Dominik_Schuette 14.05.2009, 12:27 Uhr 0 0

Der gute Hirte

Ein paar Tage auf einer Farm in Irland zerstören jedes Klischee über DAS LEBEN ALS SCHÄFER. Unser Autor möchte dennoch keine Sekunde missen.

Meine Arme umschließen das Neu geborene. Es trieft vor Blut. Wie eine Nähmaschine rattert sein Herz. Ich blicke auf und sehe ein fünfzig Kilo schweres Schaf auf mich zu stürmen. Aus seinem Hinterleib quillt die Nachgeburt. Verdammt, wo ist John?


Dichtung und Wahrheit
Ein paar Stunden zuvor bin ich auf der Kissane-Farm angekommen, um dem Schäfer drei Tage lang bei der Arbeit zu helfen. Der Wind bläst meine Erwartungen um: In der schroffen Landschaft steht kaum ein Baum, unter dem man sitzen und an einem Grashalm lutschen könnte, während die Schafe weiden. Die Berge Irlands geben im Frühjahr auch nicht genug Gras her für die eintausend Tiere. Also wird zugefüttert, jeden Morgen, egal bei welchem Wetter. Und die Wolken hängen heute tief im Black Valley.

»Fünfzehn Säcke brauchen wir«, sagt John Kissane und läuft durch den Regen ins Haus. Seine Frau Anne winkt durchs Fenster, im Arm hält sie Sean, den fünf Monate alten Sohn. Nach und nach wuchte ich die 25-Kilo-Säcke auf die Ladefläche des grünen Allradlastwagens. Der Himmel wirft mit nassen Handtüchern. Argwöhnisch hebt Border-Collie-Hündin Jane die Lefzen und knurrt. Als ich die Beifahrertür zuschlage, klettert John hinters Lenkrad. Gegerbte Haut, fröhliche Augen. Die Regenjacke verdeckt den Bauchansatz.

Vom Hof biegen wir direkt auf den Ring of Kerry. Die weltberühmte Panoramastraße umrahmt die Halbinsel Iveragh im Südwesten Irlands und durchschneidet Johns Farm, die sechsmal so groß ist wie der Berliner Tiergarten. Seit sieben Generationen züchten die Kissanes hier Bergschafe der Rasse Scottish Blackface, zähe Viecher, die wenig gemeinsam haben mit den Tieren, die an deutschen Autobahnen grasen. »Ein Hausschaf würde hier oben keinen Winter überleben«, sagt John. Wir halten am Straßenrand. John lässt die Ladeklappe herunter und öffnet das Gatter. Ich schultere einen Futtersack und stapfe hinter John den Hang hinauf.

»Hey!«, ruft der Schäfer in die Berge, »ho, Girls!« Schon kommen sie aus allen Richtungen. Zottelige Muttertiere, denen die Lämmer in den Bauch boxen, um Milch in die Zitzen zu pumpen. Die aggressiven Böcke sind auf dem Hausberg kaserniert. Ich reiße den Sack auf und verteile das Kraftfutter. Meine Füße versinken im Matsch, Regen prasselt mir auf die Kapuze. Um mich herum entsteht eine Gewitterwolke aus Schafen. Eines zwängt sich durch meine Beine. Klatschnasse Wolle. »Die Mädchen sind hungrig«, sagt John.

Für sechstausend Euro pro Monat muss im Frühjahr zugefüttert werden. »Das macht nicht mehr lange Sinn«, sagt John. Er versucht, nicht zu verzweifeln, aber heute fällt ihm das schwer. Weil die ehemalige Boomnation Irland vorm Staatsbankrott steht, kürzt die Regierung die Agrarsubventionen. Mal wieder. John wischt sich über den Mund. »Weitermachen.« Das Hirtendasein, der Traum von einem Leben weit weg von Hektik und Stress, er mündet für viele Farmer derzeit in einen existenziellen Alptraum.

