Mrs.McH 27.12.2012, 17:19 Uhr 36 6

Verdammt, das wird so was von abwärts gehen...

Wer nicht hören will, muss fühlen.

Ich schließe die Augen und schalte alles aus, was vor mir liegt. Ich lausche dem Lied, was mein Leben so prägte. Und was Mutter sagte und was ich nicht hören wollte.

My mother said to get things done... you'd better not mess with Major Tom

Keiner hat mich gezwungen einzusteigen, keiner hat mich gezwungen mitzufahren. Es sah nett aus und ein bisschen Spaß muss doch nun mal sein, oder? Ich kann mich inzwischen ohnehin nicht mehr daran erinnern, wie es dazu kam. Habe ich die Karte selbst gelöst oder hat irgendjemand für mich bezahlt? Wie bin ich die Stufen da hoch gekommen? Hatte der „junge Mann zum Mitreisen“ kontrolliert, ob der Gurt richtig eingerastet ist? Und was wäre, wenn nicht? Aber scheinbar ist alles in Ordnung, denn immerhin sitze ich hier schon seit einer Weile gut.

Ich sitze fest.

Ich weiß nicht, wie viele Runden wir schon gedreht haben, als ich erstmals bemerke, dass es schon ganz schön lange dauert und mich leicht darüber wundere. Normalerweise sind die schönen Sachen gefühlt ja immer viel zu schnell vorbei. Aber vielleicht denke ich auch einfach zu viel darüber nach. Ich sollte es stattdessen genießen, solange es dauert.

Das tue ich.

Aber so langsam ist es dann gut. Der Spaß wird träge und mir langsam schlecht. Ich schaue nach oben und folge den Ketten mit meinem Blick bis zu ihrer Verankerung. Doch das fördert nicht mein Wohlbefinden und ich lasse den Kopf in die vorherige Position zurückfallen. Ich schließe die Augen und genieße den kühlen Fahrtwind, bis meine Übelkeit etwas nachgelassen hat. Ich muss daran denken, wie ich als kleines Mädchen, natürlich entgegen der Warnung meiner Mutter, immer mit einem Kaugummi im Mund in das Karussell gestiegen bin. Nach Ende der Fahrt war mein Mund immer leer und der Kaugummi hatte es sich in meinen Haarspitzen bequem gemacht, die dann am gleichen Abend fallen mussten. Ein Drama. Wer nicht hören will, muss fühlen. Es ist trotzdem eine schöne Kindheitserinnerung, die ich nicht missen möchte. Damals hörte das Karussell fahren tatsächlich immer viel zu schnell auf. Jetzt gerade habe ich das Gefühl, dass es sich stattdessen immer schneller dreht.

Und ich drehe mit.

Ich sitze im äußersten Sitz und frage mich, wer eigentlich mit mir fährt. Ich wende meinen Kopf nach links. Es hängen immer drei Sitze nebeneinander, doch ich kann die Gesichter meiner beiden Karussellnachbarn nicht erkennen. Das Karussell dreht sich offenbar so schnell, dass ich nur verschwommene Silhouetten erkennen kann. Egal wie sehr ich mich konzentriere und versuche zu fokussieren, ich sehe nur zwei unscharfe Köpfe, wie auf einem verwackelten Foto. Ich drehe meinen Kopf nach rechts und erwarte den Rummelplatz zu sehen. Doch das tue ich nicht. Ich weiß jedoch auch nicht zu deuten, was ich da sehe. Es scheint eine Art Landschaft zu sein, was aber völlig absurd ist. Das ist das größte Volksfest unserer Umgebung, auf einem Platz so groß wie zwei Fußballfelder. Ich sollte unzählige Fahrgeschäfte sehen, die Achterbahn, das Riesenrad. Außerdem dämmert es schon und alles sollte bunt und farbenfroh sein durch die eingeschaltete Rummelplatzbeleuchtung. Tausende bunte Glühbirnen sollten mich blenden und sich in meinen Augen wiederspiegeln.

Doch ich sehe nur einen schmierigen Film aus hässlichen toten Farben.

