hib 06.06.2011, 11:45 Uhr 21 35

Easy

"Wie viel Gewicht hält der Boden hier aus, Pater? Wenn Sie mir das sagen, kann ich Ihnen sagen, ob wir das hier überleben."

Ich arbeite seit 10 Jahren im offenen Bereich der psychiatrischen Klinik als Psychiater. Ich habe dort eine kleine Sprechstunde und schon so einiges gesehen. Leute, die ihre Zimmerwände mit Blut vollschreiben, Typen, die sich für gestorbene Indianer halten, Frauen mit ungeborenen Kindern im Gehirn, Menschen die gebrochen wurden und welche, die sich selbst zerstört haben. Ich habe schon Messerkämpfe mit Patienten gehabt, sie weinen an meiner Schulter, sie rasten aus, sehen in mir den Satan oder einen Engel, je nach Gemütslage und Medikation. Aber letztens kam ein Typ zu mir, der war wirklich die Krönung.

Als der Mann - ich nenne ihn Rock - also als Rock durch meine Tür kam, dachte ich erst, der neue Hausmeister hätte sich verlaufen. Rock trug blaue Jeans, an den Taschen leicht zerrissen, schwere Schuhe bis zu den Knöcheln, ein kariertes Hemd, er hatte einen akkurat gekämmten Scheitel nach links und trug eine Wasserwaage in der Hand. Ich fuhr mit meinem Blick die gewohnte Strecke von den Füßen bis zum Gesicht ab, begrüßte ihn und bot ihm einen Platz an. Rock nickte knapp und stampfte elefantenartig zum Sessel, der gegenüber von meinem Schreibtisch steht, und setzte sich mit einem lauten Krachen in das ächzende Möbelstück. In meinem Schrank wackelten die Tabletten.

Wenn sich die Patienten das erste Mal setzen, beobachte ich immer ihre Augenbewegungen. Schielen sie zum Fenster, weiß ich, dass es ein kurzes Gespräch wird, denn dann sind sie in Gedanken längst geflohen und ich muss sie einfangen, wenn ich schnell genug bin. Richten sie ihre Augen fest auf mich, weiß ich, dass es gleich anstrengend wird, denn dann haben sie bereits ein festes Ziel, auf das sie hinarbeiten wollen. Dann gibt es noch die Pupillenzucker, die hektisch hin und her schauen, ohne länger als ein paar Sekunden an einem Platz zu bleiben. Das sind die, die wirklich Probleme haben, hab ich festgestellt. Wirkliche Probleme oder zu viel Kaffee. Oder beides. Mein System lässt mich hin und wieder auch im Stich und ich habe keine Ahnung, ob es einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten würde. Aber wenn man täglich mit Verrückten zu tun hat, tut es gut, wenn man sich an etwas halten kann.

Rock schaute die ganze Zeit auf seine Füße. Dabei zog er bei jedem Schritt die Augenbrauen ein Stück weit nach oben. Gut, dachte ich, mal was Neues. Auch nicht schlecht, mein Interesse war auf jeden Fall über das berufliche Mindestmaß hinaus geweckt. Ich stellte mich Rock vor, nannte gerade meinen Namen und meine Position in der Klinik, da unterbrach er mich schüchtern mit einer tiefen Stimme: "Entschuldigung, Herr Pater, wie viel Gewicht hält der Boden hier aus?"

Ich war verwirrt. Pater? Boden? "Wie bitte?" Er blickte mir zögernd in die Augen und wiederholte seine Frage: "Na wie viel Gewicht der Boden hier aushält, würd ich gern wissen, Herr Pater." "Keine Ahnung ehrlich gesagt. Ich denke etwa drei Elefanten. Und ich bin übrigens kein Pater sondern Psychiater. Und von Gott ist das ungefähr so weit entfernt, wie Sie von einem ersten Platz bei der Wahl zur Weinkönigin." "Entschuldigung, Herr Pater, ich weiß, was Sie sind. Und die Frage nach dem Boden war wirklich ernst gemeint. Glauben Sie mir, es wäre besser Sie könnten mir das sagen. Dann wüsste ich nämlich, ob wir das hier alle überleben." "Äh, wie bitte? Wie meinen Sie das? Haben Sie vor, sich was anzutun?" So langsam wurde das hier irgendwie unangenehm. Aber Rock blieb ruhig und erklärte sich. "Wissen Sie, ich habe ein Problem. Immer wenn ich länger mit einem Menschen rede, werde ich schwerer."

