MaasJan 06.10.2017, 16:38 Uhr 7 6

Smacks - Anbauen mal anders

Ich gab nur eine paar Dukaten Gold aus. Was dann passierte, wird dir den Atem rauben..

Du  kennst das Problem. Da sitzt man mit riesigen Augenringen vor seiner Schüssel voll Milch, schön pasteurisiert und angenehm in Geruch und Farbe und dann ist sie leer, die Packung mit den Smacks. 
Nur noch Krümel, Luft und das an einem Sonntag. 
Die Augen vertragen nur schummriges Licht, die Knochen schmerzen, der Atem betäubt die ein oder andere Fruchtfliege aus dem Obstkorb. An ein Verlassen der Wohnung ist keinesfalls zu denken, nicht in diesem verwahrlosten Zustand, nicht im Ansatz. 
Völlig hilflos saßest du bisher an deinem Tisch, unfähig, einen oder geschweige denn zwei klare Gedanken zu fassen. Paralysiertes Dämmern, deinem nahrungsmitteltechnischen Ende entgegen. Salzstangen waren meist auch schon alle, was blieb da noch? 
Freitod oder hungrig weiterschlafen. 
Beides keine ernsthaften Alternativen, denn jetzt gibt es eine neue Möglichkeit aus Asien, diesem Dilemma zu entgehen. 

Auf einem super-geheimen Food-Market in Phnom-Penh habe ich es entdeckt, das Geheimnis geretteter Sonntage. 
Ich war auf der Suche nach einer geeigneten Hornhautraspel, als eine, wie zufällig über die Gasse huschende Ratte mich zu einer alten, weisen Händlerin führte. Die runzlige Frau stierte mich mit einem bunten, fröhlichen Blick nieder und ich war gezwungen, vor ihrem Stand zu knien. Was sie mir dann offenbarte, sollte mein Leben von Grund auf verändern. Für eine Hand voll Goldstücke verkaufte sie mir die Saat der Träume. 

Einer uralten Legende zu Folge hatte ein sehr spitzfindiger Mann dem Maharadscha einen großen Gefallen erwiesen und sollte nun entlohnt werden. Er nahm sich ein handelsübliches Schachbrett und legte einen Smack auf das erste Feld, auf das zweite die doppelte Zahl und forderte den Maharadscha auf, jeweils die doppelte Menge des vorherigen Feldes auf das darauf folgende zu legen. Nach kurzer Zeit schon steckte der Radja in der Klemme, das Brett war für eine immer größer werdende Menge Smacks nicht geschaffen. Er hatte die Wahl, das größte Schachbrett der Welt zu bauen und all sein Vermögen in die Umsetzung zu stecken. Seine Hofmagier rieten ihm ab und präsentierten als wirklich letzten Ausweg, die geheimen Smackssamen preiszugeben. Der Maharadscha tat sich schwer, einem pfiffigen Mann aus dem einfachen Volk  quasi den Stein der Weisen zu geben, aber wenn er dafür all seine Rubine, Paläste und Elefanten behalten konnte, war ihm das Übel probates Mittel zum Zweck. So übergab er dem cleveren Kerlchen die Samen und eine geheime Anleitung dazu anbei und Kultivierung der verheißungsvollen Pflanze.  Es dauerte nicht lange, und der mit den Smackssamen bedachte Mann hatte die Anbaumethoden perfektioniert und wurde steinreich. Er kaufte sich einen Turm aus Elfenbein und gab nur wenigen Auserwählten etwas von seiner Saat ab. Die greise Frau bekam ganz leuchtende Augen, als sie mein Gold nahm und mir einen Beutelchen in die Hand drückte, randvoll mit Samen des Smacksstrauches.

