Jackie_Grey 06.06.2012, 08:24 Uhr 203 57

Ich mach mir Sorgen um dich...

Ein Telefonat.

Ich mach mir Sorgen um dich, weil du ständig vor dem Rechner hängst und auf dieser Plattform rummachst.

Musst du nicht. Alles gut.

Was treibst du da eigentlich? Du sagst, du schreibst und stellst dort manchmal Geschichten ein?

Ja, tue ich gelegentlich. Schreib ja nicht so viel.

Und die anderen? Schreiben die viel?

Aber hallo. Sie brennen lichterloh! Ihre Köpfe bersten vor fantastischen Ideen, ihre Tastaturen glühen.

Ist nicht meine Welt.

Tja…

Was soll die Anspielung?

Es ist nicht deine Welt, weil du nur noch mit deinem Kind beschäftigt bist. Das ist wiederum nicht meine Welt.

Wir könnten uns doch mal wieder treffen, um so richtig miteinander zu quatschen wie früher. Was meinst du?

Ich meine, dass ich darauf schon gefühlte sieben Jahre warte. Unsere Wege haben sich getrennt.

Ist doch völliger Unsinn.

Nein – ist es nicht. Du sprichst nur noch von deinem Kind, deinem Haus, deinem Mann. Es langweilt mich e n t s e t z l i c h.

Und die Leute auf der Plattform findest du also interessanter als mich, deine beste Freundin?

Absolut richtig kombiniert.

Was machen diese Menschen denn so Tolles, dass du so gern mit ihnen sprichst?

Sie hören sich gegenseitig sehr aufmerksam zu. Es sind empfindsame, interessante, kluge Menschen.

Ich höre dir auch gerade aufmerksam zu und bin nicht doof.

Ja - ausnahmsweise hörst du mal zu. Ich freue mich auch grad, dass das mal möglich mit dir ist.

Der Kleine schläft.

Ich wünschte, er würde öfters schlafen.

Du bist wirklich fies.

Hast du schon je eine Geschichte von mir lesen wollen?

Sei jetzt nicht sauer und lies mir einfach eine vor.

Ich denke nicht dran.

Im Netz lauern nur Lug und Betrug. Es ist saugefährlich. Pass bitte auf dich auf.

Völliger Unsinn. Ich habe noch nie so viel ehrliche Menschen kennen gelernt wie im Netz.

Glaub ich nicht.

Dann lässt du es sein.

Was sagt denn M. dazu?

Er ist glücklich, wenn es mir gut geht. Lässt mich. Steht immer hinter mir, weil er mich liebt.

Was fasziniert dich nur so sehr  an diesem Ort?

Ich liebe die deutsche Sprache. Ich liebe kreative , zerbrechliche Menschen, die sehr stark sein können. Ich liebe Geschichten, Eloquenz und fehlerfreies Deutsch.

Erzähl mehr.

Die Menschen im Netz sind häufig einsam, traurig oder fühlen sich unverstanden. Manche hoffen, die große Liebe zu finden.

Und – finden sie sie?

Keine Ahnung. Sie suchen mehr oder weniger alle nach der Liebe. Und sei es auch nur Anerkennung für ihre Texte oder nachdenklichen Kommentare. Oder sie suchen ein bisschen Thrill. Jeder wie er mag.

Meinst du das wirklich oder bist du wieder einmal zu romantisch und erhöhst das alles viel zu sehr?

Keine Ahnung. Hab mir einfach viel Gedanken drüber gemacht und das ist das Resultat.

Interessant.

Sag ich doch.

Und die Männer?

Ich unterhalte mich mit Männern und mit Frauen. Ich genieße das. Es ist schön.

Was erzählen sie dir?

Verrate ich dir nicht.

Komm, sag doch mal. Jetzt hast du mich tatsächlich neugierig gemacht.

