Karnallje 13.06.2009, 22:27 Uhr 2 2

Irgendwie…

..aua, irgendwo da im Kopp, zwischen den Ohren und ne Etage tiefer, in diesem Ding, was fleißig Blut durch mein Körper pumpt.

Der denkende & diagnostizierende Mensch fragt sich nun „Woher?“. Ja, woher denn liebes Hirn und liebes Herz? Prinzipiell ist doch alles in Butter, ich bin kein Jude der von der von besessenen Menschen, die sich Nationalsozialisten nennen verfolgt wird und auch kein hungerndes Menschenkind in Ghana. Ne, ich fühl mich ganz sicher und mein Magen ist mit Keksen gefüllt. Prima, oder?
Ja, wäre ich nicht ein typischer, von Natur aus unzufriedener Mensch und das sei nun bitte verallgemeinert auf alle Menschenwesen bezogen. Menschen haben immer was rumzunörgeln, sei es das Essen, das im Szenerestaurant nicht ganz so wie bei Oma schmeckt, die Betten, die im Urlaub nicht ganz so kuschelig sind, wie zu Hause oder jegliches sonstiges Szenario. Und das soll jetzt nicht ein Symptom des Deutschen sein, das ist nicht das Thema, sondern, wie schon gesagt, verallgemeinert. So, und nun auch in diesen Fällen wieder; für gutes Essen ist gesorgt & mein Bett ist das kuscheligste, was ich mir vorstellen kann.
Nein – manchmal, da will man einfach kapitulieren vor der ganzen Welt. Einfach auf die Knie fallen, die Arme gen Himmel richten und sagen „Ja, ok, ich habe alles, was ich für ein gutes Leben brauch – aber darf ich jetzt trotzdem bitte mal ne Runde Trübsal blasen?“ Auf die persönlichen Beweggründe soll hier nicht weiter eingegangen werden, nur soviel, dass es in diesem gigantischen Bauwerk, das sich Leben nennt manchmal und gerne zu oft Defizite gibt. Sei es der nicht vorhandene Manneskörper, der einem bei Einschlafen umgibt, die fehlende Sicherheit in der Zukunft, die Unsicherheit, ob man das, was man macht, richtig macht usw. usf. , das darf jeder gerne persönlich für sich weiterführen.
Also liebe Mitmenschen; wir müssen alle uns irgendwann mal den negativen Seiten des Lebens verfallen! Kurz Kapitulieren, als Selbstschutz. Die weiße Fahne schwenken, sich eingestehen „Ok, dies und jenes ist nicht schön/gut/optimal/etc., aber [und jetzt kommt ein großes ABER] das positive Überwiegt!“ Und das ist auch gut so! ..also öfter mal den Kopf hängen lassen, um ihn danach umso höher heben zu können und das gute, einzige, kurze und liebe Leben schätzen lernen. Denn im Prinzip ist doch alles halb so schlimm. Daraufhin dann den Kopf in die frische Abendluft stecken, guten Freunden einen Besuch abstatten und bitte, bitte „einfach sein!“.
Oke, jetzt hab ich mich selber motiviert. Naja, doch eigentlich ganz gut. Ich gucke jetzt einen Film, und dann liebes Herz tust du bitte nur, und wirklich NUR die für meinen Körper nötigen Pumparbeiten und liebes Hirn, du lässt dich schön vom Filmszenario, seien es farbenfrohe Explosionen, Liebesszenen oder was auch immer das Herz begehrt audiovisuell betören und tu mir den Gefallen, denk mal eben nicht nach. Danke.

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Kommentare

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    zunächst Rüge ohne Lüge: der Text ist schon ganz schön hingerotzt, mal hier und da, und etc. pp. und pipapo - alles so hingeschmiert, als würde der Erzähler mal so loslegen nach drei Schnaps und nem Berliner Kindl

    aaaber: irgendwie finde ich den Stil interessant, lustig und erfrischend (wenn er nun nicht allzu ernst gemeint ist) gute Abwechslung zu dem durch,- und zerdachten vieler Texte

    bei dem Inhalt würden sicher alle mitgehen, der hier wie gesagt recht funny dargestellt wird

    03.03.2010, 00:44 von TilmannKleye
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    ....spricht mir das aus der Seele (-:

    02.03.2010, 14:00 von amogenerem
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