philip_faigle 20.12.2007, 11:52 Uhr 0 0

Die Eiskinder

Seit den 70er Jahren wurden in Deutschland rund 100 000 Kinder per SAMENSPENDE gezeugt. Nun sind die ersten erwachsen und fragen nach ihrem Vater.

An dem Abend, als ihre Eltern nicht mehr schweigen wollten, war Anna 26 Jahre alt und sicher, ihr Leben zu kennen. Viele Jahre hatte sie ihren Lebenslauf begonnen mit: Anna Dehler*, geboren am 24. August 1980, Tochter von Heinz und Clara Dehler – so stand es in ihrer Geburtsurkunde. Es gab keinen Grund, daran zu zweifeln. Keinen Grund zu bezweifeln, dass der Mann, der ihr das Fahrradfahren beigebracht hatte und mit dem sie seit einiger Zeit sonntags beim Italiener essen ging, ihr Vater war. Keinen Anhaltspunkt, dass sie die Locken und ihre braunen Augen nicht von ihm geerbt haben könnte – die beiden sahen sich ja auch wirklich sehr ähnlich. Es gab keinen Anfangsverdacht, und vermutlich hätte sie nie etwas bemerkt, wenn ihre Eltern ihr an jenem Juliabend im vergangenen Jahr nicht alles erzählt hätten.

Anna hat an diesem Abend er - fahren, dass sie aus einem »technischen Prozess« entstanden ist, wie sie es nennt. Anna ist per anonymer Spende auf die Welt gekommen – als Folge eines künstlichen Eingriffs, der es ihren Eltern ermöglichte, ein leibliches Kind zu bekommen, obwohl eine Hodenkrebserkrankung ihren Vater schon zu Bundeswehrzeiten unfruchtbar gemacht hat. Anna weiß seither, dass ein Teil ihrer Gene nicht von ihrem Vater stammt, sondern von einem unbekannten Mann, der vor etwa 28 Jahren, vermutlich im Spätherbst 1979, neun Monate vor ihrer Geburt, an der Essener Frauenklinik in einen Becher ejakuliert hat. Anna sagt: »Ich muss mich seither oft vergewissern, dass ich noch die gleiche Person bin.«

Wenn Anna beschreibt, wie es ihr seither geht, verwendet sie Formeln wie: »Boden unter den Füßen weggezogen« oder »unvollständig fühlen «. Anna fehlt das Wissen, wo sie herkommt. Sie lernt gerade für ihr Examen, aber seit jenem Juliabend ist das Lernen eine Tortur. Manchmal ist sie grundlos traurig; wenn sie in der Bibliothek sitzt, kommt es vor, dass sie schlagartig weinen muss. In ihrem Kopf reihen sich Fragen aneinander, für die sie keine Antworten findet: Wer ist nun mein Vater? Warum haben meine Eltern mir das nicht früher gesagt? Si cher, ihre Eltern wünschten sich ein Kind, das versteht sie, aber konnten sie nicht ahnen, dass sich das Kind einmal solche Fragen stellen würde?

Anna nennt sich selbst ein »DI-Kind«. DI steht für Donogene Insemination, ein Verfahren, bei dem mit einer Spritze und einem dünnen Schlauch Samen von einem fremden Spender in die Gebärmutterhöhle der Frau geleitet wird. Die Methode ist technisch simpel, im Vergleich zu den ausgetüftelten Tricks der Reproduktionsmedizin, wie der In-vitro-Fertilisation (IVF), bei der Frauen Eizellen entnommen werden, um diese in einer flachen Glasschale mit Sperma zu mixen. Die ersten DI-Kinder entstanden heimlich in den 50er Jahren in den Behandlungsräumen und Wohnzimmern von Ärzten in Frankfurt und Bad Pyrmont. 1970 hat die Bundesärztekammer das Verfahren berufsrechtlich legalisiert – seither dürfen Ärzte in Deutschland Paaren, bei denen der Mann unfruchtbar ist oder an einer Erbkrankheit leidet, zu einem DI-Kind verhelfen. Inoffiziell behandeln einige Ärzte auch lesbische Paare und alleinstehende Frauen.