Man ist sich sehr nah und vertraut. Und doch so fern und fremd. Darin liegt für mich ein ganz besonderer Kitzel. Es ist mehr ein Flüstern, als ein lautes Reden. Es ist manchmal gegenseitige Inspiration. Gelegentlich auch Seelsorge. Nie konnte ich mich mit so vielen tollen Menschen so intensiv austauschen wie hier. Nie waren Menschen ehrlicher zu mir, als hier und doch so geheimnisvoll. Ich könnte sie kennen lernen, aber das lass ich bleiben. Ist mir zu nah. Nimmt mir die Fantasie. Zerstört die Magie des Unbekannten.

Ich verstehe langsam.

Das freut mich wirklich sehr. Ihr alle könnt mich warnen wie ihr wollt. Ihr habt einfach keine Ahnung.

Scheint mir langsam auch so.

Sei unbesorgt, ich werde mich hier weder verirren, noch verlieren. Eher verliere ich mich in meiner Wohnung, im Alltag zwischen Geldverdienen, Leergut, Rechnungen, Einkaufszetteln und schmutzigen Töpfen. Ich war mir noch nie so nah wie im Augenblick.

Wir sollten uns wirklich mal wieder treffen. Es war schön, mit dir zu reden.

Ja, das sollten wir. Und ja, das war es auch mit dir.

Mach’s gut. Und wir treffen uns. Schon bald. Versprochen.

Mach’s du auch gut.


* * *



 

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203 Antworten

Kommentare

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  • 1

    Man hört so viel Negatives über die virtuelle Welt... das man dadurch den Bezug zur Realität verliert, das alles nicht echt ist, Mausklicks die Wirklichkeit ersetzen...

    aber ich finde, es ist sogar das erste mal, das ich diese Welt als so schön beschrieben entdeckt habe ^^ Offen, interessant und horizonterweiternd. :) Auch wenn ich ein offenes Herz gegenüber der anderen Partei habe- denn ich bin selbst Mami und meine Mädels sind das A und O und ich glaube eine derartige Verbundenheit ist unersetzlich ^^ Jedoch tut auch mir es sehr sehr gut kreative tiefe Dialoge zu führen und bin dankbar dieser Generation für dessen Möglichkeiten. Es nimmt ein wirklich etwas Einsamkeit wenn man, obwohl man sich nicht kennt, auf Gleichsinn stößt. Das ist in dieser virtuellen Welt ein großes Plus. Früher, als ich jung war, gab es das nicht. Und wenn man einsam war, war man es wirklich. Wenn einem abends zum weinen war, hat man geweint, und es gab kein der ein tröstet, man hat Texte geschrieben, doch das man sie nur für sich schrieb, tat dann auch nochmal weh. Heute setzt man sich an den PC, was man schreibt, ein Stückchen Herz, kann man in ein Stückchen Welt zeigen und man kann, auch wenn man alleine in seinen Zimmer sitzt, Menschen erreichen, man bekommt Resonanz und das schönste ist, wenn andere reicher werden weil sie sich an unsere Worte erfreuen, sich ihnen verbunden fühlen oder sie zumindest anreizen Kommunikation zu starten, horizinterweiternd oder nicht.

    Früher hat man auch Game Boys verteufelt (Diese Kinder die nur noch davor sitzen!!), und ALLES was neu war. Heute sind Game Boys Kult xD dafür gibt es Internet und Smartphones,... wer weiß was in 10 Jahren nach uns greift. Vielleicht bricht ja mal diese virtuelle Welt zusammen, und es wird kein I-net mehr geben... dann wird die Trauer darum viel größer sein als jedes kritische Auge jemals es war.

    26.01.2014, 23:17 von Das_kleine_Ich_bin_Ich
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  • 1

    Super Text, Jackie! Toll geschrieben!
    Kann ich alles wirklich gut nachvollziehen, besonders den Teil:
    "Man
    ist sich sehr nah und vertraut. Und doch so fern und fremd. Darin liegt
    für mich ein ganz besonderer Kitzel. Es ist mehr ein Flüstern, als ein
    lautes Reden.
    ..."