Erneut schließe ich die Augen und rede mir dabei ein „schlechter Film, ganz schlechter Film“. Wenn ich die Augen gleich wieder aufmache, ist alles völlig normal, das Karussell wird langsamer werden und die Fahrt gleich zu Ende sein. Mit einem begeisterten Lächeln im Gesicht werde ich torkelnd, aber glücklich das Kettenkarussell verlassen. Ich werde Hunger und Durst haben, aber vernünftigerweise noch einen Moment warten, bis ich etwas zu mir nehmen werde. Vielleicht werde ich mein Glück an der Losbude versuchen?

Doch irgendwie ahne ich, dass ich kein Glück haben werde.

Ich öffne die Augen und stelle keine Veränderung fest. Ich schaue nach meinen Karussellmitfahrern, vielleicht kann ich nun doch etwas erkennen. Sie sind verschwunden. Ich bin nicht darüber verwundert, dass mich das nicht überrascht. Fast gelangweilt wende ich den Blick nach rechts und fühle mich sofort bestätigt, weil dort natürlich auch nichts mehr zu sehen ist. Ich schaue wieder nach vorne und bemerke, dass ich mich jetzt nun auch nicht mehr im Kreis drehe. Stattdessen rase ich durch eine Art Tunnel. Ich mache mir nicht mehr die Mühe zu identifizieren, an was ich da eigentlich vorbei rase. Es ist doch völlig klar, was es ist.

Es ist mein verdammtes Leben.

Ich stelle mir vor, wie ich den Gurt löse, meinen Hintern über den Sitz schiebe und mich einfach fallen lasse. Das wäre noch gegangen, als ich noch im Karussell saß. Doch dafür ist es nun zu spät. Der Zug, aus mir selbst bestehend, ist abgefahren und rast unbeirrt weiter, wird immer schneller und schneller. Zu dumm, dass ich nicht zu dumm bin, um zu verstehen, wo die Notbremse ist und wie sie zu ziehen ist.

Doch Theorie und Praxis liegen einander so fern wie noch nie.

Ich frage mich, wie viel Zeit mir wohl noch bleiben wird, bevor es zur finalen Karambolage kommt. Denn das wird es, wenn ich nicht eingreife. Ich sinniere darüber, was ihn andernfalls wohl aufhalten wird. Eine Wand, ein Schlag und alles ist vorbei? Oder wird ihm einfach die Puste ausgehen, er immer langsamer werden und einfach auf gerader Strecke liegen bleiben?

Mir ist klar, dass dies das Letzte ist, was ich mir aussuchen kann.

Und wie weltfremd ich mal wieder bin. Denn das mit der geraden Strecke ist, wie so vieles, nur eine alberne Hoffnung gewesen. Ich spüre, wie ich in den Sitz gedrückt werde. Der Zug schleppt sich keuchend und stöhnend einen Berg hinauf. Ich muss sofort an diese schreckliche Holzachterbahn denken, die ich vor vielen Jahren einmal fuhr.

Und was passierte, nachdem sie den höchsten Punkt erreicht hatte.

Ich schließe die Augen und schalte alles aus, was vor mir liegt. Ich lausche dem Lied, was mein Leben so prägte. Und was Mutter sagte und was ich nicht hören wollte.
Ich summe meinen letzten Song...

Ashes to ashes... funk to funky... We know Major Tom's a junkie... Strung out in heaven's high... Hitting an all-time low...

Verdammt, das wird so was von abwärts gehen. Und ich werde mir noch wünschen, dass Kaugummi im Haar und fallende Strähnen, die einzige Konsequenz sein würde. Wer nicht hören will, muss fühlen.


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36 Antworten

Kommentare

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  • 1

    Mir ist schwindelig. Was Worte so alles auslösen können...gut gemacht, Mrs. 

    29.12.2012, 10:42 von Jimmy_D.
    • 0

      Erzähl doch mal. Und vielen Dank!

      29.12.2012, 10:44 von Mrs.McH
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  • 0

    Ich muss den nochma lesen, aber der letzte Absatz gefällt mir schonma sehr gut. 

