Verzweiflung <-> Hass
Wäre ich eine Personifizierung, so wäre ich der Superlativ zu Selbsthass und Enttäuschung.
Würde ich mich nicht immer in alles hineinsteigern, so wäre ich jetzt okay. Aber ich tue es. Und ich hasse mich dafür.
Hierfür und dafür, dass ich es nicht habe kommen sehen.
Und Wut, die ist auch noch da.
Weil ich weiß, dass ich es hätte besser machen können.
Aber ich tat es nicht.
Oder ich konnte es nicht.
So ist es immer, ich tue es fast perfekt. Fast perfekt, aber nie vollkommen perfekt. Und so bin ich auch. Fast perfekt. Mehr nicht.
Nicht, weil Fehler menschlich sind, sondern weil ich es nicht besser kann. Und umso schmerzlicher ist es, wenn man weiß, dass das Potenzial da ist. Und es ist da. Schlummert in mir und lacht mich aus. Und ich weine. Nicht, weil es ist, wie es ist.
Es ist gut, wie es ist.
Aber es könnte besser sein. Ich könnte besser sein.
Und Hoffnung, die sitzt neben mir und weint auch. Nicht, weil sie traurig ist. Sondern weil sie nicht so sein möchte, wie ich. Weil sie sich nicht auch hineinsteigern will, um sich selbst zu enttäuschen.
Tut mir leid, dass ich auch dich verletzt habe.
Und dich.
Und dich.
Und dich.
...
Aber vor allem mich.





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