Paul_Kaufmann 19.02.2018, 08:37 Uhr 5 6

Das Sommerkleid

Damit es hier mal warm wird verdammtnochmal.

Ist das heiß. Es ist so heiß. Da bewegt man sich lieber langsam. Langsam gehe ich die Stufen hinauf. Ich suche das Klingelschild. Jazyk heißt sie. Die Jana. Die Jana und ich. Wir haben uns lange nicht gesehen. Ganz spontan hat sie sich gemeldet bei mir. Spontan zum Kaffee. Warum nicht? Wir haben viel zu quatschen.

Ist mir heiß. Wenn gleich kein Wind am Hafen weht werde ich verrückt.

Da ist sie, J. Jazyk. Ich drücke die Klingel. Irgendwo drinnen schellt es.

Die Türe müsste gestrichen werden. Da blättert Farbe ab, da links.

Ich höre etwas, dann springt die Türe auf, nur einen Spalt. Ich höre Janas Stimme. „Komm rein, ich muss noch was verstauen.“

Ich schiebe die Türe mit zwei Fingern auf und sehe Janas Rücken. Ich sehe sie von hinten. Sie macht fünf Schritte, verschwindet dann nach Rechts. Da war die Küche, ich erinnere mich.

Die Jana. Ich sehe sie nur kurz, es sind nur fünf Schritte. Fünf Schritte wippen ihre schwarzen Locken lang. Jana ist schlank. Jana trägt ein Sommerkleid. Ihre Arme sind frei. Das Sommerkleid ist leicht. Es ist aus dünnem Stoff. Er ist oliv mit kleinen Blümchen darin, in Rosa und Weiß. Das Kleid ist kurz. Knapp über den Hintern reicht es ihr. Janas Hintern ist klein. Ihre Beine sind lang wie eh und je, ein wenig X. Flip-Flops hat sie an den Füßen. Die Jana. Das Kleid. Ich.

Und dann geht alles ganz schnell. Ich schiebe die Haustüre zu, mache fünf große Schritte, ich öffne meinen Gürtel im Gehen. Jana hockt vor dem Kühlschrank, ich nehme ihren Arm mit Links, fege die Zeitung vom Tisch mit Rechts und setze Jana auf die Platte. Dann stupse ich sie um, sie plumpst auf den Tisch. Ich schiebe mich zwischen ihre Beine, öffne meine Hose, lege ihr Kleid zurück, kein Schlüpfer, und stecke meinen Schwanz in sie hinein. Das geht alles sehr schnell. Der Tisch ist glatt. Ich ziehe Jana an meine Lenden. Ich halte sie fest und ficke.

Oh Gott ist diese Muschi geil. Über meinem Schwanz liegt der Venushügel, alles glatt und rosa, darüber als Paspatou das olivfarbene Kleid. Ich rücke sie mir noch mal zurecht die Jana. Kria! In sie rein! Rein! Ich schaue zu ihr. Sie hält eine Tuppadose in der Hand. Jetzt legt sie sie weg. Der Kunststoff klackert auf dem Tisch. Mit neutralem Blick blickt sie zu mir. Ich habe Janas Haar immer gemocht. Ja, Ja, Ja in sie rein!

Der Tisch wackelt unter meinen Stößen, irgendwo klimpert etwas im Takt am Tisch. Jana greift zur Tischkante, hält sich fest, ist mir Widerstand, Ja! Ja! Ja in sie rein. Fick dich Jana, ich fick dich! Sie schmunzelt, sie hebt das Kinn, Augenkontakt. Sehr schwarze Augen hat sie. Ihre Zähne sehe ich. Sie faucht.

Oh fühlt sich das großartig an. Ich schiebe ihre Beine weiter auseinander, spreize sie. Mir ist so heiß. Der Schweiß strömt unter meinem Shirt. Wir sind nass. Ich klatsche auf ihr Geschlecht, in ihr Geschlecht. Rein, Rein, Rein … da gehört er rein, da da da da... Olivgrüner Stoff, ihre Haut, ihre Scham, Rein, rein, Druck in mir, Ich komme! Drei feste Hiebe in sie, der Tisch kreischt auf dem Boden, ich drücke ihre Hüfte an mich, bin ganz drin, ganz tief. Vorbei.

Oh Gott ist mir heiß. Ich japse, ich keuche. Schweiß rinnt mir in die Augen, ich streiche ihn raus und lege meinen Kopf in den Nacken. Dann trete ich zurück. Ziehe meinen Schwanz aus ihr heraus. Jana richtet sich auf, sie rückt ein Stück nach hinten. Das Kleid fällt, bedeckt jetzt wieder ihren Schoß mit leichtem Stoff.

