Plutarch 22.05.2012, 22:25 Uhr 2 12

Welcome to the club

Bewaffnet mit Hirnnebel komme ich zurück. Unsere Hirne brauchen wir heute nicht mehr. Die Körper reichen.


Ich sehe den beiden nach. Zwei Nackte gehen ineinander verkeilt auf das Bett zu, lassen sich in die roten Laken fallen. Durch die Fenster dringt die Morgenröte. Ich stehe an der Tür zum Schlafzimmer, sehe an mir herunter und bin nicht überrascht.

Hart.

Vor wenigen Stunden noch standen wir zusammen in einem Club. Es war heiß. Wir waren auf Brautschau. Sie tauchte plötzlich auf, zwischen uns, inmitten der zum Bass wogenden Körper. Tanzen als körperliche Erfahrung. Dicht gedrängt. Fremde Hände, Hintern und Düfte überall. Wir spielen ein bisschen mit ihr, sie spielt mit. Nach und nach versteht sie die Situation. Du bist in Fahrt und dein Oberschenkel nimmt Kontakt auf. Dein Blick verrät mir, dass es glüht. Zu nass um zu brennen, aber heiß genug um zu kochen. Du schiebst sie gegen mich. Sie greift hinter sich. Trifft sofort. Packt zu. Es ist der Alkohol und die Situation. Menschen die uns zusehen. Der Neid steht in ihren Gesichtern. Vor allem bei den Typen. Manche Mädels schauen ambivalent. Bombay Tonic in den Blutbahn, Bass im Fleisch und einen neuen Arsch. Sie drückt ihre Hand gegen meinen Schwanz.
 
Wow.

Deine Hand packt ihren Nacken und zieht sie zu dir heran. Sie versinkt sofort in dir. Sie packt beidhändig zu. Mir tut das weh. Deine wundervolle Brust hat dafür Party. Meine Hand sucht ihre Hüfte, unser Rhythmus wird immer mehr einer. Ihr Hosenbund ist weit genug. Ich wandere tiefer und komme innen dort an, wo es so heiß ist. Statt deines Oberschenkels treffe ich auf deine Hand, die aber außen ist. Unsere Blicke treffen sich. Grinsen.

Blank, nass, heiß.

Ein Biss in den Hals, den sie mir darbietet. Dann dein Mund. Wir drei halten inne und sie sieht uns zu. Ich nehme meine Hand aus ihr und biete dir meine zwei Finger an. Du nimmst sie in den Mund. Sie lächelt. Du flüsterst ihr ins Ohr. Sie grinst.

Ich überlasse sie dir. „Drinks?“ frage ich. Ihr nickt nur und seid sofort wieder mit euch beschäftigt. Ich steh drauf dir zuzusehen wie du Mädchen verführst. Du magst mich. Und Mädels. Das ist schon arg gut. Ich mag dich mit den Mädels. Das ist das Beste.

Bewaffnet mit Hirnnebel komme ich zurück. Unsere Hirne brauchen wir heute nicht mehr. Die Körper reichen. Wir gehen nach draußen in die warme Frühsommernacht. Wir reden. Es funktioniert. Sie hat mehr Hirn als wir heute eigentlich brauchen. 

„Taxi?“

Bei uns angekommen, braucht ihr im Flur wegen des Gins 2 Minuten bis ihr nackt seid. Weitere 30 Sekunden für mich. „Ab ins Bett“ sage ich und sehe euch nach. Ihr zwei geht ineinander verkeilt auf das Bett zu, lasst euch in die roten Laken fallen. Durch die Fenster dringt die Morgenröte. Ich stehe an der Tür zum Schlafzimmer, sehe an mir herunter und bin nicht überrascht. Ich schließe die Rollladen.

Es ist fast dunkel.

Aber hell genug, dass ich dich sehe, deinen Hintern, du kniend. Sie offen vor dir. Ich schnell in dir.

Erst als die Sonne fast wieder untergegangen ist, trennen sich unsere Wege. Ich bin mit dir wieder alleine. Ein High-five und ein Bier. So geht das. Dann creme ich dich ein.


Tags: Lust, Verführen
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2 Antworten

Kommentare

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    Uuuuuhiii...so sollte ein Dreier sein. Dat hat misch jetzt wuschich gemacht ...*Phu*

    19.07.2012, 16:26 von missweiss
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers

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