    Ich habe ähnliche Erfahrungen mit einer Freundin gemacht, da ging es zwar nicht um NEON, aber es war eine ähnliche Gesprächsdynamik. Manchmal ist Freundschaft sehr sehr frustrierend, besonders wenn Erwartungen stark auseinandergehen und dies geht meistens mit unterschiedlichen Entwicklungen einher.

    04.09.2012, 22:34 von Sultanine
    • 2

      Ich danke dir. Freut mich, dass du den Text magst.


      und dies geht meistens mit unterschiedlichen Entwicklungen einher.

      Genau DAS ist der Punkt. Niemand meint es böse, weder in dieser Geschichte, noch im RL. Beide Frauen leben in ganz unterschiedlichen Welten.


      Ich kenne kaum einen Ort, wo man sich so gut zuhört, wie hier bei NEON. Zumindest diejenigen User, die Interesse aneinander haben. Aus welchen Gründen auch immer. Sympathie, Texte, Kommentare, Lebensgeschichte...Ähnliche Vorlieben.  - Das geschriebene Wort hat eine große Ernsthaftigkeit und kann nachgelesen werden. Gesprochene Worte sind manchmal Schall und Rauch. Leider.

      04.09.2012, 22:44 von Jackie_Grey
    • 1

      Es ist so interessant sich mit dir darüber zu "unterhalten" wiel ich gerade momentan erst nach sehr kurzer Zeit schon immer mehr die Erfahrung mache, wie ernst und verbindlich es hier zu geht. Das hätte ich nie im Leben erwartet. Gut, man muss natürlich auch dran bleiben,´sich bemühen. Aber das finde ich gerade so schön, das dies wertgeschätzt wird, das vermisse ich oft im RL. Es ist schon alles sehr spannend im Neonland.

      04.09.2012, 22:49 von Sultanine
    • 1

      Teilweise haben mir Begegnungen mit manchen lieben Menschen hier bei Neon wirklich den Glauben an Menschen zurückgegeben. Wirklich. All die vielen schönen Gedanken, die in Texten ihren Ausdruck finden. Die Offenheit, mit der authentisch geschrieben wird. Die Verletztheiten, von denen man erfahren darf. DAS alles ist wirklich sehr spannend und sehr menschlich und auch liebenswert.

      04.09.2012, 22:59 von Jackie_Grey
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  • 0

    "Man ist sich sehr nah und vertraut. Und doch so fern und fremd. Darin liegt für mich ein ganz besonderer Kitzel.
    Es ist mehr ein Flüstern, als ein lautes Reden. Es ist manchmal
    gegenseitige Inspiration. Gelegentlich auch Seelsorge. Nie konnte ich
    mich mit so vielen tollen Menschen so intensiv austauschen wie hier.
    "

    So ist es.

    04.08.2012, 04:37 von Plutarch
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    • 0

      Habe dir gerade auf dein GB geschrieben. Hier wurde nichts von mir gelöscht. Ich lösche unter meinen Texten grundsätzlich nie Kommentare. Also bitte, stell ihn wieder ein. Vielen Dank.

      02.07.2012, 01:11 von Jackie_Grey
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    • 0

      dieholla: Meinst du denn diesen Kommentar? Der ist da!! Ich bekam auch keine Info über meine Alerts, dass du nochmal etwas kommentiert hast. Also ist dein Kommentar wohl im Neon-Bermuda-Dreieck gelandet. Schade. Ich hätte ihn gern gelesen.


      "merkwürdiges phänomen: wie man meint, im internet das zu finden, was einem gute freunde geben sollten...
      dass freundschaften sich auseinanderentwickeln passiert. manchmal hat man das glück und man findet später wieder zueinander. manchmal auch nicht. die diskussion scheint nur so vor sw-denkerei zu strotzen.."

