quatzat 29.07.2013, 09:59 Uhr 141 26

Kein Ende meth Hitler

Er, Hitler, saß auf ihm, Hitler, und hatte seinen Penis in der Hand.

Morell, Morell, mein Doktorchen, wie ich dich jetzt gerade brauche, wie ich dich jetzt gerade vermisse.

Speichelfäden zogen sich von einem virtuellen inneren Fluchtpunkt seines Sichtfeldes hinab auf den furchig betonierten Boden, hart und übersät mit kleinen Steinchen, die sich durch seine Hose in die Kniescheiben bohrten. Jede Bewegung erzeugte strahlend grelle Schmerzkaskaden, gellend durch die Nervenkanäle der Oberschenkel bis zum Unterleib.

Morell, ich bereute schon nach der ersten Stunde, dich weggeschickt zu haben.

Überfallartig überkam Hitler ein Hustenanfall, ließ ihn Auswurf hervorwürgen wie ein grauer, alter Kauz Gewölle spuckt, ein Husten durch die von flackerndem Neonlicht erleuchteten Katakomben peitschend. Hitler keuchte, der Anfall flaute ab. Ein wenig Warten, dann würde er wenigstens wieder das betrügerische Gefühl verspüren, Herr über den eigenen Körper zu sein. Nach kurzem Verharren drückte sich Hitler mit dem rechten Arm vom Boden hoch an die kalte Wand der Katakombe. Dabei presste er seinen immerfort zitternden, linken Arm zwischen seinen Körper und die gekalkte Wand. Mit dem rechten Bein schob er sich schubweise höher, bis er schwankend und zitternd wieder aufrecht an der Wand lehnte.

Hitler seufzte. Sein Inneres schrie nach Morell und seinen Spritzen. Nach Morell und seinem Kokainbalsam. Er schnaufte unruhig, als er an den Ort der inneren Ruhe denken musste, an das Versprechen des Pervitins, an einen Augenblick ohne Sorgen und ohne Ausblick. Ein Ort, an dem Zukunft keine Rolle spielt oder an der man ihr entgegen taucht durch leicht trübes Wasser, Zug um Zug, sich ihr entgegen saugt. Ohne Erwartungen.

Diese Welt war mit Morell gegangen und hatte ihm Schmerz hinterlassen, eine bislang erfolgreich unterdrückte Facette seiner Existenz. Pein jagte ihn jede Nacht, seit er Morell weggeschickt hatte. Die sich nähernden Einschläge der russischen Mörser ließen die Gläser in der Vitrine klirren; inzwischen war sich Hitler seiner psychischen Verfassung nicht mehr sicher. Das nährstoffarme Essen quoll sein Kot auf. Hitlers Rosette war rissig und wund, jede Bewegung hinterließ einen brennenden Schmerz, als gösse jemand heißes Wachs zwischen seine Gesäßhälften und risse diese abrupt auseinander.

Die ausstehende Entscheidung war längst gefallen. Sie hatte schon festgestanden, als er Morell weggeschickt hatte. Sie hatte schon festgestanden, als Hitler sich von Morell einige Zyankalikapseln hatte aushändigen lassen, bevor dieser aus Berlin ausgeflogen worden war. Nach München.

München. Erinnerungsspitzen. Sonne und Erfolg. Geli. Alles zu weit weg.

Gestern hatte Hitler sich im Spiegel nicht erkannt. Es schien ihm, als alterte er nun stündlich, nachdem schon die letzten beiden Jahre mit unbarmherziger Härte ihre Furchen in seinem Leib hinterlassen hatten.

Morell war es zu verdanken, dass die Abgründe und Granatkrater der Macht sich erst jetzt offenbarten. Morell war ein Schminker der Seele, ein Kalker der Angst. Der Angst, nicht mehr zu genügen. Sie war so groß gewesen.

So groß.

Hitler schloß die Augen. Sie war immer noch groß, aber die endgültige Entscheidung nahm ihr den Großteil der Macht. Er atmete gleichmäßig durch den geöffneten Mund.

Zwei Jahre mag es her sein. Damals war er der mächtigste Mann der Welt gewesen, im Geiste, im Herzen, die Hoffnung und die Erfüllung von Millionen. Und in noch viel mehr Köpfen war er die Angst gewesen, die Bestie der Furcht und der Schrei des Terrors, das Methamphetamin Europas, später der gesamten Welt. Und hing an der Nadel Morells.

Heute war alles anders. Jetzt, als Morell fort war, sah er es deutlicher denn je.

Die Macht und damit sich selbst hatte er verloren. Tiefes Einatmen, eine ungeahnte Trauer durchfloß ihn. Er strich in Gedanken durch sein Leben wie mit der Hand über die sanfte, aber leicht gekrauste Oberfläche eines Sofas und suchte den Ort der Ruhe, den Ort des Meths, und wusste, wo er war. Am Obersalzberg. Hitler lehnte an der gekalkten Wand seines Bunkers und zitterte wie ein Aal, er fürchtete sich vor den Vibrationen, die die Mauern der Katakomben von den nahenden Russen erzählen ließen, und dachte an den Obersalzberg.

Irgendwann kurz vor Beginn des Krieges muss es gewesen sein, als ihm Morell von Bormann vorgestellt worden war und nachdem jener seine medizinische Fachkunst an anderen Fällen bewiesen hatte, nahm Hitler Morell in sein Vertrauen und unterwarf sich seiner Behandlung. Anfänglich wegen Magenschmerzen.