Rund vierzig Praxen bieten das Verfahren heute in Deutschland an – mittlerweile gleicht das Geschäft mit DI-Kindern einer Industrie. Lange Jahre feierte diese Industrie im Stillen große Erfolge: Rund 100 000 künstlich erzeugte Kinder sind seit den 70er Jahren in Deutschland auf die Welt gekommen, schätzen Experten –jährlich kommen tausend neue hinzu. Bis heute ist der Weg zu einem DI-Kind leicht. Anders als bei der Adoption müssen die Eltern keine Behördengänge unternehmen, auch ein Beratungsgespräch mit Psychologen ist nicht vorgeschrieben. Anders als bei der Adoption stehen die Chancen gut, dass das Kind nie von seiner Herkunft erfährt. Die Ärzte suchen bis heute Spender, die den sozialen Vätern ähnlich sind, und die meisten Eltern schweigen. Schätzungen zufolge weiß in Deutschland nur jedes zehnte Kind von seiner Herkunft. Die Eltern haben gute Gründe: Sie fürchten, dass die Gesellschaft ihr Kind »nicht normal« finden könnte. Oder wollen ihrem Kind die Wahrheit nicht zumuten. Manche haben auch Angst, dass die Wahrheit das Verhältnis zum Kind verändern könnte.

Jetzt aber kommt die Wahrheit immer öfter ans Licht. Die erste Generation der Kinder ist er - wachsen, Elternpaare trennen sich oder halten das Schweigen nicht mehr aus, Eingeweihte reden, die Wahrheit sucht sich immer neue Wege. Wenn die Kinder erfahren, wie sie entstanden sind, wollen sie fast immer wissen, wer hinter dem Röhrchen mit dem Sperma steckte. Psychologische Studien zeigen, dass viele dieser Kinder von ihren Eltern enttäuscht sind – oft kommt es tatsächlich zu einem Bruch in der Beziehung.

Auch Anna fühlt sich betrogen. Dass ihre Eltern die Wahrheit so lange verschwiegen haben, hat sie schwer verletzt. Ihre Eltern, sagt sie, hätten das verspielt, was Eltern und Kinder zusammenbindet: Vertrauen. Anna hat darauf radikal reagiert und den Kontakt abgebrochen. Sie will keine Rechtfertigungen hören, die alles noch schlimmer machen. Anna will jetzt erst mal ihre eigene Welt ordnen. Das ist Arbeit genug.

Dass sie jetzt zwei Väter hat, macht die Sache noch komplizierter. Der eine Vater hat ihre Windeln gewechselt und ihr bei den Matheaufgaben geholfen. Ihn liebt sie noch immer, auch wenn sie manchmal zweifelt, ob sie noch »Papa« zu ihm sagen soll. Der andere Vater ist ein fremder Mann, und doch steckt sicherlich eine Menge von ihm in ihr: Sind ihre Haare rotbraun, weil seine Haare rotbraun waren, ist sie klein, weil er klein war? Anna hat sich vor den Spiegel gestellt und ihr Gesicht abgetastet: ihre Stirn, ihre Nase, ihr Kinn – alles könnte von ihm stammen. Sie hat sich vorgenommen, ihn zu suchen. Sie hat keine Chance.

Anders als adoptierte Kinder haben die heute erwachsenen DI-Kinder keine Möglichkeit, ihre biologischen Väter kennen zu lernen. Den Spendern von damals wurde Anonymität zu - gesichert – die meisten Ärzte haben die Unterlagen über die Spender mittlerweile vernichtet, andere weigern sich, Einblick zu gewähren. Andererseits hat das Bundesverfassungsgericht 1989 entschieden, dass Kinder ein Recht haben zu erfahren, woher ihre Gene kommen. »Bis heute werden die Rechte der Kinder verletzt «, sagt die Familientherapeutin Petra Thorn, die in Deutschland für mehr Offenheit kämpft. In Deutschland gibt es viele Kinderschutzverbände, sie verfassen jedes Jahr stapelweise Papiere, nie geht es um die 100 000 DI-Kinder. Sie haben keine Lobby.