      03.07.2012, 00:32 von Jackie_Grey
    • 0

      mich haben eigentlich auch nur die 2 neuen kommentare interessiert, die ich mir dann nicht mehr angucken konnte.


      Ich habe immer nur den Kommentar von Philantrop als letzten hier wahrgenommen. Vielleicht täuscht du dich ja auch. Die Welt wird deshalb nicht untergehen *g*

      03.07.2012, 00:37 von Jackie_Grey
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    • 0

      Das ist wirklich schade - aber wir werden das beide überleben... ;)

      05.07.2012, 04:34 von Jackie_Grey
  • 4

    Kinder unterhalten sich über Monster unterm Bett und finden die Erwachsenen, die über ihre doofe Arbeit reden - auch langweilig.

    Beiden Gruppen fehlt anscheind die Empathie, sich in die Lebensphase des anderen einfühlen zu können. Die Frage ist, könnten sie, wenn sie wollten?

    09.06.2012, 20:21 von Philantrop
    • 1

      das ist wahrscheinlich die eigentliche frage und das zugrunde liegende thema....

      09.06.2012, 20:48 von Gluecksaktivistin
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  • 0

    Ist doch der Klassiker.
    Vergiss die Einteilung von Lebensabschnitten nach Alter.
    Es geht um das soziale Umfeld, vulgo Familie.
    Da kann man als Nicht-Familist einfach nicht mit-reden.

    Ist auch OK, es ist eben eine andere Welt.
    Und braucht eine Phase des Kind-Hund-Reihenhaus-gewöhnens, bis irgendwann die Einsicht dämmert, dass es da in der großen weiten Welt noch was anderes gibt.
    Wenn diese Phase denn kommt. Muss ja nicht.

    08.06.2012, 08:39 von Lagback
    • 0

      Meist kommt der Hund! Dann das Kind.

      08.06.2012, 08:52 von Jackie_Grey
    • 1

      Danach der Kombi.

      08.06.2012, 09:06 von Blackend
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  • 4

    Ich find den Dialog recht kreativ. Meiner Erfahrung nach stoßen beim Schreiben solcher Texte viele Leute auf Probleme oder die Gespräche klingen konstruiert. Das find ich hier nicht. Aspekt 1.

    Aspekt 2: das realitätsbezogene. Ob fiktiv oder nicht steht ja nun gänzlich außer Frage. Seine tatsächliche Meinung zu welchem Sachverhalt auch immer hier detailliert wiederzugeben (die Rede ist nur von Artikeln) ist m.E. auch nicht gang und gäbe und für das ehrliche Plädoyer dessen, was Du hier findest, zoll ich Dir schon 'ne Mütze voll Respekt.

    Aspekt 3: Ich denk, in dem Text können sich so Einige wiederfinden. Ich mich natürlich auch – wenn denn mal von Außerhalb das Infragestellen des eigenen virtuellen Verweilverhalten an einen herangetragen wird und man jeglicher Argumente zum Trotz Unverständnis erntet.

    Zu guter Letzt: Würden mich einige Menschen aus meinem richtigen Leben auch nur halb so gut kennen, wie mich hier einige kennen, mein Privatleben könnte zwischenmenschlich einfacher verlaufen. Aber der Punkt ist – ich weiß nicht mehr, wer es da oben geäußert hat –, dass die Leute oftmals weder interessiert noch feinfühlig genug sind. Weder an ihren Mitmenschen noch an ihrer Umwelt. Da werden die Scheuklappen nach innen geschlagen und die lederne Sonnenbrille birgt nichts als die Dunkelheit, durch die sie alle tappen. Und wer im Dunkeln umherirrt, kann seinen Gegenüber nunmal nicht vollständig wahrnehmen.

