Tyler.Durden 30.11.-0001, 00:00 Uhr 180 2

Bist du Charlie oder Braun? [NUT]

Früher dachte ich immer, dass der Fremdenhass mit dem Laufe der Zeit aussterben würde.

[Kurz-und-spontan-NUT]

Es ist an der Zeit sich an die eigene Nase zu fassen! Anslässlich der aktuellen Ereignisse, wie des Terroranschlags auf die französische Satirezeitschriftsredaktion Charlie Hebdo am 07. Januar diesen Jahres in Paris oder die nicht enden wollenden Anti-Islam-Demos in der BRD. Die Veranstalter dieser Versammlungen können sich weiterhin der zahlreichen und wachsenden Unterstützung sicher sein. Die FDP wurde durch die deutlich offenere in der rechte Ecke angesiedelten AFD ("Affen für D-Mark" [Pispers]) ersetzt.

Lügenpresse ist zum Unwort des Jahres 2014 geworden. Wo diese Wortschöpfung ihren Ursprung hatte und sehr publik war, kannst du dem verlinkten Wikipedia-Artikel entnehmen.

Wie erreicht man nun die Menschen, die so zahlreich (hoffentlich unter falscher Flagge) auf die Straße gehen, wenn sie alle öffentlichen Bestandteile der Informationsbeschaffung als ferngelegt betrachten und eher abstrusen Verschwörungstheoretikern/ -theorien ihren Glauben schenken?

Die ARD und für sie der Herr Jauch läd die Zonen-Blondine und Pegida-Sprecherin Frau Oertel in den Sonntagabend-Talk. Passend dazu noch Herr Gauland (AFD). Neue Erkenntnisse? Wer mag kann es sich noch einmal ansehen.

Und unsere Bundesmuddi? Naja sie warnt vor Pegida. Klasse! Ihr Angestellter de Maizière hat endlich wieder einen Grund geunden, um das Thema der Vorratsdatenspeicherung auf den Schirm zu bringen. Ich hoffe inständig, dass dieser Blödsinn nicht in Kraft treten wird. Merke: auch auf dieser Seite wird mit der Angst der Menschen gespielt.

Weltweit gab es fürchterliche Proteste inklusive tödlicher Ausschreitungen gegen die Ich-bin-Charlie-Ausgabe von Hebdo mit neuerlicher Mohammed-Karikatur auf der Titelseite. Während vielerorts Menschen aber auch ganze Redaktionen Charlie sind, werden die toten Menschen des jüdischen Supermarktes - wenn überhaupt - nur am Rande erwähnt. Gleichzeitig wird "Ich bin Charlie" zur Marke. Die Printausgabe 3 Millionen mal gedruckt. T-Shirts oder anderer Schund werden mit dem Slogan bedruckt ... der große Reibach ruft und läuft.

Wie verhältst du dich im Alltag? Gibt es Menschen mit Migrationshintergrund in deinem engeren Freundeskreis oder erweiterten Bekanntenkreis?

Erst letzte Woche in einer vollen, berliner S-Bahn Richtung Flughafen sitzt ein Schwarzer (soll PC sein, but sounds strange) samt Koffer in einem Vier-Sitze-Bereich und NIEMAND hat sich zu ihm gesetzt. Überall wurden auch die letzten freien Plätze eingenommen, aber dieser Mann saß allein. So etwas stimmt mich immer wieder sehr traurig.

Wenn jemand komisch aussieht, wird die Straßenseite gewechselt oder das Pfefferspray ist bereits griffbereit.

Früher dachte ich immer, dass der Fremdenhass mit dem Laufe der Zeit aussterben würde. Offensichtlich habe ich mich getäuscht.

Sehr hörenswerter Radioeins-Kommentatoren-Talk und NUT-Titelgeber.


Also: Bist du Charlie oder Braun? Lachen, Weinen, Wut, Staunen oder Wow?


