Lunes 29.05.2012, 19:16 Uhr 155 22

Zwangsgesellschaft

Eine Nettigkeitsgesellschaft wurde erschaffen. Wenn du nicht nett zu anderen bist, bist du kein guter Mensch.

Menschen sind ihr Leben lang auf der Suche nach etwas, was sie teilweise nicht einmal benennen können und doch suchen sie und vergessen das Finden.

Warum kann man nicht aufhören damit? Alles muss besser, höher, schneller werden, doch die Schönheit der Augenblicke will keiner sehen, denn es könnte ja gut sein. Nichts darf gut sein, nichts schön, denn dann hätte man den Sinn des Suchens ja verloren.

Sind wir wirklich so primitiv und haben ständig Angst etwas zu verpassen, nur weil wir einen Moment ruhen und genießen? Wenn ich die Straße entlang laufe, sehe ich die Augen der Menschen, sie blicken ins Leere, auf ihre Füße, aber zur Seite gucken sie nicht.

Aber an dieser Seite würden sie so vieles finden, einen tollen Menschen, eine bunte Blume oder einfach ihren Schatten, den sie beobachten können, aber das scheint nichts wert zu sein. Stattdessen denken sie daran, wohin sie gleich gehen werden, was sie danach tun, wie sie ihren Alltag durchstrukturieren müssen.

Ja, wir leben in einer Zwangsgesellschafft, die alles planen muss, damit sie nicht allein sein müssen und sich auch ja nicht mit sich selbst beschäftigen.

Eine Nettigkeitsgesellschaft wurde erschaffen, wenn du nicht nett zu anderen bist und deine eigenen Bedürfnisse nicht ignorierst, bist du kein guter Mensch. Von Anfang an müssen wir uns verleugnen und schauen, was man dem anderen Gutes tun kann, damit man in eine Gruppe gehört, die nicht als egozentrisch und rebellisch gilt. Wollen wir das wirklich?

Ich sitze in der Sonne und es fröstelt mich, an ein Lebewesen denken zu müssen, das unbedingt die neuste Technik besitzen muss, um bei anderen beliebt zu sein. Können wir nicht endlich wieder das sein, was wir sind?

Jeder lebt sein Leben ohne darauf achten zu müssen, dass man auch ja die richtige Entscheidung trifft.

Helden nenne ich sie, die eigentlich das tun, was jeder tun sollte... Auf sich selbst Acht geben, denn nur wenn du dich selbst so akzeptierst wie du bist und dich so liebst, wirst du auch anderen ein Vorbild sein können und sie lieben lernen.  


Tags: Nett
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155 Antworten

Kommentare

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    Dieser Text passt gut zu meinem Leben! Danke dafür!

    Finde auch, dass man in dieser Gesellschaft zur Selbstverleugnung erzogen wird. Und ich habe mir vorgenommen wieder mehr auf mich selbst zu achten.

    Bin gespannt auf deine nächsten Texte!

    07.06.2012, 12:04 von sarah_duis
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    stimme ich sehr zu, zur Selbstverleugnung werden wir oft erzogen, um uns anzupassen.

    06.06.2012, 11:01 von Sultanine
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    wow, find ich sehr ansprechend, vor allem weil es mal NICHT um die liebe zu einem anderen menschen geht, sondern die liebe zu sich selbst und nicht mal unbedingt das, einfach weil es mal nicht das immer gleiche thema behandelt und auch wirklich zum nachdenken anregt, darum mag ich es.

    02.06.2012, 21:53 von alwaysthesame
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    Warum wird die Autorin beschuldigt Ihre Sichtweise hier zu erläutern? Hat nicht jeder von uns ein Recht darauf? 

    Zum Anderen bedeutet eine Verallgemeinerung ja nicht unbedingt, dass JEDER damit gemeint ist. Lediglich eine größere Mehrheit. Es gibt immer Ausnahmen, denn wir sind ja nicht alle gleich.

    Natürlich gibt es diejenigen, die nicht in einer Idealsituation leben und sich überhaupt weniger Gedanken über unsere Gesellschaft machen können, aber das ist uns allen bewusst und deswegen muss man sich nicht am Ende jedes Artikels für die Kundgebung seiner Meinung entschuldigen.

