eskimomuc 10.01.2011, 15:35 Uhr 27 5

Das Internet-Verhängnis

Die ersten 2.0-Kids werden ganz unschuldig ihre Unschuld im Netz verloren haben. Und das ganz ohne Zutun. Denn es gibt ja sie: die Eltern.

Vor einigen Jahren noch bekam ich Fotos von Neugeborenen im Papierformat mit der Post. Dazu ein paar wenige aber persönliche Worte und die besten Grüße.
Das hat sich doch ein wenig gewandelt.
Kaum einer schickt mehr was mit der Post. Ich kann mir alle Bilder mittlerweile auf Facebook und Co. angucken.
Und während ich vom ersten Ultraschall mit kreativen Untertiteln wie zum Beispiel "Schwarz-Weiß im Schwarzen See zwischen Schwarz-Weiß" lese, denke ich
nur: "Oh mein Gott. Dat arme Würmschen. Da ist es schon im Netz, bevor es überhaupt auf der Welt ist."

Ich kann das nicht verstehen, wie unverantwortlich manche Eltern mit ihrer Brut doch umgehen. Da reden wir dauernd von Privatsphäre und Wahrung der Grundrechte, aber wenn es um den eigenen Nachwuchs geht - da sind dann viele recht kritikfrei. Ja, man könnte schon fast pietätlos, verantwortungslos oder einfach nur dumm dazu sagen.

Es ist nichts gegen den Stolz und die maßlose Angeberei bezüglich des eigenen Nachwuchses zu sagen, der ja sowieso der Beste der Besten ist (und natürlich auch der Schönste, Klügste usw.), aber denkt doch bitte mal an die Zukunft Eurer Sprösslinge. Muss es sein, dass wir nach dem Ultraschall das nächste Bild aus dem Kreißsaal sehen? Ist es wirklich komisch (für Eure Kinder), wenn man sie mit dem Vater zeigt, der herzlich an der Windel riecht und dabei ein saures Gesicht zieht?!

Wollt Ihr Eure süßen Ärsche nackt im Netz herumgeistern sehen?
Und würdet Ihr, liebe Eltern, gerne Eure erste Kindergartenliebe inklusive Unschuldskuss als Foto im Netz sehen wollen?!
Wohl kaum, und wenn ja, dann tut Euch keinen Zwang an.
Wäre schön, wenn Eure Kinder dieselbe Freiheit genießen könnten wie Ihr, aber das geht ja leider nicht, denn ihr habt ihnen das alles schon vorab genommen.

Ein Lob steht Euch deshalb noch lange nicht zu.
Einmal Netz, immer Netz. So ist das Leben in der realen Welt.
In diesem Fall geht es tatsächlich um Verantwortung und die Freiheit, die die Eltern ihrem Kind nehmen.
Es gilt ein wenig weiter zu denken als bis zum nächsten Kindergeburtstag. Vielleicht ist das Netz in der nächsten Generation schon wieder völlig verpönt.

Nach dem jetzigen Hype durchaus denkbar. Blöd für alle, deren Eltern ach so stolz waren und mal eben die Kindheit gepostet haben. Vielleicht besinnt sich die Menschheit auch mal wieder auf's Wesentliche. Das wäre vielleicht ein Glück für all die Online-Kinder, denn dann schaut der zukünftige Chef bei Bewerbungen auch nicht mehr im Internet nach den Kandidaten (eher unwahrscheinlich, diese Theorie).

Wie auch immer. Ich finde jedenfalls, dass Eltern eigentlich kein Recht haben, die Kindheit ihrer Kinder online zur Schau zu stellen.
Sollen sie sich doch selbst zeigen und kommentieren, die lieben Eltern. Wenn das Kind dann mal geschaukelt ist, dann kann es wohl sehr gut alleine entscheiden, was online soll und was nicht.

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27 Antworten

Kommentare

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    Halte Eltern, die das im Text beschrieben tun für reichlich saudumm.

