Paul_Kaufmann 13.02.2018, 13:13 Uhr 48 3

Mein Feind heißt Pyjama

Vom ewigen Kampf Mann gegen Textil

Wenn ich irgendetwas hasse, dann sind es bekleidete Frauen! Eine Frau hat nackt zu sein, wenn sie schläft.

Es ist immer das Gleiche: Ich wache auf, bin geil, greife nach rechts, Richtung Frau. Ich fasse sie an und fühle. Ich fühle Textil. Was soll das?

Wieso muss ich unten Einlass suchen, wenn ich oben ran will, oder umgekehrt? Wieso muss meine Hand zwischen Shirts hindurch, wenn sie eine Brust fassen will? Warum, Warum? Warum sind da Gummizüge, Slips, Hosen?

Mir wird der Zugriff blockiert. Ich greife nicht zu, ich kämpfe mit Textil. Was soll das?

Warum liegen diese Nischen, Höhlen, Winkel der Frau nicht frei. Dafür sind sie doch da. Sie sind für Zugriff konzipiert. 

So geht das nicht! Bis meine Hand da ist wohin ich will, ist die Stimmung dahin, oder schlimmer: die Frau ist wach. Das führt zu nichts Gutem, egal ob man die Frau kennt oder nicht.

 

Wie viel einfacher ist das mit der nackten Frau! Nackte Frauen riechen intensiver. Sie stahlen mehr Wärme ab. Das sind angenehme Effekte. Aber der entscheidende Vorteil ist die bessere Handhabbarkeit der nackten Frau:

Ich greife nach rechts und taste ihren Rücken. Meine Hand gleitet zu den Haaren. Ich packe sie am Haaransatz. Mit diesem Griff fixiere ich sie und schlüpfe zu ihr. Wenn ich sie im Kreuz jetzt ein wenig biege springen die Brüste weit nach vorne heraus. Welcher Mann mag das nicht? Mit der freien Hand kann ich die Brüste sauber fassen auf diese Weise, mal die eine, mal die andere. Das fühlt sich gut an. Das ist ein schönes Spiel.

Habe ich sie so unter Kontrolle gleitet meine freie Hand ihren Körper hinauf und hinab. Schlaftrunken spannt sich die Frau. Frauen dürfen keine Wahl haben wenn sie erwachen, dann wird es gut. Schlafende Frauen werden schnell heiß.

Ich justiere ihre Position, stelle Körperspannung bei ihr her und dringe ein, hinein in den heißesten Punkt. Vielleicht ächzt sie. Das ist ein schönes Geräusch. Es ist die Aufforderung nicht nachgiebig zu sein.

Ist sie gut, ist sie fest, ist sie offen, dann belohne ich sie und beiße ihr in den Nacken.

Eine Frau so im Halbschlaf zu nehmen ist eine Wonne. Heiß geht es von mir in sie hinein und ich bleibe bei ihr. Noch in ihr taumle ich zurück in den Schlaf. Auch ihr Atem geht jetzt flacher, salzig schmeckt ihr Nacken und sie schnurrt katzengleich.  

 

„Guten Morgen, was für eine Nacht, was für ein Traum!“ – Spricht sie so beim Erwachen, dann habe ich alles richtig gemacht.

Dies geht aber nur, nur, ist die Frau nackt. Nackt, nur dann!

 

Halb drei in der Früh ist es. Tiefschwarz ist die Nacht. Ich schreibe aus gegebenem Anlass.

 

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48 Antworten

Kommentare

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  • 1

    ein werbetext für die vernackungsindustrie

    16.02.2018, 11:44 von ga
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  • 0

    Warum man eine schlafende Frau fixieren und unter Kontrolle halten muss, weiß ich zwar nicht -- hat vielleicht auch zur Vergewaltigungsdiskussion beigetragen. Ansonsten bin ich aber voll bei dir. Von der anderen Seite aus gesehen. Überraschungssex im Halbschlaf ist großartig. So lange mich niemand durch Haareziehen spannt und fixiert zumindest :D

    15.02.2018, 17:17 von House_AB
    • 0

      Ja, da hast du Recht. Das mit dem fixieren und kontrollieren ist natürlich ein kleines Special was auf Wunsch geliefert wird. Das hat man natürlich vorher aneinander ausgekundschaftet. 

      Ist sehr oft gewünscht übrigens. Mir ist das Hupe. Aber es macht die (viele) Frau geil, und dann ist es natürlich stark. 

      16.02.2018, 08:36 von Paul_Kaufmann
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    • 1

      Nein, ach. Schon wieder dieser Gedanke. Absolut nicht. 

