die geheimnisse von berlin
recherche für ein menschenbild
auch alte geheimnisse sind interessante geheimnisse.
erstaunlich auch:
die probleme der menschen in dieser stadt scheinen
sich seit 1844 nicht verändert zu haben.
nur die umstände, unter denen
sie auftreten.
dann die vorstellung:
die stadt als gemälde.
es wird
von seinen figuren bewohnt
und von ihnen selbst andauernd übermalt und
verändert.






Kommentare
und:
24.02.2013, 20:45 von Sultaninewann kommt ein buch von dir raus,
oder - oh graus -
gibt es schon eins -
und ich hab noch keins?
walter ruttmanns
22.02.2013, 21:50 von robert_suydamberlin - die sinfonie der großstadt
darf natürlich als inspirationsquelle nicht fehlen.
was noch?
Berlin – lebendes Gemälde- übermalt
da kreisen meine Gedanken
Man bemalte eine Stadt mit Farben. Bund und schillernd, vielseitig und schön. Schließlich baute man eine Mauer aus Steinen, Leinwände entstanden. Die Farbe trug schwer in ihren Schichten der stetigen Wandlung. Die Steine brachen, gaben ihre Rückseite frei. Zweiseitige Kunst, vielfältig und frei.
22.02.2013, 20:27 von jetsamja, ich überlege, wie man das umsetzen könnte -
22.02.2013, 21:45 von robert_suydamfarbe in den straßen.
straßen sind linien in der stadt.
die stadt ist aber mehr als nur straße.
könnte man jeder komponente der stadt eine farbe und/oder form zuweisen ?
wie benennt /isoliert man diese komponenten?
schrift.
auch schrift ist zeichnung.
hat die stadt eine eigene sprache?
collagen mit stadtplänen wären möglich.
stadtpläne als malgrund.
porträits.
wieviel erkennbare individualität der bewohner braucht es, um zu einer individualität der stadt zu gelangen?
bewegungen als muster.
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auch ihnen vielen dank fürs mitspielen, herr jetsam.
Das Leben ist ein einziger Pinsel, den wir Einzelne führen um unsere Tage zu malen...
22.02.2013, 20:20 von derHalbstarkedas ist eine naheliegende und hübsch verwirrende assoziation.
22.02.2013, 21:38 von robert_suydamdas leben ist ein pinsel in der hand des menschen, der sein leben malt ... da knirscht es wunderbar in der logik und man ist schnell bei der bilderwelt eines herrn escher, oder des herrn magritte, zum beispiel.
überhaupt ist die vorstellung der stadt als optischer täuschung schön.
außerdem:
eine serie von variationen -
leben und mensch können mehrfach die rolle des pinsels, der leinwand und des malers tauschen, bleiben dabei aber notwendiger weise stets eine einheit.
das wäre wohl etwas für fotos oder grafiken.
danke fürs mitspielen, herr halbstarker.
Meine Freundin hat auch letztens ihre Tage gemalt.
24.02.2013, 19:43 von quatzatSo schlecht, dass es schon wieder witzig ist.
24.02.2013, 20:38 von wasauchimmerundsoweiter