    Wenn wir aufhören würden über unsere Gesellschaft/ unser Leben/ unsere Welt
    nachzudenken oder diese kritisch zu betrachten, wären wir alle gleich. Es ist
    schwer etwas zu verändern, aber mit jedem Gedanken steigt die
    Wahrscheinlichkeit wenigstens einige Aspekte  in seinem eigenen Leben ändern zu können.

    01.06.2012, 10:30 von Pursuit.of
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      »Natürlich gibt es diejenigen, die nicht in einer Idealsituation leben
      und sich überhaupt weniger Gedanken über unsere Gesellschaft machen
      können...«

      Ich hab ja den verwegenen Anspruch an diese Gesellschaft, daß jeder, die die 10 Jahre Schulpflicht in dieser Gesellschaft hinter sich hat, in der Lage sein muss, sie über eben diese Gesellschaft Gedanken machen zu können.
      Kann er es nicht, ist etwas faul an der Gesellschaft...

      Aber das ist es ja sowieso. Zuviele asoziale egozentrische Arschgeigen, denen 'Gesellschaft' am Arsch vorbei geht...

      01.06.2012, 11:12 von sailor
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    • 0

      Ich weiß nicht, wann es besser war...
      Anfang der 70er?

      Die Tage war im STERN ein Artikel über Vermögensverteilung in Deutschland. Da wird einem schon ein klitzekleines bischen anders.

      Und das die Bildungspolitik in diesem Land, nuja... sagen wir mal... unkoordiniert ist und in einem sanften bergabmodus ist, ist meines Wissens auch nix brandneues...

      01.06.2012, 11:44 von sailor
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    • 1

      Onkel Wiki sagt:

      »Im Sinne der Chancengleichheit wurden diese Angebote in Deutschland
      seit 1949 (Gründung der ältesten Abendgymnasien und Kollegs)
      eingerichtet, um jungen Erwachsenen dadurch neue Möglichkeiten zu geben,
      eine Ausbildung oder ein Studium
      zu beginnen. Eine zweite Gründungswelle von Schulen des Zweiten
      Bildungswegs erfolgte sei 1967 im Zuge der allgemeinen
      Bildungsexpansion. Damit werden Ansätze aus den 1920er Jahren
      (Arbeiterbildungsvereine) wieder aufgegriffen.«

      Der Zugriff und der Austausch von Meinung und Information war nie besser als heute, unbestritten.

      Das Interesse an einer funktionierenden pluralistischen Gesellschaft  nimmt (gefühlt, ebenso unbestritten) ab.
      Das halte ich für gefährlich.


      01.06.2012, 12:40 von sailor
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  • 2

    Also reichlich diskutiert werden die Startseitentexte ja immer. Egal ob guter oder schlechter Text.


    Was ich zu dem Text sagen kann; schön dass du auf die Seite der Sehenden wechselst und den Blick für das Kleine entdeckt hast. Jetzt musst du nur noch schaffen, nicht die allgemeine Gesellschaft in die Schublade der blinden, kühlen und geistlosen Menschen zu packen. 

    Der Artikel liest sich, rein auf die Qualität bezogen, wie eins dieser kleinen "Glück für die Seele" - Bücher, die man bei Thalia oder der Mayersche an der Kasse als Geschenk kaufen kann, wenn einem nichts mehr einfällt. 

    Aber inhaltlich freu ich mich über deine kleinen Gedanken und Zweifel, die langsam zu reifen beginnen. 

    31.05.2012, 17:38 von See_Emm_Why_Kay
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  • 1

    Was mich echt total freut, ist das der Text vielleicht nicht von allen gemocht weird, aber reichlich Disskusionsplattform bietet :) Find ich gut !

    31.05.2012, 15:54 von Lunes
    • 1

      und was nimmst du nun daraus mit?


      31.05.2012, 22:22 von Gluecksaktivistin
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    • 0

      Zu viel Coelho gelesen?

      31.05.2012, 11:46 von faux_IV.
    • 2

      Neee, der hat mein Poesie-Album geklaut...

      31.05.2012, 11:49 von sailor
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    • 1

      Man kann nicht zuviel Coelho lesen! Nie!


      Und ich geb dir absolut Recht, Chiral.