      Eine Frau die neben mir schläft, weiss neben wem sie schläft, vorher schon. Es steht in meinem Beipackzettel sozusagen. 
      Es hat sich auch noch nie eine beschwert. Ich schwöre!

      Und natürlich ist die Frau Sexualobjekt. Das ist ja das Schöne.

      13.02.2018, 20:54 von Paul_Kaufmann
    • 1

      Stehen wir schon vor der nächsten Episode von Bücherverbrennungen? Es ist doch vollkommen übertrieben einen geschrieben Gedanken zu verbieten.

      14.02.2018, 09:10 von jetsam
    • 2

      "vergewaltigung ist das"

      Nee, ist nicht so ganz das selbe...

      Schade, ich habe lange gedacht Du wärst nur ein begabter Troll, so langsam schimmert aber durch, dass Du echt so bist. Das macht mich traurig.

      14.02.2018, 09:29 von chiral
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    • 2

      EC Lino, der Verleumder, wie er leibt und lebt.


      green tea (EC Lino) kann nicht aus seiner Haut.

      Wer kann das schon ?

      Eins muss man ihm lassen, er spielt seine Rolle gut als Sittenschwaechling. 

      14.02.2018, 16:24 von Dr_Lapsus
    • 2

      Und natürlich ist die Frau Sexualobjekt. Das ist ja das Schöne.

      13.02.2018, 20:54 von Paul_Kaufmann
      ************
      Aber nur bis zu
      einem gewissen
      Alter :-)

      14.02.2018, 16:46 von Dr_Lapsus
    • 0

      warum das denn? 

      14.02.2018, 16:58 von Paul_Kaufmann
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    • 1

      Ja, was du andeutest stimmt: als bloße Tätigkeit erscheint Sex merkwürdig, sinnlos, oder z.B. übergriffig. 

      In Wirklichkeit ist es einfach total geil, oder kann es zumindest sein. So wie auch hier. 
      Das passiert ja auch gar nicht einfach so. In der Geschichte oben hat der Mann lust und will etwas machen. Er will die Frau für etwas heranziehen, etwas übertrieben gesagt für seine Lust benutzen. Und genau das ist es ja, was es so geil für die Frau macht. Das ist eine typische Situation wo ein Fragen/Anfragen alles kaputt macht. Darum geht es ja: das einfach gemacht wird, ohne zu fragen. Das ist der Kick. ... und eben hier das Scheiß Textil.

      14.02.2018, 20:12 von Paul_Kaufmann
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    • 1

      Ja ist halt schwierig mit dem einvernehmlich wenn einer schläft, nicht wahr? 

      Aber das ist Theorie. In Wirklichkeit meldet sich die Frau schon, wenn sie nicht will. 

      14.02.2018, 20:44 von Paul_Kaufmann
    • 1

      "warum das denn? "


      Weil mich alte Weiber sexuell  nicht reizen. 

      15.02.2018, 00:51 von Dr_Lapsus
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    • 1

      paul, ich finde es einfach übergriffig und respektlos.
      Aber Frauen als "(devote) Votzen" ("Fotzen" übrigens) zu bezeichnen ist natürlich wesentlich respektvoller, wa?

      Du bist voll die doofe Baby-Kuh!

      16.02.2018, 01:00 von mirror87
    • 2

      Obs übergriffig und respektlos ist, befindet derjenige um den es dort geht. Alles andere wäre übergriffig und Respektlos...

      16.02.2018, 07:29 von sailor
    • 0

      "dass devote votzen auf sowas stehen"

      Schönes Menschenbild haben Sie da... ach je, Du bist Dir immer noch selbst der größte Stolperstein, Liebes. Eben noch moralisierend mit dem Zeigefinger wedeln und schon im nächten Moment selber Täter... 

      16.02.2018, 09:04 von chiral
    • 1

      Nein sailor, leider nein. Das klingt zwar gut, find ich auch, aber da fehlt etwas. 

      Nur wenn es derjenige findet, ab dann kann es sein. Muss aber dann auch noch nicht. Das ist ja das Problem, dass es nicht so einfach ist. 
      Würde man es dem Urteil dem/derjenigen überlassen um die es geht, also das Gefühl des Übergriffs der Tatsache gleichstellen, gerät es total außer Kontrolle, da Kläger gleich Richter ist. Genau das was bei Meetoo passiert. 

