Auszug aus dem Leben einer Reisenden…Was will ich?!
Auszug aus dem Leben einer Reisenden…Was will ich?!
Jetzt lebe ich schon fast vier Jahre in Madrid, verschiedene Jobs und alle möglichen Ideen sich selbstständig zu machen und doch kann ich micht nicht entscheiden, was ich mit meinem Leben machen Soll .
Bin ein unruhiger Geist, voller Energie und Ideenreichtum ,eine Weltreisende mit keinem festen Ziel immer auf der Suche nach einer Befriedigung und Sehnsucht nach Andersartigkeit , Vielfalt und Abwechslung.
Davor lebte ich einige Jahre in Chile, Studium, Jobs das gleiche.Davor Mit dem Rucksack lange Zeit durch Südostsasien...Davor Reiseleiterin..Davor.. Davor... Mein ganzes Leben fühlt sich wie eine Suche an, aber nach was?
Komme zu dem Schluss, dass Reisen, Auslandserfahrungen, in anderen Ländern arbeiten und alles was mich in neue Welten und Kulturen eintauchen liess, ein Segen und ein Fluch gleichermassen ist.
Manchmal mache ich mir Gedanken darüber wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich mich entschieden häette den „klassichen Weg“ zu gehen. Studium und Arbeit nur in Deutschland, dann Hausbau in einem Vorort von Frankfurt, zweimal im Jahr in Urlaub nach Malle oder Gran Canaria und mein Leben „geniessen“, denn Deutschland hat ja augenscheinlich alles.
Ich frage mich auch ob Menschen ohne diesen Freiheitsdrang und Neugier auf die Welt, vielleicht am Ende glücklicher sind? Ich würde gar nicht wissen was es noch für Alternativen weltweit gibt , da ich nicht soviel gesehen und erlebt hätte und somit nicht die Quahl der Wahl habe was ich mit meinem Leben anzufangen soll. 100000 Ideen , Lebensmodelle,Kulturen etc. Sind ständig präsent in meinem Kopf und lassen mich manchmal selbstzweifeln, was richtig bzw. wichtig für mich ist.
Jedesmal wenn ich nach Deutschland zu besuch komme, fühle ich mich einerseits heimisch wegen meiner Familie aber gleichzeitig auch schon so fremd als wäre dieses Land nicht mehr ein Teil von mir.
Die Menschen um mich sind entweder gleich geblieben in ihrem Trott oder haben Ihr Leben mit Kindern und den alltäglichen Problemen.
Meine Sicht der Dinge hat sich jedoch verändert, stelle Fragen, sehe das Leben mehr als eine Facette von 1000 verschiedenen. Die Wichtigkeit der Dinge hat eine andere Ordnung.
Ich bin jeden Tag dankbar, dass ich mich entschieden habe neugierig auf die Welt und seine Lebensmodelle zu sein... Eine Erfahrung die mir keiner mehr nehmen kann aber dieses Wissen wirft auch Zweifel auf und die Entscheidungsfreiheit bringt Unetschiedenheit mit sich.






Kommentare
Hi Tanja, ich kann das so gut nachempfinden und haben genau dieses Problem auch. Der Unterschied ist nur, dass ich noch jung bin. Ich habe vor im neuen Schuljahr das Abitur anzufangen, dies wird mir auch gelingen. Ich war nie schlecht in der Schule.... Naja doch denke ich nicht, dass dieses 'klassische Leben' wie du es nanntest ein Weg für mich ist... ich würd so gern mehr davon erfahren wie du gelebt hast, und welche kurzweiligen Jobs du genommen hast und wie man als 'Reisender' leben kann! Es hört sich wirklich verdammt interessant an.
Natrülich muss das jeder für sich selbst entscheiden, doch würdest du mir auch so eine Art des lebens vorschlagen, oder sollte ich mir lieber erst eine Basis schaffen (Studium/Ausbildung)?
Wäre super, wenn du das Lesen würdest oder sogar Antworten könntest.
Danke, Mizu =)
21.02.2013, 01:21 von MizukiNach vielen Jahren im Ausland und der ewigen Suche nach etwas Undefinierbarem bin ich nun seit 3 Wochen zurück in Deutschland... Man wird sehen... aber ewig, das weiß ich bereits, wird es mich hier nicht halten...die Welt ist viel zu schön, um immer am gleichen Ort zu bleiben - in der Vergangenheit habe ich mich bereits oft gefragt, was wäre gewesen, wenn ich doch Schreiner geworden wäre, so wie ich das vor 10 Jahren vorhatte....
24.06.2012, 13:39 von freilaufmenschenWichtig ist nur, dass man nicht ein Leben lang alleine auf der Suche ist. Letztendlich ist es nicht so wichtig, wo man ist, sondern mit wem man ist.
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