Unrhythmische Gymnastik
Gestolperte Worte an ein einen Wohlbekannten.
Während mir die Arme von den
Schultern fallen,
zwischen die Füße, nur
um mich straucheln zu lassen,
sackt mir der Kopf in den
Hals
und denkt dort, kloßig,
vor sich hin.
Noch ist meine Haut nicht
taub genug von deinen Händen,
noch ist sie nicht taub genug um
sich von meinem Fleisch zu lösen.
Und weil ich wohl unendlich
schwächeln kann
rutschen mir die Beine - bis zu den Knien -
in die Magengegend.
Ich möchte nicht mehr spüren,
wie mein Herz mir
blaue Flecke
in die Brust schlägt.
Ich möchte nicht mehr spüren.
Wie soll mein Kopf denn
ob der Schmerzen klagen,
wenn ihm sein Mund
im Halse steckt?



Kommentare
sehr schön episch :)
11.10.2010, 13:04 von coldwater