-Maybellene- 30.11.-0001, 00:00 Uhr 145 8

Bist du bereit, neue Erfahrungen zu machen?

Neon User täglich

Deutschland gilt als beliebtes Einwanderungsland. Im Jahr 2012 erlangte Deutschland, nach den USA, den zweiten Platz als beliebtestes Einwanderungsland. Der Großteil der Zuwanderer kommt, um hier eine Ausbildung oder ein Studium zu absolvieren.

Doch auch viele deutsche Staatsbürger verlassen ihr Land, jährlich wandern etwa 25.000 Menschen aus. Besonders beliebt bei den Deutschen, ist die Auswanderung in die Schweiz, siehe Grafik.

Die Deutschen sind neugierig, sie wollen neue Erfahrungen machen aber auch berufliche Chancen sind die Hauptmotive für die Auswanderung.
Wie man dieser Grafik entnehmen kann, wandern nur wenige wegen der Ausbildung oder dem Studium aus.

Seit 2006 kann man einige Versuche der Auswanderung auf Vox in der Sendung "Goodbye Deutschland" verfolgen.
Ob diese Versuche jedoch wahrheitsgetreu dokumentiert werden, bleibt fraglich.

Viele Versuche scheitern und die Auswanderer kehren nach Deutschland zurück. Das kann an beruflichen Gründen liegen oder an der Integration, aber auch Heimweh spielt oft eine Rolle. Einige scheinen sich die Auswanderung auch zu einfach vorgestellt zu haben und realisieren erst im neuen Land, dass sie sich vielleicht hätten besser vorbereiten sollen.

Ich wurde letztens selbst gefragt, ob ich mir eine Auswanderung vorstellen könnte. Dann fing ich an nachzudenken und fand, dass ich mit meinem Leben in Deutschland zufrieden bin. Es läuft zwar auch hier nicht alles perfekt, aber mir wurde vieles ermöglicht und ich sehe daher keinen Grund auszuwandern.


Wie siehts bei euch aus?


Könnt ihr euch eine Auswanderung vorstellen?
Wohin würdet ihr auswandern und aus welchen Gründen?
Oder seid ihr ausgewandert? Erzählt eure Erfahrungen!


Tags: NUT
8

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145 Antworten

Kommentare

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  • 1

    falls sich dieser europaweite alt- bis neurechte Trend, unterstützt von "besorgten Bürgern" und tendenziell unpolitischen, aber dennoch mobilisierbaren Angstbeissern weiter verfestigen sollte, könnte "the land of the free" aka "gods own country" nach 80 Jahren mal wieder ne Option für alle werden, die noch einigermaßen emanzipatorisch ticken.

    Ne Traumoption is das sicherlich nich, aber bevor ich mir von Frau President Le Pen, nem eisernen Kanzler de Maziere und Konsorten Notstandsgesetze verordnen lasse, lutsch ich lieber Schwänze in den dukleren Ecken des Rodeo Drive...

    06.10.2015, 01:33 von holo...
    • 0

      'The land of the free'?
      Das ist ja eher'n Werbeslogan...

      Nicht für Geld und gute Worte.

      06.10.2015, 09:46 von sailor
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  • 7

    Nein, kann mir nicht vorstellen auszuwandern. Habe in anderen Ländern zuviel gesehen, was mir nicht gefällt. Wenn man woanders versucht die Füße auf den Boden zu kommen, merkt man erst, dass der typisch deutsche Bürokratismus garnicht so blöd ist, wie man denkt... 

    21.09.2015, 16:35 von chiral
    • 1

      ich habe bürokraten in frankreich und italien erlebt. dagegen ist deutsche bürokratie wellness.

      24.09.2015, 17:30 von ga
    • 1

      Ja, dass meinte ich. Habe einen Verwandten in Spanien, der selbiges erzählt.

      Aber sollen sie doch auswandern, finde ich ok, kann man dann in acht - zehn jahren ne schöne Rückwanderungsdoku von machen, wenn sie wiederkommen...

      29.09.2015, 13:41 von chiral
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  • 0

    Hierhin könnt ich mir vorstellen, auszuwandern.

    21.09.2015, 13:26 von Hattori-Hanzo
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  • 4

    Könnt ihr euch eine Auswanderung vorstellen?
    yo
    Wohin würdet ihr auswandern und aus welchen Gründen?
    Irgendwo wo´s kälter und einsamer ist. Und n Ort mir mehr Meer. Irgendwas da oben im Norden. Bloß nix mit "freundlicheren Menschen und warm". Das ist meistens assoziiert mit "Temperament" und so.
    Geht mir auf´n Sack, weil da "Hysterie" hintendranhängt. Da is mir tendenziell "reserviert" bis "phlegmatisch" lieber. Bescheuert sind "die Leute" so oder so, sobald mehr als 10 zusammenkommen. Dann lieber Phlegma.

