JackBlack 20.03.2013, 16:10 Uhr 40 36

„Liebst du mich jetzt?“

Sie wollte mehr als durchgenudelt werden.

„Liebst du mich jetzt?“

Klaschenka ist ein Fickstück. Leider gehört sie nicht mir. Die Besitzverhältnisse sind geklärt, ganz klar und ein für alle Male. Mein Magen und meine Rippen verstehen diese Lektion besser als ich. Mein rechtes Auge ist zugeschwollen. Es tut nicht weh, aber wenn ich mir das linke zuhalte, sehe ich alles durch einen schmalen Schlitz. Mein Sehnerv humpelt, Klaschenka zieht ein Bein nach.
Kolja hat ganze Arbeit geleistet. So ganz vertrauen tut er seinem Werk allerdings nicht. Im ganzen Haus dürfen keine Türen mehr geschlossen werden. Antip und Vitja verfolgen mich überall hin. Wenn sie es nicht tun, sind es ihre Stimmen oder Wodkafahnen. Ich kann nicht einmal mehr in Ruhe pinkeln.

Mit voller Blase sitze ich also bei Klaschenka in der Küche und höre ihr beim Arbeiten zu. Ihr lädiertes Bein macht mich ganz verrückt. Ich will es nicht, aber ich kann ganz klar vernehmen, wie die Nylonstrümpfe an ihrer Haut reiben und mir steigt sofort wieder ihr Duft in die Nase. Der ihrer kleinen Füße und der ihrer Muschi.
Überall riecht sie nach Essen. Nach Milch, nach Hackbraten und nach Sauerkraut. Nach Quittengelee. Dampfnudeln. Der Gedanke, dass sie meinetwegen humpeln muss, vernebelt mir den Verstand. Ich will auf der Stelle mit der Zunge zwischen ihre Beine und schmecken, was sie Kolja nicht schmecken lässt. Der weiß nicht, wie es ist, vor ihre Schenkel gespannt und dazwischen fest eingeschraubt zu werden. Sie hat ihn nie an Ohren und Haaren gepackt, um seiner Zungenfertigkeit zu entkommen, hat ihre Füße nie gegen seine Schultern gestemmt, ihm vor die Stirn getreten, um sein nasses Gesicht endlich gegen seinen Schwanz tauschen zu können.
„Jaschenka!“, hat sie geschrien.
„Jaschenka, пожалуйста, Jascha, Jascha!“