Hitler bekam erneut einen Hustenanfall. Mit der zitternden, linken Hand wischte er sich den Auswurf aus Bart und Mundwinkel. Er gluckste heiser. Verglichen mit heute waren es keine wirklichen Beschwerden gewesen. Vielmehr ersehnte er sich jetzt den Zustand, der ihm damals untragbar erschienen war. Hitler erinnerte sich an den ersten Abend, an dem ihm Morell Pervitin gespritzt hatte. Sie waren auf der Terrasse des Berghofs gestanden, Hitler, Goebbels, Bormann und Morell, bis über beide Ohren voll mit Champagner, in Hitlers Herz hatte das Amphetamin getrommelt und er war voll der Liebe und der Zuversicht gewesen und sich selbst so sicher, dass seine, dass die deutsche Idee siegen würde. Als die Sonne hinter der Reiteralm verschwunden und der Berchtesgadener Talkessel im abendlichen Dampf des aufziehenden Juligewitters erstickt war, hatten sich Bormann und Goebbels kichernd unter den Tischen hin und her gerollt, aber Hitler war auf die Balustrade der Terrasse des Berghofs gekrochen, hatte sich schwankend aufgerichtet, die Arme in Richtung der Gewittertürme ausgestreckt und mit gellender Stimme gegen die von der beginnenden Nacht eingehüllten Kalkberge geschrien:

Heute Nacht! Heute Nacht ficke ich Eva Braun und morgen, morgen ficke ich die ganze Welt!

Damals hatten sie alle gelacht. Nur in einem der Höfe weiter oben am Berg hatte jemand hörbar das Fenster geschlossen.

Hitler erinnerte sich an Gerüche, an Frische, an Dinge, die wuchsen. Mit wässrigen Augen blickte er den Gang hinunter in Richtung des Bunkerausgangs. Hier roch es nach Moder, nach Feuchte. Nach Krankheit und nach Tod. Nach dem Tod, den Goebbels für seine gesamte Familie wählen würde und auch nach dem Tod, den Hitler schon für Eva Braun gewählt hatte, als er ihr eine der Zyankalikapseln verabreichte. Nun lag sie regungslos im Wohnzimmer im hinteren Teil des Bunkers.

Hitler raffte sich auf. Es war Zeit, die Sache mit Würde zu beenden, aber irgendetwas tief in ihm wusste, dass dies gar nicht mehr möglich war und dass es wahrscheinlich auch nicht geschehen würde.

Hitler schlurfte an der Wand entlang hin zu der eisernen Tür des Luftschutzbunkers. Die Wellen der Artillerieangriffe waren für ein paar Minuten abgeebbt und auch das für ihn nervtötende Gekläffe der Flugabwehrkanonen war verstummt. Je näher er dem Ausgang kam, desto erleichterter war Hitler. Hier fand es also ein Ende, hier konnte er einen Schlussstrich ziehen. Ihm wurde klar, wie er sich dieses Ende wohl schon seit Wochen, ja vielleicht Monaten unbewusst herbeigesehnt hatte. Nur die Hingabe zu der Sache, dachte Hitler, nur die Verantwortung gegenüber meinem Volke hat mich ausharren lassen. Aber auch diesmal rührten sich zarte Zweifel in seinem Bauch. Reflexartig ging er ohne Aussicht auf Erfolg alle ihm bekannten Lagerstätten Morells in Gedanken nach Pervitinreserven durch. Sein Gesäß lachte ihn beißend aus.

Hitler dachte an die Menschen, die den Krieg überleben würden. An das, was über ihn geschrieben werden würde. Er dachte daran, dass irgendwann jemand über ihn schreiben können werden würde, ohne dass er es kontrollieren konnte. Hass durchquoll ihn. Ein glatter Schnitt war alles, was ihm noch blieb. Seine letzte Handlung. Seine letzte Kontrolle. Ihm kam die Pistole, die auf seinem Wohnzimmertisch schon bereit lag, in Nähe der stillen Eva, in den Sinn. Dann öffnete er die Tür des Luftschutzbunkers, um ein letztes Mal den Himmel zu sehen.

Es war auffällig ruhig im Garten der Neuen Reichskanzlei oder was davon übrig geblieben war. Hitler trat aus dem Schatten des Bunkerturms, der ihn zuvor ins Freie entlassen hatte und sah sich um. Das leicht beschädigte Gebäude der Reichskanzlei, der spitze Belüftungsturm. In der Mitte der ehemaligen Grünfläche hatte Mohnke als Maßnahme der Verteidigung Munitions- und Waffendepots anlegen lassen. Von der Waffen-SS aber sah Hitler niemanden. Es würde nicht mehr lange dauern und die Russen wieder mit ihrem Artilleriebeschuss beginnen. Hitler atmete tief durch, er wurde ruhig, sein Herzschlag langsamer, nun würde es zu Ende gehen. Er versuchte ein letztes Mal Haltung einzunehmen, wie ein Kapitän, der mit seinem Schiff untergehen wollte, es aber schlussendlich kurz vorher verließ, doch ein reißender Schmerz in seinem After machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Wut überkam Hitler, er hatte die Nase nun gestrichen voll, mochten ihm diese Gebrechen doch den Buckel runter rutschen. Er würde nun in den Bunker gehen, sich das Hirn aus dem Schädel schießen und damit diese Sache ein für alle Mal auf sich beruhen lassen.

