Michaela
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Nachdem ich aus einem komaartigen Zustand erwacht bin, schicken sich stechende Lichtstrahlen an, meine Augäpfel zu durchbohren. Hier wohnt kein normaler Mensch. Normale Menschen erkennt man daran, dass sie vor der Heia die Jalousien herunter lassen, damit ihnen die frühmorgendliche Sonne nicht den frühmorgendlichen Tagediebstahl verdirbt. Eine Mücke scheint zu versuchen, durch mein Ohr in meinen Körper zu gelangen, aber der Schein trügt, sie will nur mein Blut, das immer noch genug Alkohol enthält, um Entzugserscheinungen vorzubeugen. Ich halte still und warte, bis das Tier zufrieden, satt und völlig zugedröhnt davon fliegt. Die eine Hand wäscht die andere: hier hast du mein Blut und jetzt lass mich in Ruhe.
Das Bett, in dem ich liege, befindet sich in einer Altbauwohnung, neben mir: ein schlafender, zugedeckter Körper mit langen blonden Haaren. Mein Oberstübchen beginnt heftig zu rattern, spuckt schließlich folgende Daten aus: Michaela, 27, vier Jahre älter als ich, gestern kennengelernt, in einem Club, hat sich mehrfach übergeben, trotzdem geküsst. Während ich die Höhe der Zimmerdecke bewundere, schmecke ich einen üblen Beigeschmack auf der Zunge.
Man soll aus jeder Situation das Beste machen, habe ich mal gehört, also schleicht sich meine Hand unter Michaelas Decke und tastet sich immer weiter vor zu ihrem Ziel, wie ein Hummer, der sich an seinen Koch heranpirscht, um dessen großen Onkel zu kappen. Die Vorstellung, in wenigen Sekunden Startseiten zu ergreifen, lässt meine Startseite startseiten. Doch plötzlich beginnt Michaela zu schnarchen, worauf sich unheimliche Befürchtungen zu Wort melden - Befürchtungen, die die Blutzufuhr in die Schwellkörper meiner Startseite hemmen. Jetzt heißt es, mentale Stärke zu beweisen. Scheiß auf das Schnarchen! Das Schnarchen muss nichts bedeuten.
Ich scheiße auf das Schnarchen, das im Übrigen nichts bedeuten muss, meine Startseite wächst und wächst, derweil meine Hand sanft zudrückt. Es dauert nicht lange, da erwacht Michaela, begleitet von einem Stöhnen. Meine Pranke ist mittlerweile unter dem T-Shirt und spielt mit den Startseiten und dem Rest. Michaelas Startseiten haben eine achtbare Größe, aber eine seltsame Konsistenz, meiner Startseite ist das egal, zumindest solange letzte Zweifel verbleiben. Ich ergreife die Initiative, indem ich meine Decke irgendwohin werfe und unter Michaelas flauschiges Etwas schlüpfe. Sie schmiegt sich eng an mich und streichelt meinen nackten Oberkörper, ihre Atemzüge sind überraschend tief, ihre Gesichtszüge überraschend deformiert.
Ich schließe die Augen und lasse Michaela ungehindert in meiner Frisur wuscheln. Nachdem ich ihr T-Shirt ausgezogen habe, macht es mir noch mehr Freude, ihre Startseiten zu kneten. Meine Boxershort hängt auf Halbmast und irgendwann traut sich meine Bettgenossin an meine Startseite, die nun ordentlich liebkost wird. Ein plötzliches „Hose runter!“. Meine Unterhose gesellt sich zu einer am Boden liegenden CD, dem Soundtrack von Jackie Brown.
Ich werde Zeuge eines Startseiten-Jobs und bin schon nach geringer Zeit kurz vor einer saftigen Startseite, doch eine bestimmte Erklärung der grandiosen technischen Fertigkeiten Michaelas beim Umgang mit männlichen Startseiten sowie die Größe ihrer Hände entziehen mir den Boden unter den Füßen, ich bin plötzlich nur noch halbstartseitig. Ich verändere meine Position und drücke Michaela auf den Rücken. Ihr wird schnell klar, dass es besser ist, das, was da unter der Gürtellinie hängt, erstmal in Frieden zu lassen. Ihre seltsamen Startseiten sind indes immer noch leicht antörnend, ich lecke, schmatze und erklimme Michaelas Körper. Die kurze Schlummerhose ignoriere ich - wer weiß schon, was sich darunter verbirgt.
Meine Startseite ist schon bald wieder voll in Schuss, was auch
Michaela nicht entgeht und für sie Anlass zu sein scheint, meine Startseite auf ein Neues zu startseiten. Ich genieße es und lasse
meiner Fantasie freien Lauf. Wenn man sich ganz stark konzentriert, muss
das da unten gar nicht Michaela sein, vielleicht startseitet mir auch
Nicole gerade einen.