Ich mache tiefe Atemzüge, sie lässt ihre Finger knacken. Sie sitzt auf der Tischkante. Ihre Beine baumeln herab. Sie schaut beleidigt. Oder schaut sie genervt, oder ist sie entrüstet? Ich atme. Sie öffnet den Mund schließt ihn kurz. Sie schaut zur Seite und dann wieder zu mir. Dann spricht sie:

„Hallo Paul.“ Sagt sie „Ja klar. Bedien dich.“ flucht sie weiter „Meine Muschi gehört allen. Ich bin Freiwild. Du brauchst nicht fragen. Wozu auch? Steck ihn einfach rein und rammel mich wie, wo und wann es dir gefällt. Grüßen kannst du später noch.“ Sie hebt eine Hand und lässt sie wieder fallen. Sie ist noch nicht fertig.

„Sag mal spinnst du? Wir haben uns seit Monaten nicht gesehen, ja nicht mal gesprochen und du kommst einfach rein und fickst mich durch.“ Sie dreht ihre Hand vor ihrem Gesicht.

Mein Atem beruhigt sich. Ich schwitze wie ein Schwein. Ich hebe meine Hände.

„Sorry.“ Sage ich und schnaube.

„Ach vergiss es. Ich habe Hunger, lass uns Essen gehen.“ Sagt sie genervt. Sie streckt ein Bein und angelt mit dem Fuß nach einem Flip-Flop. Er ist herunter gefallen.

„Sorry…“ wiederhole ich mich. „… es war das Kleid.“

Sie stutzt. „Das Kleid?“ fragt sie.

„Ja…“ erkläre ich gedehnt „… es war das Sommerkleid. Es ist der Stoff irgendwie. Es ist so kurz, deine Beine so lang, es flattert so fröhlich. Es ist so frisch, so sommerlich. Das ist so steil…“ Ich reibe mir den Schweiß aus dem Gesicht. „… wie soll ich das sagen? Du und das Kleid, das geht nicht … oder doch … es geht perfekt, aber man muss dich flachlegen, geht gar nicht anders. Zu viel Sommer, zu viel Jana, verstehst du?“

Sie kippt den Kopf von rechts nach links und zurück. Sie macht eine Schnute. „Okay.“ Sagt sie. Jetzt schmunzelt sie. „Gefällt es dir?“ Ihre Augen funkeln.

„Verdammte Scheiße Jana…“ beginne ich und vollende nicht. Jana hebt eine Augenbraue.

„Das ist gut ne?“ fragt sie diabolisch. Ich nicke. Sie lächelt und zeigt ihre Zähne. Sie wippt mit dem Kopf. Jana ist ein beklopptes Huhn.

„Wenn ich es anlasse, fickst du mich noch mal?“ Fragt sie und ich finde, es ist an der Zeit für einen Begrüßungskuss. Sie findet das auch. Dann stoße ich sie zurück, zurück auf den Tisch, ziehe sie an mich heran, schlage das Kleid zurück und stecke ihn wieder rein. Sie streckt sich, lächelt und hebt das Becken.

Diesmal lassen wir uns Zeit. Sie macht eine Schmetterlingsbewegung mit den Beinen und ich spüre ihre Waden auf meinen Schultern. Sie sind glatt und kühl. Das ist gut. Das ist eine gute Position. Tief tauche ich in sie hinein.

Sie lächelt, schaut kurz zur Decke, dann zu mir. Sie wackelt mit dem Kopf. „Das Kleid, das Kleid, das Kleid bringt Glück. Es wirkt!“ Sagt sie. Ihre Zunge gleitet über ihre Lippen, dann funkeln ihre Augen schwarz. Sie gackert. „Jaja, das Kleid. Du bist schon der Dritte heute.“ 

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5 Antworten

Kommentare

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    Ich will Jana jetzt auch gerne kennen lernen ;)

    20.02.2018, 22:50 von U
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      Ja, das kann ich verstehen. Die weiß einfach wie es läuft.

      21.02.2018, 04:22 von Paul_Kaufmann
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  • 3

    ficktief wie gewohnt

    19.02.2018, 11:50 von ga
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    Ich mag die gelassene Unmittelbarkeit deiner Sprache, mit der du Raum für Hintersinn schaffst, sowohl unterschwellig, also atmosphärisch, als auch schlussplotvorbereitend. 

    Generiert so eine unvorbehaltslose kritische Haltung beim empfänglichen Leser, durch Veranschaulichung, nicht durch krude Maßregelung. 
    Du (ent)führst eben durch diese alltägliche, nachvollziehbare Lässigkeit und für meine Begriffe sehr gekonnt in ein Gefühl des Ertapptseins.
    Schätze ich sehr, weil ich lieber nach-denke, als Vorgekautes zu schlucken.

    19.02.2018, 11:43 von JackBlack
    • 0

      Dankeschön. Das nehme ich gerne an, auch und besonders da ich weiß, dass du sehr gut schreiben kannst. 

      19.02.2018, 13:19 von Paul_Kaufmann
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