Als er sich umdrehte, sah er verschwommen zwei Gestalten in SS-Uniform auf ihn zugehen. Als sie näherkamen, erkannte sie Hitler. Es waren Günsche und Linge. Günsche sah sich verstohlen um und Linge wandte sich an Hitler: „Kommen Sie mit, Hitler!“, herrschte er ihn an. Hitler blieb das Maul offen stehen, ob dieser Dreistigkeit. Er wollte etwas erwidern, aber Günsche nahm ihn grob am Ärmel und begann, ihn hinter sich herzuziehen. Als Hitler Anstalten machte, sich zu wehren, schlug im Linge ansatzlos ins Gesicht, so dass seine Lippen aufsprangen und er den salzigen Geschmack von Blut in seinem Mund wahrnahm.

Günsche und Linge zogen ihn in eine dunkle Ecke der ehemaligen Gartenanlage. Dort kramte Günsche einen kleinen, schwarzen Kasten aus der Tasche und begann eifrig, ihn mit seinem Finger zu bearbeiten. Mehrmals versuchte Hitler, aufzubegehren und durch Schreie auf sich aufmerksam zu machen, aber niemand war in der Nähe und die Faustschläge Linges in Gesicht und Nieren ließen ihn schnell verstummen.

Inzwischen hatte es leise begonnen zu dämmern und Günsche sah triumphierend von seiner kleinen Schachtel auf. Er schien erreicht zu haben, was er wollte. Linge nickte lächelnd. Sie warteten, doch nichts tat sich. Die Russen schienen ihre Artillerieangiffe wieder fortzusetzen, Geräusche drangen von außerhalb der Reichskanzlei in das Areal. Plötzlich verfiel Hitler in Panik, denn er vermeinte, Panzer spüren zu können. Erst war es nur eine Ahnung, ein kleines Gefühl, aber es wurde kontinuierlich stärker. Irgendwann ließen sich die Vibration nicht mehr als Halluzination leugnen, Hitler dachte sogar schon, das Klimpern der Ketten hören zu können und wand sich in heller Aufregung in der Umklammerung Linges. Günsche und Linge lachten laut, aber es drang nicht mehr durch das mächtige Dröhnen hindurch. Hitler fragte sich, ob die beiden Verräter waren oder einfach nur irre, als sich sehr langsam ein Schatten durch die Dämmerung über den Himmel schob. Seine Bewegungen schliefen ein, er starrte wie ein Kind mit offenem Mund nach oben. Etwas so Großes, so Gewaltiges hatte er noch nie gesehen. Es war weit größer als ein Zeppelin und schwebte inzwischen zentral über der Neuen Reichskanzlei. Auch die Wachposten außerhalb der Mauern schienen in ehrfürchtigem Staunen erstarrt zu sein, nachdem sie einsehen mussten, dass die Salven der Flugabwehrkanonen von dem Ungetüm abprallten wie Tennisbälle an der Bismarck.

Hitler, dem überwältigt von der Größe des Objekts immer noch der Mund offen stand, begann am ganzen Körper zu zittern und hing wie ein schlaffer Frosch am Arm Linges. Das Dröhnen hielt unvermittelt inne und stattdessen erstrahlte ein blauer Lichtkegel vom unteren Ende des Molochs herunter auf den Rasen. In der Mitte befanden sich nun Günsche, Linge und Hitler. Linge ließ Hitler los, der wie ein nasser Sack in sich zusammen fiel. Nur dumpf nahm Hitler wahr, wie er sich sanft aus dem Gras hob und leise und langsam dem Ungetüm entgegen schwebte, um in ihm zu verschwinden.

Kurz darauf riss ihn ein heftiger Schlag gegen seinen Körper aus seiner Lethargie. Sein Schwebezustand war beendet worden, er war unsanft auf dem Boden einer Kammer gelandet und lag nun mit dem Gesicht nach unten auf einer kalten Oberfläche. Langsam öffnete Hitler die Augen und erschrak. Er sah direkt hinunter auf den Bereich der Reichskanzlei, auf deren Rasenanlage er eben noch gestanden war. Zwischen ihm und dem Sturz in den sicheren Tod lag nur eine Glasscheibe. Verhohlen sah sich Hitler um, doch er konnte in dem Raum nichts weiter erkennen, er war nicht erleuchtet. Stattdessen sah er unten im Hof, wenn auch immer schlechter, da sich das fliegende Ungetüm langsam vom Boden entfernte, wie eine Gruppe von Menschen zwei große Bündel aus dem Bunker trugen, mit Benzin überschütteten und verbrannten. Sie schienen den sich entfernenden Moloch nicht wahrzunehmen. Hitlers Blick weitete sich auf das nächtliche Berlin, er sah Brände, große, schwelende Teppiche, die sich durch die Häuser fraßen, er sah Flugabwehrfeuer, Explosionen, Infanteriefeuer. Je weiter sie stiegen, desto mehr der Zerstörung offenbarte sich ihm. Mit einem ratlosen Gefühl lag Hitler über seinem Werk, später schlief er erschöpft ein.

