Von Mund zu Mund
Ich kotze meine Seele aus doch es kommt nichts raus.
Von Mund zu Mund
Fühlen und wühlen
Mit den Füßen zwischen Stühlen
Sich entscheiden, sich entkleiden
Dabei auf siebenunddreißig Wiesen weiden.
Mir fällt es schwer zwischen den beiden
und entweder oder kann ich nicht leiden
ich komm schon klar, ich mach mich frei.
Und ein wenig Liebe ist vielleicht mit dabei.
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Von Mund zu Mund, von Bett zu Bett
Von Gier zur Lust, vom Höhepunkt zum Frust
Ich fühl mich überlegen, von der Traufe in den Regen
Ich fühl mich beschissen, betäube mein Gewissen.
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Ich will dich und dich und dich da hinter der Wand.
Ich denke nur an mich, fühl mich extravagant.
Geduld ist eine Tugend, und was lange währt wird gut
Doch ich präferiere markierte Reviere und will neues Blut.
Auf nüchternen Magen kann ich Überfluss vertragen
Ob die Nieren versagen, mir egal ich will jagen.
Ich kriege nie genug, zu viel ist zu wenig
Ich nehme dich gern mit, zu mir, ich bin ledig.
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Von Mund zu Mund...
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Du nennst mich eine Hure, für dich bin ich billig.
Dieses Tier in mir ist so verdammt widerwillig
Du verstehst mich falsch, ich setz ´nen andern Akzent.
Ich geh dran kaputt und verlebe dezent.
Ich kotze meine Seele aus und es kommt nichts raus.
Copyright: Simon Schütz






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