nennmichalice 19.01.2016, 18:17 Uhr 7 1

Winterschlaf

...

Silbrig feine Tropfen verschleiern deinen Blick
auf einen schneegrauen Horizont,
der deine Sehnsucht nährt.

Tagträume waren einmal dein Zuhause,
bevor sie wie bunte Schiffchen aus Papier
flussabwärts tänzelnd
in die Tiefen deiner Ohnmacht gerissen wurden.

Ein dunkles Gewand spinnst du um dich herum, einen Kokon,
der dir Schutz gewährt vor der Kälte
und so lauschst du dem Flüstern der Bäume,
die Geschichten längst vergangener Zeiten erzählen.

Du schließt die Augen
bis neues Leben erwacht um dich herum
und neue Hoffnung dich durchströmt.
Nun bist du bereit
dir die Flügel an der Sonne zu verbrennen,
bevor du verglühst.

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7 Antworten

Kommentare

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  • 0

    und so lauschst ...

    und neue Hoffnung ...  


    bitte nicht!


    ein guter text kommt ohne bindewörter aus.

    19.01.2016, 20:11 von jetsam
    • 0

      Hm, warum?

      19.01.2016, 20:41 von Gluecksaktivistin
    • 0

      ein und leitet eine beifügung ein, die es nicht textlich braucht

      19.01.2016, 20:43 von jetsam
    • 0

      Ich verwende das "und" auch schon mal öfter am Satzanfang obwohl mir durchaus bewusst ist, dass es dort keinesfalls hingehört ;)

      19.01.2016, 20:47 von nennmichalice
    • 0

      Hm, mich hat das "und" jetzt nicht so gestört. Ich weiß auch gar nicht, ob man das so verallgemeinern kann. Aber ich bin auch Laie.
      Wahrscheinlich könnte ich jetzt zig Gedichte von namhaften Lyrikern googlen, die immer wieder "Und" verwendeten, dafür bin ich jetzt aber zu faul ^^

      19.01.2016, 20:51 von Gluecksaktivistin
    • 1

      du faule nuss du :)

      verallgemeinern kann man es sicher nicht.

      19.01.2016, 20:52 von jetsam
    • 0

      Guter Winterschlaf ...

      19.01.2016, 22:49 von Gluecksaktivistin
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