      16.02.2018, 10:34 von Paul_Kaufmann
    • 1

      Nee...
      Seh ich ja anders. Wenn ich mich einem Übergriff ausgesetzt sehe (Vertrauen Sie mir, ich weiß wovon ich spreche), bin ich es, der zum einen die individuelle Grenze definiert und ebenso definiert, wann sie überschritten wurde. Wer sollte das ansonsten für mich tun (bzw. warum sollte ich das jemandem anderem überlassen). Das wichtige bei dieser ganzen Sache ist, dass andere diese Grenzen wahrzunehmen in der Lage sind (aktiv und passiv), ich soweit kommunikationsfähig bin, diese Grenzen aufzuzeigen (sehr sehr sehr heikles Thema, keine Frage) und letztendlich  der andere diese Grenze respektiert. Wenn das alles so passiert, gibt es natürlich keinen Übergriff. Andererseits Bedarf es nicht bei jedem Übergriff des Scharfrichters mit Unterstützung des mistforkenbewehrten online-Mobs. Letztendlich gibts §§174-180 StGB... Der Weg dahin ist weit. Eine Debatte wie #metoo wichtig, wie sie (teilweise) geführt wird, keine Frage hahnebüchen...

      Just my 2pp

      16.02.2018, 10:58 von sailor
    • 1

      Damals, als Rotze noch mit 'F' geschrieben wurde...

      16.02.2018, 11:14 von sailor
    • 1

      Damals aß Grumpel auch noch Fleisch.

      16.02.2018, 11:58 von mirror87
    • 1

      Du hast vollkommen Recht, die betroffene definiert ihre Grenze, bringt sie zum Ausdruck und das Gegenüber muss sich daran halten. Sonst fühlt sie sich verletzt, übergriffig/respektlos behandelt. Sie fühlt. 

      Das muss auch gegeben sein, weil es sonst automatisch kein Problem ist wie du oben schreibst. Aber das ist nicht die einzige Größe. Auch muss die Grenze die sie zieht sozusagen gesellschaftlich nachvollzogen werden und legitim sein. Sonst ist es kein Übergriff, sondern nur ein so fühlen. 
      Zwei krasse Beispiele, da wird es klar: Eine Frau die einen Blick als übergriff empfindet, erlebt keinen Übergriff, wenn dieser Blick gesellschaftlich normal ist und nicht anerkannt wird als Übergriff. 
      Es reicht nicht. Zwei Dinge müssen gegeben sein: Sie muss es als Übergriff werten UND es muss als Übergriff bewertet werden vom Konsens. Dann ist es einer. 
      Eine Frau in Afganistan die von ihrem Mann vergewaltigt wird, erlebt keine Übergriff. Sie mag das so fühlen und das ist es nach unserem Verständnis auch. Es ist aber keiner. Niemand wird es so dort bewerten dort. 
      (Übrigens Psychologisch ist das auch nicht so klar was übergriff ist und was nicht, aber das würde jetzt zu weit führen)
      Ganz heikel wird es, kann die Person die Grenze nicht kommunizieren, weil sie zum Beispiel schläft. Das ist ein Vakuum. Da muss man sich an den Normen orientieren die man hat, ihre Meinung gibt es ja nicht. Also: Sie schläft neben ihm und weiß dass das passieren kann. Der Protagonist sieht das als Billigung. So ist das hier. 

      16.02.2018, 15:55 von Paul_Kaufmann
    • 0

      Die gesellschaftliche Komponente dachte ich mit dem StGB-Hinweis abgedeckt zu haben...

      Und ich gehe sehr stark davon aus, dass auch eine Frau in Afghanistan eine Vergewaltigung als Übergriff erlebt...
      ^^

      16.02.2018, 16:05 von sailor
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    • 0

      Wozu werden, wenn man es schon latent ist. ^^

      16.02.2018, 16:59 von mirror87
    • 0

      der StGB ist ja nur ein sehr formaler äußerer Rahmen. Das gesellschaftliche ist ja (gottseidank) enger. 


      Ja genau sailor, sie wird es als Übergriff erleben. Ihre Grenzen werden übertreten. Aber ihre persönliche Grenze ist nicht als Grenze anerkannt. Und damit ist es für die Anderen kein Übergriff. 
      Es gefällt mir ja auch nicht in diesem Fall, ist aber so. Es brauch beides. Muss auch. 
      Sonst könnteste ja sagen, jo mich angucken ist ein Übergriff. Und damit ist es einer, nur weil du da deine Grenze hast. Das wäre absurd. 

      16.02.2018, 17:07 von Paul_Kaufmann
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    • 0

      haha, mirror, süß :)
      Ich weiß, dass du mich süß findest. Aber ich bin icht interessiert. Raffs doch endlich. :-)

      16.02.2018, 21:44 von mirror87
    • 0

      Was ist daran absurd? Das sind zwei Sichtweisen auf eine Situation. Da gibt es erstmal keine Diskussion über richtig oder falsch.