    Aber ich mag auch Deutschland. Is nett hier. Leute sind auch nett hier. Kann ich auch hierbleiben. Hat nur Vorteile für mich. Zum Einen sitzt man als Deutscher wie die Made im Eurospeck - es ist also vorraussichtlich noch längere Zeit recht bequem und gesichert...und wenn´s dann mal nicht so ist, kann ich meinen apokalyptischen Fimmel ausleben und mit´m "Das Ende ist nah"-Pappschild nackt und zauselbärtig über die Frankfurter Zeil rennen.

    Danach dann gen Norden. Blockhütte bauen. Kann ich. WIrd nett. Da ich nicht Landwirtschaft und Jagd kann, werde ich dann vermutlich sterben. Mit ´nem "Mag ich"-Pappschild in den Händen.

    Das wird so gut.

    Äh...was war das Thema?

    21.09.2015, 13:23 von PixelAspect
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  • 1

    ich habe mehrere illusionen da oben drin:

    - 1 jahr minsk
    - im rentenalter in die türkei
    - im pflegealter irgendwohin, wo ich mir die pflege leisten kann (falls ich irgendeinen jackpot abschieße, gerne auch an den genfer see nach lausanne, ansonsten vielleicht polnische ostseeküste, auch wenn die dann sicherlich fast so teuer ist, wie usedom)
    - usa muss nicht mehr sein

    es gibt aber auch in deutschland schöne stellen: weinberge, herbstgeruch, pilze, bäume, leere häuser, jede menge geschichte, keine jobs. burgenlandkreis zum beispiel.

    im gegensatz zu einem der kommentare da unten: mir gehts andersrum: wenn ich nach längerem auslandsaufenthalt nach deutschland zurückkomme, freue ich mich drauf. auch auf die missmutigen hackfressen in der ubahn.

    21.09.2015, 12:01 von libido
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    • 0

      :) Ich hoffe es bringt den Stein wieder etwas ins rollen und wir bekommen nun wieder täglich eins zu lesen.

      Ja, stimmt schon. Ist nicht mehr so schwierig dann wieder ins Heimatland zurück zu kehren.
      Aber dann muss man auch erstmal wieder 'ne Wohnung finden u.ä. falls die alte dann nicht mehr frei ist.

      21.09.2015, 11:34 von -Maybellene-
    • 0

      jimmy, gilt dein "naheliegendes westliches land" auch für polen?

      21.09.2015, 11:41 von libido
    • 1

      Ist es denn heute noch so eine große Sache mit dem Auswandern, wenn man,
      falls etwas schief läuft, binnen kurzer Zeit wieder zurück kann?
      Das ist meines Erachtens heute genau wie früher hauptsächlich eine Geldfrage –
      vor allem, wenn man vielleicht auch noch irgendwelchen materiellen "Ballast" hat, von dem man sich nicht trennen mag und den man dann gegebenenfalls teuer erst einmal irgendwo einlagern muss, bevor man sicher weiß, ob es sich lohnen wird, ihn teuer zu verschiffen, da man dann doch mehr als zwei, drei Jahre den Ort wechselt.
      Für EU-Bürger spielt außerhalb der EU natürlich auch noch die Aufenthaltserlaubnis eine Rolle (et vice versa).
      Soll ich meine antike Tuba- und Cello-Sammlung tatsächlich für Unmengen an Geld nach Guatemala verschiffen, wenn noch nicht sicher ist, ob ich drei Jahre später dort noch wohnen darf?

      22.09.2015, 18:22 von b12boy
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    • 0

      :) danke. Ich war auch etwas schockiert, als ich sah das es vor einem Monat das letzte NUT gab.

      Ich kann deine Gedanken nachvollziehen. Vor allem die finanziellen Mittel spielen natürlich eine große Rolle.
      Finds interessant das du norwegisch gelernt hast. Das ist natürlich schon mal 'ne gute Voraussetzung, falls du wirklich dorthin ausgewandert wärst.
      Kannst du sie jetzt immer noch sprechen? :)

      21.09.2015, 11:37 von -Maybellene-
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  • 3

    Mir geht es da ein bisschen wie Cosmo: Jedesmal, wenn ich aus dem Ausland zurückkomme, denke ich mir, was wir eigentlich für ein unhöfliches, schlechtgelauntes und unlustiges Völkchen sind.

