Veritoll 30.11.-0001, 00:00 Uhr 43 15

Dicke und Dünne im McDonalds

„Ey Fetti, geh mal joggen, sonst kommste morgen nich mehr durche Türe hier!“ Sie lachen und machen Fotos von ihr mit ihren Handies.

Erlebnisprotokoll einer Normalgewichtigen

(mit allwissendem Erzähler)


Im Mc Donalds.

„Guck dir die Fette da drüben mal an...“ Zwei Mädchen lachen, die zwei anderen verziehen angewidert das Gesicht. „Alter, dass die so was hier rein lassen. Guckt die sich auch mal im Spiegel an? Oder sieht die sich schon gar nicht mehr?“ „Und wie die aussieht! Was KIK nicht so alles produziert. Guck dir mal die Treter an, die die anhat...“ „Ach die hat schon so lange ihre Füße nicht mehr selbst gesehen, da is das kein Wunder.“ „Baah wie ekelhaft, ich kann gar nix mehr essen...“. Zu viert sitzen sie da, und starren das dicke Mädchen über das McDonalds Magazin hinweg an. „Ey Fetti, geh mal joggen, sonst kommste morgen nich mehr durche Türe hier!“ Sie lachen und machen Fotos von ihr mit ihren Handies. „Das poste ich direkt mal in unserer Facebook-Gruppe.Für alle, die was abnehmen wollen und einen Appetithemmer brauchen.“ Noch mehr Lachen. Das dicke Mädchen isst unbeirrt ihren BigMac.

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Das dicke Mädchen schielt auf das McDonalds Heft. Auf der Titelseite steht Kristen Steward flankiert von Robert Pattinson und Taylor Lautner.

„So dünn ist sie. Ob ich wohl auch so aussehen könnte? So schön ist ihre Haut und ihre Haare. Vielleicht, wenn ich meine Haare anders schneide...“. „Ey Fetti...“, hört sie. Sie beißt in ihren BigMac.“ „...geh mal joggen...“ Sie hört die Worte, aber sie dringen nicht zu ihr durch. Die Hänseleien, die Beschimpfungen. Sie hat alles schon gehört. Schlimm wurde es in der Zeit, als Mutterwitze populär wurden. Ihr Klassenkameraden waren erbarmungslos, so wie Kinder eben sind. Aus Frust aß sie, und wurde noch schwerer. Bis sie schließlich die 140 Kilomarke überschritt.

Das Thema Sport war für sie schon lange abgehakt. Und diese Blicke von allen. In der Bahn, im Bus. Wenn sie einen Sitz alleine okkupiert. Das Wispern der Leute hinter hier. „Vielleicht ist sie krank!“. „Guck mal Mama, die da ist voll fett.“ „Psssst sei still.“ Irgendwann überhörte sie alles. Sie sah auf die Hand von Robert Pattinson, die er so galant um die Taille der Vampirfrau gelegt hatte. Und sie find an zu träumen, dass sie eines Tages ein Mann so anfassen würde.

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„Willst du das nicht mehr essen?“, fragte er sie. Sie blickte auf ihren Hamburger, von dem ein halbkreisförmiger Beißabdruck fehlte. Sie kaute seit fünf Minuten auf dem Stück Brot und Fleisch herum. Sie wackelte kaum merklich mit dem Kopf. Er nahm den Burger. „Ey Fetti..“, schallt es durch den Essraum des McDonalds. Als er sich nach den rufenden Stimmen umsah, nahm sie schnell ihre Serviette und spuckte ihr Bisschen Burger hinein. Er drehte sich wieder um zu ihr. „Ist irgendwas?“ „Nein, wie kommst du drauf?“ „Na, du siehst irgendwie so...na, so blass aus?!“ „Alles ist gut. Iss weiter.“ „....deine fettige Scheiße.“, setzte sie in Gedanken nach. Sie hatte seit Tagen nur wenig zu sich genommen. Und wenn ging sie eine Stunde lang joggen, oder mehr, je nachdem, was ihr Kalorienrechner ihr vorgab. Für ihre 1.80m Größe hatte sie mit 51 kg extremes Untergewicht. Aber er stand ja drauf, wenn sie... „Echt ma, die sollte sich ma angucken. Wie ekelhaft die is. Und dann auch noch schön im Mcces essen gehen und am besten das ganze Tablett voll. Und immer Cola. Die sollten hier so ne Gewichtskontrolle einführen...Willst du noch was? Ich glaub ich geh noch ein McFlurry holen.“ Sie verneint, er geht kopfschüttelnd. Als er an dem dicken Mädchen vorbeigeht, schaut er sie an und bläst er die backen auf.