Hitler erwachte von einem ihm bekannten Geruch. Um ihn nur schwarz. Der Geruch. Hitler überlegte, er erinnerte sich an Günsche und Linge, an das Ungetüm, doch den Geruch, irgendwie süß, irgendwie lieblich und mit einer herben Note, konnte er nicht einordnen. Hitler drehte sich zur Glasscheibe, auf der er immer noch lag, auch wenn es sich eher wie ein Lehnen anfühlte. Unter ihm lagen Lichtpunkte, kleine weiße Lichtpunkte, Myriaden von Lichtern flimmerten unter Hitler vor einem Schwarz von solcher Intensität, dass er sich nicht entscheiden mochte, was ihn mehr blendete. Verwirrung stieg in ihm hoch. Ihm war unklar, worauf er hier blickte. Vielleicht tiefes Wasser mit leuchtenden Wesen? Hitler konnte nicht erkennen, dass sich einer der Punkte bewegte. In ihm regte sich eine Idee, eine Möglichkeit, die ihm aber zu absurd erschien, die er weder auszusprechen noch zu denken wagte, die sich aber ob der Ähnlichkeit des Anblicks mit dem eines ländlichen Nachthimmels ganz unverhohlen aufdrängte. In ihm stieg ein Gefühl auf, dass er so bisher nicht gekannt hatte. Er fühlte sich allein, das aber war nicht wirklich neu, auch wenn die Schwärze das Gefühl auf ein nicht gekanntes Niveau hob. Vielmehr fühlte er sich hilflos. Noch viel hilfloser als in den letzten Tagen seiner Herrschaft, als sich das Ende abgezeichnet hatte. Hitler fühlte sich ausgeliefert, er hatte jegliche Kontrolle verloren. Benommen von den Eindrücken rollte er sich zusammen und umarmte seine Knie mit den Armen. Leeren Blicks starrte er in die Tiefe.

Bis sich außerhalb seines Sichtfeldes in der Dunkelheit etwas mit einem Scharren regte.

In Hitler stieg die Angst auf wie ein schreiendes Kind. Weiterhin zusammengerollt ließ er seine weit aufgerissenen Augen nicht von der Stelle, von der das Geräusch gekommen war. Erst konnte er nichts erkennen, aber kurz bevor seine Augen zu trocken wurden, meinte er, eine kleine Bewegung wahrnehmen zu können, und einige Sekunden später konnte er deutlich erkennen, wie sich ein Schatten über die Glasscheibe in Richtung seines Liegeplatzes bewegte. Hitler hielt den Atem an in der klammen Hoffnung, das Wesen mochte ihn nicht bemerken, aber zu seinem Schrecken näherte es sich ihm immer mehr. Inzwischen wurde es von den Lichtpunkten in einen harten Kontrast getaucht und ließ Hitler erkennen, dass es sich um einen Menschen handelte, der auf allen vieren zu ihm hinüber kroch. Wenig später war offensichtlich, dass es eine Frau sein musste und als sie schon sehr nah war, konnte Hitler sein Glück kaum fassen, denn er kannte diese Frau. Er löste seine innere Umklammerung und befreite seine Beine. „Äva!“, krächzte er. „ Äva!“ Es war Eva Braun.

Eva Braun sagte nichts. Sie kroch weiter auf Hitler zu, bis sie ihn erreicht hatte und nahm ihn in den Arm. Hitler ließ es zu, ganz entgegen seiner sonstigen Gewohnheit. Aber hier, so weit weg von allem und jedem, von der Wirklichkeit, hier bot ihm Eva Trost und Sicherheit. Sie heilte zwar nicht die Hilflosigkeit, aber die Einsamkeit. Hitler schlang selbst seine Arme um ihren warmen Körper und roch sie, roch ihren Duft, etwas süßlich, fast lieblich, aber auch mit einer herben Note.

Eine kleine Ewigkeit lagen sie so, umschlungen, nur begleitet vom gleichmäßigen Atem, über einem Meer von kleinen, stummen Lichtern, die ihrer Einsamkeit beiwohnten, sie teilten und kalten Anteil nahmen. Irgendwann löste sich Eva Braun langsam von Hitler. Er wollte fragen. Er wollte wissen, ob sie ebenfalls in einem blauen Lichtkegel gewesen war, ob sie auch Günsche und Linge begegnet war, die sich so unverschämt verhalten hatten, und ob sie denn wusste, wo genau sie sich befanden. Aber bevor er auch nur ein Wort herausbringen konnte, drückte ihm Eva den Zeigefinger auf den Mund und gab ihm unmissverständlich zu verstehen, dass er still sein sollte. Dabei sah sie ihm unentwegt durchdringend direkt in die Augen, so dass Hitler leicht unwohl wurde.