    18.01.2011, 13:59 von Tanea
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    ach... ich finde den Text weder sonderlich innovativ, noch sonderlich kreativ.
    die Kommentare habe ich nur quergelesen.

    keine Ahnung, weshalb so ein Text hervorgehoben wird...
    ich glaube nicht, dass der oder die Autor/in, der oder die Erste mit dieser Idee war/ist.
    dass Eltern über ihre Kinder entscheiden, war schon immer so und wird wahrscheinlich auch immer so bleiben.
    facebook- oder vz-Meldungen sind scheinbar einfach Teil des digitalen Zeitalters.
    gefällt es dir nicht, markier die Person als "Nervensäge" und lass dir ihre Statusnachrichten und andere Updates nicht mehr anzeigen... Hauptsache: schön unpersönlich.

    es gibt immernoch Leute die ihren "Kram" (wir bekommen ein Baby und sind wirklich stolz darauf etc.) auf "ehrliche"(?) Art und Weise per Post verschicken. und selbst darüber werden sich manche Leute aufregen...

    Privatsphäre eines Kindes?
    lasst sie bloß alle unbehelligt aufwachsen... Gott weiß, was sonst mit ihnen passieren wird...

    15.01.2011, 03:37 von BamSuddenly
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    ich habe eine krankheit. und die habe ich erlernt und kann sie nicht loswerden. ich bin jurist.
    und als solcher habe ich gelernt (und auch kein sinnvolles gegenargument gefunden), dass menschenrechte an dem mensch-sein hängen. das mensch-sein beginnt nun mal spätestens mit der geburt.
    und zu diesen menschenrechten gehört nun mal das recht auf schutz der persönlichkeit, also auch der eigenen abbildungen. das wird man spätestens seit der massenhaften nutzung des internet kaum anders sehen können.
    daraus folgt, dass es ein eingriff in das menschenrecht ist, wenn eltern die bilder ihrer kinder ohne wirksame einwilligung der kinder anderen zugänglich machen. unabhängig davon, ob dadurch den kindern ein realer schaden entstehen könnte. der schaden besteht allein darin, dass der wille der kinder potentiell missachtet wird. wirksame einwilligungen kann es aber erst zwischen dem 14. und 18. lebensjahr geben.
    die kinder werden zwar in ihren interessen davor zwar rechtlich durch die eltern vertreten, das hat aber auch grenzen. und die wird man dort ziehen müssen, wo es nicht darum geht, dass die eltern den interessen des kindes zu dienen glauben, sondern nur ihren eigenen interessen folgen.
    auf die zurschaustellung der kinder in der öffentlichkeit angewendet, heisst das nichts anderes, als dass die grenze des elternrechts da liegt, wo die ausübung des rechts nur den interessen der eltern dient, aber nicht denen des kindes.
    oder um es noch deutlicher zu sagen: es hat nichts mit dem erziehungsrecht der eltern zu tun, ob die eltern die bilder der kinder ins netz stellen. denn ziel des erziehungsrechts ist die förderung der interessen des kindes. bei der zurschaustellung der kinder geht es aber nicht einmal ansatzweise um die interessen der kinder (die haben wirklicht nichts davon), sondern nur um die interessen der eltern, die durch eine mögliche verletzung der interessen der kinder erreicht werden.
    wer die zurschaustellung der kinder mit dem erziehungsrecht der eltern zu rechtfertigen versucht, hat schlicht nicht verstanden, dass die kinder nicht eigentum der eltern sind, sondern dass das elternrecht ausschließlich den kindern dienen soll und nicht der öffentlichkeitsdarstellung der eltern.

    14.01.2011, 00:20 von nutella
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      @nutella
      Ich kann der Argumentation folgen, ohne Zweifel dient das Elternrecht dem Wohl des Kindes, es heißt ja auch "im Sinne des Kindeswohls" entscheiden.

      Ich folge aber dem nicht, daß die Intention pauschal reines Elterninteresse sind (in Kauf nehmend, daß es sich gegen das Kind richten könnte).

      Wenn ich ein FB-Nutzer bin, der es heutzutage für ein wichtiges Gut hält, seinen vituellen Bekanntenkreis zu erweitern und auf dem Laufenden zu halten, dann ist es folgerichtig, daß ich mein Kind dort nicht ausnehme.

      Was ich für gut befinde, gebe ich doch (mit Ausnahmen) so gut es geht, an meinen Nachwuchs weiter. Das funktioniert sogar unbewußt bei weniger reflektierenden Menschen.

      Wenn ich in einer gewissen Öffentlichkeit lebe, dann ist es folgerichtig, mein Kind dort einzuführen.

      Mein Kind lebt wie ich, ernährt sich wie ich und seine Bilder stehen dort wo meine Bilder stehen. Erst bei Abweichungen von dieser Logik denke ich über Elterninteresse nach, wenn zugunsten meiner Lebensführung das Kind vernachlässigt oder wenn zugunsten meiner Erwartungen das Kind überfordert wird. Beides sehe ich hier nicht.

