robert_suydam 17.10.2012, 17:28 Uhr 5 10

küß den fuchs

...



küß den fuchs,
los,
fürchte dich nicht.

ein klitzeklein bissig
ist doch ziemlich charmant
und die tollwut
macht kaum noch den tod aus,
heutzutag.

aber den wald kennt er,
die wege im unterholz,
all die heimlichen plätze.

niemals schaut er zurück,
immer sehnt er nach vorn,
nasenwärts,
ach, diese schwarzlederne nase,
die alles unwichtig macht,
nur das abendbrot nicht,
das mäusenaschen im dämmerrausch,
nahe dem untergang des mondes.

geh,
küß den fuchs,
schmieg dich in`s flammenfell,
und die welt träumt sich
mitten durch dich hindurch.




Tags: Robert, Suydam
10

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5 Antworten

Kommentare

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  • 0

    schwarzlederne nase

    ???


    dafuq??

    19.10.2012, 10:32 von Surecamp
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  • 1

    gestern erst noch in meinem garten gesehen. ich hoffe nur nicht in den nächsten tagen am straßenrand :(

    17.10.2012, 20:43 von jetsam
    • 0

      durch den garten des herrn jetsam
      wandern metaphern ?

      donnerwetter :-)

      17.10.2012, 22:52 von robert_suydam
    • 1

      jetsam ist ein stadtkind und hat in deinem garten viele methaphern, die ihm begegnen. Der text erinnerte ihn aber lediglich an eine begegnung mit einem kleinen hungrigen wesen, welches vergebich versuchte wider seiner natur scheu und angst abzulegen. jetsam war nach dieser begnung sehr betroffenen, da er diesem fuchs doch gerne seinen garten als speisekammer zu verfügung gestellt hätte. er trottete jedoch betroffen davon, gleich eines ertapten kind, welches nachbars kirschen nicht erreichen könnte.   

      18.10.2012, 09:41 von jetsam
    • 0

      ja.
      der hunger eines fuchses in der stadt wäre wohl eine eigene geschichte wert.


      18.10.2012, 14:03 von robert_suydam
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