      31.05.2012, 11:51 von missweiss
    • 0

      Coelho klingt immer irgendwie wie eine Virusepidemie...

      Dann lieber 'Nikita'

      31.05.2012, 12:01 von sailor
    • 0

      Ich liebe Nikita. Beide Versionen.

      31.05.2012, 12:04 von Jackie_Grey
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    • 0

      Äh, ja. Also ich find den Text nun nicht so schlimm, er kommt zwar auch nicht ohne die üblichen Verallgemeinerungen aus und ist nicht wirklich kohärent, aber einige Punkte sind doch ganz nett: z. B. gibt es tatsächlich innerhalb der Gesellschaft einen gewissen Hang zur Zwangsnettigkeit, häufig von weiblicher Seite gefördert und wird meist mit Toleranz begründet, soll aber oft nur emotionale Schwäche verdecken (Ja, ich habe erwachsene, vermeintlich gestandene Frauen bei leiser eher harmloser Kritik in Tränen ausbrechen sehen.) Political correctness ist auch ne Form davon. Und ich finde es immer etwas befremdlich, wenn so ohne weiteres Respekt eingefordert für alles und jeden, so als wäre Respekt etwas, dass jeder von vornherein verdient hätte. Ein weiterer Punkt ist die Überfürsorge und Überorganisation, die unsere Gesellschaft auszeichnet. Der Versuch jede Gefahr, jede Unwegbarkeit präventiv zu unterbinden, führt zur Verkümmerung der Instinke. Reslutat davon sind einige Dinge, die Pixel weiter unten beschrieben hat u. a Staatshörigkeit.

      31.05.2012, 12:26 von faux_IV.
    • 0

      Ach Jackie...

      :)


      31.05.2012, 12:31 von sailor
    • 1

      so als wäre Respekt etwas, dass jeder von vornherein verdient hätte


      war ja klar, dass du das nicht so siehst. du respektierst ja auch tätowierte Menschen nicht, weil die ja böse sind. Aber schönes Beispiel in was für einer beschissenen Welt wir leben! ECHT!


      Wenn wir uns gegenseitig nicht mit Respekt begegnen, wo soll  das hinführen? Immer dieses Misstrauen, diese Vorurteile, dieses Verurteilen von Menschen. Warum nicht einfach offen sein, einen gewissen Grundrespekt vor jedem Menschen haben? Man muss nicht alle Menschen lieben oder mögen, aber respektieren schon, doch.


      Toleranz ist für dich = emotionale Schwäche? Du bist ja nicht ganz gebacken, sorry.


      Du verallgemeinerst auch ganz schön. Ich werf dir jetzt einfach mal ein paar Sachen an den Kopf: das ist dumm, sexistisch und absolut grenzwertig und verdammt uncool was du von dir gibst!


       


      SO!

      31.05.2012, 12:32 von missweiss
    • 3

      »als wäre Respekt etwas, dass jeder von vornherein verdient hätte.«

      'Respekt' ist nichts, was der einzelne sich zu verdienen hätte.
      Ich halte das eher für ein Fundament einer funktionierenden Zivilgesellschaft.

      Ansonsten, ja... Vielleicht von den emotionalen Schwächen mal abgesehen. Da habschnoch keine MEinung zu..

      31.05.2012, 12:34 von sailor
    • 0


      Toleranz ist für dich = emotionale Schwäche?

      Sagt er ja nicht. Er sagt, Toleranz wird gefordert/vorgeschoben um emotionale Schwäche zu verdecken/zu überspielen. Gleichgesetzt wird das ja nicht...

      31.05.2012, 12:36 von sailor
    • 0

      Ja aber auch das ist doch Quatsch? Toleranz wird eher von Menschen gezeigt, die stark sind und einen starken Charakter haben. Mensch, der regt mich auf.

      31.05.2012, 12:39 von missweiss
    • 0

      Ob das Quatsch ist, entscheiden die anderen...