Langsam schob Eva Braun ihren Kopf näher an sein Gesicht heran, ohne ihren stechenden Blick von ihm zu nehmen. Kurz bevor sie sich berührten, hielt sie inne und legte ihm die Hand auf die Brust. Hitler begann sich durch ihre Nähe und ihre Präsenz bedroht zu fühlen, aber durch ihren Geruch etwas benommen und durch die Situation im Allgemeinen etwas derangiert, fand er keine Kraft, sich dagegen zu wehren. Eva Braun schob ihren Kopf in die Nähe seiner Schulter. Dabei begann sie, fordernd an seiner welken Haut zu saugen, ihre Hand strich seine Brust hinab, über seinen Bauch und sein Glied - Hitler zuckte zusammen - und ließ fast beiläufig etwas neben Hitler liegen, so dass er es sehen konnte. Es war ein Spritzbesteck, eine kleine Ampulle Wasser und eine weiter Ampulle, in die ein weißes, kristallines Pulver eingeschmolzen war. Hitler wusste sofort, um was es sich dabei handelte. Es war Pervitin. Verlangen durchfuhr ihn und er versuchte, Eva Braun von seinem Körper zu entfernen, um an die Ampullen zu kommen. Hitler sehnte sich danach, er wollte relativieren, sich, die Situation, nur für ein paar Stunden.

Doch Eva ließ ihn nicht. Sie saß weiterhin auf ihm und er fand keine Kraft, sich gegen sie zu wehren. „Gäb das Pärvitin!“, hechelte Hitler. Als Antwort öffnete Eva Braun langsam seinen Hosenschlitz. Ihre Hand fuhr hinein und suchte in der schwitzigen Hitze seiner Unterhose nach seinem Glied. Hitler wand sich im Zwiespalt. Er wollte das Pervitin, aber er konnte nicht zulassen, dass Eva Braun ihn so berührte. Sie nahm sein schrumpeliges Glied zwischen zwei Finger und begann langsam, es mit etwas Druck zu massieren. Dabei leckte sie sich lasziv die Lippen und streifte sich mit der anderen Hand die Bluse von den Brüsten. In seinem Dilemma wartete Hitler zu lange, sein Penis wurde härter, er verlor die Kontrolle über sich. Sie lag nun in Eva Brauns Fingern. Immer schneller bewegte sich ihre Hand auf und ab und Hitler spürte das fremde und ihm widerwärtige Verlangen zwischen seinen Beinen, sich in Eva Braun zu versenken. Er ekelte sich, er hasste sich, er hasste Eva Braun. Inzwischen umgriff sie sein Glied mit der ganzen Hand, seine Eichel war prall wie ein voller Kuheuter, Eva Braun stöhnte ein wenig für ihren Führer, Hitler dachte an das Pervitin, als er zu seiner Verzweiflung etwas auf der Spitze seines Penis bemerkte. Er hatte nur noch den einen Gedanken, nämlich seinen Schwanz in irgendein Loch zu stopfen und es mit seinem Lendensud vollzupumpen, aber er schrie aus Ärger darüber und weil ihm nichts anderes einfiel: „Losttröpfchän!“

Und noch einmal: „Losttröpfchän!“

Eva Braun, die sich anscheinend in einen tranceartigen Zustand gebracht hatte, schien zu erwachen, sah etwas überrascht in seine Richtung und unterließ jede weitere Bewegung seinen Penis betreffend. Hitler lag da in seinem welken Fleisch und keuchte, sein Unterleib bog sich, er wollte kommen, ihm fehlten nur noch ein paar Schübe. In Hitler schrie etwas, als offenbar wurde, dass ihm die Ejakulation verweigert blieb, dass er langsam wieder in den Zustand vor der Erregung zurückrutschen musste. Etwas Brennendes, etwas Ärgerliches blieb zwischen den Beinen zurück. Er sah Eva Braun an. Sie regte sich nicht. Sie flimmerte. Hitler kniff die Augen zusammen. Er versuchte, sich zu konzentrieren, aber anscheinend lag es nicht an ihm. Eva Braun flimmerte tatsächlich. Sie flimmerte wie ein schlecht ausgerichteter Volksempfänger und schien sich zu verändern. Hitler wurde angst und bange. Und als das Flimmern schwand, wusste er nicht, was er denken sollte. Eva Braun war er. Er, Hitler, saß auf ihm, Hitler, und hatte seinen Penis in der Hand. Er sah sich in die Augen, konnte aber keinen Funken darin erkennen. Auch der neue Hitler begann wieder zu flimmern und er wand sich schnell aus seinem Griff und schob sich ein paar Meter von ihm weg. Dort knöpfte er schnell wieder seine Hose zu. Eva oder Hitler flimmerte immer stärker und begann nun mehrmals hintereinander die Gestalt zu wechseln. Mal Goebbels, mal ein Elefant, oft andere Menschen, die er nicht kannte, und immer wieder Kreaturen, die er noch nie gesehen hatte, und die ihn in Angst und Schrecken versetzten. Eines davon, ein Monstrum, grün, mit vielen Tentakel und einer großen Öffnung am oberen Ende, erschien immer häufiger und letztendlich behielt es seine Gestalt. Es hatte keine Fortbewegungsintrumente, sondern warf sein Gewicht von einer Seite auf die andere, um sich so in eine bestimmte Richtung zu kegeln. So nahm das Monstrum Fahrt auf und kegelte auf Hitler zu.

Als es ihn erreicht hatte, richtete es seine obere Öffnung in sein Gesicht. Es stank erbärmlich nach verrottetem organischem Material. Hitler sah sein Ende gekommen. Er kniff die Augen zusammen und dachte an Pervitin.

„Was ist braun und sitzt hinter Gittern?“

Hitler wartete weiter auf seinen Tod.

„Was ist braun und sitzt hinter Gittern?“

Vorsichtig öffnete Hitler ein Augenlid und starrte zwischen seinen Wimpern in Richtung der modrigen Öffnung.