    08.06.2012, 06:21 von Blackend
    • 1

      Black!!! Danke für diesen feinen, ehrlichen, gut durchdachten Kommentar :*

      08.06.2012, 08:48 von Jackie_Grey
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  • 1

    ob man im netz nun wirklich die besseren gesprächspartner findet usw. ist
    wohl eher individuell. in 15 jahren internet gabs bis heute gerade mal
    einen kontakt, der mit freunden im sonstigen/vorherigen leben
    standhalten konnte und die dann auch in dieses geräumigere leben
    transportiert wurden. das netz ist für mich überwiegend informationskanal und sozialstudie, aufgelockert durch angenehme plauderei. aber im vergleich mit freundschaften wirklich tiefgründig und bewegend ist es m.e. nicht, kann es gar nicht sein. dafür ist die inszenierungs- und ausblendungsmacht viel zu groß. es ist ein spielplatz.

    08.06.2012, 05:09 von Boahmaschine
    • 1

      Das sehe ich anders. Ich habe wirklich liebe und tolle Freunde im RL. Dennoch stelle ich zunehmend fest, dass einige nicht fähig zu einer wirklich feinen, geistreichen Unterhaltung sind, weil sie nur Interesse an sich selbst besitzen. Sie halten alle zugern Monologe(!). Sind unfähig und unwillig hinzuhören. Eine gute Unterhaltung, eine gelungene Unterhaltung benötigt beide Eigenschaften, das Zuhören und das Sprechen. Die meisten Menschen wollen andere nur noch zuquatschen. Und oft nur mit belanglosem Müll. Es gibt wenige feine Unterhaltungen, aus denen man glücklich und beseelt wieder rausgeht. Inspiriert. Ach, mir fehlen die Worte.

      08.06.2012, 05:15 von Jackie_Grey
    • 0

      ist schon klar, aber wie gesagt: individuell. die frage ist doch, für wen können wenig geistreiche, völlig auf sich selbst und ihre bewältigungen fixierte leute wirklich freunde sein. ein freund definiert sich für mich durch die fähigkeit, mir zu vertrauen und das verlangen auch nach meinem vertrauen. das stellt sich durch gespräche her und geht es verloren, ist die freundschaft eben auch vorbei. je besser und evtentuell vorsichtiger  man das auswählt, desto länger halten freundschaften in der regel.

      allerdings, alles individuell. man erntet da auch, was man sät.

      08.06.2012, 05:20 von Boahmaschine
    • 0

      Ich säe nur Gutes. Klingt arrogant - ist es aber nicht. Ich gebe in einer Freundschaft alles. Der Unterschied ist, dass meine Freunde im RL mich richtig kennen. Also die, die ich an mich lasse. Sie kennen mich in allen Situationen. Glücklich, traurig, verweint, verzweifelt. Sie kennen mich in- und auswändig. Dafür liebe ich sie. Aber es fehlt oft an intensivem Austausch. Selbst mein Bruder weiss über  mich nicht so viel, wie mancher User bei Neon. Das ist traurig, aber wahr.

      08.06.2012, 05:24 von Jackie_Grey
    • 0

      familie ist eine andere kategorie, ich denke nicht dass das dringend ins klassisch freundschaftliche gehen muss. aber freunden schon. vielleicht ist abnutzung ein problem, wenn man sich zu oft erlebt hat usw. fehlt halt die frische, um sich wirklich intensiv miteinander zu beschäftigen. ich habe gestern mit einem meiner besten freunde telefoniert bspw., mit dem habe ich bis vor wenigen jahren so viel über wirklich alles geredet, dass wir das mittlerweile eben anders dosieren müssen, um auch die qualität und intensität zu erhalten. das läuft dann aber vertraulich und ohne worte. wenn sich einer von uns meldet, ist der andere dann eben sofort komplett da und springt ordentlich an. wenn wir versucht hätten, uns häufiger zu treffen oder sprechen, hätte das eben viel kaputt gemacht. auch freundschaften brauchen luft zum atmen.

