Annabel_Dillig 12.08.2011, 10:30 Uhr 28 0

One Nightmare

Worüber habt ihr euch schon in fremden Wohnungen gewundert?

In der NEON- Rubrik "Wortschatz", bei der wir jeden Monat Wörter für Dinge erfinden, die noch keinen Namen haben, haben wir ihn mal als "Schwellenangst" bezeichnet: jenen Moment, in dem die Liebes-Bekanntschaft ihre Wohnung aufschließt und man keine Ahnung hat, was einen darin erwartet. Schließlich sagt die Wohnungseinrichtung oft mehr aus über einen Menschen als alle Studiengang-, Job- oder Freizeitvorlieben-Informationen, die man - bei heftigem Bass-Gewummere - am Tresen aufgeschnappt hat. 

Was erwartet einen in den fremden vier Wänden? Die geschmackvoll eingerichtete Studentenbude mit Möbeln vom Flohmarkt und gut bestücktem Bücherregal oder: Wohnzimmerschrank mit Ü-Eier-Sammlung hinter Glas, Pornoposter und Diddl-Bettwäsche? 

Apropos Bettwäsche: Eine Freundin erzählte kürzlich, sie sei mit einem Mann mitgegangen, der in FC-Bayern-Bettwäsche schlief. Auf ihre Bemerkung hin, dass er doch dafür ein wenig zu alt sei, meinte dieser: "Die gehört meinem Sohn." Eine unangenehme Überraschung in doppelter Hinsicht. 

Worüber habt ihr euch in fremden Wohnungen schon gewundert?

28 Antworten

Kommentare

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    Tütensuppen aus dem Jahr 1993 (gesehen im Jahr 2010)

    23.08.2011, 14:16 von Gudrun83
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    Ich wunder mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich in einer komplett bei IKEA eingerichteten Wohnung stehen, das so viele Leute keinen eigenen Geschmack haben.

    19.08.2011, 01:42 von kein_ponny
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    Ich find es nicht abtörnend verwunderlich, wenn ich in anderen Wohnungen kuriose Dinge wie, sagen wir mal, nen Spongebob-Wecker, oder diverse andere seltsame Dinge seh. Eher weckt das meine Neugierde, weil oft stecken dahinter lustige, erzählungswürdige Geschichten.
    Ich mag ansich Wohnungen, die nicht so "schöner wohnen" oder IKEA-mässig eingerichtet sind. In solchen, oder auch in extrem ordentlichen Wohnungen fühl ich mich nur geduldet, nicht richtig wohl. Wohl fühle ich mich, wenn ich die Füsse auf die Couch legen kann, ohne mich dabei asig zu fühlen, wenn ich weiss, die Person sagt z.B. "Du weisst ja, wo alles steht" oder so halt. Einrichtungstechnisch mag ich es, wenn Leute wissen, wie sich mit alten Möbeln, ob gebraucht, vom Sperrmüll, aufgearbeitet, whatever, eine Wohnung wunderbar toll einrichten können. Da bekommt dann das urmelalte Kaffeeservice von´er Oma gleich den dazugehörigen urigen Charme. Das mag ich.

    18.08.2011, 20:48 von topfbluemchen
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      @topfbluemchen
      Meine Freundin ist ein Meister des Aufgabelns alter Stücke. So haben wir beispielsweise auch ein altes Telefon mit Wählscheibe (in Gebrauch!).

      19.08.2011, 12:29 von LudwigMartin
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      @LudwigMartin Oh, das kenn ich von mir. Ich fluche ja oft über den Aufbewahrungs-Spleen meiner Ma, aber ich bin immer froh, wenn ich ihren Haushalt um ein paar Holzschälchen, Vasen, etc... von meiner Oma erleichtern kann :)

      19.08.2011, 21:34 von topfbluemchen
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    ich oft schon zutiefst schockiert über die gedankenlosigkeit bar jedweden geschmacks, mit der einige menschen ihre wohnung eingerichtet haben. viel vertreten und höchst unerfreulich die erkenntnis, dass einige gefährten ihren wohngeschmack per budget und funktionalität des jeweiligen möbelstücks geformt haben. oft gekrönt mit dem jugendzimmer-bett, dass nie seinen weg auf den sperrmüll finden durfte.

    18.08.2011, 18:42 von Kata_Pult
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    Ein riesen Vibrator im Regal über der Toilette in der Wohnung meiner Cousine. Delfinform.
    Kann ja jeder machen, was er will, aber gewundert hats mich schon.

    18.08.2011, 16:41 von manao
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    in dem dorf, in dem ich aufwuchs, gab es zwei frauen, mutter und tochter, die beide in einem völlig zugeramschten häuschen hausten.

    die hießen sigrid und sieglinde. im keller hatten sie meterweise regale mit eingeweckten tauben und kaninchen, die kaninchenställe hinterm haus. außerdem 4 kühltruhen mit ominösem inhalt. die decken in den räumen waren so niedrig, dass ich selbst als fünfjährige platzangst bekam. überall nippes, steiftiere, gruselige puppen, häkeldecken. ich habe bislang nichts gesehen, was das getoppt hätte.
    außer die frau aus dem nachbardorf, die quasi ein spielzeugmuseum in ihrer bude hatte. und einen riesigen kropf, den ich als kind immer ehrfurchtsvoll angestarrt habe. aber das haus war geräumig und hell. das ging.

    ja. aber da ich mit niemandem schlafen musste und süßigkeiten und eis bekam, war das oke so.

    18.08.2011, 15:24 von YOLK
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      @MiZa. möglicherweise.
      aber was ich da beschreiben müsste, wäre ja schnarchlangweilig.
      also: doch kein bock.

      19.08.2011, 00:28 von YOLK
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    Totenköpfe in der ganzen Wohnung. Die waren alle aus Plastik (zumindest rede ich mir das bis heute ein^^) und wurden zum Teil als Aschenbecher, Blumenvase etc "benutzt". Creepy!

    18.08.2011, 15:22 von Bender018
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    Über Aufkleber an jeder Schublade..und das in der ganzen Küche ;)

    18.08.2011, 14:55 von einnovemberkind
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