Tags: NUT, Alltag, Demokratie, Rechtsradikalismus, AFD, Pressefreiheit
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180 Antworten

Kommentare

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    "Ich bin nicht Charlie! Denn die Heuchelei heißt Charlie, die Perfidie heißt Charlie, die mediale Brutalität heißt Charlie, die Perversion heißt Charlie.


    Nein ich heiße nicht Charlie. Es gibt zu viele davon. Zu viele falsche..."

    (Martin Buchholz)

    21.01.2015, 08:35 von Sir_Tobi
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  • 3

    Man muss an die Quelle gehen:



    Vier  Punkte zur
    Fremdenfeindlichkeit:



    1. Entwicklungsgeschichtlich sind Menschen(affen) seit
    Jahrmillionen an das Leben in kleinen Sippen und Horden angepasst.  Der innere Zusammenhalt und die Abgrenzung
    nach außen gegenüber rivalisierenden Sippen, („den Bösen“) waren von
    entscheidender Bedeutung im Kampf um Nahrung, Ressourcen, Territorium. Dieses
    Erbe, das Unbekannte, das Fremde zu fürchten, mit Angst zu besetzen, verursacht
    einen der ältesten (Überlebens)Reflexe überhaupt: Aggression.



    2. Zivilisation, die Ethnien, Stämme und Sippen zu Staaten
    zusammengeschlossen hat, gibt es seit etwa 6000 Jahren. Das ist ein winziger
    Bruchteil der Zeit, wie (Vor)Menschen sich sonst organisiert haben und ihnen
    solche Formen des Zusammenlebens in jede Zellen geimpft wurde. Das sitzt tief.
    Innerhalb von Staaten und Ländern gibt es nach wie vor erbitterte Feindschaften
    unter verschiedenen Ethnien, Glaubensgemeinschaften usw. Und ausgerechnet dort,
    wo die Unterschiede vergleichen damit 
    noch am kleinsten sind, ist der Abgrenzungswunsch erstaunlich
    hartnäckig. Bsp. gibt es zahllose allein im deutschen Umkreis: Bremer –
    Hamburger,  Kölner – Düsseldorfer,
    Schwaben – Baden.    



    3. Es ist nur rund 80 Jahre her, wie die sogenannten besten
    Kreise, insbesondere die „Wirtschaftselite“ in Deutschland, den Faschismus
    gezielt gefüttert, ihm die finanzielle Grundlage und damit politische Macht
    ermöglicht haben.


    4.Gerade die wohlhabendsten Länder in Deutschland wie Bayern oder
    Baden-Württemberg, sind in ihren Exekutiven, dazu gehören Polizei und Militär,
    in der Tendenz nationalistischer/fremdenfeindlicher zu beobachten, als etwa die
    Polizeikräfte in Berlin oder Kiel.



    Möge sich jeder selbst seine Schlüsse daraus ziehen. 

    20.01.2015, 20:04 von schauby
    • 0

      Ich mag Menschen einfach nicht, die ihre stammesgeschichtlichen Affekte nicht im Griff haben...

      20.01.2015, 20:23 von sailor
    • 1

       always same answer: 

      fear is the mindkiller

      20.01.2015, 20:31 von schauby
    • 0

      zu 4.

      - mir is neu, das jedes Bundesland sein eigenes Militär hat?

      - stimmt, die bayrische Polizei ist stock-konservativ bis reaktionär , was nicht nur Migranten zu spüren bekommen (spreche aus der eigenen Erfahrung einer Bergbauernpunk-Jugend ^^)

      - wie neulich auch die taz verwundert feststellen musste, ist Bayern - trotz latent xenophobem CSU-Einparteiensystem - hinsichtlich einer zügigen Integration von Refugees (Sprachkurse, Lehrstellen ect.) ziemlich vorbildlich. Das liegt sehr oft gerade an freiwilligen Initiativen von Unternehmen, Gemeinden, Vereinen und Privatpersonen.

