unnuetzeswissen 30.11.-0001, 00:00 Uhr 0 0

Das Getränk „Futschi“, das es in Berliner Eckkneipen gibt, besteht aus Weinbrand und Cola

Was hat es mit dem "Nationalgetränk von Neukölln" auf sich?

„Keene Sorjen, et jeht zwar durch Neukölln aber die Scheiben sind kugelsicher.“ - die Neuköllner Hausfrau Edith Schröder lädt gemeinsam mit ihrer Freudin zur Bustour durch den Kiez - zur sogenannten "Futschi-Tour". Etwa zwei Stunden dauert die Stadtführung durch die "Bronx von Berlin", die skurillsten Plätze in Ediths Lieblingskiez - u.a. durch das Arbeitsamt, wo sie Treuekerzen sammelt.

Während der Fahrt werden fleißig Futschis verteilt (Cola mit Weinbrand). Bis zur Wiedervereinigung galt das Kult-Getränk als typisch "West-Berlin". Doch woher hat das ungewöhnliche Gemisch überhaupt seinen Namen?

Futschi leitet sich umgangssprachlich von "Futschi kato" für "futsch", also "abhandenkommen" bzw. "kaputt" ab. In der Literatur wird der Begriff häufig eingesetzt, um den typischen Berliner Kneipenflair aufkommen zu lassen.

Doch wie sollte die ideale Mischung des Getränks aussehen? Kult-Komiker Kurt Krömer empfiehlt: "eine Mischung aus 80 zu 20 - 80 Weinbrand und 20 Cola."

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