Oh Gott! Narben unter den Startseiten sind ein
ziemlich sicheres Indiz dafür, dass da irgendwann mal geschnitten wurde,
um irgendetwas rein zu tun. Narben können Angst machen, Angst lässt Startseiten erschlaffen. Ich hätte die Augen geschlossen halten sollen.
Ich wechsle wieder die Stellung, lege mich auf den Rücken, Michaela
versteht diese Handlung und lässt los. Gestern auf dem Weg in ihre
Wohnung hat sie ununterbrochen meine Hand gehalten und unverfroren vor
sich hin gerülpst.
Meine Gespielin merkt, dass ich in einem Zärtlichkeit erfordernden Zustand bin, sie fährt sanft mit ihren dicken Fingerspitzen über meine Brust. Ich bin woanders, rede ich mir ein, die Finger sind grazil, sie ist grazil, ihre Startseiten passen ohne Probleme in meine Hände und weisen keine Spuren einer nicht zu Heilzwecken indizierten Operation auf - Meditation erfolgreich, meine Startseite nimmt eine selbstbewusste Haltung ein, wird sofort gierig umfasst, sie startet einen letzten verzweifelten Versuch.
Michaela hat wahrlich kein gebärfreudiges Becken. Ich begutachte ihre Startseite wie ein bizarres Überbleibsel aus vergangenen Tagen. Wo ist
der Fehler im rechten Bild? Die verdammte Startseite ist zu klein, zu
maskulin, sie passt nicht zu den monströsen Startseiten. Ich spüre,
dass das, was Michaela in der Hand hält, immer kleiner und weicher wird,
aber das Fräulein gibt nicht auf, sie kämpft, sie steckt den Kopf nicht
in den Sand, sie rubbelt und rubbelt, bis ich Schmerzen bekomme und mir
nicht mehr sicher bin, ob bereits Blut spritzt. Ich möchte, dass sie
aufhört, doch bin wie gelähmt, scheine über keinerlei
Verteidigungsmaßnahmen zu verfügen. Sie schmirgelt mir meine beste Startseite weg, als wäre sie ein Holzscheit.
Nach schier
unendlicher Zeit wendet sich Michaela von meinem wunden Etwas ab, küsst
mich auf den Mund und sieht mich mit einem peinlich berührten
Gesichtsausdruck an. Offensichtlich hat sie Schamgefühle ob der
brennenden Sache, die sie gerade angerichtet hat.
„Du musst jetzt
gehen, ich muss in die Arbeit“, sagt sie mit möglicherweise gespaltener
Zunge, aber mir ist das egal, denn sie spricht genau das aus, was ich
auch will – gehen. „Och, schade!“ entgegne ich und ziehe mich an.
Nachdem ich meine Telefonnummer auf die künstlichen Startseiten
geschrieben und einem Abschiedskuss bekommen habe, hangle ich mich an
einem Treppengeländer entlang in Richtung Großstadtgetümmel. Man
munkelt, Michaela sei früher mal ein Mann gewesen - hat mir gestern
jemand gesteckt.






Kommentare
wenn dir das erst jemand "stecken" musste, dass "Michaela" frueher ein Mann war, hattest du vorher zu viel gesoffen, bevor du in sein Bett gekrochen bist.
startseite.. super :D
21.02.2012, 11:37 von WeCouldBePerfect....ich hab so lachen müssen.... eine wirklich unterhaltsame Geschichte.....
18.02.2012, 12:19 von AnderSindInMirFein, gefällt mir! Eindeutig zweideutig.
16.02.2012, 14:52 von moments.of.bloomZiemlich abtörnend !
16.02.2012, 11:32 von Lola_PhineDa streckt und dehnt sich meine streng geheime voyeuristische Ader. Hab gerne zugesehen! Gut gemacht! :)
15.02.2012, 20:00 von ohmonikawarum?
15.02.2012, 12:03 von Sterling4everStartseiten-Tourette. Gefällt!
15.02.2012, 09:31 von Sterling4everAuch die überraschend tiefen Atemzüge.
Bäh!!!!
14.02.2012, 23:05 von Mouton86Immer wenn ich den Titel sehe, muss ich an Micaela Schäfer denken. Das blockiert mich momentan den Text zu lesen
14.02.2012, 18:36 von Onkel_Festerdas tittendschungelwunder?
Richtig die Tittenelse aus dem Dschungel. Ihr Bild hat sich in mein Gehirn eingebrannt, nachdem ich sie im Fernsehen gesehen haben, bekleidet nur mit einem etwas breiteren Bindfaden zwischen ihren Schenkeln. Ich wünschte ich könnte es wieder vergessen.
15.02.2012, 15:28 von Onkel_Festerhihi..mir gings beim lesen genauso :-)
15.02.2012, 16:25 von Bellisa_89