„Zwei Hamburger und ein Cheeseburger bitte!“ „Macht 3,00 €“ „Bitte schön!“. Sie überreicht der Münzen. Sie freut sich auf das Essen. Sie hat zwar ein schlechtes Gewissen, weil sie Monate lang kein Sport mehr gemacht hat und fünf Kilo zugenommen hat. Doch hat sie grade eine 12 Stunden Schicht hinter sich und braucht dringend Nahrung. Ihr Freund mag ihren Speck. „Kurven“ nennt er ihn. „Du bist absolut normal und völlig liebenswert. Wenn du abnehmen möchtest, machs bitte im Rahmen und vor allem, achte drauf, dass du gesund bleibst. Also nix mit Powerdiät und riesen Jojo Effekt...“ „Jaja, er ist schon süß.“, denkt sie sich und nimmt Platz. Sie zelebriert das Auspacken des Hamburgers. Sie liebt den Geschmack von diesem Industrie-Fraß. Einmal im Monat oder zwei mal. Es muss ja etwas besonderes bleiben. Sie beißt genüsslich hinein. Das tut so gut. Besser als Zigaretten nachm Schichtwechsel, besser als ne heiße Dusche. Einfach lecker. „Ey Fetti...“. Sie blickt hoch und sieht zufällig, wie das dünne Mädchen eine Serviette zum Mund führt, etwas reinspuckt und sie unauffällig unter den Tisch fallen lässt. Die Pöbeleien halten an, folgen ihre Augen dem Ursprung des Geräusches und sie macht eine Bande junger, gestylter Mädels aus, die noch nicht viele Sommer erlebt, aber im letzten angefangen hatten, sich zu schminken und kurze Röcke in Kombination mit tief ausgeschnittenen Tops anzuziehen. Sie kennt diese Sorte von Mädchen. Nicht nur einmal musste sie eine von dieser Art in der Notaufnahme aufnehmen. Misshandelt, Genötigt. Doch wem galt diese Beleidigung? Da sich um diese Uhrzeit nicht mehr viele im Essraum befinden, macht sie schnell das Ziel aus- und empfand sofort Mitleid. Sie weiß nicht warum. Vom ärztlichen Standpunkt aus musste man sofort zugeben, dass diese Art von Übergewicht in höchstem Maße schädlich war.

Aber ihr geht dieser ständige Schönheits- und Schlankheitswahn gelinde gesagt auf die Nüsse. Was sagte denn schon das Aussehen über den Charakter aus? „In dreißig Jahren ist man eh alt und ranzig.“

Doch sie ertappt sich bei dem Gedanken: „So eine wird wenigstens nicht vergewaltigt.“ Dass das unfair war, war ihr bewusst. Aber es stimmte auch. Und doch wieder nicht. „Sie wird wahrscheinlich jeden Tag vergewaltigt. Mit jeder Beleidigung, jeder Beschimpfung. Doch sie kommt nicht in die Notaufnahme und lässt sich behandeln. Dafür gibt es keine Spritze. Immer diese Schlankheitsscheiße!“. Sie isst weiter und hörte sich die folgenden Sprüche der Mädchen an.

„Die dicke könnte der Dürren daneben allerdings schon was abgeben...!“, für diesen Gedanken gibt sie sich eine innerliche Ohrfeige. Sie kann sich nicht entscheiden, was sie schlimmer findet, Magersucht oder Adipositas.

Der Hamburger schmeckt auf einmal fad. Sie verflucht alle hier im Raum, dafür, dass ihr ihr wohlverdientes Essen nicht mehr mundete. Sie wirft ihren Burger aufs Tablett und bringt es zu den Tablettwagen.

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„Schatz, kommst du ins Bett?“ „Ja ich komm gleich, putze nur noch Zähne.“ Sie war nach Hause gelaufen, die drei Bahnstationen. Ein wenig Sport kann ja nicht schaden, sie musste eh nachdenken.

Und so denkt sie und geht, verfällt fast in einen Jogging-Schritt. Als sie zur Tür reinkommt, wird sie herzlich von ihrem Freund begrüßt. Er küsst sie und drückt sie an sich. „Hey, wie war dein Tag?“ „Ach frag nicht. Lass uns einfach ins Bett legen...ich geh mal ins Bad.“ „Ok, ich leg mich schon mal hin!“. Im Bad schließt sie die Tür hinter sich zu und lehnt sich einen Moment dagegen.

Sie geht zum Spiegel, zieht ihr weißes Arbeits-T-Shirt aus, wäscht sich Hände und Gesicht und steckt sich die Zahnbürste in den Mund. Sie putzt bis ihre Augen im Spiegel den Bikini sehen, der hinter ihr am Haken hängt. Sie denkt an das dicke Mädchen, an das dünne Mädchen, an die Gruppe Teenies mit den Handies.