Anna fühlt sich alleingelassen, sie braucht Informationen. Man hat ihr das Fundament ihrer Biografie genommen, dort ist jetzt Ground Zero. Was sie über ihre Herkunft weiß, ist wenig: dass ihr genetischer Vater vermutlich Mediziner war, vermutlich überdurchschnittlich intelligent, vermutlich ein kleinerer Mann ohne Erbkrankheiten. Sie weiß im Grunde gar nichts.

Anna hat dem Arzt geschrieben, von dem sie glaubt, dass er ihre Mutter damals behandelt hat: Professor Dr. Thomas Katzorke, bis 1981 wissenschaftlicher Assistent an der Frauenklinik Essen, heute leitender Arzt von Novum, der größten Reproduktionsklinik in Deutschland. Sie hat ihn gebeten, ihr die Daten ihres genetischen Vaters zu schicken, vielleicht auch nur ein Foto, damit sie sich ihn vorstellen kann. Sie schrieb: »Ich will mir vorstellen können, was ich geerbt habe und was nur von mir kommt.«

Thomas Katzorke ist ein nachdenklicher Mann Ende fünfzig mit grauen Schläfen und runder Brille, er redet leise. Annas Brief liegt auf dem Schreibtisch in seinem Büro, das am Ende eines hellen Ganges in seiner Klinik in Essen liegt. Katzorke hat Anna geantwortet, dass er keine Informationen mehr habe. Das Röhrchen mit dem Spermium ihres genetischen Vaters hatte einen Zahlencode, aber die Akten des Jahrgangs 1979, mit denen man den Mann hinter dem Code identifizieren könnte, existieren nicht mehr.

Er sagt, dass er immer gewusst habe, dass da draußen eine Zeitbombe tickt, die irgendwann explodieren könnte. Er sagt: »Wir werden gerade von dem eingeholt, was wir vor Jahren gemacht haben.«

Katzorke war 29 und ein junger Assistent an der Frauenklinik Essen, als er die ersten Frauen mit Spendersamen behandelte. Bevor es die Donogene Insemination gab, arbeitete er in der Abteilung Hormonforschung und hatte eine Sprechstunde für Paare, die keine Kinder bekommen konnten. Die Paare kamen in seine Praxis und waren verzweifelt, Katzorke konnte nichts für sie tun.

In den USA florierte bereits das DI-Verfahren. Die Erfolgsquoten waren sensationell: 85 Prozent der Frauen waren nach einem Jahr schwanger. Katzorke beschloss, das Verfahren in Deutschland zu etablieren, zusammen mit an - deren Ärzten baute er eine eigene Samenbank auf. Das erste Sperma kam von Doktoranden, aus einer solchen Spende ist vermutlich auch Anna entstanden – so viel lässt sich aus den Geburtsdaten und den Erzählungen ihrer Mutter rekonstruieren. 1981 gründete Katzorke eine Spezialpraxis in Essen. Bis heute hat er 20 000 DI-Kinder in die Welt gesetzt, mehr als jeder andere Arzt in Deutsch land. Wenn Katzorke interviewt wird, sagt er gerne, dass in seiner Klinik eine ganze Kleinstadt entstanden ist. Lange hat er nichts von den Kindern gehört. Er behandelte Paare, Kinder kamen auf die Welt, die Paare waren glücklich. So ging das viele Jahre.

Bis die ersten Briefe kamen. Erst waren es nur wenige. Mittlerweile erhält er in manchen Monaten einen pro Woche. Mit der immer gleichen Frage. Katzorke hat ein großes Archiv, dort lagern tausende Akten über Kinder der Jahrgänge 1981 bis 2007, anders als in Annas Fall könnte er ihre Akten herausziehen und die Informationen preisgeben. Er wird es nicht tun. Katzorke kann nicht anders.