Die Schüssel mit verrührtem Eigelb landete auf dem Boden, nachdem sie mir einen Teil davon ins T-Shirt gegossen hatte. Sie verrieb Mehl in meinen Haaren und schrie noch lauter.
„Bitte, Jascha, bitte! Biieeettteee!“
Im Geiste hatte ich ihr Flehen längst erhört, war mit der Schwanzspitze in ihr drin, so hart von ihren Schreien und vom Rufen meines Namens, dass ich sie nicht bis zum Anschlag würde ficken können, ohne dabei abzuspritzen. Ich wollte nicht auftauchen und sehen müssen, was ich mit ihr angestellt hatte, wie ihr die nackten Brüste aus der aufgerissenen Bluse lugten, wie ihre Schlüsselbeine sich mir entgegenhoben, wie sie keuchte und schwer atmete, selbst mit den Augen, die nichts mehr konnten als zu betteln.
Antip und Vitja waren nebenan, sie sahen fern und spielten Karten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie kommen und nach dem Rechten sehen wollen würden. Ich ließ widerwillig von Klaschenka ab, verblieb eine Weile in der Hocke, ohne aufzusehen.
„Jascha?“
Ihre Stimme klang überraschend zärtlich. Ich blickte zu ihr hoch. „Wenn du nicht sofort deinen Schwanz in mich schiebst, werde ich schreien. Ich werde alles zusammenbrüllen. Kolja wird dich töten.“
„Er wird uns beide töten.“, sagte ich, stand auf, nahm ihr Gesicht in eine Hand und küsste sie, wie man einen Fisch küssen würde.
Sie krallte mir die Nägel in die Seiten. Als das nichts nützte, ließ sie ihren Fuß zwischen meine Beine wandern. „Hör auf!“, fuhr ich sie an.
„Nein.“
Sie lachte im Küssen. Ich leckte ihre Unterlippe.
„Was willst du, Klaschenka?“, fragte ich, obwohl ich die Antwort kannte. Sie drängte so fraglos gegen meine Hose, dass ich ihr in die Wange biss. Antip und Vitja würden uns trennen müssen wie Hunde. Ich wusste, es war uns beiden egal.
Klaschenka nahm ihren Fuß zurück, ich knöpfte mir die Hose auf und stieß so unverhofft fest und schnell in sie, dass sie ein erdrosseltes Wimmern von sich gab.
„Ein Stoß, ein Schrei.“, kündigte sie an und meinte es so.
Es fiel mir nicht schwer, einzustimmen. Ich vögelte Koljas Fickstück gegen Messerblock und Brotmaschine. Jeder Stoß ließ ihren Arsch fliegen. Ich küsste sie von oben herab, ohne noch zu wissen, wo. Ich spuckte auf ihren Scheitel. Sie langte an meine Hüften und versuchte, mich zu führen. Es gelang ihr nicht.
„Jaschenka, Jaschenka!“, heulte sie. Ich leckte ihr übers Gesicht. Es schmeckte nach Tränen. „Bitte, Jaschenka, bitte! Bitte! Bitte. Bitte!“
Sie wollte mehr als durchgenudelt werden. Ihr Bitten war eine einzige Bloßstellung.
Sie biss mir in den Hals. Ihr Atem überschlug sich. Sie roch nach Bittermandeln und Kräutern. Ihr Körper hielt mir stand, der Rest brach völlig zusammen. Unter meinen Küssen verschwamm ihr Gesicht. Ihr ganzer Leib verdarb unter meiner Penetration.
Sie schrie, spitz und kindisch.
Ich hörte, wie Vitjas Blatt zu Boden fiel. Ich sah Antip nach seiner Pistole fassen, der schwarzen, kalten. Ich zog meinen Schwanz aus Klaschenka heraus, setzte ihn unter ihr Kinn und spritze mich in Dunkelheit.
Es war Mittag, Kolja erwartete sein Essen und ich war nicht mehr als ein Tier, das sich vergessen hatte, um noch viel mehr entkommen zu können. Vitja würde meinen Magen leeren. Kolja würde kein Wort mehr mit mir reden. Aber ich würde Klaschenka von nun an jeden Tag haben können. So, wie sie mich von jetzt an jede Sekunde würde brauchen müssen.

„Liebst du mich jetzt?“, fragte sie.
Bevor die Tür aufging, nickte ich stumm.

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40 Antworten

Kommentare

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    KRASSER SCHEIß!!!


    25.03.2013, 11:33 von timlink
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    Jaja, der Frühling, nech!

    21.03.2013, 14:15 von quatzat
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      Nee, bloß die Vorfreude auf Matsumoto.
      Im Frühling schreib ich Pornos.

      21.03.2013, 17:31 von JackBlack
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      Schulllilung, ich wollt euch nich beim Mittagessen störn.

      21.03.2013, 19:34 von quatzat
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  • 2

    Okay, durchnudeln sagt ja schon alles...mal so reinschnuppern und lesen...ist sicher so ein ms oder obszönes gerammelscheiß, auf den ich mich als „romantikkuschelherzschmerzbär“ nicht einlassen kann. und dann...


    ach du scheiße ist der gut geschrieben. mehr kann ich dazu nicht sagen. ;)

    21.03.2013, 09:36 von jetsam
    • 0

      kann ich so unterschreiben! Gut geschrieben! Wow!

      21.03.2013, 15:07 von Hobson
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    *. Die Besitzverhältnisse sind geklärt, ganz klar und ein für alle Male. *

    Das sind sie.

    Solange Klaschenka sich nach der Liebe sehnt, weiß sie, dass sie etwas hat, das nur ihr gehört, keinem Kolja.

    Ihr und dem, dem sie es schenken will.

    20.03.2013, 22:02 von Winterwanderer
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    warum schreibst du kyrilisch und nicht?: pozhaluysta
    (weil es schöner aussieht?)

    20.03.2013, 18:47 von SteveStitches
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    Alter Verwalter! Gar nicht übel.

    20.03.2013, 17:10 von schnutopard
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