Ich hatte die Investition schon fast abgeschrieben, die Aussaat der kleinen bunten Samen in einem Schälchen mit angegammelten Bio-Abfällen und etwas Zimt schon fast vergessen, da ploppte es nach einigen Wochen hörbar aus der Küche. Eine wunderschöner Smacksstrauch war aus dem Dickicht emporgebrochen und erschienen, hatte sich wochenlang von den glitschig gefaulten Kartoffelschalen ernährt und trug nun schon binnen weniger Stunden nach seinem Erscheinen die ersten Früchte. Die erste Schale mit selbstgezogenen Smacks war himmlisch. Schon bald erforschte ich weitere Anbauformen und wurde immer und immer besser. Natürlich benötigte ich bald schon größere Lagerstätten, um meinen immensen Vorrat an Smacks überhaupt fachgerecht Lagern zu können. All das verschlang eine Menge Geld, aber die Bank schoss fleißig Kredite nach, ich hatte einfach ein Fässchen voll mit frisch geernteten Smacks als Sicherheit hinterlegt. Nichtsdestotrotz brauchte ich eine Lösung für mein Platzproblem und so kam ich auf die Idee mit dem Schneeballsystem. Ich verkaufte einen Teil meiner Smackssaat an Bekannte, Freunde, Familie. Vorzugspreis, versteht sich und unter der Bedingung, dass sie mir Lagerraum zur Verfügung stellten. Da sich Smacks in einer irren Geschwindigkeit immer wieder zur Fruchtziehung verwenden lassen, bekamen die ersten Lizenznehmer auch schnell Platzprobleme und so gedieh alles formidabel. Ich bekam anteilig mehr und mehr Lagerplätze, je weiter sich das Smackssystem verbreitete. Heutzutage bin ich Privatier und habe mich zur Ruhe gesetzt, lebe nur von dem, was meine Smackszinsen abwerfen. 

Smackssamen haben mein Leben verändert und das kann auch dir passieren!  

Jahrhundertelang wurde das Geheimnis alter, asiatischer Esskultur von den Eliten und Nachfahren des Bewohners des Elfenbeiturms versteckt und bewahrt, nur durch einen Zufall konnte es entdeckt werden. 
In vielen Ländern der Erde ist der Smacksanbau verpönt und sogar illegal, sichere dir alsoschnell deine einmalige Chance auf ein Einstiegssmacksinvest. Bitcoin haben wir alle verschlafen, bei Smacks bist du in der ersten Reihe mit dabei. 
Registriere dich auf auf www.reich-werden-mit-smacks.de.vu und fordere dein persönliches Starter-Kit kostenlos an. 
Wir stellen dir nur die Frachtkosten und eine geringe Handling-Pauschale in Rechnung. 
Eine aufwändig designte Anleitung hilft dir, den Anbau Schritt für Schritt richtig anzugehen und gibt wertvolle Tipps, wie du dein eigenes Vertriebsnetz aufbaust. Jederzeit steht dir einer unserer Smacksagenten telefonisch oder per Telepathieleitung zur Verfügung und berät dich eingehend.
Nimm auch du dein Leben und dein Glück in die Hand, füll deinen Löffel, deine Schüssel und natürlich auch deine Taschen. Werde reich mit Smacks!

#smacksupmyrichness
#hiddentreasures
#takeasnackatsmacksattack 

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7 Antworten

Kommentare

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  • 2

    Wie kommt man denn darauf, die Milch vor den Smacks in die Schüssel zu geben? Was ist mit dir ?


    Das ist auch die totale Milchverschwendung. Außerdem kannst du keine volle Schüssel Milch noch mit Smacks auffüllen.

    09.10.2017, 19:32 von Tora
    • 2

      smacks saugen die milch gierig auf! bei der milk-first-smacks-second-methode nimmt sich jeder smack genau die menge milch, die er braucht. schüttet man die milch auf die smacks, orientiert man sich an dem (vollkommen falschen) bild aus der werbung, die suggeriert, die milch würde sich schon ihren weg durch den smacksberg bahnen. diese annahme ist falsch, die smacks verkleben und können nicht die richtige menge milch auf nehmen. ist im übrigen bei mandelmilch und soja-latte der gleiche effekt. es ist also, um das richtige verhältnis von smacks und milch herzustellen (und nicht groß rumzurechnen) unerlässlich, die milch erst in die schüssel und dann die smacks nachzuschütten! die restliche milch kann man nach dem abessen der smacks wieder mit smacks auffüllen und wiederholt den vorgang immer sooooo lang, bis die smacks sich die menge milch aus der schüssel genommen haben, die man braucht. so stellt man sicher, dass man auch wirklich eine schüssel milch und eine schüssel smacks gegessen hat!

      10.10.2017, 09:35 von MaasJan
    • 2

      jan, der Heiratsantrag steht noch

      10.10.2017, 14:43 von Agmokti
    • 1

      ROMANTIK!

      11.10.2017, 11:30 von sailor
    • 3

      so geht romantik heute!

      11.10.2017, 11:50 von MaasJan
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  • 1

    Schmäcks!

    06.10.2017, 17:03 von Agmokti
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  • 1

    Danke!

    Schon wieder Starseite! Ich nehme dann auch eine handvoll Smacks.

    06.10.2017, 16:56 von Fin_Fang_Foom
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