An fünfzehn Stellen füllen wir die Tröge: zwischen Felsen, dann hoch über dem Fluss, später hinter einem verlassenen Pub und schließlich in den Hügeln am See. Nahe dem Ufer entdeckt John zwei Lämmer im knöchelhohen Gras. »Zwillinge, die beiden sind keine fünf Minuten alt.« Er nähert sich, nimmt das kleinere der beiden, gibt es mir und macht sich auf die Suche nach der Mutter.

Vorsichtig halte ich das Neugeborene und warte auf John. Die Nabelschnur tropft. Plötzlich lässt mich ein Blöken zusammenzucken. Die Mutter greift an. Ich gucke hilflos nach John. Dann brüllt er los, »Hey! Ho!«, und wedelt mit dem Hut. Das Schaf dreht ab. Ihr verbliebenes Lamm rappelt sich auf und folgt in den Wald. John nimmt das blutige Bündel aus meiner Hand: »Es ist ein Junge.«

Etwa jede zehnte Geburt bringt Zwillinge. Die Mutter versucht dann, das stärkere Lamm durchzubringen. Für sein Geschwisterchen bedeutet das meistens den Tod. Es herrscht kein Friede auf den Weiden wie im Kinderbuch, hier wird jede Nacht ums Überleben gekämpft. Die Füchse sind gierig. Sie wittern das Blut und die Nachgeburten. »Deshalb habe ich immer das Ding hier dabei«, sagt John, als wir einsteigen. Hinter meinem Sitz klemmt ein Gewehr mit Zielfernrohr.

Zurück auf der Farm setzt John das Lamm auf den Schieferboden im Wohnzimmer und gibt seiner Frau einen Kuss. Anne stammt aus Holland. 2003 hatte sie die Farm besucht und sich heillos in John verliebt. Ob sie bei ihm arbeiten könne, fragte sie. Nur einen Sommer lang! Der Schäfer war skeptisch. Sein Leben besteht aus Knochenarbeit. Doch als Anne ihm von ihrer Karriere als Hockey-Nationalspielerin erzählte und von ihren Goldmedaillen, da war John beeindruckt und fühlte sich auch ein wenig geschmeichelt, dass sich solch eine Frau für ihn interessierte.

Heute sind die Kissanes eine Ehepaar und ringen darum, die Farm zu halten. Anne bereitet eine Kanne Kaffee vor. John verschlingt in der Küche ein Sandwich und stupst mit dem Fuß Seans Wiege an. In ein paar Minuten öffnen sich die Tore der Farm für Touristen. Als die ersten Autos vorfahren, pinkelt das Lamm im Wohnzimmer auf den Fußboden.




Nacht der Jäger
Lange hat sich John gegen den Tourismus gewehrt. Er hatte Sorge, dass die Belastung für die Hunde zu groß würde, wenn sie mehrmals pro Woche zeigen müssen, was sie können. Und vor Publikum Schafe zu scheren - das kam ihm komisch vor. Aber sein Traditionshandwerk ist so gut wie tot. Es geht nicht anders. Deshalb kann man die Kissane-Farm besuchen und über das Internet Patenschaften für die Schafe abschließen. Die 45 Euro decken die Jahreskosten für ein Tier. Wer dreißig Euro drauflegt, darf John bei der Arbeit helfen. Auf diese Weise soll der Hof überleben. Das wird schwer, aber solange er hier oben arbeiten kann, sagt John, so lange geht es ihm gut. »Niemals werde ich mich in ein Büro setzen.« »Das würde ihn umbringen«, sagt Anne.

Morgens um sieben füttern wir die Waisenlämmer im Stall. Viermal pro Tag bereitet John die Fläschchen zu, das letzte Mal um Mitternacht. Andere Züchter wollen keine Waisen, zu viel Mühe kosten sie, dafür dass ihr Fleisch kaum etwas wert ist. Doch John liebt die Tiere, außerdem quietschen die Kinder der Touristen vor Freude, wenn sie ein Lamm auf dem Arm halten, und das ist gut fürs Geschäft, denn ein quietschendes Kind überredet seine Eltern vielleicht zur Adoption.