    28.12.2012, 15:44 von forst
    • 0

      Du bist knuffig :)

      28.12.2012, 15:47 von Mrs.McH
    • 0

      Na und?

      31.12.2012, 17:38 von Mrs.McH
    • 1

      Hm... also was ich an dem Text mochte sind auf jeden Fall Titel und der letzte Absatz, die haben diese spannungsvolle Dynamik, an der man merkt, dasses gleich im Karton rappelt. Auch im Rest des Textes sind einige schöne Gedanken. Aber: Alles andere schafft es nicht, diese Spannung, die Action zu transportieren, die ich mir gewunschen hätte. Das mag auch zum Teil an kleinen Fehlerchen und sperrigen Formulierungen liegen, ich glaub hauptsächlich hätt ich in dem Text aber gern mehr PEWPEW gehabt und weniger ochjabla... :)

      ich mein wenn ich da grad auf'n Abgrund zurausche muss ich doch auch ma im Kopp auf'n Tisch haun. Da is keine Zeit für Anekdoten. 

      01.01.2013, 12:43 von forst
    • 0

      na also! echt, schon wieder viele Fehlerchen? Ich brauch dringend 'nen Lektor oder so... Ist aber echt interessant was Du empfindest, als fändste nur meinen Kopp und die Füße hübsch :) Aber ich glaube, was Du Dir wünschtest, kommt dann erst nachdem man gegen die Wand geklatscht ist. Weißte, das ist so wie in Zeitlupe gegen einen Baum fahren. Ich danke Dir sehr für Dein Feedback, Darling!

      01.01.2013, 17:30 von Mrs.McH
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  • 1

    Gibt es ein schöneres Gefühl zu wissen, gleich wird sich die letzte Arretierung lösen, du wirst gleich hinabstürzen und die Kräfte werden dich an deine Grenzen bringen? Wo ist diese Grenze und was kommt danach? Ich liebe diese Achterbahnenfahrten. Hingegen drücken dich Karusselle lediglich an die Wand. Du kannst zwar die Augen schließen, jedoch weißt du immer wo oben und unten ist. Mein Leben ist eine Achterbahn, die alles durcheinander bringt. Mal oben, unten, mal im freien Fall, jedoch immer in einem sicheren Bügel, der mich hält.  

    28.12.2012, 13:22 von jetsam
    • 0

      Danke für dein Feedback. Jetzt überlege ich, den Text umzuschreiben... denn die Sache mit dem "sicheren Bügel" ist so eine Sache...

      28.12.2012, 14:54 von Mrs.McH
    • 0

      Texte kann man nicht UMSCHREIBEN. Ich schreibe sie und finde nie einen Punkt. Es sind zu viele Gedanken, die immer aus verschiedenen Sichtweisen gesehen werden können. Also lasse ihn so und schreibe einen neunen Text zu den Gedanken, die dir gekommen sind. ;)

      28.12.2012, 15:42 von jetsam
    • 1

      So soll es sein :)

      28.12.2012, 15:47 von Mrs.McH
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  • 1

    von karussellen wird mir schlecht seit ein paar jahren.

    dein text liest sich auch rasant. das fandsch gut!

    28.12.2012, 13:03 von zehnmomente
    • 0

      Danke Dir!

      28.12.2012, 14:55 von Mrs.McH
    • 0

      :D
      nein, schreib nicht um.
      dann passt ja alles nicht mehr.
      den bügel von jetsam, den kann jeder auf sich beziehen, wohin er ihn gerade haben möchte....
      *

      (kam meine nachricht vorhin an vorm akkuleersein des handys?
      wenn ja, darfste mir mal bitte hier mit zwei worten eine pn dazu schreiben? das interessiert mich wirklich!)

