Brühwürste platzen immer der Länge nach auf.
Oder habt ihr schon einmal beobachtet, wie ein Würstchen in zwei Teile fällt? Den Grund dafür erklären wir euch hier.
Erklären lässt sich das Phänomen anhand der sogenannten "Kesselformel". Bekannt aus der Physik beschreibt sie, wie sich Spannungen in der Wand eines zylindrischen Rohrs verteilen. In diesem Fall müssen wir uns das alt bewährte Brühwürstchen also weniger als Leckerbissen, sondern vielmehr als mechanisches Rohr vorstellen.
Wird dieses "Rohr"
nun in heißes Wasser gelegt, so steigt der Innendruck – eine Spannung entsteht.
In der Querrichtung wirkt diese jedoch doppelt so stark wie in der Längsrichtung. Indem sich der
starke Druck auf die Querseiten ausdehnt, wird die Haut an der Längsseite immer
weiter „auseinandergezogen“. Die Folge: Ein Riss entsteht, das Würstchen
platzt. Und zwar immer in dieselbe Richtung.






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