Man könnte sagen, dass es um ein Beziehungsdreieck geht. Alle drei Beteiligten, Ärzte, Spender, Eltern, haben sich vor Jahren versprochen zu schweigen. Zwischen den drei Parteien existieren seither Abhängigkeiten: Die Ärzte sind abhängig von den Spendern, denn ohne sie läuft ihr Geschäft nicht, und das DI-Geschäft ist ein gutes: Je nach dem, wie lange es bis zur Schwangerschaft dauert, kostet die Behandlung zwischen 2000 und 4000 Euro. Die Kosten sind vergleichsweise gering – ein Spender erhält zwischen 50 und 150 Euro für sein Sperma. Die Eltern sind abhängig von den Ärzten. Sie wünschen sich verzweifelt ein Kind, und die Ärzte konnten helfen – deshalb stimmen sie oft zu, den Spender anonym zu halten. Die Ärzte sind abhängig von den Eltern, denn sie sind ihre Kunden. Bis Ende der 80er Jahre sicherten die Ärzte den Spendern komplette Anonymität zu. Sie selbst vernichteten in den ersten Jahren jeden Fetzen Papier, entweder sofort oder nach zehn Jahren – so lange müssen medizinische Unterlagen in Deutschland aufbewahrt werden, für Unterlagen über künstliche Befruchtung gelten erst seit kurzer Zeit 30 Jahre. Einige Ärzte, auch Katzorke, waren bereits freiwillig dazu übergegangen, die Akten länger aufzuheben, Passagen in die Verträge einzubauen, die es im Prinzip erlaubten, die Daten preiszugeben – getan haben sie es seither fast nie. Wenn Katzorke die Daten herausgeben würde, würde er die Spender, die heute vielleicht eigene Familien haben, verraten. Er sagt, dass er keine Informationen herausgeben wird, solange ein Gericht ihn nicht dazu verurteilt.

Ohne Geheimhaltung keine Spender und ohne Spender keine Kinder? Das Ausland zeigt, dass es anders geht: In Schweden etwa funktioniert das System auch mit nicht anonymen Spendern. Großbritannien führt mittlerweile alle DI-Geburten in einem Zentralregister. Wenn die Kinder wollen, können sie mit 18 Jahren erfahren, wer ihr leiblicher Vater ist. In Deutschland wird weiter geschwiegen, und so passieren Dinge, die niemand wollte oder ahnen konnte.

Martin war achtzehn, als er Geld wollte und die Wahrheit bekam. Es war ein Tag im Juni, als ein Anwaltsschreiben auf seinem Tisch lag. Darin stand, dass Martin »nach einer heterologen Insemination, also künstlichen Befruchtung seiner Mutter« entstanden sei. Martin stamme nicht von seinem Vater, auch »wenn er während der Ehezeit seiner Eltern und somit ehelich geboren wurde«. Martin habe seine Ansprüche auf Unterhalt »verwirkt«. Juristenwörter reihten sich aneinander, und erst später dämmerte ihm, dass der Anwalt seines Vaters ihm gerade geschrieben hatte, dass das, was achtzehn Jahre lang galt, nicht stimmte.

Martin und sein Vater lagen im Streit. Sie hatten sich drei Jahre nicht gesehen, kaum telefoniert, und als Martin achtzehn wurde, hatte er ihn gebeten, Unterhalt zu zahlen, erst per Brief, später auch per Anwalt. Martin konnte nicht damit rechnen, dass es ein Geheimnis gab, das man gegen ihn verwenden würde wie eine Waffe.

Martin ist ein normaler Junge, der Kinnbart, Longsleeves und Kapuzenpullis trägt. Er ist keiner, der jammert. Er sagt, dass er sich seit dem Brief bei seinen Eltern nicht mehr zu Hause fühle. Dass man ihm etwas weggenommen habe – ein Vorbild und auch einen Teil seiner Identität. Wie Anna spricht er von »Vertrauensbruch«.