      28.12.2012, 15:16 von zehnmomente
    • 1

      mach ich :) Ich habe mich etwas geärgert, dass jetsam es sich so leicht machte. nein, ich weiß, dass er das niemals tut, aber hier war der Bügel einfach nur eine Nebenrolle, die ich nicht genug beachtet habe, die aber durchaus zu beachten ist und dass ich das nicht tat, ärgert mich nun noch mehr. denn es geht ja auch darum, dass so ein Bügel eben nicht immer da ist oder vielleicht... ist er da und gaukelt eine falsche Sicherheit vor? Grrr... Nein, ich schreibe nicht um, aber wahrscheinlich muss ich dem blöden Bügel nun ein eine eigene Geschichte widmen... ;-)

      28.12.2012, 15:24 von Mrs.McH
    • 0

      der fehlt manchmal! und bei einigen fahrgeschäften ist das höchstgefährlich..........

      28.12.2012, 15:28 von zehnmomente
    • 2

      Ich habe mich etwas geärgert, dass jetsam es sich so leicht machte.
      ich mache es mir doch immer leicht. Ich nehmen deine Texte, lese sie und male daraus Bilder. Manchmal entwickeln sich daraus Geschichten. Eigensinnig und frei. Dann stolpere ich über diese Bilder und schreibe meine Gedanken dazu. Wenn meinn Leben eine Achterbahn ist, so muss es auch einen haltenden Bügle geben, der mich in der Bahn hält. 

      28.12.2012, 15:55 von jetsam
    • 0

      Das ist widerum logisch.

      28.12.2012, 15:59 von Mrs.McH
    • 0

      nicht alles muss logisch sein. ;) und wenn du dich ärgerst, dann habe ich lediglich nicht deine Bilder gemalt. Dann schreibe doch einfach, dass ich vollkommen daneben liege.

      28.12.2012, 16:06 von jetsam
    • 0

      Ich habe mich nicht wirklich über Dich geärgert! Das war nur ein Reflex ;-) Ich will ja auch nicht in Deine Interpretation eingreifen, das steht mir nicht zu. Auch nicht zu verlangen, dass Du es so siehst, wie die Madame es gerne hätte ;-) nee nee, ich habe mich hauptsächlich über mich selbst geärgert, Du warst nur grad da ;-)

      28.12.2012, 16:10 von Mrs.McH
    • 2

      Die Madame ist nicht wirklich weniger Eigensinnig als ich! Sie schreibt nur mehr und wortgewandter. Und wem würde ich es mehr gestatten, mich in meinen Äußerungen näher am Text zu orientieren als dir? Ich kenne da nur eine Person. :D 

      28.12.2012, 16:18 von jetsam
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  • 1

    Schöner Text, gefällt mir sehr. Er enthält sehr viele interesssante Gedanken und Ansätze, die es sich weiterzudenken lohnt. Das Ende finde ich erschreckend und sehe es als Metapher für etwas neues, etwas, dass vielleicht den Aufwind bringt.

    27.12.2012, 19:11 von Sultanine
    • 0

      Vielen Dank. Das ist interessant, wie Du es empfindest. Denn Aufwind ist in diesem Text eigentlich ganz weit weg. Es ging mir viel mehr um Abstieg, der unausweichlich ist, wenn niemand eingreift.
      Ach, ich würde jetzt so gerne in Deinen Kopf gucken können, um zu erfahren, wie das was in meinem war, bei Dir ankam.

      27.12.2012, 19:18 von Mrs.McH
    • 0

      Ich versuche mal zu schildern, wie es ankam:
      Es geht um ein Menschenleben, welches von oben herab auf der Metaebene reflektiert wird und festgestellt wird: Uups, dass ganze dreht sich in eine andere Richtung, die viel zu schnell und gar nicht die des Protagonisten ist. Er kann Menschen, die ihn begleiten sollten nicht mehr erreichen geschweige denn sehen, um ihn herum wirkt es fade und tot, da das Tempo so hoch ist. Das Tempo des Abstieges ist unvermeidbar, jedenfalls scheint es so, es lässt sich nicht aufhalten.
      Ich glaube aber, dass es sich aufhalten lässt. Was passiert, wenn der Protagonist sagt, dass es kein Karussel gibt, einfach aufsteht und sich einen anderen Platz sucht, einen der sich in seinem Tempoo dreht? Ein Tempo, das er selbst bestimmen kann. Auf Mutter hören ist wohl eine Sache, auf sich selbst hören lernen eine andere. Das meine ich mit Aufwind.