Sie schüttelt den Kopf, um die Gedanken zu verwerfen und spuckt die Zahncreme aus. Nachdem sie ihre Zahnbürste weggestellt hatte, sieht sie sich im Spiegel an. Ganz langsam dreht sie sich ins Profil und schaut ihren Bauch im Spiegel an, ihren Speck. Mit ihrer Hand tastet sie ihre Problemzonen ab, bis sie auf ihrem Bauch landet. Sie zieht ihn ein. „Wo bleibst du denn?“. Die Luft entweicht ihr schnell, ihr Bauch kehrt zur Normalgröße zurück. „Bin schon fertig.“. Als sie geht, löscht sie mit einer schwungvollen Bewegung das Licht.


Tags: Normal
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43 Antworten

Kommentare

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  • 0

    ich frage mich, warum man es so weit kommen lässt. Übergewichtig sein ist ja an sich nicht so schlimm aber warum immer gleich ins Extreme? Das Gleiche gilt natürlich auch für die andere Richtung

    10.12.2012, 15:31 von nathkath
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      Nein, das kenn ich nur zu gut...


      22.11.2012, 17:50 von ms_elodie
  • 2

    ich mag den Perspektivenwechsel und ich finde, dass das Thema auf eine gute Art und Weise verarbeitet/angesprochen wird.


    Habe damals meine Facharbeit über Essstörungen gehalten und bin zur Recherche/Interviews in einer Klinik gewesen, um da mit Betroffenen zu reden. Es ist unfassbar, wie verzerrt die Wahrnehmung von diesen Personen ist.

    22.11.2012, 14:22 von independentdreamer
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  • 0

    Ich finde es erschreckend wie viele Frauen heutzutage Essstörungen haben!

    22.11.2012, 11:30 von Tim.Timsen
    • 0

      ...und Männer!

      22.11.2012, 13:13 von Veritoll
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  • 0

    Also mich stört das mit den Nüssen gar nicht...
    aaaber ich okkupiere im Bus auch immer einen ganzen, vollen Sitzplatz, is glaub ich auch richtig so..

    Und das mit den Zicken in der Notaufnahme fand ich schon etwas konstruiert - ja, weil man ein Arschloch ist und gut aussieht wird man vergewaltigt und misshandelt - ich glaub das kann auch Moppeln und Kleiderstangen passieren.

    Ansonsten: Nach dem lesen von so ner Thematik muss ich immer denken - in Afrika sterben Kinder..
    Das ist genauso ungewollt wie der Fetti-Reflex wenn man einen extrem Dicken sieht. Aber wenn man mal in einem Fast-Food "Restaurant" gearbeitet hat, dann sieht man das alles eh anders, glaub ich. Für mich sind das seitdem Monumente der Wegwerf-Gesellschaft.
    Schmeckt aber trotzdem.

    22.11.2012, 09:35 von Dalek
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  • 1

    Ich habe hier weniger das Thema des Schönheitswahns rausgelesen. Vielmehr das Mobbing-Thema. Das ist schon grausam, wie verletzend Worte sein können und welchen Schaden sie bei manchen anrichten! Die Medien tun im Grunde nichts anderes als die kleinen Rotzgören aus deinem Text, nur dass sie das unterschwelliger kommunizieren.

    21.11.2012, 23:18 von See_Emm_Why_Kay
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  • 0

    Ich muss sagen, dass ich Schwierigkeiten hatte, beim Texte bis zum Ende durchzuhalten. Ich hab mich durchgekämpft, weil ich teilweise über Sätze gestolpert bin. Sicher ist der Text aufgrund seiner Thematik da, wo er gerade ist, aber, auch wenn ich es schlimm finde, wie unsere Gesellschaft und Werbung funktioniert, hat mir die Umsetzung jetzt eher weniger Motivation gegeben, mich damit näher zu beschäftigen.

    21.11.2012, 19:56 von marco_frohberger
    • 0

      Danke für deine Meinung.
      Mir würde es helfen, wenn du mir die Stolperstein-Sätze zeigst. Man muss sich ja immer irgendwie verbessern können, nur so weiß ich nicht, wo ich anfangen soll, zu gucken ;-)

      21.11.2012, 20:21 von Veritoll
    • 0

      "Aber ihr geht dieser ständige Schönheits- und Schlankheitswahn gelinde gesagt auf die Nüsse."

      Dies ist einer davon. Auf die Nüsse ist mir zu umgangssprachlich und im Gesamtwerk m.E. zu sonderbar.

