Lexypepsi 09.08.2008, 07:12 Uhr 24 15

"Bitteschön Orangensaft"

Es klingelt an der Tür. Der Chef ist nicht im Haus.

Ich renne; wie immer wenn ich gestresst bin rutsche ich aus. Als ich die Tür öffne steht ein etwa 22jähriger Russe vor mir. Rundlich, große blaue Augen. In nahezu akzentfreiem Deutsch stellt er sich als Igor vor und fragt nach einem russischen Mädchen. Er sei schon in drei Clubs gewesen und wolle doch auch ein wenig in Erinnerung an seine Heimat schwelgen. Was für ein armes Würstchen! Direkt breitet sich Mitgefühl aus. Hat bestimmt noch nie gevögelt, kaum Freunde und sucht eher das Gespräch als einen privaten Lapdance. Das mit dem "privat" betont er direkt zu Anfang. Spontan schlage ich ihm Angela vor.

Kaum 20, kaum Deutschkenntnisse, kaum positive Resonanz und in den letzten zwei Wochen leider auch kaum Sympathie von meiner Seite.
Angela ist zierlich und hat grüne Augen. Anstatt sich um die Gäste zu bemühen sitzt sie meist auf einer Couch und starrt mit genervtem Blick auf den Boden. Die meiste Zeit wirkt sie zugedröhnt oder so, als hätte man sie gerade in den Laden geprügelt.
Wenn ich das Büffet auffrische ist sie die erste und hat in drei Minuten einen ganzen Kuchen verschlungen. Seit zwei Wochen versuche ich ihr zu erklären, dass der Kuchen für die Mädels in der Umkleide steht. Vergeblich. Seit zwei Wochen bringe ich ihr "Einen Orangensaft bitte" bei, um am nächsten Tag mit einem "Bitteschön Orangensaft" begrüßt zu werden.

Er würde sie vorher gerne kurz sehen, schließlich seien zweihundert Euro eine Menge Geld. Ich verstehe seinen Wunsch und pflichte ihm bei. Leider ist Angela gerade in einem Privatraum. Die vierzig Euro normalen Eintritt für die Shows will ich ihm nicht abzwacken. An der Tür warten kann er auch nicht; während Achims Pausen darf ich die Kasse nicht unbeaufsichtigt lassen. Er schlägt vor in zwanzig Minuten wiederzukommen, sagt, dass er direkt um die Ecke wohnt.

Viele Gäste beschweren sich über Angela. Sie spricht fliessend Englisch, scheint es aber zu vergessen, sobald sie dem Gast die "Spielchips" im Zimmer abgenommen hat. Ihr dann erscheinendes und nervtötendes "Ich nix verstehen" hat uns sogar schon Stammkunden gekostet. Danni und ich haben es Thomas oft genug gesagt, jedes andere Mädchen wäre schon in hohem Bogen geflogen. Bei Angela jedoch, dass wissen alle, kann Thomas nicht durchgreifen. Zuviel Mitleid hat er mit dem Mädchen, dass 7 Monate lang von ihren Zuhältern verprügelt, eingesperrt und durch sämtliche Nachtclubs gejagt wurde. "Ich habe die Sonne seit 7 Monaten nicht gesehen" sagt sie gerne auf Russisch, wenn man sie auf ihre Arbeitseinstellung anspricht. Dies klingt so vorwurfsvoll, dass ich meine Stimme senke und mich schäme. Nein, meine Eltern haben mich nicht für 200 Euro verkauft. Ja, ich habe ein Zuhause. Angela wohnt in einem kleinen Abstellraum im hinteren Teil des Clubs. Thomas hat ihr einen Fernseher und einen DVD-Player gekauft. Nach Feierabend vor der Auszahlung dröhnen russische Volkslieder durch die Tür.
Vier Wochen dauerte es, bis Thomas sie freigekämpft hatte, die neuen Papiere muss die russische Botschaft erst noch bewilligen. Angela hat Glück wenn sie die Wartezeit in Deutschland verbringen darf.
Oft schon musste Achim die Polizei rufen, weil ihr ehemaliger "Freund" Roman sie aus dem Laden ziehen und weiterverkaufen wollte. Oft schon musste die schwere Eisentür am Hintereingang verschlossen werden, sobald Thomas weggefahren war. Oft schon musste ich ihr Verhalten vor den anderen Mädchen rechtfertigen.
Zu oft musste ich ihr sagen: "Du bist jetzt frei, wenn du nicht arbeiten willst hält dich keiner auf. Aber so arbeiten geht nicht."
Angela will nur noch zwei Monate Geld sammeln und dann zurück in die Ukraine. Ihre Eltern haben ihre Tochter einbehalten, als Sicherheit, falls Angela ihnen kein Geld schicken sollte.

