibt über das Palmöl, seine Plantagen, den ökologischen Wahnsinn und das himmelschreiende Unrecht: Denn wenn wir alle mit drinstecken, sind nicht mehr Sinar Mas oder die korrupte indonesische Regierung die entfernten, die abstrakten, die deswegen recht bequem zu verteufelnden Bösen, sondern wir selbst, und damit müssen wir leben. Oder etwas ändern. Weil sich die Welt sonst ändern wird.
Sich irgendwann schüttelt und uns abwirft wie die lästigen, blutsaugende Flöhe, die wir Menschen scheinbar nun einmal sind.

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