KleineFreiheit 21.01.2013, 11:12 Uhr 3 2

Vorfallen

Ich falle vor, bei jedem Schritt, fall auf und nieder, Tritt um Tritt, ganz ohne Plan, die Augen weit, handle nach mir, in dieser Zeit.

Ich falle vor, bei jedem Schritt,
fall auf und nieder, Tritt um Tritt,
ganz ohne Plan, die Augen weit,
handle nach mir, in dieser Zeit.

Ich falle auf, im Neonlicht,
der Mund kokett, viel außer Sicht.
Dreh mich im Kreis und explodier,
ein Feuerteufel tanzt in mir.

Stanz blaue Flecken, blutdurchzogen,
verliere Würde, küss den Boden,
lass Mützen sprechen, doch allein,
schlaf wieder in Verwirrung ein.

Der Berg ist steil, ich krall mich fest,
fühl keinen Tritt, verlier den Rest,
mein Halt und meine Sicherheit,
wie Kiesel fallen, Zeit um Zeit.

Wer mich so sieht, in Sorge steht,
diffuses Lachen, das vergeht.
Der Morgen graut und lässt mich liegen,
war hetzend schnell, wild angetrieben.

Jetzt schwer und müde, Grauen voll,
mein Herz ist langsam, nicht mehr toll.
Will schwebend frei mein Lichtlein sein, 
und doch gelähmt im Tagesschein.

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3 Antworten

Kommentare

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  • 0

    danke :)

    21.01.2013, 20:27 von KleineFreiheit
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  • 1

    Der Rhythmus ist gut gewählt.

    21.01.2013, 15:10 von Henry.Kafur
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • Führen und feiern

    Haudrauf, Zeitbombe, Schluckspecht – unsere Kolumnisten stellt fest, man muss kein Gutmensch sein, um als Chef zu funktionieren.

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