twiggylein 22.03.2009, 16:31 Uhr 6 0

Seelenhunger

Jeder Bissen fällt schwer, denn er wird schwer im Magen liegen, schwer auf der Waage, schwer auf der Seele.

Kann das Gefühl von Völle nicht ertragen, wenn mein Herz so leer ist.
Jede Nacht die selben Gedanken an Essen, der Hunger, das quälende Gefühl der Seele, die sich nach mehr als nur physischer Nahrung sehnt.
Die Gedanken sind fixiert, aufs Ziel gerichtet, den Hunger; Qual und Freude, Abhängigkeit und Glücksgefühl.
Ich hungere mir nicht nur die Pfunde weg, sondern stückchenweise meine Ängste, Sorgen und Probleme, denke ich zumindest.
In Wirklichkeit wird die Last immer größer, wird mich irgendwann erdrücken, weil ich keine Kraft mehr habe.
Wo wird das enden? Wird das enden? Kann ich aufhören bevor es zu spät ist?
Wäre so gern normal, ein glücklicher Mensch.
Aber ich bin einsam, isoliert, in meinen Gedanken gefangen.
Will raus aus diesem Denken, kann aber gleichzeitig nicht loslassen.
Mein einziger Halt...in der Sturmflut des Lebens"Wichtige Links zu diesem Text"
Selbsthilfe bei Magersucht

6 Antworten

Kommentare

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    Das Verfluchte ist: Am Anfang tut es soooo gut den inneren Schweinehund zu besiegen und die echten überflüssigen Pfunde loszuwerden. Aber dann wird es schnell gefährlich, weil die Wahrnehmung sich verschiebt... Aber du weißt es ja offenbar und gestehst es dir ein und willst es ändern - so weit sind viele andere in ähnlicher Situation noch lange nicht. Insofern: Ich denke wenn du mit dir käpfmst hast du gute Karten es zu schaffen, lass dir von Freunden dabei helfen, dazu sind sie da...

    14.08.2009, 09:02 von Plutarch
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    Viel Glück, ich hoffe, du schaffst es, gegen die Flut anzuschwimmen - es ist nicht leicht, aber möglich, ich weiß, wovon ich rede.

    04.05.2009, 19:31 von MyaBeer
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    Hast du dir schon professionelle Hilfe gesucht?
    Das liest sich nicht gut.
    Hoffe, dass du den Absprung möglichst bald schaffst.
    Du tust mir so leid.

    23.03.2009, 14:34 von MiraBergman
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      @MiraBergman wenn das mit der Hilfe so leicht wäre...stehe auf Wartelisten für eine Therapie...aber die Wartezeiten betragen alle um die 6 Monate...das darf nicht sein...aber als Kassenpatient ist man ja gewöhnt so behandelt zu werden...ist aber ein anderes Thema, vielleicht sollte ich dazu auch einen Artikel schreiben: "Warum hilft mir niemand?"

      23.03.2009, 17:59 von twiggylein
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      @twiggylein Hey, ich weiß genau wovon du sprichst. Habe das selbe durchgemacht. Ich kann dir nur raten in eine richtige, darauf spezialisierte Klinik zu gehen. Habe gesehen dass du auch aus Trier kommst. Versuchs bloß nicht im Mutterhaus..... die machens nur schlimmer. Wenn du wirklich da raus kommen willst, vielleicht solltest du nicht Twiggy als Vorbild wählen.

      Alles liebe.

      20.12.2009, 11:38 von lisi.keks
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