refuse 07.07.2004, 06:06 Uhr 17 1

Metrosexuelle: Die Rückkehr des Dandys im 21. Jahrhundert?

Eines ist klar: der moderne Dandy ist metrosexuell, aber nicht jeder Metrosexuelle ist Dandy.

Der Dandy will Revolte, der Metrosexuelle will Spaß.

Die Medien haben einen neuen Typ Mann kreiert: den Metrosexuellen, als dessen Prototyp immer wieder David Beckham genannt wird. Mir begegnete der Begriff zuerst im Gespräch mit Freunden und meine erste Reaktion war: „Metro-was?!“ Dann tauchte das Phänomen plötzlich überall auf: im Fernsehen, in Zeitschriften, in Gesprächen. Letztlich fiel mir sogar ein Buch zum Thema in die Hände. Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: die Metrosexuellen verkörpern die moderne Form des Dandys.

Was aber bedeutet metrosexuell oder anders gefragt: Wer ist metrosexuell? Der Begriff wird zunächst einmal nur auf Männer angewandt. Diese sind mode- und körperbewusst, leben in urbanen Zentren, sind Trend- und Jetsetter, sind nicht zwingend homosexuell auch wenn sie so erscheinen, haben Sinn für Ästhetik und einen ausgeprägten Hang zur Selbstinszenierung. Der metrosexuelle Lifestyle ist durchaus kostspielig, dementsprechend sind die meisten Metrosexuellen häufig Ikonen der Popkultur: Neben David Beckham gelten Justin Timberlake, David Bowie, Neil Hannon und Morrissey als metrosexuell.

Den Typ Mann, der heute als metrosexuell bezeichnet wird, gab es vor circa 150 Jahren schon einmal, in Form des Dandys. Die charakteristischen Merkmale des Dandys treten im Metrosexuellen in modernisierter Form auf.

Der erste und vielleicht einzig wahre Dandy, weil konsequent im Nichts-Tun, war George Bryan Brummell (1778-1840). Als Freund und stilistischer Berater von George IV, später Prince of Wales, konnte er dem exquisiten Lebensstil eines Dandys frönen, ohne auf Arbeit zurückgreifen zu müssen. Nach Brummell kamen Charles Baudelaire, J. A. Barbey d’Aurevilly, Thomas Griffin Wainewright, Max Beerbohm und andere. Das Dandytum fand seine Ausprägung hauptsächlich in England und Frankreich. Seine erste Blüte hatte es um 1830 mit Brummell, um 1890 gab es im Rahmen der ästhetizistischen Bewegung eine Erneuerung des Dandytums, welches nun in exaltierter Form in Erscheinung trat. Der Ursprung des Dandytums liegt in einer oppositionellen, stark negierenden Haltung einer sich wandelnden Gesellschaft gegenüber. Dandys halten an aristokratischen Werten fest, in einer Zeit, in der die Aristokratie stirbt. An ihre Stelle tritt die moderne Gesellschaft im Zuge der Industrialisierung und Modernisierung.
Ziel des Dandys ist es, seine, durch die aufkommende Massengesellschaft bedrohte Individualität zu erhalten. Wie versucht er dies zu erreichen? Zunächst durch die äußere und innere Abgrenzung von allen anderen, der Masse also. Aber auch durch eine grundsätzliche Opposition und Negation alles Gegebenen und Akzeptierten. Der Dandy spielt auf subtile Weise mit den gesellschaftlichen Regeln und Tabus. Er steht immer am Rande der Gesellschaft, ist jedoch so geschickt im Umgang mit den Konventionen, dass er stets Teil der Gemeinschaft bleibt und ihre Aufmerksamkeit genießt. Er weiß, dass ein Ausschluss aus der Gesellschaft seinen Niedergang bedeuten würde.

Dandys legten großen Wert auf ihre äußere Erscheinung. Es gilt eine auffällige Unauffälligkeit: edle Stoffe und Schnitte, dezente Farben, wirkungsvolle Accessoires. Die Dandys der 1890er pflegten eine eher exzentrische Erscheinung mit schrillen Farben und wirren Accessoires wie der berühmten Blume im Anzug Oscar Wildes. Der Lebensstil ist elegant und kostspielig: die Einrichtung der Wohnung, Speisen und Getränke, Bibliothek, Gefährt, das Vergnügen in Clubs und Salons, Glücksspiel. Das Verhalten des Dandys ist äußerst dezent: Er versteht sich perfekt auf die gesellschaftliche Gesprächskultur, spricht in der Regel aber nur, um zu wirken und zu verblüffen. Dementsprechend ist seine Rede charakterisiert durch Ironie, Sarkasmus, Paradoxa und Satire. Ein Dandy wird sich weder sprechend noch sonst irgendwie offenbaren. Er hält immer eine Maske aufrecht, spielt eine Rolle, versteckt sein wahres Ich. Seine Erscheinung ist dezent und stoizistisch. Er verachtet die anderen und zeigt dies auch. Er zelebriert einen Kult der Kälte, lässt sich von nichts beeinflussen. In seiner Opposition gegen eine Gesellschaft, die zunehmend auf Zwecke und Nutzen ausgerichtet ist, versucht er, sich allem Zweckhaften zu entziehen. Dementsprechend tut der Dandy idealerweise nichts. Da der Lebensstil jedoch finanziert werden muss, sind viele Dandys ihren ästhetischen Neigungen entsprechend tätig: als Dichter oder Maler, manchmal auch als Politiker, dem oppositionellen Charakter entsprechend.