Der Laden ist gerammelt voll, zwei Junggesellenabschiede heute Nacht. Als Igor erneut klingelt ist Achim an der nahegelegenen Tankstelle zwei Kästen Cola und Bier besorgen.
Die Überwachungskamera zeigt, wie er nervös mit den Füßen scharrt.
Ich lasse ihn in den Vorraum und hole Angela. Er spricht sie auf Russisch an. Ihre Augen leuchten, schon bald sind sie in einem lebhaften Gespräch. Ob denn auch zwei Stunden möglich wären und was das kosten würde? Ich bin mir unsicher. Normalerweise haben wir um fünf Feierabend. Aber wie sie aufblüht! Wenn ich Thomas frage, macht er bestimmt eine Ausnahme. Als ich zur Theke renne, um ihn anzurufen, überholt mich Angela von hinten, rennt zum Spind und greift ihre Handtasche. Was los sei frage ich: "Tuch für Nas", sagt sie. "Nas laufen." Und dann lacht sie, naseputzend, bevor sie Kehrt macht. Ich habe ihr Lachen noch nie gehört.

Angela ignoriert jegliche Autorität. Weder Bärbel, die Frau vom Chef, noch ich sind im Recht sie um etwas zu bitten oder gar etwas von ihr zu verlangen. Sie macht Pause wann sie will, klaut die Sachen der anderen Mädchen und versteht plötzlich nur noch Bahnhof und Russisch wenn man sie damit konfrontieren will. In den letzten Tagen spitzte sich die Situation zu. Dreimal musste ich ihr früher Feierabend geben, weil sie vor den Gästen schlief, die anderen Mädchen anschrie oder mich mit einem "Was du sagen? Du nix mein Boss" abservierte. Eine Dolmetscherin teilte ihr heute mit, dass sie ab morgen nicht mehr arbeiten wird, wir uns aber noch um ihre sichere Rückkehr nach Russland kümmern werden.

Plötzlich schlägt die Tür zu. "Angela ist weg!!" ,schreit Lena . Ich renne auf die Strasse, weit und breit kein Auto und keine Angela. Achim kommt mir entgegen, lässt die Kästen fallen und sucht eine halbe Stunde: Vergebens. Thomas ist nach 5 Minuten da und sucht noch 2 Stunden bis Feierabend: Vergebens.

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24 Antworten

Kommentare

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    Text ist gut, Thema mal was anderes, gefällt.
    ihaltlich: Da sollen die Russen doch unter sich ausmachen.

    28.08.2008, 22:19 von Herzblatt
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    Multipass!

    18.08.2008, 01:17 von Einbauschrank
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    ein ziemlich krasser Text. Nachdem ich alllerdings die relativ einseitigen Komentare (bitte niemand persönlich angesprochen fühlen) gelesen habe, bin ich schon eher sauer. Da ich Frauen kenne, die in diesem Millieu arbeiten, wohlgemerkt freiwillig und mich da auch ein bisschen auskenne.
    Deshalb kann ich der Autorin und ihrem Arbeitgeber nur großen Respekt entgegenbringen. Vor allem denke ich auch, dass die Betreiber von Clubs wesentlich mehr tun können als irgendwelche teueren Hilfsangebote.

    15.08.2008, 22:59 von X-Pati
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    Ich hab ja nix erwartet als ich die Überschrift las, zumindest nicht das sich so ein Text dahinter verbirgt. Einfach gut..

    13.08.2008, 17:39 von HennaXXL
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    Ich habe mich hier nicht moralisierend geäußert, ABER ich finde es ziemlich simpel, dass die "Moralkeule" oder der "moralische Zeigefinger" bei Neon immer als Todschlagargument benutzt wird. Jeder Mensch hat Moral und das ist auch gut so, weil wir sonst nicht miteinander leben könnten. Was, so frage ich, ist so furchtbar daran, wenn mal moralisch argumentiert wird??? Weil Mami und Papi das auch mal gemacht haben? Weil es vielleicht mal missbraucht wurde, um zu unterdrücken? Ich finde es legitim und völlig okay, auch mal moralisch zu argumentieren. Im Fall des Textes kann ich das nicht, aber allgemein weiß ich nicht, was dagegen spricht.

    11.08.2008, 22:41 von Freydis
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      @[Benutzer gelöscht]
      Interessant am Text ist ja, daß trotz der Negativbeschreibung eine gewisse Anteilnahme am Schicksal der Frau rüberkommt.

      Schon die Erwähnung, die Erzählerin habe das Mädchen noch nie so lachen sehen - während ihre neue Zukunft klar als negativ beschrieben wird, klingt für mich wie eine sehr sachlich beschriebene Ambivalenz.