      Natürlich fällt es in einem wohlhabenden Bundesland leichter, Asylbewerber gut zu integrieren. Aber obwohl ich bewusst die Offenbacher Diaspora dem Bayrischen Mutterland vorziehe, muss ich für meine "oberbayrische Heimat Oberbayern" (G. Polt) eine Lanze brechen:

      alle wählen schwarz, und irgendwie wimmelt es trotzdem von Anarchisten. Und obwohl alles fremde erst einmal misstrauisch beäugt wird, werden "Fremde" (egal ob von nördlich der Donau oder aus Simbabwe) oft genug freundlich willkommen geheißen.

      Das ist zwar ne subjektive Einschätzung, aber diese deutschtümelnde Fremdenfeindlichkeit, die ich in anderen ländlichen Regionen Deutschlands kennen gelernt habe, sehe ich in Bayern eher weniger.

      PS: die hessische Polizei ist auch ein xenophober Kackhaufen, btw.

      20.01.2015, 20:36 von holo...
    • 0

      gut möglich, Gegenteile und Ambivalenzen mischen überall mit. 

      es gibt (evtl gab, keine Ahnung ob der noch läuft heute) einen offiziellen, bayrischen Polizeikalender, der die Reviere und Atmsstuben alljährlich zierte, mit allerlei zweifelhaften cartoonistischen Späßen a la: Schwarzer Straftäter - > "Verdunklungsgefahr" , fanden die bayrisch genehmigt lustig. 
      bis ein böser (womöglich preußischer) Journalist, meinte, wat machtn ihr da ?   

      dass die Burschen in Uniform dort ohnehin gern die peinlich betonte autoritäre Sperrspitze Deutschlands mit der Brechstange markieren, vorzugsweise an stärker Pigmentierten, Randgruppen, roten Socken und überhaupt dem ganzen unerhörten Pack, das aus der blau-weißen Reihe tanzt, macht eine Zufälligkeit der (auch historischen) Ereignisse in Premiumbavaria nich so wahrscheinlich. 

      21.01.2015, 02:36 von schauby
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  • 0

    Es gibt die Idee, dass sich manche xenophob bedingten, hässlichen Konflikte auf der Welt schnell erledigt hätten, wenn Menschen ihre Spannungen und dem dafür "so wichtigen Wunsch nach Feindbild" auf eine plötzlich außerirdische Bedrohungen verschieben können. 

    Das funktioniert nach dem gleichen Prinzip, wie eben Gruppen und Verbände von Menschen, besonders dann zusammenfinden, wenn sie eine äußere Bedrohung ausmachen, ist die nicht da, geht die Spannung gern ins innere der Gruppe.

    Dafür müssten sich Medien mal global geschlossen einen schönen Coup ausdenken. Plötzlich gehts nicht mehr darum, wer den besseren imaginären Prophentenfreund einer Glaubensrichtung/Heilsversprechung hat, sondern um die Bedrohung der gesamten Erdmurmel, auf der alle rumstolpern. 

    20.01.2015, 19:57 von schauby
    • 0

      Aber es gibt doch schon Scientology.

      20.01.2015, 20:19 von quatzat
    • 0

      die haben leider keine Glaubwürdigkeit, die sie im Interesse einer Lüge für die gute Sache verspielen könnten.

      20.01.2015, 20:27 von schauby
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  • 4

    Mir will nich so ganz einleuchten, was Menschen mit Migrationshintergrund im Freundes-/Bekanntenkreis etc. damit zu tun haben, wie man selbst zu Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Vorurteilen usw. steht. Ich könnte selbst Russin sein und Amerikaner hassen, ich könnte als Deutsche in Schweden leben und die Finnen blöd finden.. Das eine hat mit dem anderen so ziemlich nix zu tun und ich bin mir sicher, dass unter den Pegida-Deppen auch Leute sind, die sowas sagen wie "Ja, die Araber sind ganz schrecklich, außer mein Nachbar, der ist eigentlich ganz nett. Und der Dönermann, der ist auch super. Aber alle anderen.."

    Falls es noch niemand gepostet hat, möchte ich an der Stelle empfehlen, sich dieses Experiment anzusehen.