Sie bewegte sich und entließ ein weiteres: „Was ist braun und sitzt hinter Gittern?“

Es stellte ihm also eine Frage. Hitler überlegte, was er tun sollte, ob es sich hier um einen Code oder ähnliches handelte. Er musste eine gute Erwiderung finden. Das Wesen jedoch kam ihm zuvor, indem es selbst die Antwort gab.

„Eine Knastanie!“

Ein kurzes Schweigen folgte. Hitler war unklar, was dies alles bedeuten möge. Die Stille kam ihm aber auch auf gewisse Weise peinlich vor. Anscheinend hatte das Wesen erwartet, dass er in einer bestimmten Weise reagierte.

Es begann zu lachen. Laut lachte es aus seiner Öffnung und entließ einen Gestank, der Hitler erbrechen machte. Das Wesen lachte unangemessen lange und laut, es schlug sich mit den oberen Tentakel auf den Kegelbauch und versuchte den Anschein zu erwecken, es würde sich köstlichst amüsieren. Der Schrecken verließ langsam Hitlers Glieder und je länger das Wesen über seinen offenbar unglaublich schlechten Witz lachte, desto mehr begann Hitler, sich zu langweilen. Letztendlich nervte ihn das Wesen so sehr, dass er sich nicht weiter beherrschen konnte und es anherrschte: „Sai es stüll, värrdammt nochmal!“

Verdutzt beendete die Öffnung des Wesens das Lachen. Es schien etwas überrascht von dem autoritären Ton Hitlers und sogar ein wenig eingeschüchtert. Hitler war voll mit Adrenalin. Sollte dieses Wesen doch nur versuchen, ihn zu vernichten, er würde...

Der Schlag der Tentakel traf ihn vollkommen unvorbereitet an den Hinterkopf. Das Wesen hatte nur ein wenig geschauspielert und begann nun, Hitler nach allen Regeln der Kunst windelweich zu schlagen. Die Tentakel schlugen ihn im Sekundentakt ins Gesicht, in die Weichteile, gegen den Brustkorb. Hitler wimmerte, es wurde durch den gesamten Raum geschleudert. Krachte gegen Wände. Blut sammelte sich in seinem Mund, er hatte Angst und erleichterte sich.

Irgendwann hörte das Wesen auf, ihn zu schlagen. Stattdessen drückte es ihn mit einigen Tentakel fest auf den Boden und riss ihm die Hose herunter. Hitler ahnte, was geschehen würde und kniff sowohl Augen als auch Pobacken angestrengt zusammen, doch es half nichts. Er spürte, wie eine ganz feine, dünne Tentakel sich ihren Weg zwischen den Backen suchte und mit einem kurzen, merkwürdigen Stechen in seinen After eindrang. Hitler würgte und schrie, er versuchte such zu befreien, aber das Wesen war zu stark, es verdickte die Tentakel zusehends und penetrierte Hitler, dass ihm Hören und Sehen verging. Er hörte Teile seiner Rosette reißen und sah unabhängig davon, ob er die Augen offen oder zu hatte, immer nur die Sterne.

Während es Hitler vergewaltigte, begann das Wesen, weitere Witze zu erzählen.

„Was ist weiß und stört beim Essen?“

Hitler schrie.

„Eine Lawine.“

Das Wesen lachte wieder viel zu lange und viel zu übertrieben. Es erzählte weiter einen Witz nach dem anderen und begleitete jeden davon mit einem Gelächter, dass Hitler in seiner Pein nicht wusste, ob die Penetration, die Witze oder das Gelächter die größere Qual waren.

Später ließ es von ihm ab und verschwand. Hitler lag da, ein Haufen Schmerz und Angst und Unverständnis. Er lag da, weit weg von der Erde, einer Erde, die, wie er wusste, auch nicht mehr seine Heimat war, in einem gläsernen Kasten mit Blick auf den Beweis seiner kümmerlichen Existenz, gedemütigt, gefoltert, im Selbstmitleid versunken. In diesem Moment wusste er noch nicht, dass er einige Jahre in Gesellschaft dieses Wesens verbringen werden würde. Und er wusste noch viel weniger, dass sich die gesellschaftlichen Fähigkeiten des Wesens mehr oder weniger auf die eben elaborierten Umgangsformen beschränkten. Hitler war sich nicht im Klaren darüber, dass er vollkommen unabhängig davon, ob er über die fürchterlichen Witze lachte oder nicht, trotzdem jedes Mal penetriert werden würde. Er ahnte kein wenig, dass sich die Wochen, in denen er versuchte zu lachen, hysterisch und künstlich, weinerlich, gespielt überzeugt, dass diese Wochen nur eine vergebliche Anstrengung gewesen sein werden würden. Und über seine zukünftig immer schmerzende, entzündlich vereiterte Rosette konnte er in diesem Moment auch noch nicht nachdenken.

So vergingen einige Jahre der Qual. Das Wesen erwies sich abgesehen vom Erzählen seiner Witze eher schweigsam und wortkarg. Hitler gelang es nur ein einziges Mal, ein Wort aus ihm heraus zu bringen. Es war kurz nach einem der Vergewaltigungsexzesse, als sich Hitler nach einer Zigarette sehnte und vollkommen unreflektiert das Wort an die Öffnung des Wesens richtete.

