khakirose 11.10.2013, 12:02 Uhr 1 1

…never change a winning team?

Der Versuch, über seinen eigenen Schatten zu springen. Einstellungsupdate 2.0

Die altbekannten Verhaltens- und Denkmuster, die sich immer wieder von hinten an einen heranschleichen um sich selbst dann vor vollendete Tatsachen zu stellen.

So herrlich abgefuckt, sich mal wieder selbst dabei zuzusehen, wenn man sich so verhält wie vor 10 Jahren,… was damals so herrlich funktioniert und das erwünschte Ergebnis erzielt hat! Etwas das wie ein programmiertes System einfach anspringt und abgespielt wird. Früher war das vielleicht notwendig… Aber heutzutage sind es eher Altlasten. Das geht auch immer weiter, so lange man nichts daran ändert… „ändern“ … urkomisch oder? … ja,…  alleine es zu erkennen, ist eine rar gesäte Fähigkeit… bevor man das nicht schafft, ist es quasi unmöglich, sich zu ändern… umzuprogrammieren… oder sich einfach „nur“ zu formatieren, um sich neu auf das Umfeld einzuspielen und Zeit- sowie Artgerecht zu re- und agieren…

Letztendlich ist es nun mal so, dass in vielen Situationen, bei einem selbst und somit auch bei jedem anderen, Reflexe oder allergische Reaktionen auftreten und somit bestimmte Impulse ausgelöst werden. Doch wie kann man das bemerken? Welche meiner Einstellungen brauchen am meisten ein Update? Ich weiß es nicht…

Beispiel: „Konfliktsituation“

Ich denke zuallererst muss man offen dafür sein, das Problem nicht persönlich zu nehmen, sondern es eher mal sachlich zu analysieren. Wo lag der Fehler? Was hat mir nicht gepasst? Was hat meinem Gegenüber nicht gepasst? Zu verdeutlichen, oder besser gesagt, zu beobachten und somit wahrzunehmen wo das eigentliche Problem liegt, ist, meines Erachtens, schon mal ein großer Schritt. Sich dieser Situation mehr wie ein „Beobachter“ zu nähern, hilft dabei auf jeden Fall…

Aber dann kommt ja auch schon dieser Punkt, den jeder kennt und keiner mag. Eigentlich ziemlich arm dran, dieser „Schweinehund“ , alle schimpfen auf ihn… deswegen versteckt er sich schon als Schatten hinter einem… und über den eigenen Schatten zu springen ist schon nicht einfach,… Falls das je einer versucht hat, wird er wissen wovon ich spreche. Ein kleines Mädchen, welches mal mit ihrer Mutter vor mir herlief, versuchte das ständig…. bei jeder neuen Straßenlaterne beobachtete sie genau, wie der Schatten erst hinter und dann vor ihr war und versuchte, diesen zu überspringen… Als sie irgendwann die Geduld verlor, fragte sie mit energischer Stimme: „ Mama, wieso kann ich nicht über meinen Schatten springen?!“ Doch die Mutter lächelte nur…

Für mich persönlich war es allerdings ein sofortiger Anreiz,… immerhin ist dieses Sprichwort nun auch weitläufig bekannt…  Wenn man also an dem Punkt ist, dass man bemerkt, welche Muster man an den Tag legt, welche Dinge automatisch ablaufen…  kann man diese anfangen zu analysieren… und sich evtl. ansehen, wie andere reagieren… oder Psychologie-Bücher kaufen… oder einfach nur mal „ANDERS“ reagieren.

Vielleicht, mit einem strahlenden Lächeln  welches den Schatten hinter sich fallen lässt…

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Kommentare

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    Interessant geschrieben, interessant formuliert!

    Das Beispiel mit dem kleinen Mädchen ist sehr schön...Ich denke, dass jedes Kind es mindestens einmal versucht! Und irgendwann, in einem Alter, indem man mit diesem Sprichwort mehr verbindet, als nur das Spiel welches man als Kind immer wieder versucht hat zu gewinnen, wird einem bewusst, wie schwer es wirklich ist...

    Ich mag deine Texte! Jeden Tag aufs Neue! :)



    11.10.2013, 13:05 von LastOrdersPlease
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