    Und über bestimmte Stereotypen verfügen wir alle, ob wir wollen oder nicht. Ebenso werden wir manche Ausgrenzungsmechanismen, die völlig unterbewusst ablaufen, nie los. Beim einen sind sie stärker ausgeprägt als beim anderen, aber inne haben wir sie von Natur aus, zusätzlich zur Sozialisation. Den Habitus hat man schließlich immer mit im Gepäck.

    20.01.2015, 19:30 von nyx_nyx
    • 1

      Du Habi-Tuss... Aber ich mag dich trotzdem.
      :)

      20.01.2015, 19:33 von sailor
    • 0

      Du hast bestimmt auch mehrere Habitussis ;) Ich mag dich auch.

      20.01.2015, 19:40 von nyx_nyx
    • 0

      Achja, ganz aktuell dazu das hier.

      20.01.2015, 19:43 von nyx_nyx
    • 0

      Ich hab auch immer was mit im Gebäck...

      20.01.2015, 20:07 von sailor
    • 0

      Ist das ok, wenn ich mich hier mal kurz ausziehe?

      20.01.2015, 20:20 von quatzat
    • 0

      Warum willst du das? Ich guck auch weg, wenn ich soll.

      20.01.2015, 20:29 von nyx_nyx
    • 0

      Ich weiß nicht. Jemand war gerade da, der hats mir befohlen.

      20.01.2015, 21:28 von quatzat
    • 0

      Nur ma zu se Experiment: Hatt ich auch gesehen, fands interessant, aber ebenso wie das Ursprungsexperiment von Jane Elliott auch höchst hinterfragungswürdig. V.a. das jetzt als eine Art "Coaching" salonfähig zu machen.

      21.01.2015, 19:23 von Juliie
    • 0

      Experimente sind immer kritisch zu sehen und ethisch meist sehr bedenklich.
      Ich verstehe es jedoch nicht so, dass sie es als Coaching salonfähig machen wollen, sondern wurde den Probanden das Experiment ja als Workshop angepriesen. Schlussendlich ist die Auswertung am Ende eine Art Aufklärung, die zudem sicherstellt, dass niemand komplett geschädigt aus dem Experiment geht. Nachsorge muss ja eh stattfinden und in diesem Rahmen ist es einfacher zu händeln. Ich fand die Betreung/Nachsorge dort eher vorbildlich, wenn man mit anderen Experimenten vergleicht, auch wenn ich zwischendrin mehrfach große Augen machte, wie der Umgang aussah.

      21.01.2015, 19:56 von nyx_nyx
    • 0

      Ob es nun Coaching, Training oder Workshop genannt wurde, weiß ich nicht mehr so genau, macht für mich aber auch keinen großen Unterschied.
      Was es aufzeigt, ist ja allemal interessant. Und Aufmerksamkeit schärfen, gerade für Prozesse, die sich meist völlig unbewusst einschleichen, find ich generell erstmal ne super Sache. Und ja, sie wurden am Ende alle aufgeklärt (ist ja auch das Mindeste) und haben sich schön über ihre Gefühle darüber ausgetauscht. Rechtfertigt den Prozess an sich für mich aber trotzdem nicht unbedingt.

      Für mich bleibt letztlich einfach die Frage der Effizienz. Und da darf man mich gerne für Gutschi-gutschi zartbesaitet halten, aber ich fand es grausam, mir das anzusehen (und eine Relativierung im Sinne von "Menschen, die unter "tatschächlicher" täglicher  Diskriminierung leiden, haben sicherlich weitaus Schlimmeres erlebt" reicht mir da persönlich einfach argumentativ nicht). Denn ich glaube nicht, dass eine "jetzt erlebst du mal am eigenen Leib, wie es sich anfühlt, grundlos scheiße behandelt zu werden oder dazu gebracht zu werden, andere grundlos scheiße zu behandeln"-Versuchsgestaltung der beste, oder gar einzige Weg ist, um Bewusstsein in die Richtung zu schärfen.