    Ja, ich habe langfristig den Plan, das Land zu verlassen, weil ich in erster Linie auch keinen Bock habe, hier alt zu werden.

    Auswandern muss aber schon gut überlegt sein: Nur, weil woanders mehr die Sonne scheint, muss man trotzdem irgendwie und meist wesentlich angestrengter zusehen, wie man sich die Avocado aufs Brot leisten kann.
    Einöde finde ich auch geil – so ungefähr zwei Tage, dann brauche ich wieder eine ausreichend große Stadt um mich.

    Long story short:
    Ich bastel noch am Konzept.
    Fragt mich in ein paar Jahren nochmal.

    21.09.2015, 09:38 von frl_smilla
    • 1

      ...denke ich mir, was wir eigentlich für ein unhöfliches, schlechtgelauntes und unlustiges Völkchen sind.

      Das denke ich mir auch oft.
      Aber manches vermisse ich auch im Ausland und freue mich dann wieder in Deutschland zu sein, z.B. die pünktlichkeit und genauigkeit der deutschen.
      Daran könnte man sich aber auch gewöhnen, denk ich. Wenn man länger im Ausland ist.

      21.09.2015, 11:42 von -Maybellene-
    • 2

      "...denke ich mir, was wir eigentlich für ein unhöfliches, schlechtgelauntes und unlustiges Völkchen sind."

      wie's in den volkswald reinschallt, schallts auch wieder raus. könnte aber auch was mit der gegend zu tun haben, in der man hier wohnt.

      21.09.2015, 12:03 von libido
    • 0

      Ja, Reisen bildet halt. Und das hier:

      könnte aber auch was mit der gegend zu tun haben, in der man hier wohnt.


      betrifft mich nicht mehr, ich bin aus dieser Gegend schon lange weggezogen.

      21.09.2015, 16:06 von frl_smilla
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    • 2

      ...die direkten Nachbarländer wie Holland oder Österreich zeichnen sich durch mehr Gelassenheit aus.
      Nu ja...Holland hat ja auch genügend Coffeeshops.

      21.09.2015, 09:52 von mirror87
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    • 0

      Warum fühlst du dich nicht wohl? Liegt es nur an der fehlenden Gelassenheit?

      21.09.2015, 11:46 von -Maybellene-
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  • 2

    Naja, ich kann mir vorstellen wegzuwandern. Mitten in die Einöde, in den Wald, in die Natur. Weit und breit keine Menschen und andere Anzeichen von Zivilisation. Weil Menschen mir überwiegend zu hektisch sind, zu angstgesteuert, zu ich-bezogen, zu heuchlerisch und selbstgerecht, zu fremdenscheu, zu kleinkariert, zu aufdringlich, zu viel Geltgunsdrang haben, zu viele Scheuklappen, zu verbissen, zu sehr auf die eigene, vermeintliche Wahrheit fixiert, zu unflexibel... und vieles mehr. 

    Ich liebe Berge, Wälder und Seen. Am liebsten ein Kombination aus allem. Als Selbstversorger mit meinem Partner und den Tieren die Ruhe genießen.

    20.09.2015, 12:43 von konsTante
    • 0

      Dein Partner ist doch aber ein Mensch, oder? Das zeigt doch, dass nicht alle Menschen so sind wie du es beschrieben hast.


      Ich stelle mir dieses Lebenskonzept schon sehr spannend vor, aber für ne sehr lange Zeit oder gar für immer? Wow…

      21.09.2015, 10:52 von Sir_Tobi
    • 0

      Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen:


      "Weil Menschen mir überwiegend zu..."

      Ich sollte noch hinzufügen...unaufmerksam, kompliziert.

      Es ist auch nicht so, dass ich absolut keine Menschen in meinem Dunstkreis habe oder schätze. Nur kann ich diese an einer Hand abzählen.

      Und ich kann mir persönlich z.B. nicht vorstellen, für immer in dieser Art des Systems zu leben. Ich merke von Jahr zu Jahr, wie sehr es mich weg zieht und wie sehr die Sehnsucht wächst. Mich machen Menschen, so wie ich sie beschrieben habe, sprichwörtlich krank. Ich sehe mich eigenartigerweise als sehr Gesellschaftskompetent, aber mit dieser Gesellschaft nicht kompatibel.

      21.09.2015, 11:31 von konsTante
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