      Im Sinne der Persönlichkeitsrechte muß aber zugesichert werden, daß das Kind bei Volljährigkeit sämtliche Entscheidungen über bestehende Bilder selbst tätigen, sie also wieder rausnehmen kann.

      Das ist in der Tat ein Problem und unterscheidet nochmal, ob ich die Veröffentlichungsmechanismen selbst überhaupt unter Kontrolle habe.

      Insgesamt weniger ein (grund)rechtliches, sondern eher ein Aufklärungsproblem, was mit meinen Bildern im Netz passieren kann.

      Da stimm ich aber oben irgendwo zu: zivilisierte, harmlose Kinderbilder halte ich für das Unproblematischste überhaupt.

      18.01.2011, 14:27 von LudwigMartin
    • 0

      @LudwigMartin na ich hoff mal bei deinem bierkonsum, dass deine kinder sich nicht so ernähren wie du ;)

      und da ist schon der große unterschied: eltern geben eben nicht alles unterschiedslos an die kinder weiter, was sie gut finden. das fängt bei der ernährung an (nicht wenige ändern ihre ernährung), alkohol und tabak und ich weiss nicht was alles. mündet in die berühmten sprüche a la "quod licet iovi non licet bovi". da gehts dann eher um rechte, aber den allermeisten eltern ist sehr bewusst, dass kinder was anderes sind als sie selbst. warum sollten sie sie also gerade in bezug auf das internet anders behandeln als sonst?

      02.02.2011, 11:16 von nutella
    • 0

      @nutella
      Ja, natürlich läßt man Kinder nur an dem teilhaben, was ihnen nicht schadet. Diesen Aspekt hatte ich sogar im Hinterkopf, er drängt sich ja auf.

      In Bezug auf öffentliche Bilder sehe ich aber keinen Schaden für das Kindeswohl - nicht mehr und nicht weniger als für die Eltern bei ihren Bildern. In Bezug auf's Internet sehe ich den Kindesschutz eher darin, daß sie nicht auf alle Inhalte Zugriff haben und sie in Begleitung an das Medium herangeführt werden.

      Wie ich mich präsentiere, sehe ich aber als eine Art Familienkultur: manche sind da offensiv, manche zurückhaltender. Bei den Bildern mit Namen, die bei Neugeburten in der Zeitung stehen, macht auch kein Schwanz ne Welle.

      02.02.2011, 12:53 von LudwigMartin
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  • 0

    Böse, böse böse Mutti wie ich bin, stelle ich mine Kinder ins Netz! Und ich freue mich, wenn Freunde Kommentare dazu schreiben. Tztztztz...wie konnte ich nur!

    Ich konnte, weil es meine Kinder sind und weil ich sie erziehe. Sie wissen, das "normale" Bilder im Netz ihnen nie schaden werden. Oder kann sich auch nur einer vorstellen, dass sie als Erwachsene einen Job nicht bekommen, weil es Kinderfotos von ihnen im Netz gibt?

    Und: ich lass mir doch von jemandem der keine Kinder hat nicht erzählen, ich wäre eine "dumme" zu vertrauensseelige Mutter! *stöhn* Guten Morgen....


    13.01.2011, 11:57 von KikiBo
    • 0

      @KikiBo @KikiBo
      Und ich lass mir doch nicht von irgendeiner dahergelaufenen Muddi erzählen, dass man keine Meinung dazu haben sollte, wenn man selbst keine Kinder hat, nur weil sie ihre Blagen so gerne im Netz angucken lässt.
      Dass einige (viele) Muddis das alleinige Wissen über Kinder und ihr Wohlergehen objektiv betrachten können, halte ich für ein Gerücht. Es gilt eben weiter zudenken oder auch überhaupt mal zu denken. Und das scheint ja einigen durch Geburtswehen völlig abhanden gekommen zu sein.

      13.01.2011, 12:36 von eskimomuc
    • 0

      @eskimomuc Meine Antwort war bestimmt Provokation pur. Deine ist armseelig. Schade!

      13.01.2011, 15:07 von KikiBo
    • 0

      @KikiBo armseelig mit zwei E?!
      Oh je. Traurig!

