laptite0207 30.11.-0001, 00:00 Uhr 0 1

Doch dann bist du gegangen ...

Du mein Traummann für diese Nacht bist einfach gegangen. Gegangen aus unserer kleinen Welt für diese Nacht.

Es ist bereits eine Woche her, dass du hier warst. Dass wir gelacht und getrunken, geküsst und gevögelt haben. Es ist bereits eine Woche her, dass du einfach gegangen bist. Gegangen aus meinem Leben, gegangen von mir.

 

„Wir sind einfach zu unterschiedlich“, das war deine Verabschiedung. Aber nicht der Abschied an dem Abend. Du warst zu feige es mir direkt zu sagen. Zu feige mir zu sagen was du wirklich denkst. Stattdessen hast du mir geschrieben. Geschrieben, nachdem ich dich gefragt habe.

 

Du hast mit mir geredet, über meine Träume, meine Lebensziele, über Filme, Musik und Kunst. Du hast dir alte Fotos angeschaut, warst interessiert an meinem Leben. Du hast mir berichtet von deiner Vergangenheit, von deinem Alltag und deiner Arbeit. Doch dann bist du gegangen.

 

Du hast mich umarmt, von hinten, hast die Arme um mich und deinen Kopf auf meinen Schultern abgelegt. Du hast mich geküsst, intensiv, stundenlang. Du hast mich berührt und wolltest, dass ich Gefallen daran habe. Du warst wie mein Freund in dieser Nacht. Doch dann bist du gegangen.

 

Du hast nicht gewirkt wie einer, der nur mit mir ins Bett will. Du hast gewirkt wie ein lieber Kerl, der wieder etwas fühlen will. Fühlen gemeinsam mit mir. Gemeinsam in dieser Nacht. Doch dann bist du gegangen.

 

Du bist gegangen und jetzt warte ich. Ich warte darauf, dass du dich meldest, dass du mit mir redest, mich umarmst und mich liebst. Natürlich weiß ich, dass wir unterschiedlich sind. Aber ist das nicht das Wundervollste daran?

 


Tags: One-Night-Stand, verlassen werden, Liebeskummer, Herzschmerz
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