unnuetzeswissen 08.03.2013, 13:52 Uhr 0 0

Henry Maske betreibt zehn McDonald's-Filialen.

Was macht ein Boxprofi nach Karriereende? In der Boxbranche bleiben? Trainer werden? Nein. Er brät Buletten.

Als Henry Maske ins Fastfood-Geschäft einstieg, musste er sich einige böse Kommentare anhören. "Ich werde lieber ein ordentlicher Golftrainer, als Buletten zu braten", lästerte zum Beispiel Boxer-Kollege Sven Ottke. Doch Maske sah in seinem Vorhaben eine Herausforderung und bewertet sein Projekt als geglückt. Immerhin ist er mittlerweile für zehn Filialen und 450 Mitarbeitern verantwortlich. "Kein Selbstläufer, wie er meint.

Tatsächlich ist der Druck auf die McDonalds-Franchisenehmer hoch. Der Umsatz muss stimmen, die Übernahme von weiteren Filialen wird ständig gefordert, Detektive sollen die Arbeit überwachen. Für einen waschechten Boxer ist das allerdings kein Problem: "Machen Sie sich um mich keine Sorgen. Mit Druck kann ich leben."

Aber nur McDonalds-Filialen leiten? Das reicht dem Mann, der damals unter dem Namen "Gentleman" kämpfte, nicht. Neben seiner Arbeit als Filialbetreiber, tritt er noch als Motivationstrainer auf. Seine Gage kann sich sehen lassen: Für einen einzigen Auftritt kassiert er einen fünfstelligen Betrag. Ob Boxer, Motivationstrainer oder Buletten-Brater – der Herr Maske scheint auf jeden fall vielseitig zu sein. 

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/bizarres-angebot-cafe-verkauft-eiscreme-aus-muttermilch-a-747694.html

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