      21.01.2015, 20:23 von Juliie
    • 0

      ...Und da es ja gerade um die tiefsitzenden, meist unbewussten, düsteren menschlichen Mechanismen geht, glaube ich auch nicht an einen großen Publikumseffekt. Ähnlich wie beim Stanford-Prison-Experiment oder beim Stanley-Milgram-Autoritätsexperiment werden wohl die meisten Menschen, die es sehen oder davon lesen, denken: "Krass, wozu der Mensch fähig ist. Aber ich hätte mich ja ganz anders verhalten."

      21.01.2015, 20:28 von Juliie
    • 0

      Naja, das Experiment zielte ja auch darauf ab, ob einfach mitgezogen wird. Und damit man das einleitet, braucht man so nen Aufhänger wie "Lernerfahrung/Lernmöglichkeit/Workshop". Wäre von Anfang an klar gewesen "ihr sitzt hier alle, damit wir im Experiment rausfinden können, ob ihr auch alle schön diskriminiert, oder euch für andere einsetzt..", hätte das natürlich nicht gefruchtet. Ist ja Teil des Experiments, dass unter dem Deckmantel einer positiv konnotierten Lernerfahrung etwas Ekelhaftes gemacht wird. Und auch die Auswahl braunäugig/blauäugig zielte ja eindeutig darauf ab, dass die Diskriminierenden (oder mindestens ein Teil von ihnen) den Eindruck haben "Haha, du sitzt hier nur drei Stunden, mir geht es mein Leben lang so, also stell dich nicht so an!"
      Viel interessanter war für mich der Aspekt, dass Vorurteile durch den Druck von außen dann tatsächlich auch bedient werden, was in entspannter Atmosphäre nicht der Fall gewesen wäre.
      Und das teils übersteigerte, großteils gar nicht vorhandene Solidaritätsgefühl.
      Sehr spannend. Gerade weil ich ja in einer ähnlichen Sparte forsche.

      21.01.2015, 20:33 von nyx_nyx
    • 0

      Mich friert.

      21.01.2015, 20:36 von quatzat
    • 0

      Und das mit dem "ich hätte mich anders verhalten", glaube ich gar nicht. Bei mir erweckte es schon den Eindruck, dass die Situation zumindest teilweise nachvollziehbar und projizierbar ist. Ich selbst hab mich auch in manchen dieser Stereotypen wiedergefunden, auch wenn ich das ungern zugebe und mich für einen sehr aufgeklärten Menschen mit enormem Gerechtigkeits- und Gleichheitssinn halte.
      Gerade weil am Ende diese Abschlussrunde und auch zwischendrin die Kommentare der Professoren gebracht wurden, empfind ich das als Augenöffner, was in unserer Gesellschaft stattfindet, ohne dass man es immer merkt. Es sensibilisiert eventuell, aber deckt zumindest den Missstand auf, dass Geschichte noch immer wiederholt werden kann und wird.

      21.01.2015, 20:37 von nyx_nyx
    • 0

      Über den Interessensaspekt brauchen wir uns nicht streiten, liebe nyx, das Thema ist mir ja auch sehr nah. ;)

      Ist ja Teil des Experiments, dass unter dem Deckmantel einer positiv konnotierten Lernerfahrung etwas Ekelhaftes gemacht wird.
      Das war aber auch genau ein Punkt, der mich extrem störte. Sich selbst in den Schwanz beißende Doppellogik von Wissenschaft, brrr. Es war ein offensichtlich experimentelles Setting. Und wenn den Teilnehmern dann auch noch mehrfach eingebläibt wird, dass es wichtig für die Lernerfahrung der anderen Gruppe / aka. des Experiments sei, dass sie sich diskriminierend verhalten, ist es natürlich leicht, sich am Ende hinzustellen und zu sagen: "Ha! Seht, wie leicht ihr manipuliert werden könnt"...  Wie anmaßend, als "moralisch richtige" Verhaltensweise eine Auflehnung gegen den VL zu inszenieren, der ein offensichtlich künstliches Setting erschafft.