Wo finden sich diese Merkmale nun im Metrosexuellen? Es fällt auf, dass es zwei Ausprägungen des metrosexuellen Lifestyles gibt: Den am Spaß und Genuss orientierten, zu dessen Vertretern David Beckham und Justin Timberlake zählen, und schließlich den kulturkritisch motivierten, der dem Typus des Dandy näher kommt und zu dessen Vertretern David Bowie und Morrissey zählen.

Allen gemein ist der urbane Lebensstil. Galten London und Paris als Zentren des Dandytums, so wächst die Zahl der Metropolen der Metrosexuellen um New York, Berlin, Wien, Madrid, Los Angeles, etc. Erst der moderne Flugverkehr ermöglicht das heutige Jet-Set-Leben.

Damit einher geht das Aufspüren neuer Trends; Metrosexuelle sind Trendsetter. Schon die Dandys erfanden neue Kleidungsstücke, die Metrosexuellen erweitern dies um Frisuren, Make-up und Accessoires. Die Motivation ist jedoch eine andere. Die Metrosexuellen stehen nicht in Opposition zur Gesellschaft, sie kämpfen nicht um die Erhaltung ihrer Individualität. Vielmehr nutzen sie die Möglichkeiten, die die Gesellschaft ihnen gibt, um einen Lebensstil aufrechtzuerhalten, der von Genuss und Spaß dominiert ist. Der Lebensstil ist teuer, denn was zählt sind Statussymbole, Designerlabel und Marken. Dementsprechend sind die Metrosexuellen – ähnlich wie die Dandys – ästhetisch veranlagt und häufig als Künstler und, der kulturellen Verflachung entsprechend, als Pop-Idole tätig.
Einige tragen den oppositionellen Charakter des Dandys jedoch in modernisierter Form zutage. Statt gegen das neu Entstehende zu revoltieren, bekämpfen und kritisieren sie das fragwürdig gewordene Existente. Während die Dandys die negativen Folgen einer Massen- und Konsumgesellschaft vorausahnten, erleben die metrosexuellen Dandys diese tagtäglich. Sie nutzen ihre Kunst, sei es Musik, Schriftstellerei oder Audiovisuelles, um Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur kritisch zu beäugen. Sie nutzen ihre Macht positiv, um die Menschen, die ihnen zuhören, darauf aufmerksam zu machen.
Nehmen wir David Bowie: Er ist der Prototyp des modernen Dandys, der dandyeske Metrosexuelle. Alles begann in den 70ern: Bowie war verhasst wegen seiner Provokation. Er bezeichnete sich selbst als homosexuell und bisexuell, damals noch ein großes Tabu. Bowie nutzte die Medien geschickt für seine Schockeffekte. Seine Bühnenoutfits waren mehr als androgyne Verkleidungen: Bowie schlüpfte in verschiedene Rollen und Posen, er erfand Charaktere wie Ziggy Stardust, Aladdin Sane und The Thin White Duke. Diese Selbstinszenierung und das gleichzeitige Verhüllen der eigenen Person, das Tragen einer Maske, ist ein zentrales Element des Dandytums. Ebenso die Betonung der Individualität: Bowie wollte nie zum Anführer einer Bewegung erhoben werden, auch wenn ihn viele als solchen sahen. Er sah sich lieber als elitär, was wohl auch mit dem masslosen Genuss von Kokain zusammenhängt. Drogen spielten bereits bei den Dandies des 19. Jahrhunderts eine Rolle. Sie erweitern das Spektrum der sinnlichen Wahrnehmung und motivieren so neue Kombinationsmöglichkeiten bekannter Phänomene ebenso wie bislang ungeahnte Darstellungs- und Erlebnisweisen.