      08.06.2012, 05:30 von Boahmaschine
    • 0

      Ja. Weiss ich. "Da wo man dich mag, gehe selten hin." (Irisches Sprichwort)


      Alles was rar ist, ist wertvoll. Ich dosiere alles, genau aus dieser Erkenntnis.

      08.06.2012, 05:34 von Jackie_Grey
    • 1

      Da wo man dich mag, gehe selten hin."

      exakt deshalb bin ich ständig hier.

      08.06.2012, 05:38 von Boahmaschine
    • 0

      Soso...

      08.06.2012, 05:41 von Jackie_Grey
    • 0

      Dann geh ich mal schnell. Guten Nacht / guten Morgen :D

      08.06.2012, 05:41 von Jackie_Grey
    • 1

      Ich herze euren Kommentarstrang, gern gelesen.

      02.07.2012, 00:57 von topfbluemchen
    • 1

      Danke, Frau topfbluemchen.

      02.07.2012, 01:19 von Jackie_Grey
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  • 0

    "Ich wünschte, er würde öfters schlafen."

    sehr gut.

    08.06.2012, 04:56 von Boahmaschine
    • 0

      Das ist sehr sehr böse.

      08.06.2012, 05:11 von Jackie_Grey
    • 1

      wieso, kinder schlafen doch gern.

      08.06.2012, 05:13 von Boahmaschine
    • 0

      Muaaaaha!!!

      08.06.2012, 05:18 von Jackie_Grey
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  • 2

    Du schreibst, dass einen die Menschen in dieser Community besser verstehen?
    Aber du scheinst dir ja nicht sonderlich viel Mühe zu geben zu verstehen, dass ein Kind das Leben der besten Freundin komplett verändert?!

    07.06.2012, 21:33 von deine_locken-rocken
    • 6

      es geht wohl eher darum, dass familie asozial und gleichgültig gegenüber allem in der gesellschaft macht, das mehr als die umsorge des eigenen, speziell der familie betrifft und sich diese ignoranz dann noch als moralisch total korrekt und besser zurechtbiegt, weil kinderkriegen ja total natürlich und göttlich sei. dabei muss man fürs bumsen und in den bauch spritzen nichtmal mensch sein - fürs reden schon.

      08.06.2012, 05:00 von Boahmaschine
    • 0

      I love it!

      08.06.2012, 05:45 von Jackie_Grey
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    • 0

      es geht wohl eher darum, dass familie asozial und gleichgültig

      gegenüber allem in der gesellschaft macht, das mehr als die umsorge des

      eigenen, speziell der familie betrifft und sich diese ignoranz dann noch

      als moralisch total korrekt und besser zurechtbiegt...




      Das würde ich nicht allgemein Menschen mit Familien zuschreiben, sondern Menschen die auch ohne Familie schon so drauf waren...also ehrlich, wasn das für ne Verallgemeinerung? Genauso asozial ist es doch absolut kein Verständnis dafür zu haben, dass sich Lebensschwerpunte verändern, wenn man Kindern hat. Ich würde meinen, dass viele Menschen mit Kindern sich tendenziell weniger asozial verhalten, weil sie gerade durch ihre Kindern soziale/politische/ökologische Themen mehr interessieren.

      23.06.2012, 11:55 von deine_locken-rocken
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  • Haben wir sie noch alle?

    Burn-Out, Internetsucht, Depression - immer mehr Deutsche lassen sich therapieren. Braucht es all diese Therapien wirklich?

  • Apokalypse Wow!

    Die Mode ist die Message: Die pro-russischen Kämpfer in der Ukraine sehen mit Macheten, Masken usw. aus wie Figuren aus den »Mad Max«-Filmen.

  • Der Witz geht nicht mehr weg!

    Jeder kennt den Moment, in dem der Send-Balken hochgeht und man noch denkt: Stop! Was würdet Ihr gern aus dem Netz löschen?

Neu: NEON für dein iPad!

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