Und er hat Fragen. Seine Mutter erklärte ihm, wie die Eltern Anfang der 80er verzweifelt versucht hatten, ein Kind zu bekommen. Die Familie lebte in einer Kleinstadt bei Köln in einer Wohnsiedlung mit vielen Kindern. Die Eltern fühlten den Druck, alle fragten, wo denn das erste Kind bleibe. Die Wahrheit war ihnen peinlich, die Samenspende ein Ausweg und ein Geheimnis, das niemand erfahren sollte, auch Martin nicht. Die Eltern hatten sich geschworen zu schweigen, aber da war die Ehe noch intakt und eine Zukunft, in der man per Anwalt kommunizieren würde, nicht vorstellbar.

Martin findet es komisch, sich vorzustellen, dass da draußen ein Mann rumrennt, der ihm ähnlich sieht. Auch er hat Professor Katzorke, einen Brief geschrieben. Dass es in seinem Fall keine Daten mehr gibt, ist vielleicht die Wahrheit, vielleicht nicht. Martin denkt jeden Tag an seinen genetischen Vater.

Die Geschichten von Martin und Anna stehen beispielhaft für viele Kinder. Internationale Studien zeigen, dass es falsch ist, den Kindern die Wahrheit zu verschweigen. Britische Psychologen haben im Jahr 2000 erwachsene DIKinder aus vier Ländern befragt, die spät von ihrer Entstehung erfahren haben – fast alle verwendeten die gleichen Vokabeln wie Martin und Anna: »Vertrauensbruch«, »Identitätskrise«, »Schock«. Viele hatten den Wunsch, ihren genetischen Vater kennen zu lernen. »Es braucht oft lange, bis sich solche Kinder wieder fangen «, sagt Sozialtherapeutin Thorn. Martin und Anna stehen erst am Anfang.

Karin Werdehausen setzt sich daher für mehr Offenheit ein. Seit fünf Jahren arbeitet sie als Psychotherapeutin in der Klinik von Katzorke. Sie rät den meisten Eltern, den Kindern die Wahrheit zu sagen. Schon früh, am besten im Kindergartenalter. Sie sagt ihnen: »Denken Sie nur an den Fall, dass Ihnen die Wahrheit aus der Hand genommen wird.« Studien zeigen, dass das Bedürfnis, den biologischen Vater kennen zu lernen, sinkt, wenn die Kinder frühzeitig aufgeklärt werden. Ihnen fällt es leichter zu akzeptieren, wie sie entstanden sind. Und sie wachsen auf in dem Wissen, dass sie vielleicht nicht die Gene ihres Vaters haben, dafür aber Eltern, die sie lieben. Die meisten Eltern, sagt Werdehausen, würden das heute verstehen. »Es findet gerade ein Umdenken statt«. Sie weiß aber auch, dass es weiter Eltern geben wird, die ihre Kinder belügen. Und damit weitere Briefe und weitere Enttäuschungen.

Anna ist wütend auf die Ärzte, die ihr ein Grundrecht genommen haben. Sie hat mit einem Anwalt eine Klageschrift verfasst – bald wird sie die Uniklinik Essen auf Herausgabe der Akten verklagen, und wenn es die Akten tatsächlich nicht mehr gibt, will sie Schadensersatz. »Ich will, dass es den Ärzten richtig wehtut«, sagt sie. Sie will, dass das System in die Öffentlichkeit gerät. Hätte sie mit ihrer Klage Erfolg, wäre das ein Präzedenzfall und ein Problem für Ärzte und Eltern. Die Ärzte müssten die Daten preisgeben oder zahlen, die Spender würden auffliegen. Noch steht das System, und jeden Tag kommen Kinder auf die Welt. Anna will, dass sie irgendwann ihren Vater kennen lernen können. Auch wenn ihr selbst dieses Recht verwehrt bleibt.

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