Mit einem Krachen im Rücken bückt sich John nach der Schurwolle der gestrigen Vorführung. »Versuch du es mal.« Er ölt die Klingen der Schermaschine. Leise rattert sich der kleine Dieselmotor warm. Erst 1978 war das Black Valley ans Stromnetz gegangen - als letzte Region in Irland. Mein Opfer ist ein einjähriges Schaf, das zum ersten Mal geschoren wird. Ich packe es bei den Hörnern und hieve es aufs Podest, wodurch es den Halt verliert. Nun habe ich es im Schwitzkasten. John schert die Weichteile und den Kopf, bevor ich übernehme und Bahn um Bahn mit dem vibrierenden Scherkopf ziehe. Als ich fertig bin, sieht das Schaf aus wie ein Teenager nach der ersten Rasur. Ich desinfiziere seine Wunden, tauche ein Brandeisen in neonrote Farbe, setze dem Tier ein »K« in den Nacken und male einen Punkt auf seinen Hintern: die Markierung der Kissanes. Meine Hände sind butterweich vom Wollfett.

Vergangenen Sommer, als John nach wochenlanger Arbeit seine Schafe geschoren hatte und über den Hof nach Hause gekrochen war, holte der Händler die Lkw-Ladung Wolle ab. Ein paar Wochen später bekamen die Kissanes einen Scheck über fünfhundert Euro. Schurwolle ist nichts mehr wert. Als John ein Kind war, hat die Farm noch die Hälfte ihres Umsatzes mit dem Rohstoff bestritten.

Als das Wetter sich bessert, brechen wir zur Futterrunde auf. Manchmal heuert John Tagelöhner an, aber die sind allesamt keine Profis. Sie übersehen die vielen Probleme, sagt er. Ohne Unterlass scannt er die Berge, während er die enge Straße entlangsteuert. Die Border Collies haben das ganze Armaturenbrett zerkratzt. Heute versucht Alphahündin Jane sich festzukrallen. Als wir an der letzten Futterstelle unterhalb der Farm ankommen, ist es Nachmittag. Ich schleppe mich zum Trog, aber John kennt kein Erbarmen. »Schnapp dir das Lamm dort!« Ich werfe mich in den Matsch und kriege es zu fassen. »Sieh dir den Schwanz an. Es hat einen Darmverschluss.« Ein Kotpfropfen, groß wie ein Tischtennisball, reißt dem Tier fast den Hinterleib auf. »Wenn wir nichts machen, platzen ihm die Eingeweide.« John zückt ein Messer, schneidet den Anus frei und lässt das Lamm laufen. »Es wird sich erholen.« Manchmal aber muss er das Gewehr aus dem Truck holen und den Gnadenschuss setzen. Er wischt das Messer ab und flucht, als er ein abgebissenes Bein findet. »Wir müssen was unternehmen. Aber iss erst mal was.«

Ich fahre ins Dorf. Meine Klamotten triefen. Ich stinke nach Schafscheiße, weil sich der Darminhalt des Lamms auf meinen Ärmel ergossen hat. Mein Rücken fühlt sich an, als wäre ich zehn Jahre gealtert. Ich habe eine Stinkwut auf die blökenden Mistviecher und bestelle im Pub erst mal Irish Stew: Lammeintopf. »Keine Sorge, es war nicht adoptiert«, sagt der Wirt. Vor der Abreise hatte mir eine befreundete Theologin von den Gleichnissen im Alten Testament erzählt. Von Herden und Hirten, vom verlorenen Schaf, über dessen Rückkehr sich der Schäfer mehr freue als über all die braven Tiere. Kein Wunder, denke ich, dass die Bibel solch ein blutiges Schriftstück ist, und bestelle noch ein Guinness.