„Äch bän mär dässen bäwoßt, was äch gätan habä.“, sagte er. „Abär fändest do nächt, dass äch non langä gänog gäbößt habä? Fändäst do nächt, dass äch non ärgändwann gähän kann? Fändäst do nächt, dass Rachä ärgändwann ain sähr niedrigäs Motäv äst ond do mäch äm Grondä frailassän könntäst?“

Das Wesen schien zu überlegen, es schubberte sich mit den Tentakel am unteren Teil seines Kegelbauches herum und seine Öffnung bewegte sich lautlos auf und zu. Dann richtete es ein einziges Mal das Wort direkt an Hitler und sagte: „Rache? Was ist das? Was soll denn bitte Rache sein?“ Es schien etwas an seinem Kegelbauch gefunden zu haben und warf es sich in seine Öffnung. „Ich bin nur zum reinen Spaß hier, zum reinen Zeitvertreib. Ich habe keine Ahnung, was du gemacht hast, es ist mir auch vollkommen egal. Ich empfinde tiefe Freude daran, dir meine wunderbaren Witze zu erzählen und dir danach das Gehirn aus deinem Schädel zu penetrieren. Falls du mir irgendwann einmal nicht mehr genügen solltest, werde ich dich gehen lassen. Aber bis dahin bleibst du hier.“

Und wie zur Bestätigung ließ es seinen Worten Taten folgen, erzählte einen der schlechtesten Witze, den Hitler jemals gehört hatte und er hatte inzwischen schon sehr viele schlechte Witze gehört, und peitschte Hitlers Körper anschließend wieder durch den gläsernen Raum.

Die leise Hoffnung, dass sich irgendwann einmal eine Routine einstellen würde, ein Mechanismus zur Verarbeitung des inneren und äußeren Schmerzes, eine Hornhaut auf der Rosette oder eine Strategie zum Weghören bei dem Vortragen der Witze, diese Hoffnung erfüllte sich für Hitler nicht. Die Tage waren eintönig und gleich, nur der Schmerz war jedes Mal genauso gewaltig wie am ersten Tag. Seine Furcht verging nicht, sie schien vielmehr größer zu werden, was seinem körperlichen Verfall geschuldet war. Hitler starb nicht, aber er veränderte sich. Er schien zu verpuppen. Bei bestimmten Lichtverhältnissen konnte er sein Spiegelbild im Glas erkennen und jedes Mal sah er deutlicher, wie seine Haut dünner und weißer wurde. Wie seine Haare verschwanden und sein Bart. Wie seine Augen weit zurücktraten und nur dunkle Höhlen zurückließen. Wie seine Kleidung sich auflöste und sein Körper sich in ein geschlechtlich undefiniertes, weißes Etwas verwandelte, dessen einziges prominentes Merkmal eine extrem entzündete und eiternde Rosette war. Er war schon lange nicht mehr Hitler, er war etwas anderes geworden, was fahl war und durchsichtig, was sich ausschließlich von Schmerz und Pein ernährte und was an einem anderen Ort vermutlich schon lange nicht mehr überlebensfähig gewesen wäre.

Wenigstens diese letzte These wurde widerlegt, als das Wesen seiner Unterhaltung überdrüssig geworden war. Hitler hatte schon länger bemerkt, dass das Gelächter des Wesens weniger wurde und dass es auch bei seinen Penetrationsorgien mit wesentlich weniger Verve zur Sache ging. Irgendwann sah er dann auch etwas Großes, Helles an seiner Glasscheibe erscheinen. Es war ein Planet, größtenteils blau mit weißen Wolken bedeckt. Teilweise waren Landmassen in den Ozeanen erkennbar. Durch die lange Zeit geprägt, konnte Hitler diese Erscheinung gut einschätzen und er wusste, dass es sich um die Erde handeln musste. Und er wusste genauso, dass damit sein Ende gekommen war.

Ohne ein Abschiedswort stopfte das Wesen Hitler in eine kleine Box, die ihm keinerlei Blick nach außen gewährte. Die Box bewegte sich daraufhin kurz, dann schien sie lange still zu stehen. Irgendwann begann sie immer heftiger zu rumpeln und zu pfeifen, sie wurde sehr warm und Hitler litt stark. Seine dünne weiße Haut konnte der Hitze wenig Widerstand leisten und sein kleiner, ausgemergelter Körper war den Strapazen nicht gewachsen. So fiel Hitler in Ohnmacht, noch bevor die Box auf dem Boden aufschlug. Er blieb bewusstlos, so lange er dort unbemerkt lag. Auch als ein Trupp Soldaten vorfuhr und die Box öffnete, ihn heraus schleifte und auf einem Jeep zu einer Basis fuhr, wachte er nicht auf. Erst auf einer kleinen Liege in einem Saal voll mit Gerätschaften, Spritzen, Kanülen und Ampullen, erlangte er wieder sein Bewusstsein und er traute seinen Augen kaum, denn er dachte über sich einen alten Freund, einen alten Weggefährten sehen zu können, auch wenn er sich nicht ganz sicher war. Es musste Morell sein. Er hatte einen weißen Arztkittel an. Hitler wollte ihn ansprechen. Er wollte ihn aufklären, wer er war und wie er hier hinkam. Aber als er versuchte, den Mund zu öffnen und zu sprechen, quoll stattdessen nur ein Schwall gelben Schleims aus seinem Kopf.