      Wertung gibt es immer, aber ich finde nicht, daß hier boshafterweise ein Bild aufgebaut wird, um eine Person negativ darzustellen.

      14.08.2008, 12:33 von LudwigMartin
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    guter und vor allem außergewöhnlicher Text aus einer interessanten Perspektive!

    11.08.2008, 20:26 von Dunnagh
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    bei manchen kommentaren kommt mir doch glatt die schoki hoch.

    Lexypepsi schreibt eine geschichte nieder. die sie beobachtet hat. sie bezieht in der geschichte keine stellung. was aber nicht heißt, dass sie keine meinung zu der frage prostitution hat. sag mal lux, ist wer gestorben und hat dich zur miss übermoral gemacht?

    bei dem thema - wenn man sich mal die mühe macht, sich von dem sockel der übermoral herunterzubewegen und sich in die niederungen der menschlichen abschweifungen zu begeben - verschwimmen schnell die grenzen, die man vorher noch als klar definiert gesehen hat.
    ist der thomas jetzt ein arsch weil er den nachtclub betreibt? oder ist er ein menschenfreund, weil er angela hilft?
    ist die autorin mittäterin weil sie von dem geschäft profitiert oder ist sie unbeteiligte beobachterin?
    würde ICH mich emotional außen vor halten KÖNNEN?
    wenn man dieses geschäft prostitution in jeglicher form radikal ablehnt, muss man solche jobs ablehnen? und wenn nicht, sind die vorher ehernen prinzipien dann "verkauft" und korrumpiert?

    interessante fragen, wie ich finde.

    der text an sich, unabhängig vom inhalt und den dahinterstehenden fragen finde ich gut geschrieben.


    11.08.2008, 15:30 von RedSonja
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      @[Benutzer gelöscht] Das Problem ist eben, dass es nicht die Caritas ist oder ein anderer gemeinnütziger Verein, sondern ein Betrieb , der funktionieren muss, um sich erhalten zu können. Es besteht ein Konflikt darin, den Frauen, die ohne Zweifel traumatisiert sind, helfen zu wollen, aber andererseits dass sie profitorientiert arbeiten müssen. Wenn diese Frauen sich nicht anpassen, sich verweigern, weil sie traumatisiert sind und daher auch den Kopf hängen lassen und damit keine erotische Atmosphäre verbreiten, wird Druck ausgeübt. Aus Sicht des Nachtclubbesitzers völlig verständlich, aber evt. eine Katastrophe für die betroffenen Frauen, die wieder mal fremdbestimmt sind. Dieser Konflikt ist nicht zu lösen, sondern es sind andere Lösungen und Hilfestellungen erforderlich. Mit Moral und Anstößigkeit hat das nicht das Geringste zu tun. Ohne Hilfe sollte man diese Frauen sicher auch nicht auf irgendwelche Ämter schicken - hat das irgendjemand hier behauptet? Einfach ist gar nichts, außer wieder mal mit dem "erhobenen Zeigefinger" als Gegenargument zu kommen, der totsicher alle zum verstummen bringt, die sich hier ansatzweise kritisch äußern möchten (außer mich natürlich :o))).

      11.08.2008, 23:01 von Freydis
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      @Freydis »Das Problem ist eben, dass es nicht die Caritas ist oder ein anderer gemeinnütziger Verein, sondern ein Betrieb , der funktionieren muss, um sich erhalten zu können.«

      Und Du glaubst, das sei bei der Caritas prinzipiell anders...?

      13.08.2008, 12:06 von sailor
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      @sailor Ich hoffe, dass die Caritas nicht den Ökonomischen Druck wie ein Wirtschaftsunternehmen ausgesetzt ist. So viel ich weiß, werden subventioniert. Andere Beratungsstellen werden es jedenfalls und bieten oft kostenfreie Beratung an.

      13.08.2008, 19:01 von Freydis
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      @Freydis
      Ich kann nur für die Diakonie sprechen (die evangelische Caritas), und da werden einzelne Bereiche ganz klar betriebswirtschaftlichen Betrachtungen unterworfen und bestimmten Projekten schlicht der Geldhahn abgedreht...

      Wie immer man das jetzt bewerten will. Wenn die Erfahrung zeigt, ein Street-Worker an dieser oder jener Stelle bringt nix, dann wäre es Geldverschwendung, dieses Projekt weiter zu betreiben. Insofern Bedarf es auch bei karitativen Unternehmen einer Erfolgskontrolle.
      Und damit fängt ökonomischer Druck an...

      Aber Lou hat das ja auch schon alles viel besser ausgeführt...