Künstlerisch galt Bowie als Visionär: er war einer der ersten Musiker, die mit elektronischer Musik experimentierten. Die Bereitschaft von traditionellen Wegen abzuweichen und neue Experimente zu wagen, die von konservativen Köpfen als unmoralisch und subversiv angesehen werden, ist hochgradig dandyesk. Rebellion war der Antrieb: Bowie sprach in Interviews von seiner Resignation über den Weg, den die Gesellschaft eingeschlagen hat. Der Zukunftspessimismus ist allen Dandys gemein. Kritik an der Gesellschaft übt Bowies in seinen Videos (vgl. Lets Dance, China Girl). Ganz Dandy, beschränkt sich Bowie nicht nur auf Musik. Er vereinte von Anfang an Theater mit Musik. Nur so kann die Selbstinszenierung perfektioniert werden. Bowie arbeitet jedoch auch als Journalist und Maler. Und das Geschick im Aufspüren neuer Trends zeigt sich darin, dass er das Internet bereits Mitte der 90er Jahre intensiv zur Verbreitung seiner Kunst und zur Kommunikation mit seinen Fans nutzte.
Als Prototyp des neuen Dandytums beeinflusst David Bowie würdige Nachfolger wie bespielsweise Morrissey. Auch er versteckt sich geschickt hinter einer Maske der Arroganz, Unnahbarkeit und Ironie. Das Kunstobjekt Morrissey verbirgt die Person dahinter. Seit den Anfängen seiner Karriere mit den Smiths versteht sich Morrissey als asexuell. Er bezeichnete sich selbst lange als zölibatös, was im Zusammenhang mit der homoerotischen Ausstrahlung seiner Kunst die Ambiguität des Dandytums ausmachte. Auch Morrissey berührt skandalöse und tabuisierte Themen. Seine Texte und Interviews sind oft ironisch oder schockierend. Liedern über Vegetarismus und Rollstuhlfahrer begegnet man im Popbusiness eher selten. Morrissey scheut sich auch nicht politisch Stellung zu beziehen, hier sei nur an Margaret on the Guillotine erinnert – ein Song, in dem sich Morrissey fragt, wann Margaret Thatcher wohl endlich sterben wird. Dadurch entsteht eine latente Subversivität, die provoziert. So wurde Morrissey Anfang der 90iger von der britischen Presse als Sympathisant neonazistischer Tendenzen verhämt. Dahinter steckt das Dilemma des Dandytums: Das hermetische Abschirmen der Person (Steven Patrick Morrissey / David Robert Jones) hinter der Maske des Kunstwerks (Morrissey / David Bowie) führt zu Neugier. Das gilt für die heutige Boulevardpresse ebenso wie für die im 19. Jahrhundert gerade aufkommende Yellow Press. Wo dem Publikum nicht gezeigt wird, was es sehen will, entsteht der Moment des Verdachts. Dies führt zu extremen Verhaltensweisen: Verachtung, Lüge, Missachtung und im Extremfall zu einem Ausschluss aus der Gesellschaft. Die radikale Einstellung der britischen Presse ist hinlänglich bekannt. Morrissey wurde gewissermaßen von den britischen Printmedien verstoßen, was jedoch seinen Erfolg in den USA keineswegs verringerte, im Gegenteil.

Vielleicht ist das Dandytum ein ausschließlich englisches Phänomen, auch heute noch. Während der hedonistische Metrosexuelle international zu beobachten ist, ist der moderne Dandy nur vereinzelt anzutreffen. Was damit zusammenzuhängen vermag, dass der Dandy von Selbst- und Fremd-Identifikation bestimmt wird. Vielleicht ist nur England aufgrund seiner historischen und gesellschaftlichen Bedingungen in der Lage, Dandytypen hervorzubringen. Vielleicht ist England weniger tolerant was individuelle Tendenzen, radikale Ehrlichkeit und das Aufgreifen tabuisierter Themen betrifft. Besonders wenn dies von Personen praktiziert wird, die damit spielerisch und ironisch umgehen. Personen, die sich hinter einer persona verstecken.

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17 Antworten

Kommentare

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    ops, vertippt... ich meinte: DER entsprechenden Klientel

    02.12.2005, 17:23 von Kopfkind
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    Es tut mir leid wenn ich mich hier nur so plump und undifferenziert äußern kann, aber für mich fällt der durchschnittliche Metrosexuelle unter die Kategorie "Diskoschwuchtel". Und der muss ich leider jedwede weltanschauliche Dimension absprechen.
    Für mich transportiert eine solche Selbstdarstellung in erster Linie nur eins: die Eitelkeit der betreffenden Person.
    Und wie oft soll durch einen solchen Aufzug nur ein Status ausgedrückt werden, der so offensichtlich nichts anderes ist als Fassade?
    Für die die Stuttgart kennen: ein Gang über die Theodor-Heuss-Straße (gut gefüllt mit dem entsprechenden Klientel) und ich bekomme den Impuls mich drei Wochen nicht zu duschen! ;-)