„Krpschkrschakrääkröff“, machte Hitler und abgesehen von einem angewiderten Gesichtsausdruck reagierte Morell nicht darauf.

Dann zog Morell sich die Maske vor dem Mund herunter und sagte:

“Well, spread its legs, now we will examine that thing from the inside.”

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141 Antworten

Kommentare

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  • 1

    Langsam glaube ich dir das deine Oma im Kühlschrank liegt..

    26.08.2014, 23:54 von Paris_Mouton
    • 2

      Q seine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad!

      27.08.2014, 01:35 von MaasJan
    • 0

      Ja, ohne Stall und ohne Rad.

      27.08.2014, 10:56 von Paris_Mouton
    • 0

      Ganz einfach Krad?

      27.08.2014, 10:58 von MaasJan
    • 0

      Eher Kath kauend.

      27.08.2014, 11:00 von Paris_Mouton
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  • 0

    Lese ich nicht.

    26.08.2014, 23:49 von Paris_Mouton
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  • 0

    das mir der bisher noch nicht untergekommen ist...

    Das hat doch bestimmt Pate gestanden?

    26.08.2014, 23:32 von holo...
    • 0

      Nicht direkt, aber bestimmt saß es im Unterbewußtsein.

      27.08.2014, 07:47 von quatzat
    • 0

      jaaanz dreist geklaut haste.
      Bei Walter Moers wird Adolf auch von Aliens entführt. Aber das Beste - die versuchte Kreuzung aus Adolf und Mutter Theresa sowie die crackrauchende Göring-Transe - haste wieder weggelassen...



      27.08.2014, 12:36 von holo...
    • 0

      Echt? Ich habe das mal gelesen, glaube ich. Aber das ist ewig her. Oder wars der Föhnig? Ich hab den Föhnig mal mit nem 3-Tage-Saufen-Kater gelesen und hatte danach einen Nervenzusammenbruch.

      27.08.2014, 13:11 von quatzat
    • 0

      Ist der Föhnig der mit dem Fartokkelsalat?

      Und das letzte Bier ist eh immer schuld an allem, was da noch so kommen mag

      27.08.2014, 16:31 von holo...
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  • 0

    bam - hast mir ein wenig zeit bis zum feierabend versüßt. ein richtig schnuckeliger text.

    was mich rausgebracht hat war "…Blut sammelte sich in seinem Mund, er hatte Angst und erleichterte sich."

    "Pisste sich ein…", "…urinierte in seine Hose"… das wäre flüssiger.

    16.05.2014, 17:12 von Junger_Faust
    • 1

      Im Alter läuft das nich mehr so wie inner blutjungen Jugend. Freut mich aber, wenn Hitler dich ein wenig entführen konnte.

      16.05.2014, 17:15 von quatzat
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      da erleichtert man sich nur noch? ahhh-ha.

      19.05.2014, 19:10 von Junger_Faust
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      Nein, aber da isses nich mehr so flüssig.

      19.05.2014, 22:49 von quatzat
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      und nach dem flüssigkeitsgrad wird entschieden ob es "pissen" oder "erleichtern" ist. jetzt hab ich es endlich kapiert.

      und bevor du jetzt…

      denk an die 12 biere und dann sag mir das es nur für die alten eine erleichterung ist ;)

      20.05.2014, 12:28 von Junger_Faust
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      Nein, es ist nur so, dass 'erleichtern' ein breiterer Begriff im Sinne der Exkrementabsonderung ist. Und deswegen einfach nicht mit 'urinieren' gleichgesetzt werden kann.

      20.05.2014, 12:31 von quatzat
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      ah, er scheißt sich ein. dann schreib doch lieber das …

      20.05.2014, 12:35 von Junger_Faust
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      Ich weiß nicht. Er erleichtert sich. Ob er sich nun einscheißt oder einpisst, bleibt der Phantasie des geschätzten Lesers überlassen, soweit er sich in der Fäkalterminologie zurecht findet.

      20.05.2014, 12:39 von quatzat
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      ich finde du mutest dem leser hier zu viel zu. aber du bist ja der autor! tzz.

      23.05.2014, 13:43 von Junger_Faust
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  • 0

    Kranker scheiß, passt zu hitler. 

    27.01.2014, 00:23 von Sultanine
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    • 2

      ein stock im arsch ersetzt kein rückgrat.

      25.08.2013, 13:54 von mo_chroi
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      Dieses Lied war definitiv in meinem Kopf. :)

      20.08.2013, 19:12 von quatzat
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    uncool sind die "coolen" hittläärr-sprachdinger. die biedern sich an beim fußvolk.

    auch erschließt sich mir nicht, warum die irgendwann wieder über der erde (?) sind. ein kleiner hint in richtung paralleluniversum oder wasweißich wäre hier nicht schlecht gewesen.


    dennoch bleibt ein schöner text.

    15.08.2013, 19:17 von libido
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  • 2

    Ich weiß nicht, was an diesen Witzen schlecht sein soll.

    15.08.2013, 11:30 von Grumpelstilzchen
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    • 4

      Ist möglich. Aber der Eingang führt wohl durch einen ziemlich braunen, dunklen Stollen.

      15.08.2013, 09:51 von EliasRafael
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