      21.01.2015, 20:45 von Juliie
    • 0

      Die Zwischenkommentare fand ich aber auch gut. Und ich spreche diesem "Experiment" auch nicht ab, dass es grundsätzlich durchaus richtige und wichtige Mechanismen aufzeigt. Weg und Moralkeule scheinen für mich aber trotzdem nicht die richtige Lösung.

      21.01.2015, 20:47 von Juliie
    • 1

      Jut, da geb ich dir absolut recht.
      Ich für meinen Teil hab trotzdem ne Menge davon gelernt, aber klar, der bittere Geschmack kam auch bei mir gelegentlich auf. Jedoch brauch ich das vielleicht auch, um wirklich aufmerksam zu sein. Ein kleiner Schock.

      21.01.2015, 20:50 von nyx_nyx
    • 0

      Wenn du das Gefühl hast, es hat bei dir wirklich etwas bewirkt, beruhigt mich das ja schon mal ein kleines bisschen.

      21.01.2015, 21:06 von Juliie
    • 0

      Ich tanze. Wer macht mit?

      21.01.2015, 21:15 von quatzat
    • 1

      Die Party iss schon vorbei, quatze.
      Nyx und ich gehn jetzt Fummeln.

      21.01.2015, 21:19 von Juliie
    • 0

      Zieht euch aber Gummihandschuhe an.

      21.01.2015, 21:30 von quatzat
    • 0

      Das hier is übrigens auch son Beispiel für absolute Arschgeigenmenschen.

      21.01.2015, 21:40 von nyx_nyx
    • 0

      Zieh dir was an, quatze, mir ist kalt...

      22.01.2015, 07:50 von sailor
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  • 4

    ein paar milliarden menschen auf ´ner rcht großen kugel. und etliche davon tun so, als würde die welt nur auch dem fliegenschiss bestehen den sie selbst erfahren und überblicken können.

    und daraus leiten sie dann ihren hasskappenshit ab.

    beeindruckende leistung.


    20.01.2015, 17:39 von PixelAspect
    • 0

      »Wo deine Füße stehen, ist der Mittelpunkt der Welt«

      20.01.2015, 17:59 von sailor
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  • 0

    Ich habe keinen Bekanntenkreis...
    :(

    20.01.2015, 17:25 von sailor
    • 0

      Armes Ding! 8[

      20.01.2015, 17:56 von quatzat
    • 0

      Menno...!

      Ich bin eine Minderheit...  Beleidige nicht meinen Teddybären.
      Sonst hau ich dich Pflegeheim...

      20.01.2015, 18:01 von sailor
    • 0

      Ouyeah!

      20.01.2015, 18:05 von quatzat
    • 0

      *örks*

      Wo hast du nur immer diese Bilder her...

      20.01.2015, 18:16 von sailor
    • 0

      Ausm Familienalbum!

      20.01.2015, 18:19 von quatzat
    • 1

      Sehr geehrte/r Frau/Herr XXX,

      über die User-ID xxx.xx.xxxx habe Sie Zuagng zum Intra-net, wie auch öffentlichen Zugang ins I-net.

      Durch den Aufruf vor Seiten und Darstellungen pornografischen Inhaltes wird Ihnen die künftig Nutzung nur noch eingeschränkt verfügbar gemacht.

       

      Ein Widerspruch zu dieser Maßnahme steht Ihnen frei.

       

      MfG

      Admin

      man Quatzat. wegen dir schreibe ich mir immer die finger wund. :)

      20.01.2015, 19:25 von jetsam
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  • 0

    Ja, ich habe in meinem näheren Bekanntenkreis Menschen mit Migrationshintergrund und ich behandel sie alle gleich.
    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, das mich Familien mit Migrationshintergrund oft viel aufgeschlossener und herzlicher aufgenommen haben. Da kann sich so manch eine deutsche Familie was abgucken ;)

    Die Anschlage und Terrorwahnungen machen mir Angst, ja.

    20.01.2015, 17:18 von -Maybellene-
    • 0

      stimmt..einen Terrorwahn kann man das auch schon nennen. ;)

      20.01.2015, 17:27 von Tora
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