      21.11.2012, 20:39 von marco_frohberger
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  • 1

    recht haste, bekloppt dieser gewichtswahn. ich bin für einen entspannten umgang mit sich, seinem körper und mit anderen.
    ich könnte noch sehr viel mehr schreiben, da es sich in meinen augen um ein wichtiges thema handelt, aber ich danke dir ersteinmal so ganz kurz dafür, dass du das einfach kritisch aus mehreren perspektiven beleuchtet hast :)

    21.11.2012, 19:24 von Sultanine
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  • 1

    Ja klar, wichtiges Thema und ich finde, du hast es trotz der (für mich immer etwas schwierigen) Beschreibung der Klischee-Extreme noch ganz gut hinbekommen, dich moralisch nicht extrem darüber zu stellen. Wenn ich solche Gespräche lese, weiß ich aber u.a. dennoch, warum ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr auf old MacDonald's Farm schnabuliere. Wär ich scharf auf's Esssen, würd ich's dann halt einfach mitnehmen. ;) Hiahiaho!

    21.11.2012, 18:26 von Juliie
    • 1

      ...Danke Julie, jetzt geht mir dieses scheiß Lied nicht mehr aus'm Kopf...!

      21.11.2012, 18:56 von Juliie
    • 0

      Jaa... sorry, mir geht's genauso...

      21.11.2012, 18:56 von Juliie
    • 0

      :-D
      Danke für den Ohrwurm und den Kommentar.
      Sich moralisch drüber zu stellen ist auch schwer bei dem Thema. Diese innerlichen Ohrfeigen, die auch ich mir manchmal geben muss, helfen einem aufm Boden zu bleiben. Schwer wird es nur, wenn man nicht mehr erkennt, wann sie gerechtfertigt sind und wann nicht.

      21.11.2012, 18:59 von Veritoll
    • 0

      Da hast du absolut Recht. Ein Glück, dass ja dennoch zwischen erst einmal als zweifelhaft wahrgenommenen impulsiven Gedanken und Gefühlen und tatsächlichem Verhalten unterschieden werden kann.

      21.11.2012, 19:08 von Juliie
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  • 1

    Mir gefällt die Art deines Schreibens, der Wechsel der Perspektive. Und das Thema an sich.
    Meine beste Freundin und ich stehen an unterschiedlichen Enden der Gewichtsskala. Und obwohl sie sich insgesamt ungesünder ernährt (bzw. sogar muss, damit die Kalorien reichen), bekomme ich beim Essen in der Öffentlichkeit schonmal ein blödes Gefühl bevor die Kommentare und Blicke anfangen.
    Dummerweise sind mir blöde Kommentare auch schon häufiger beim Sport begegnet, schade, nicht nur aus Fastfoodläden, sondern auch aus Fitnessstudios vergrault zu werden.

    21.11.2012, 12:29 von schnatzinger
    • 2

      Das ist mir auch passiert und find ich, is der Oberknaller.
       Da geht man als "unförmiger" in ne Muckibude um aktiv dagegen was zu machen und erntet spottende Blicke.


      Kleine Geschichte: (Wer sie nicht hören will - weiterscrollen :D)
      Kumpel und ich, beide korpulenter, am Bankdrücken. Aktuelles Gewicht: 80Kg á 10 Übungen á 5 Sätzen.
      Voll am abrackern gewesen - fertig. Kommen 3 Jugendliche (männlich ca 17) an die Bank, gucken aufs Gewicht und feiern sich. Rüsten auf 100kg auf und fangen an. "Was die dicken können, kann ich aber locker"
      Er löst die Stange aus der Arretierung und diese rastet auf seinem Brustkorb ein :)

      21.11.2012, 13:59 von Jingeling89
    • 3

      andererseits kenne ich auch sehr dünne menschen, die ständig darauf angesprochen werden. "bist du magersüchtig?" "gerippe...giraffe..." etc. obowhl sie nichts dafür können. die tür schwingt also in beide Richtingen. die Kommentare bzw. das Einmischen in das Leben anderer Leute geht mir auf den Keks. Wenn ich was nicht  schön finde, bitte sehr, dann mach ich das an meinem körper wenn möglich besser. aber ich sag das dann nicht...

      21.11.2012, 18:13 von Veritoll
    • 0

      Geile Geschichte:)

      11.12.2012, 12:23 von halbkindmf
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Seite: 1 2
  • »Im Moment ist Schottland der schlecht gelaunte Untermieter«

    Interview mit der Koordinatorin der Pro-Unabhängigskeits-Wahlkampagne zur Schottland-Wahl.

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