Nach Einbruch der Dunkelheit steht ein roter Kastenwagen vor dem Farmhaus. Der Fahrer öffnet die seitliche Schiebetür, holt ein Gewehr heraus und schraubt einen Schalldämpfer von der Größe eines Maiskolbens auf die Mündung. »Hallo Patrick!«, sagt John. Wir fahren mit dem Truck in die Finsternis. Patrick steht in seiner Tarnweste auf der Ladefläche, während John mit einem Scheinwerfer die Hänge ableuchtet. Dutzende Augenpaare. »Schafe«, grummelt Patrick, der selten mehr als ein Wort sagt.

Ein paar Minuten später hält John über dem Tal, in dem wir die Überreste des Lamms gefunden hatten. »Ruhe«, sagt Patrick, blickt durchs Zielfernrohr und geht in Anschlag. John schaltet den Scheinwerfer aus und stellt einen kleinen Lautsprecher aufs Dach. Ein markerschütterndes Schreien ertönt. »Hasensimulator «, flüstert Patrick. Als John den Scheinwerfer wieder einschaltet, sitzt im Tal ein Fuchs und ergreift augenblicklich die Flucht. John hält den Räuber im Lichtkegel wie ein Polizeihubschrauber einen Gangster. Plötzlich bleibt der Fuchs stehen. Nur eine Sekunde. Seine Augen reflektieren glutrot. Patrick drückt ab, durch den Schalldämpfer pfeift eine Kugel, Kaliber .22, der Gestank von Schießpulver schlägt mir ins Gesicht.




Das Kreuz auf dem Gipfel
Nach drei Stunden Schlaf stehe ich auf und stinke noch immer nach Schaf. Meine Wut jedoch hat sich in Vorfreude verwandelt. Der Himmel strahlt. Die Jagd ging bis halb vier, aber nun streifen drei Füchse weniger umher. John muss ins nächste Dorf, nach Kenmare. »Ich besorge Medizin. Dann treiben wir die Tiere zusammen und impfen sie. Dafür bist du hergekommen, Junge. Und wenn du mutig bist, kannst du jetzt die Böcke füttern.«

Ich werfe einen Sack auf das Geländemotorrad und fahre los. Vor mir erhebt sich ein Berg, auf den sich ein steiniger Pfad hinaufschlängelt, als führe er nach Mordor. Schon kommen die ersten Böcke angestürmt. »Hey!«, schreie ich. »Ho!« Es funktioniert. Sie trotten zurück, und ich öffne das Gatter. Mit schlammspritzenden Reifen arbeite ich mich nach oben, bis ich an einer flachen Stelle das Motorrad abstellen kann. Auf einem Plateau steht der Trog, doch die Meute ist bereits alarmiert. Mitten am Hang rammt mich ein Bock, sodass mir der Futtersack entgleitet, auf einen Stein prallt und aufplatzt. Nun gibt es kein Halten mehr. Zwanzig Böcke trampeln heran, schnauben, ihre Hörner winden sich wie knöcherne Spiralen. Einem besonders hässlichen Burschen - ich taufe ihn Mad Max - stehen drei Hörner in verschiedene Richtungen ab. Ich wühle mich durch die Fressorgie, schreie und schubse, aber die wilden Kerle lassen nicht ab. Sie kämpfen, rammen, verhaken sich. Mad Max schäumt vor Wut und wirft mir irre Blicke zu. Als ich zurück in die Scheune hinke, klopft John mir auf die Schulter: »Du musst im Herbst noch mal kommen, da geht es richtig zur Sache.« Im November lässt er die Böcke auf die Herde los, vertraut der Natur und fährt ein paar Tage in den Urlaub.

