Tobias_Moorstedt 14.01.2013, 09:21 Uhr 123 1

Einkaufsliste

Was last ihr euch gerne was kosten? Und was spart ihr euch lieber?

Boulevardzeitungen, Elternbeiräte und der Schuldenberater von RTL2 schimpfen ja gerne über die „konsumgeile Jugend“, ihre Oberflächlichkeit und den hirnlosen Materialismus. Ich glaube, dass diese Kritik nicht in unsere Zeit passt. 

Wer geil auf etwas ist, denkt nicht zwei Mal nach und folgt blind seinem Verlangen. Die meisten Menschen, die ich kenne, machen sich jedoch ziemlich viele Gedanken über ihr Konsumverhalten. Es gibt Dinge und Erfahrungen, für die sie fast jeden Preis bezahlen würden – neue Ski, eine alte Platte, dieses eine Kleid, das sie seit drei Monaten im Onlineshop beobachten. Bei den meisten Kaufentscheidungen jedoch machen wir uns sehr viele Gedanken: Lohnt sich das? Brauche ich das wirklich? Kann man das nicht anders lösen?  
 
Geht es euch ähnlich? Oder reizt ihr jeden Monat das Kreditkartenlimit aus? Auf was verzichtet ihr gerne? Und ohne welchen Gegenstand könnt ihr nicht leben?   

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123 Antworten

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    Ich denke das hängt wirklich von jedem persönlich ab und ist etwas komplexer zu betrachten. Es gibt sicherlich Dinge da gibt man auch mal mehr dafür aus, dafür spart man bei anderen Sachen. Dann gibt es Menschen die denken mehr darüber nach und selektieren und Menschen die kaufen ohne sich zuvor größere Gedanken zu machen. Ich wage zu behaupten, dass hier vermehrt Antworten von "Konsumenten" stehen werden, die sich Gedanken machen, weil sich eben diese vermehrt auf Neon.de tummeln. (Und deswegen ist diese Plattform ja auch so sympathisch und angenehm unterhaltsam :))

    Ich persönlich denke inzwischen mehr darüber nach, was ich kaufe. Bei Nahrungsmitteln achte ich extrem darauf, das heisst aber nicht automatisch, dass es teurer ist (vggl. zB. regionales Gemüse).
    Ich sehe nicht ein billig produziertes Gut für teures Geld zu kaufen, Made in China versuche ich inzwischen komplett zu vermeiden. Obst und Gemüse aus Spanien esse ich nicht mehr zu Hause.
    Ich denke inzwischen aber auch bei "Luxusartikeln" oft "Brauche ich das wirklich?" Bin da vielleicht auch pragmatischer geworden. Meine Kreditkartenlimit war seit Jahren nicht mehr so wenig ausgereizt. :)

    14.02.2013, 13:13 von Die_Katze
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    Immer diese ach so kumpelhaften Konsumverhaltenserforschungen.


    Ich kaufe etwas zu Essen sonst kann ich nicht mehr kacken. Den Rest der Scheine verbrenne ich meistens.


    13.02.2013, 02:17 von SirMCPedta
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    ich spare mir die eine klamotte oder das andere parfüm, um mir im nächsten laden ein paar bücher zu gönnen :)

    04.02.2013, 21:26 von Vevelein
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    ... seit einigen Monaten weigere ich mich Geld für Klamotten/Dinge "Made in China" auszugeben.....
    Da spare ich ne menge... (:
    davor war ich sehr verschwenderisch. Könnte gut auf Luxusgüter verzichten.

    01.02.2013, 23:57 von didama
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    Ich verzichte gerade auf Frust-Einkäufe weil ich für die Japan Reise sparen will. Statt halt ein Geschäft zu stürmen (egal ob Saturn oder Klamotten) und ohne mit der Wimper zu zucken 400 Euro auszugeben, leg ich diese auf die Seite. Daher bin ich jetzt ganz arg frustriert und rauche mehr als sonst. Und da ich eine Niete im Bügeln bin und der Trockner meine Kleider schrumpft, hab ich auch fast nix mehr zum anziehen.

    23.01.2013, 09:07 von LeyluraLegbreaker
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    "Wer geil auf etwas ist, denkt nicht zwei Mal nach und folgt blind seinem Verlangen. Die meisten Menschen, die ich kenne, machen sich jedoch ziemlich viele Gedanken über ihr Konsumverhalten."

    Naja, mein ehemaliger Nebenjob, der mich quer durch die Mediamärkte dieser Republik führte, hat mich da was andere gelehrt. Aber die klassische Kundschaft da hat auch tendenziell schlechter ausgebildete Schutzmechanismen gegen die mehr oder weniger ausgeklügelte Kaufreizindustrie.

    Der archetypische Dawanda-Käufer und "ich hab diese 2nd-hand-Lederjacke letztens in Camden auf'm Flohmarkt gefunden"-Honk mag über so viel prä-Zwegat'esken Disposumpf zwar die Nase rümpfen, aber letztendlich bleibt auch ein "aufgeklärter" Konsument ein...so was aber auch...Konsument. Ob man jetzt ein oder dreimal darüber nachdenkt, etwas zu kaufen, ist irrelevant. Fakt ist, dass die positiven Reize, die mit dem Erwerb eines Produkts verbunden sind, uns schon ganz tief eingeprägt wurden. "Shoppen" (heißt ja nicht unbedingt "kaufen", soweit ich das Konzept verstanden habe) als gemeinhin akzeptierte Freizeitgestaltung ist ja auch eher ein neueres Phänomen.

    Wer das alles immer noch furchtbar findet, kann eigentlich nur noch einen auf KLF machen oder sein ganzes Geld in Schwarzmarkt-Heroin investieren ^^

    22.01.2013, 15:32 von holo...
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    Mein Geld geht für Nagellack von Butter London, Uhren von Swatch, Kopfhörer von Urbanears, Lip Tars von OCC und Duschgel von Heymountain drauf.

    Ich bin so oberflächlich! Juchu! (:

    Dafür geize ich auf Teufel komm raus bei all meinen pendlerbedingten Bahnfahrten (Supersparpreis+Bahncardrabatt), rauche nicht, habe kein Auto, trage keinen Schmuck und gehe auswärts sehr selten essen oder was trinken, sondern koche lieber selbst.

    21.01.2013, 11:52 von fantatierchen
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    Unsere Bedürfnisse haben sich um 360° geändert, seitdem wir Kinder haben. Da geht sehr viel für gutes Essen drauf, dass unsere Kiddies ausgewogen ernährt. Der einzige "Luxus" ist da mal 1,2 Flaschen guten Wein fürs Wochenende, Neon natürlich ;-) und ab und zu mal ein guter Restaurant-Besuch. Und was auch noch sein muss, sind Original-CD-Alben, ich hasse diese Selbstgebrannten. Nach 2 Wochen sind da Kratzer drin und das macht sich beim Mitsingen echt schlecht.......

    21.01.2013, 10:30 von marc2000000
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