      31.05.2012, 12:48 von sailor
    • 0

      Ich habe nie begauptet, dass ich tätowierte Menschen für böse halte, nur für dämlich, daneben können sie aber durchaus liebenswürdige Menschen sein. :)
      Es gehört nunmal zum Leben Menschen zu beeurteilen, auch zu verurteilen. Was glaubst du wie Menschen Freunde und Geschlechtsparnter finden? Indem sie auswählen. Gegen Menschen, die nicht in unser Raster des Erträglichen passen, empfinden wir Abneigung. Wir haben sie sozusagen verurteilt. Sie sind durchgefallen. Respekt schließt Wertschätzung mit ein. Aber Menschen haben nicht für viele Dinge bzw. Menschen Wertschätzung übrig, das Meiste ist gleichgültig oder wird geringgeschätzt. Das Kaschieren der Gleichgültigjeit bzw. Geringschätzung nennt man Anstand oder Höflichkeit. Das ist bei dir nicht anders, liebe Missnaseweiss.

      31.05.2012, 12:57 von faux_IV.
    • 0

      Nee sailor, Toleranz ist nicht gleichzusetzen mit emotionaler Schwäche, wird aber häufig als Argument benutzt, um diese zu verschleiern.

      31.05.2012, 13:04 von faux_IV.
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      Hab nur den ersten Satz gelesen, du hast es ja schon selbst erklärt.

      31.05.2012, 13:12 von faux_IV.
    • 0

      Jetzt hat sich Hildegunde dazwischen geklämmt.

      31.05.2012, 13:13 von faux_IV.
    • 0

      Sag ich doch, fauchs...

      31.05.2012, 13:20 von sailor
    • 0

      Die Schwäche Konflikte nicht austragen zu können, Kritik nicht vertragen zu können, Meinungen gegenüberzustellen und zu vergleichen.

      Das stimmt was du sagst, man kann Vieles in seiner Art wertschätzen. usw. je nachdem wie weit der eigene Horizont reicht; das schützt einen aber trotzdem nicht davor mindestens genauso viele Dinge geringzuschätzen und auf seine Art zu missachten, auch wenn es einem gar nicht auffällt.

      *geklemmt.

      31.05.2012, 13:25 von faux_IV.
    • 0

      Hüte dich, Cloheo hin oder her, vor Menschenverachtung...
      Das wird böse enden.

      31.05.2012, 13:33 von sailor
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    • 0

      Kommt drauf an, was man unter 'Marke' versteht.
      Ich erkenn schon an kleinen Zwichen meine potenzielle Peer-Group...

      Fatal wird's doch erst, wenn aus dem nichtvorhandensein von Zeichen geschlossen wird, daß der andere doof ist.

      Man wird immer auch nach Auftreten, Optik, Attitüde, Eloquenz etc. wegsortiert.
      Die Frage ist, wie souverän die wegsortierer damit umgehen...

      31.05.2012, 14:03 von sailor
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    • 0

      Nee. Aber das meinen ja (u.U.) einige, die eben nicht verstanden haben, was der Sinn einer 'Marke' ist.
      Was im übrigen auch oft die nicht verstanden haben, die vehement gegen Marken wettern...

      :D

      Ergo: Alle doof, außer ich. Naja, und du vielleicht... und noch'n paar andere...

      Aber sonst...
      ALLE doof.

      31.05.2012, 14:09 von sailor
    • 1


      Ich habe nie begauptet, dass ich tätowierte Menschen für böse halte, nur für dämlich, daneben können sie aber durchaus liebenswürdige Menschen sein. :)
      Es gehört nunmal zum Leben Menschen zu beeurteilen, auch zu verurteilen. Was glaubst du wie Menschen Freunde und Geschlechtsparnter finden? Indem sie auswählen. Gegen Menschen, die nicht in unser Raster des Erträglichen passen, empfinden wir Abneigung. Wir haben sie sozusagen verurteilt. Sie sind durchgefallen. Respekt schließt Wertschätzung mit ein.


      Also gegen Menschen die nicht in mein "Raster" passen - hässliches Wort - empfinde ich nicht Abneigung. Sie passen halt dann nicht zu mir. Das hat aber mehr mit mir als mit ihnen zu tun.


      Und schon wieder diese Verallgemeinerung: alle tätowierten Menschen sind dämlich. Nun ja, ich muss dir nicht weiter erklären, dass genau eine solche Aussage nicht von hoher Toleranz und angenehmen Charakter zeugt.