      Mich kann man mit angucken ziemlich unter Spannung setzen. Und wenn ich darum bitte, damit aufzuhören, aber daraufhin nichts passiert ,dann ist das... Weiste schon.

      Beide Parteien haben eine Ansicht dazu, aber keine die Deutungshoheit für beide. Das ist das Wesen von Ansichten und Grauzonen. 

      Das nichtanerkennen der Grenze des anderen ist eben das übergriffige.

      17.02.2018, 06:51 von sailor
    • 0

      Kannst du auch in Analogie bei Friedrich glasl, Konfliktforscher, finden. Damit zwei einen Konflikt haben, ist es ausreichend, dass einer zu dieser Ansicht kommt. Dann ist der andere in einer Konfliktsituation.

      17.02.2018, 06:58 von sailor
    • 0

      Ich gebe dir Recht. Wenn einer eine Grenze markiert und dann respektiert der Andere sie nicht, dann ist das aus seiner Sicht immer ein Übergriff. 

      Tatsächlich aber noch lange nicht. Die Grenze die gezogen wird muss legitim sein. Ist sie es nicht bleibt es ein Übergriff, den nur der Betroffene empfindet, aber nicht anerkannt wird. Damit ist es keiner für das Außen, die Umwelt, für alles andere außer der Betrachtung des Inneren. 

      17.02.2018, 07:24 von Paul_Kaufmann
    • 0

      :)

      Ich würde gerne zunächst bei der Situation an sich und deren vielfältigen Betrachtungsmöglichkeiten bleiben, bevor ich mich in Deutungen verliere...

      Denn wenn du mit deiner Deutung 'Ein Übergriff, den nur der 'Betroffene' empfindet, der aber 'nicht anerkannt' wird' eine schweigende Mehrheit findest, läuft in meiner Wahrnehmung auf ein 'Was stellst du dich so an.' hinaus. Es ist möglich, sich auf die Sichtweise des anderen einzulassen, ohne dass das eine Art 'Schuldeingeständnis' sei... Und damit endet in aller Regel die Empfindung von Übergriffigkeit.

      Sollte allerdings darauf beharrt werden, dass die Existenz des anderen als Mann per se ein Übergriff und ein Affront ist, dann ist das eine andere Diskussion... Auch das ist mir schon untergekommen.

      Das allerwichtigste für mich in dieser (und anderen Diskussionen): Differenzieren, beim eigentllichen Thema bleiben und Projektionen anerkennen, wo immer man über sie stolpert.
      ;)

      17.02.2018, 09:10 von sailor
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    • 1

      Pahahaha...aber auch ausschließlich nur bei dir, kleiner EC_Gaylord. :D

      17.02.2018, 13:03 von mirror87
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      Ich hab dir dein Bi-Sein nicht verboten. Nur bin ich nicht interessiert, kleine Maus.

      17.02.2018, 16:54 von mirror87
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      Ach Lino....du Vollzapfen. :D

      17.02.2018, 23:22 von mirror87
  • 1

    Ick gloob, du musst mal zum Arzt ??


    Seit meiner Kindheit macht mir das Auspacken der Geschenke grossen Spass. 
    So geht es mir auch bei "verpackten"  Frauen. Viel aufregender.
    Wenn man die Olle aber schon Jahrzehnte kennt, dann nuetzt auch das nackt schlafen nuescht mehr :-))

    13.02.2018, 19:30 von Dr_Lapsus
    • 0

      Die Geschmäcker sind verschieden. Auspacken ist nicht so mein Ding. Nie gewesen. Nur Einpacken ist schlimmer. 

      Mit den Jahrzehnten muss ich Dir Recht geben. Gottseidank kann man wechseln, tauschen, leasen.

      13.02.2018, 20:51 von Paul_Kaufmann
    • 1

      Exactamente. Es gibt ja keine Verhaltens- und Geschmacksregeln in der Beziehung. 


      Wichtig:  Es muss beiden Darstellern Spass machen, sonst macht es keinen Spass :-))

      14.02.2018, 16:26 von Dr_Lapsus
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  • 0

    Kleiner Tipp:

    Wenn du es Frauen vorher richtig besorgst, dann wollen sie meistens auch nackt schlafen.[Zwinkersmiley]

    13.02.2018, 16:01 von Matsumoto
    • 0

      Oh. Okay. Hm. So gut bin ich wohl nicht. 

      13.02.2018, 19:15 von Paul_Kaufmann
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