      27.12.2012, 19:28 von Sultanine
    • 0

      Okay, verstehe. Das für mich selbst interessante ist, dass es ursprünglich auf jeden Fall in etwa so gemeint war, wie Du geschildert hast, aber ich hatte auch eine andere Sache im Kopf. Ich habe den Ausschnitt aus dem Song erweitert: Ashes to ashes... funk to funky... We know Major Tom's a junkie...
      Strung out in heaven's high...
      Hitting an all-time low...


      Vielleicht wird dann deutlicher, dass es in dem Text (auch) um Suchtverhalten geht?

      Das war jetzt eine interessante Erfahrung für mich, ich danke dir!

      27.12.2012, 19:43 von Mrs.McH
    • 0

      Darf ich Dich noch fragen: Wie findest du den Text, wenn Du ihn unter diesem Aspekt betrachtest?

      27.12.2012, 19:46 von Mrs.McH
    • 0

      oh, den Aspekt hatte ich gar nicht auf der Rechnung ... na ja, da liest es sich anders, auf jeden fall.

      27.12.2012, 19:47 von Sultanine
    • 0

      Immer noch sehr gut, eigentlich noch etwas besser ehrlich gesagt. Drogensucht ist gar nicht mein Thema, daher habe ich den text ganz anders verstanden. Ich finde aber, dass es die Problematik ganz treffend beschreibt. Ehrlich gesagt nimmt mich der Text ganz schön mit, denn er macht deutlich, dass es einfach nicht mehr weiter gehen kann, es sei denn es ist die letzte Fahrt.

      27.12.2012, 19:50 von Sultanine
    • 0

      Ich denke, es wird auch nicht so klar ohne einen Hinweis. Aber vielleicht finde ich auch genau das gut. mmh... ich überlege, ob ich die "Marschrichtung" früher bekannt geben sollte, aber zunächst lasse ich es mal so "einwirken".

      27.12.2012, 19:50 von Mrs.McH
    • 0

      Ehrlich gesagt, geht es mir ähnlich. Ich denke, es ist irgendwie pervers (im Sinne von sehr hart) zu wissen, dass es jederzeit die letzte Fahrt sein KÖNNTE und trotzdem den Absprung nicht schafft. ODER bewusst alles daran setzt, dass es die letzte Fahrt sein wird.

      27.12.2012, 19:53 von Mrs.McH
    • 0

      Ja, es ist immer ein Wagnis. Ab wann sollte der Autor einen deutlichen Hinweis geben, seine Leser an die Hand nehmen, oder lässt er mehr Spielraum.? Spannende Frage. Mich hat der Text auch ohne Hinweis zum Nachdenken gebracht, zwar unter anderen Voraussetzungen aber dennoch hat er seine Wirkung nicht verfehlt ;-)

      27.12.2012, 19:53 von Sultanine
    • 1

      Dein Feedback war sehr hilfreich, vielen vielen Dank!

      27.12.2012, 19:54 von Mrs.McH
    • 0

      Bei einer Drogensucht spielt man ja quasie mit den beiden Möglichkeiten. Auf der einen Seite weiß ich was passiert und freue mich drauf und auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob es das letzte Mal sein wird. Da wird der Nervenkitzel gesucht, sich im Kick zu erfahren, dass es dieses Mal auch daneben gehen kann.

      27.12.2012, 19:55 von Sultanine
    • 0

      gerne, auch wenn ich kleines naivchen voll vorbei interpretiert habe ;-)

      27.12.2012, 19:56 von Sultanine
    • 0

      nee, das lag nicht an Dir ;-) Es war wie gesagt auch zunächst gar nicht so konkret gemeint und Du lagst schon richtig. Meinerseits typischer Fall von Selbstläufer (ich schreibe ja meist einfach drauf los) gepaart mit Textblindheit.

      27.12.2012, 20:00 von Mrs.McH
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  • 0

    Kettenkarussell. Gefährt der Hölle.

    27.12.2012, 18:55 von cosmokatze
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