      13.01.2011, 15:12 von eskimomuc
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    • 0

      @[Benutzer gelöscht] Ich kenne durchaus Leute, die flippen regelmäßig aus, wenn eine Kamera auf sie gerichtet ist, weil sie eben auch keinen Bock drauf haben, ihre Visage in irgendeiner Form im Netz wiederzufinden. Verständnis habe ich dafür allemal.
      Und eigentlich sollte es auch eine Selbstverständlichkeit sein, die Leute zu fragen, bevor man sie online stellt. Ist es aber leider nicht, und deshalb ist wohl auch in diesem Bereich des Lebens die Tendenz zu extremen Meinungen so deutlich.

      12.01.2011, 09:56 von eskimomuc
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      @eskimomuc "ihre Visage in irgendeiner Form im Netz wiederzufinden"

      Dann nennen wir es doch einfach VISAGEBOOK.

      12.01.2011, 14:18 von Jackie_Grey
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    Liebe Hanna - wenn du ein Kind hast, dann wirst du sicherlich auch selbst wissen, was du tust und willst und was es dir bedeutet Mutter zu sein. Die einen machen das so - andere (oft auch minderbemittelte) machen es eben anders. In beiden Fällen fällt der Apfel nicht weit vom Stamm - egal ob virtuell, oder im realen Leben. Wer sein eigenes Leben ein wenig verkackt hat und sich im Folgenden lieber und öfters mal über sein Kind definiert, der wird das tun. Und der wird nicht darüber nachdenken und reflektieren können. Ich habe eine anderthalbjährige Tochter und ich tue alles dafür, dass sie beschützt und behütet ist. Habe mich u.a. deshalb gar aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, weil wir es hassen lernten, dieses "Ah" und "Oh" und dergleichen. Aber -
    nicht jeder hat die Gabe und das Talent sich in eben solchem Maße in sein Kind hineinzuversetzen, oder in solchen Dingen Verantwortung zu beweisen. Und deshalb sollte man dieses auch nicht von jedem erwarten. Ich gucke auf meine Familie und was der Rest macht - ist nicht mein/unser Ding, solange ich nicht unmittelbar beteiligt bin. Sich da aufzuspielen und den mahnenden Zeigefinger zu erheben halte ich deshalb für nichtig und das Thema für uninteressant. Klingt ein wenig nach "ich hatte da mal einen Gedanken und den wollte ich nun wie eine Orange auspressen und zum Text verarbeiten". Freundlichst!

    12.01.2011, 00:20 von FragWuerdIch
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      @FragWuerdIch
      "ich hatte da mal einen Gedanken und den wollte ich nun wie eine Orange auspressen und zum Text verarbeiten"

      was ich nun wiederum trotz meiner gegensätzlichen Meinung unter dem Vorzeichen neon.de vollkommen okay finde...

      18.01.2011, 14:08 von LudwigMartin
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  • 0

    Ich habe nicht alle Kommentare gelesen, aber finde, dass auch die Privatsphäre von Kindern berücksichtigt werden sollte, ganz unabhängig von dem Thema Kindesmissbrauch. Deshalb habe ich auch nur meinen Hund ins Profil gesetzt, obwohl meine Tochter sicher sehr sehenswert ist.

    11.01.2011, 21:50 von Freydis
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @MisterGambit Die Frage brennt mir schon den ganzen Tag unter den Nägeln. Ich möchte so gerne Hasenbilder ins Netz stellen. Habe die Kaninchen gefragt, aber die wollen unheimlich viele Möhren dafür. Ist das korrekt?

      11.01.2011, 23:55 von B.tina
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      @B.tina B.tina, voll korrekt. Heute macht niemand mehr etwas für nichts, also her mit den Möhren!

      Gambit, natürlich habe ich ihn vorher gefragt, und er hat nach langem Überlegen Wuff gemacht. ;-)

      12.01.2011, 12:28 von Freydis
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    also mal ganz abgesehen davon, dass ich das auch alles ganz fatal und so finde:
    wie viel prozent meiner facebookfreunde sind denn bitteschön pädos und überhaupt, wenn ich das gefühl habe, dass meine privatssphäre nicht geachtet wird, das habe ich veilleicht falsche einstellungen vorgenommen und/oder einfach die falschen freunde auf facebook. und von wegen verantwortlichkeit den kindern gegenüber: ich versteh das nich so richtig, die babys sehn doch eh alle gleich aus und wenn ich auf google baby eingebe oder gar ultraschall, dann finde ich millionen bilder von irgendwelchen kleinen menschen, die ich nicht großartig von dem baby meiner tante unterscheiden kann, wird das kind in 10 jahren also wohl kaum stören.
    und wo das thema missbrauchsfääle schon angebraten wurde: mindestens die hälfte sogenannter missbrauchsfälle (wie auch immer man sie jetzt definieren will) finden in der familie statt und auch andere öffentliche vereine sind da nich so unbeteiligt (fußballverein etc.). ich mein: es ist ja schön und gut einen schuldigen zu finden und im endeffekt macht das jeder gern, aber in deutschland ist das doch speziell ausgeprägt (s. loveparade)

