Frankreich hat mit rund 30000 Kreisverkehren die meisten auf der Welt.
Der Kreisel-Trend ist allerdings längst nicht mehr nur im europäischen Raum anzutreffen.
Ursprünglich kommt der klassische Kreisverkehr aus Großbritannien. Dort studierte auch der Amerikaner Jim Brainard. Von den Kreisverkehren angetan, entschied er kurzerhand, die Idee in seine Heimatstadt Carmel (US-Bundesstaat Indiana) zu importieren. Als heutiger Bürgermeister von Carmel, ließ Brainard nahezu alle Ampelkreuzungen durch Kreisverkehre ersetzen. Die Stadt mit den meisten Kreisverkehren in den USA lautet damit: Carmel.
Absolutes Pro-Argument für den Bau von Kreisverkehren ist der Sicherheitsfaktor. Laut einer Studie des „Institute for Highway Safety“ sinkt die Unfallrate um 40%. Bei schweren Unfällen reduziert sich die Zahl sogar um 90%.
Für viele Amerikaner
ist der Kreisverkehr allerdings nach wie vor ungewöhnlich. Verwunderlich ist
das aber nicht: Nach Übersee haben es bislang insgesamt nur 3 000 Kreisel
geschafft. Wie gering diese Anzahl tatsächlich ist, wird deutlich, wenn man
sich vor Augen führt, dass die USA eine über 14 Mal größere Fläche hat als
Frankreich – und in Frankreich gibt’s immerhin satte 30 000 Kreisverkehre.






Kommentare
Ich dachte immer, der Kreisverkehr wurde auch in Frankreich erfunden.
21.02.2013, 14:04 von TaneaIst daeigentlich die Gesamtfläche oder nur die besiedelte Fläche verglichen?