    02.12.2005, 17:21 von Kopfkind
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    auch wenn ich es ungern zugebe aber hier muss ich Brummel wiedersprechen. Denn tatsächlich kann man eine ungebildeten kickenden Proleten wie Beckham mit seiner peinlichen Frau wohl kaum als Dandy bezeichnen. Genausowenig J. Timberlake. Denn wie Napolen schon schreib.. denen fehlt jeglicher echte Stil. Teure Klamotten und ne "Popsängerin" als Frau ersetzen das auf keine Fall.

    08.03.2005, 08:34 von Antaios
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    Nun, mein Benutzername ist nicht zufällig gewählt.
    Dieser ganzen Auseinandersetzung fehlt doch dem nötige Ernst.
    Der Dandy an sich, war natürlich immer,naja, zumindest am Anfang, ein Mann von Welt. Als solcher hatte er auch immer eine Meinung zu aktuellen Themen, diese brachte er jedoch beiläufig ich möhte fast sagen, gelangweilt in die jeweilige Runde mit ein. Danach verkam das Dandytum zu einer Spielerei für desinteressierte junge Männer ohne jegliche Ambition auch nur irgendetwas an ihrer Umgebung zu ändern. So und jetzt zu den Metrosexuellen á la Beckham.
    Diese Distanz und Blasiertheit ist genau die Tugend eines jeden Dandys und somit sind sie legitime Nachfahren eines Brummel, Max Beerbohm, Oskar Wilde etc.
    Ich bitte um Einträge diesbezüglich und verbleibe mit vorzüglicher Hochachtung!

    21.09.2004, 14:25 von Brummel
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      @Brummel Die Dandys hatten wenigstens Stil, Beckham und Konsorten sind einfach nur peinlich!

      N.

      28.11.2004, 22:33 von napoleon_bonaparte
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      @[Benutzer gelöscht] @ ruede, Püppchen mit Docht ist echt gut ;-) !!

      Diese sogenannten Metrosexuellen sind doch die größten Opfer der Modediktatoren! Die aalglatten Bubis lassen sich zu gutl von der Mode- und Kosmetikindustrie, Medien und Werbung beeinflussen, der eigene Stil geht verloren. Welcher „richtige Mann” trägt schon rosafarbene oder hellblaue Knitterhemden?
      David Bowie hatte androgyne Charakteren geschaffen, ist aber nie mit der Mode gegangen. Er war und ist ein Kunstwerk und kein von den Medien beeinflusstes Opfer.

      23.11.2004, 11:19 von zooropa
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    sehr guter artikel, sehr lang, dieses thema beherrscht so manchen kickerabend mit bierlaune.

    10.09.2004, 09:37 von la_nina
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    BULLSHIT, BULLSHIT,


    nett geschrieben, aber...

    wer brauch diese gequirlte kacke, hä?

    wollt ihr euch über überschriften unterhalten oder euch in klischees zwängen, die soviel wert sind wie die bildausgabe von vorgestern ?

    09.09.2004, 23:49 von emily_spitfire
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      @[Benutzer gelöscht] ja, alles Neue ist das gut vergessene Alte...

      Mir scheint es, dass sich bei den Metrosexuellen das Alte in der auffallenden Inszenierung äußert, also im Schein. Ein Dandy hatte, wie hier geschrieben wurde, eine Idee.
      Bei den Metrosexuellen mündet die für die heutige Gesellschaft symptomatische Ideenlosigkeit in der ebenfalls charakteristischen Selbstdarstellung. Präsentation ist heutzutage wichtiger als das Sein. Metrosexuelle sind meiner Ansicht nach die Repräsentanten dieser aktuellen Stimmung.

      09.09.2004, 23:40 von Ilja
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    also was jetzt: metrosexueller=moderner dandy? oder doch nicht?
    ich glaube nicht, dass die tatsache, dass die von dir genannten künstler aus großbritannien stammen, etwas damit zu tun hat, dass england bigotter wäre als andere (euröpäische) länder. vielmehr glaube ich, dass der ganz spezifische britische humor es ermöglicht, sich tabuthemen anders zu nähern, wie du schon sagtest, durch ironie etc. es ist auch eine frage des stils: ich finde, die briten sind in allen stilfragen eher extrem, entweder extrem schlecht oder extrem gut. daher vielleicht der hang zum dandytum.
    aber david beckham und "Ironie, Sarkasmus, Paradoxa und Satire"?
    alles liebe, dkk

    09.09.2004, 20:43 von daskleineklischee
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