       Menschen haben nicht für viele Dinge bzw. Menschen Wertschätzung übrig, das Meiste ist gleichgültig oder wird geringgeschätzt. Das Kaschieren der Gleichgültigjeit bzw. Geringschätzung nennt man Anstand oder Höflichkeit. Das ist bei dir nicht anders, liebe Missnaseweiss.

      Ja und genau das ist ja traurig, dass wir alle einander nicht mehr wertschätzen. Das würde uns allen gut tun.
      Und wie du merkst, herr faux_IV ist das bei mir nicht so. Nur weil ich deine Meinung überhaupt nicht nachvollziehen kann und es sehr traurig finde, was du so sagst, heisst das nicht, dass ich keinen Respekt mehr vor dir habe.


      Irgendwie habe ich das Gefühl, dein Problem ist das vieler Menschen: Unbekanntes, Dinge, die wir nicht kennen oder die uns irgendwie unbehaglich sind oder Menschen die ins uns negative Gefühle hochrufen, sind uns nicht geheuer. Alles, was wir nicht kennen wird erst mal als negativ abgestempelt. Das ist eine ziemlich beschränkte und verschlossene, egoistische Sicht der Dinge, nicht?


      Und dass Du mich als missnaseweiss bezeichnest zeugt davon, dass Du keine wirklichen Argumente hast, und deshalb eine sexistische, abwertende Bezeichnung verwenden musst.


       

      31.05.2012, 14:16 von missweiss
    • 0

      'Missnaseweis' is nu aber nicht sexistisch...

      »Ich hab nix gegen Framde. Einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden... Die sind nicht von hier.«
      Methusalix in »Das Geschenk des Cäsar«

      31.05.2012, 14:20 von sailor
    • 0

      Doch, das ist es. Nicht der Begriff, aber die Umstände in denen er ihn verwendet. Einem Mann würde er doch sowas nie sagen?!


      Ich mag Fremde. Die sind so... fremd :D

      31.05.2012, 14:23 von missweiss
    • 0

      Ich bin mir selbst fremd genug.

      Ja und? Deswegen ist's aber noch nicht sexistisch...

      31.05.2012, 14:25 von sailor
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    • 0

      Äh doch. Weil du Mann, er Mann, ich Frau. Und er würde es nur zu einer Frau sagen. Daher entscheidet welches Geschlecht es "verdient" so benannt zu werden... weisst du wie ich meine?

      31.05.2012, 14:28 von missweiss
    • 0

      Natürlich weiß ich wie du meinst, teile ich aber nicht.

      @Chiral
      Zu viele Umkehrschlüsse, zuwenig Einsichten...

      31.05.2012, 14:31 von sailor
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    • 0

      Codename:Nina

      31.05.2012, 17:05 von sailor
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    • 1

      Ich auch nicht...

      :D


      31.05.2012, 17:15 von sailor
  • 9

    Mich nervt dieser Text, und mich nervt, dass sowas auf die Startseite kommt.


    Ich finde hier wurden so viele Theorie und Ansätze in einen Texttopf geworfen, dass kann ja nicht gut kommen. Absolut verworren und unlogisch für mich.


    Und, entschuldige mal, was hat auf sich selbst Acht geben und sich akzeptieren damit zu tun, ob man nett zu anderen Menschen ist? Meist sind es ja grad die Menschen, die mit sich selbst unzufrieden sind, die dann Andere ständig verletzten, nicht? Man muss nicht übermässig sozial und "outgoing" sein, aber ein bisschen mehr Nettigkeit wäre schon ok.


    Ich hab das jedenfalls anscheinend die letzten 22 Jahre verpasst, dass wir in einer Nettigkeitsgesellschaft leben. Im Moment zu leben, achtsam zu sein, in sich zu ruhen HEISST ja gerade, dass man alles und jeden um sich herum wahrnimmt und mit Respekt behandelt.


    Bei dem Zitat geb ich Dir Recht, obwohl du es wohl anders herum meintest:


    Wenn du nicht nett zu anderen bist, bist du kein guter Mensch.

    31.05.2012, 11:10 von missweiss
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    • 0

      Hach...also ich fand ein paar in den letzten Monaten waren ziemlich gut. Aber das da oben...geht ja mal gar nicht sowas.

      31.05.2012, 15:36 von missweiss
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