Black as Night, Sweet as Sin
Wie oft hast du mich wachgeküsst, meine schwarze Liebe.
Wie oft erwachte ich von deinem Duft,
Mit Deiner Sanftheit auf meiner Zunge.
Wenn Du nicht mein bist,
Fehlt ein Teil von mir.
Konnte mich so oft kaum zügeln,
Bevor ich Dich ganz verschlang.
Meine Gier nach Deiner Wärme,
Ich schäme mich nicht.
So sanft, so heiß, brutal und zart,
Dein Biss kann weh tun auf meiner Zunge.
Raubkatze, niemand kann Dich zähmen.
Unberechenbar, viel zu kalt kannst Du sein.
Ewig suhlte ich mich in Dir,
Bis ich fast ertrank in meiner Sucht.
Wie oft brach sich mein Blick in Dir,
Spiegel meiner schwarzen Seele.
Deine ferne Heimat, ich sauge sie auf,
Sie strahlt aus Dir, Dein schwarzes Blut.
Mit jedem Atemzug sauge ich ihn auf,
Deinen Geruch nach feuchter Erde.
Ich denke an die kalten Nächte,
Durch die Du mich getrieben hast.
Ersehne die sinnlichen Gespräche,
Die wir so oft, so lange teilten.
Gauloises und Berührungen an der Hand.
Du bist wie sie, rauchig und warm.
Wie ich Sahne von Dir leckte,
Und du meine Lippen sauber küsstest.
Wie oft hast Du mich besudelt,
Als ich Dir das Herz ausschüttete.
Nicht nur meine Seele war befleckt,
Wenn ich Dich so bitter brauchte.
Vorsichtig nehme ich Dich meistens.
Damit Du nicht an mir zerbrichst,
Und ich mich nicht an Dir verbrenne.
Manchmal im Stehen, heftig und schnell.
Durch den Dunst sah ich Dich dastehn,
Mit Deinem geklauten Plastikbecher.
So schön, so rauh, so einsam.
Nie begehrte ich Dich mehr.
Schwarz wie die Nacht,
Süß wie die Sünde,
Mein Mädchen, meine schwarze Braut.
Mit zwei Stück Zucker wartest Du auf mich.




Kommentare
Sehr sehr gut!
13.03.2011, 19:59 von topfbluemchenJa, schwarz und stark muss er sein...
Abgefahren...Kompliment sehr gut geschrieben
30.12.2010, 17:37 von Dina-Lisa