Den starken Haarwuchs bei Frauen an Stellen, an denen Männer üblicherweise behaart sind, nennt man Hirsutismus.
Auf die leichte Schulter sollte man Hirsutismus jedoch nicht nehmen.
"40 Prozent aller Frauen zwischen 15 und 80 Jahren entfernen zumindest einmal pro Monat unerwünschte Haare im Gesicht. 20 Prozent sogar einmal wöchentlich!" So lauten die Ergebnisse, die Daisy Kopera, Fachärztin für ästhetische Dermatologie, aus einer amerikanischen Studie ziehen konnte. Damit scheinen eine Menge Frauen unter unerwünschtem Haarwuchs im Gesicht zu leiden.
In der Frauenwelt ist der "Damenbart" ein No-Go, weshalb er in der Gesellschaft gerne einmal tabuisiert wird. Ein Fehler. Denn tatsächlich kann der Grund für eine starke Gesichtsbehaarung schwerwiegend sein: Hirsutismus kann durch Tumoren in den Nebennieren oder Eierstöcken entstehen. Aber kein Grund zur Panik! Es gibt auch weit harmlosere Gründe für eine starke Behaarung, wie zum Beispiel hormonelle Veränderungen oder genetische Verlagerungen. Die Ursachen sollten vom Hausarzt dennoch geklärt werden!
Letztendlich kann man das Problem aber auch gut behandeln lassen. Hierbei gilt: Das Vorgehen sollte mit dem Arzt abgeklärt werden. Denn zupfen, rasieren, wachsen – das bringt leider auf Dauer alles nichts, höchstens Schmerzen. Effektiver sind dagegen Laserbehandlungen, die an spätere Nachbehandlungen gekoppelt sind.




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