John hat den Impfstoff besorgt. Wir fahren mit dem Truck ins Tal. Alphahündin Jane ist aufgekratzt. »In fünf Minuten sind wir wieder da.« John nimmt seinen Hirtenstab und stapft los Richtung Berge. Jane nimmt seine rechte Flanke. Ich warte beim Gatter. Von weitem sehe ich, wie John wild gestikuliert, zeitversetzt trägt der Wind seine Befehle heran: »Rechts! Jane! Rechts! Na los!« Wie Quecksilber strömen Schafe den Berg hinab. Jane rennt wie ein Derwisch auf und ab, die Zunge hängt ihr weit aus dem Maul. Eine schmutzigweiße Welle schwappt über Felsen und Hügel. Ich öffne das Gatter. John treibt die Schafe hindurch, Jane packt das letzte Lamm im Nacken und wirft es hinter den Zaun. An einer Schleuse ziehe ich die Spritzen auf, die John den Schafen in den Hals jagt. Als das letzte Tier in die Freiheit springt, fragt John, ob er meine Wasserflasche haben kann, und wirft eine Schmerztablette ein. »Ich bin 42, aber fühle mich wie 82. Vielleicht wird Sean besser in einem anderen Job erfolgreich, und wir können die Farm auf diese Weise halten.« Er blinzelt in die Sonne. »Ein wundervoller Tag.«

Ein paar Wochen lang, im Hochsommer, da kann der Schafzüchter tatsächlich einfach nur ein Hirte sein. Dann wandert er sein weites Land ab und sieht nach dem Rechten. Manchmal schaut er hoch, auf den höchsten Gipfel der Farm, wo er ein Holzkreuz für seinen Vater errichtet hat. Erst im Alter von 76 Jahren hatte der wortkarte Mann aufgehört zu arbeiten. Er starb innerhalb weniger Wochen. »Ein zäher Bursche«, sagt John, »ein echt zäher Bursche.« Vielleicht reitet der Schäfer heute noch zu seinem alten Herrn, den Berg hinauf, auf dem die Böcke toben.




Tipps

Hinkommen
Aer Lingus fliegt mehrmals pro Woche von München und Berlin nach Cork (aerlingus.de). Von Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg kann man nach Dublin fliegen, muss jedoch mit etwa sechs Stunden Fahrt bis zur Halbinsel Iveragh rechnen. Macht aber nichts: Die Landschaft und die Pubs auf dem Weg sind toll.

Rumkommen
Mit dem Mietwagen braucht man von Cork nur zwei Stunden nach Kenmare. Das Dorf ist ein guter Ausgangspunkt für die Panoramastraße »Ring of Kerry« und einen Besuch bei den Kissanes. Die Farm beginnt hinter Kenmare, bis zum Hof sind es fünfzehn Minuten.

Unterkommen
Viele Pubs in Kenmare bieten preiswerte Bed & Breakfast-Zimmer an. Zum Beispiel O'Donnabhain's. Komfortabler ist das Brook Lane Hotel (brooklanehotel.com, Doppelzimmer ab 89 Euro). Die Seite kenmare-online.com bietet eine gute Übersicht.

Unbedingt
Eines der Kissane-Schafe adoptieren. Das kostet 45 Euro, und man bezahlt dann keinen Eintritt mehr. Für 75 Euro pro Jahr darf man nach Absprache mit John, dem Schäfer, in den Bergen mit anpacken (kissanesheepfarm.com). Nach getaner Arbeit sollte man Lamm in allen Variatio nen probieren. Das Irish Stew bei Foley's in Kenmare ist ein guter Ein stieg. Atemberaubende Landschaf ten bietet der Killarney Nationalpark ganz in der Nähe.

Bloß nicht!
Den Linksverkehr vergessen! Tipp: am besten ein Blatt Papier mit einem Pfeil Richtung Straßenrand an die Windschutzscheibe legen.

0 Antworten

Kommentare

  • Kommentar schreiben
  •  

NEON fürs Tablet: iOS und Android!

Neueste Artikel-Kommentare