      14.08.2008, 11:27 von sailor
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      @sailor Sorry, aber Sozialarbeiter oder Psychologen sehe ich wirklich als hilfreicher an, als ein Unternehmer, der die Frauen zu Tätigkeiten zwingen muss, die die Wunden noch mal aufbrechen lässt. Wie schon oben aufgeführt, brauchen diese Frauen, die verkauft und zur Prostitution gezwungen wurden, erstmal eine Aufarbeitung ihrer Traumata und das geht mit Sicherheit besser in einer Therapie oder in einer sozialen Einrichtung, als in einem Nachtclub, in dem sie auf den Tischen tanzen müssen, weil sie sonst keine Alternative kennen.

      Dass Caritas und Diakonie keine Vereine der helfenden Engel sind, weiß ich auch. Gerade bei kirchlichen Institutionen bin ich sehr misstrauisch - auch weil sie oft ihre Mitarbeiter unterbezahlen. Aber es ist doch eher eine Alternative als ein Wirtschaftsunternehmen, das den Frauen nur Geld durch eine Tätigkeit geben können, mit der sie (zumindest im Falle Angelas) nicht klar kommen.

      Sozialarbeiter haben zu wenig Supervision und sind daher anfällig für Helfersyndrome. Bei Psychologen, die zu lebenslanger Supervision verpflichtet sind, sieht das sicher etwas besser aus, aber die sind diesen Organisationen oft zu teuer - aber auch das ist ein anderes Thema.

      Außerdem verstehe ich überhaupt nicht, wie jemand auf die Idee kommen kann, ich würde den Nachclubbesitzer als "Bösen" (Häh??) sehen. Er macht was er kann, aber das ist zu wenig.

      Ich habe auch gar nichts gegen Sponsoren, die bestimmte Projekte unterstützen, die echte Hilfe anbieten, aber auch das ist ein anderes Thema.

      15.08.2008, 19:11 von Freydis
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      @Freydis
      Die Betonung der Diskussion Unternehmen vs. Hilfeträger fand ihren Ursprung in Deinem vorletzten Kommentar zum Thema "ökonomischer Druck" - nur deshalb bin ich eingestiegen, weil ich mit Deinen Kommentaren vorher kein großes Problem hatte.

      Das "böse" bezieht sich polemisch auf die Ablehnung vom Unternehmer angesichts dieser (fürsorglichen) Aufgabe, man könnte auch sagen "nicht gut".

      Natürlich sind Therapeuten für diese Aufgabe grundsätzlich wesentlich besser aufgestellt.

      Aber:

      Manchmal gibt es diese Alternative nicht. Ich kenn mich zwar nicht so aus, aber Menschen, die einmal in Abhängigkeit und Illegalität hier reingekommen sind, sind sicherlich sehr schwer an anerkannte Hilfeträger zu vermitteln.

      Außerdem gibt es - wg. Deiner Betonung der Traumata - eine gewisse Rangliste von Bedürfnissen. Und da steht erstmal Überleben und Sicherheit an vorderer Stelle. Ein Mensch im Dauerstreß kommt m.E. gar nicht dazu, unter seinem Trauma zu leiden. Das passiert viel später... vermute ich zumindest sehr stark.

      Deswegen vielleicht die Gegenwehr: wenn ein Unternehmer im Milieu fürsorglich empfindet in einem bestimmten Moment (und mag er sonst auch abgebrüht sein), dann kann es gut sein, daß er überhaupt nicht auf die Idee kommt, daß hier jemand anders helfen könnte - und versucht es (ganz Unternehmer) auf eigene Faust mit dem entsprechenden sozialen Ungeschick evt.

      Das finde ich bei aller Unzulänglichkeit anerkennenswert. Aber grundsätzlich teile ich Dein Ideal - deswegen bin ich auch nur wegen einer Detailsache hier eingestiegen.

      17.08.2008, 13:30 von LudwigMartin
    • 0

      @LudwigMartin Okay, aber den Unternehmer habe ich an keiner Stelle abgelehnt. Den ökonomischen Druck habe ich nur angeführt, um die Situation des Unternehmers zu verdeutlichen, der diesem Druck bei bestem Wohlwollen nicht entrinnen kann. Es sollte eigentlich seine Handlungsweise entschuldigen.

      Allerdings stimmt es nicht, dass Opfer solcher Traumata nicht darunter leiden und die Beschreibung von Angela passt auch dazu. Es kann sich sogar noch verschlimmern und durch Suizid zum Tode führen. Solche Menschen brauchen so bald wie möglich Hilfe, gerade damit sie überleben können.

      17.08.2008, 17:22 von Freydis
    • 0

      @Freydis
      Alles klar jetzt.

      20.08.2008, 11:04 von LudwigMartin
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