    11.01.2011, 19:41 von platinpaule
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    Nichts gegen Eitelkeit und den Wunsch, den eigenen Nachwuchs zu rühmen - das ist (schön oder nicht) normal. Aber in vollster Gedankenlosigkeit die eigenen Sprösslinge zu gefährden ist aus meiner Sicht absolut inakzeptabel...

    Speziell zum letzten Absatz gibts daher meine volle Zustimmung - und ich gehe noch einen Schritt weiter. Da die meisten Leute ja auch noch alles mögliche Andere veröffentlichen, laufen bei vielen Accounts die Bilder der "süßen Kleinen" mit konkreten Daten zusammen.
    - Namen
    - Teils sogar Adressen
    - oft zumindest wiedererkennbare Umgebungsbilder

    Wie wird so ein 5- oder 6-jähriges Gör wohl reagieren, wenn es auf dem Heimweg mit Namen angesprochen wird? Wenn der nette Mensch zufällig denselben Weg hat usw. ...

    Auf der einen Seite gibt es (mehr oder weniger berechtigte) Aufschreie der Entrüstung gegen die diversen google-Projekt, weil man ja ein Haus (!) wieder erkennen könnte - und auf der anderen Seite bekommt jeder Kinderschänder alle nötigen Informationen frei Festplatte.

    Ist das noch Fahrlässigkeit oder schon Beihilfe?
    Da kann man die Zwerge auch abends hinterm Bahnhof anbinden...

    11.01.2011, 18:27 von akmsu74
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      @akmsu74 Haha ... Wenn jeder so denken würde, dann gäbe es keine Social Networks im Internet.

      Und Erwachsene dürfen ruhig Bilder reinstellen, weil die Wahrscheinlichkeit, dass sie überfallen ( etc.) werden, geringer ist und es mehr Kinderschänder als andere Kriminelle gibt und weil Erwachsene sich viel besser wehren können und nicht so hilflos wie Kinder sind?

      11.01.2011, 18:32 von allesistweiss
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      @topfbluemchen das stimmt natürlich, aber solang erziehungsberechtigte ( familienmitglieder) ein bild hochladen, ists doch ok !?

      11.01.2011, 19:30 von allesistweiss
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    was ist denn bitte daran schlimm "süße" fotos von kindern online zu stellen?
    ich liebe das gesicht meiner kleinen nichte, ihre großen blauen augen und ihre warme ausstrahlung, klar stell ich die bilder von ihr online ;)
    außerdem kann man selber entscheiden, wer die fotos sieht und wer nicht.

    11.01.2011, 17:51 von allesistweiss
    • 0

      @allesistweiss @allesistweiss
      Ja, nur Deine süße Nichte nicht. Auch wenn es um ihre Person geht - ihre Meinung zählt da nicht.
      Wozu auch. Sie ist ja "nur ein Kind" und hat wohl deshalb auch (noch) nix zu melden. Deshalb: wen interessiert es schon, was sie später mal gewollt hätte. Wir leben doch alle im Hier und Jetzt. Da braucht man sich um das Morgen keine Gedanken machen.

      12.01.2011, 10:03 von eskimomuc
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    • 0

      @Chiral Nee, sicherlich steh ich nicht auf die "partnerschaftliche Kommunikation" mit Kindern.

      Was ich will?!
      Puh, das hier aufzuschreiben würde wohl den Rahmen sprengen.
      Aber wenn Du reich bist und was abgeben willst, dann sei doch so gut, und schick mir eine
      Mail. Ich gebe dann gerne meine Kontodaten weiter. Gewünschter Betrag: 50.000 € (darf aber auch gerne mehr sein)

      12.01.2011, 10:20 von eskimomuc
    • 0

      @eskimomuc Stichwort "wollen" - für den Anfang und mit Bezug zum Thema wären Eltern, die wenigstens gelegentlich das Gehirn nicht im völligen Leerlauf lassen, ganz wünschenswert...

      12.01.2011, 16:04 von akmsu74
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