"Schwerer? Sie meinen körperlich schwerer?" "Ja, körperlich schwerer. Ich nehme nicht zu, oder so. Ich werde einfach schwerer. So schwer, dass der Boden sich unter mir zu biegen beginnt." Okay, Rock hatte wirklich ein Problem. Ich tippte auf eine Störung der körperlichen Selbstwahrnehmung in Kombination mit einer Psychose oder sowas. Rock schaute mich an und legte seinen Kopf leicht schräg. Scheinbar sah man mir an, dass ich das eben gesagte eher für eine Metapher als für die reine Wahrheit hielt. Er überlegte kurz, dann nahm er die Wasserwage vom Tisch und verschwand in Richtung unserer Schuhe. "Kommen Sie, schauen Sie, es fängt schon an", tönte es unter dem Tisch hervor. Ich weigerte mich zunächst. "Kommen Sie bitte erst mal wieder hoch, wir schauen später nach der Bausubstanz, ja? Bitte. Herr? wie heißen Sie überhaupt?" "Das spielt jetzt wirklich keine Rolle!", brummte es von unten. "Sie schauen sich das besser an, Herr Pater." Okay, was solls, dachte ich mir. Also schaute ich unter den Tisch in der sicheren Erwartung, gleich einen schadenfroh grinsenden Mann im Karohemd zu sehen, der seinen ersten Sieg gegen mich eingefahren hatte. Aber stattdessen sah ich eine ziemlich schräge Wasserwaage und einen wirklich besorgt drein schauenden Mann im Karohemd. "Sehen Sie", sagte Rock, "so fängt es immer an."

War der Boden hier schon immer schräg gewesen? War die Wasserwaage manipuliert? Hatte ich vielleicht einen Knick in der Optik? Irgend sowas musste es sein. Ich beschloss Rocks Ängste ernst zu nehmen. "Wollen wir lieber nach draußen gehen zum Reden? Da sind wir sicherer, denk ich." Rock nickte erleichtert. "Danke Pater!", sagte er. Dann verschwand sein Kopf wieder in Richtung Tischplatte. Ich wollte auch wieder mit dem Kopf nach oben, doch mein Blick blieb an Rocks Schuhen hängen. Kam es mir nur so vor, oder drückten seine Sohlen mein Parkett nach unten? Quatsch. Das sah sicher immer so aus. Schließlich hängt man nicht jeden Tag mit dem Kopf unter dem Tisch und prüft mit einer Wasserwaage die Statik des Gebäudes. Ich tauchte wieder auf aus der Wasserwaagenwelt und sah Rock fest in die Augen: "Gehen wir." Rock nickte, stand auf und ging geräuschvoll zur Tür. Und mit offenem Mund schaute ich auf die Schuhabdrücke, die er in meinem Parkett hinterließ, als wäre es Käsecreme auf einem Kuchen. Mein Mund öffnete sich ein paar Zentimeter, ohne dass ich es merkte, während Rock im Türrahmen stehen blieb: "Kommen Sie Pater. Es wird nicht besser. Wir finden sicher draußen einen Weg, unter dem keine Tiefgarage ist oder ein Keller." Dann drehte er sich um und ging unter lautem Knirschen in Richtung Treppenhaus. Ich folgte Rocks Fußstapfen und war mittlerweile sehr davon überzeugt, dass er die Wahrheit sagte.

Noch im Treppenhaus drehte Rock sich um, schaute mich besorgt an und brummte: "Kennen Sie Walking in my shoes von Depeche Mode? Sie können sich nicht vorstellen, wie oft mir dieses Lied durch den Kopf geht." Ich nickte und zerkaute schnell das Lachen, das sich aus mir heraus erbrechen wollte. Ich versprach: "Ich werde das Lied nicht singen in Ihrer Gegenwart, Ehrenwort." Er schaute mich dankbar an. Als wir durch die große Glastür im Foyer nach draußen traten, fragte Rock: "Wo sind hier die Tiefgaragen?" Ich deutete mit dem Finger nach rechts. Er nickte und ging nach links und ich ging mit ihm. Schließlich kamen wir an einer Parkbank an.

Wir setzen uns, es duftete penetrant nach den Pfingstrosen, die der Hausmeister vor einer Woche angepflanzt hatte und der Weg unter Rocks Füßen zerbröselte wie eine Stange alter Butterkekse. Rock seufzte und sein Seufzer schien direkt aus einem Tiefseegraben aufzusteigen. Ich erinnerte mich daran, dass ich einen Job hatte und beschloss, das Gespräch voran zu treiben. "Haben Sie das schon immer? Ich meine, brechen Sie immer irgendwo ein?" Er überlegte. "Eigentlich hab ich das erst seit einem halben Jahr. Ich bin schon während eines Telefonats durch die Decke in meinem Wohnhaus gebrochen, habe alle Ebenen des Hauptbahnhofs im Schnellverfahren kennengelernt und bin unter anderem schon mal aus einem stehenden Flugzeug auf die Landebahn gebrochen. Aber bevor Sie weiter fragen, wollte ich Sie bitten, mir möglichst wenig Fragen zu stellen. Wissen Sie, ich bin schon einmal hier ganz in der Nähe in die Kanalisation gefallen, das ist nicht wirklich witzig. Da hatte eine Frau an der Ampel versucht herauszufinden, warum ich so grimmig vor mich hin gestarrt habe. Keine gute Idee war das. Sie sind doch Profi, Sie brauchen doch nicht so lang wie alle anderen Menschen."

Wow, der Junge hat Vorstellungen, dachte ich. Wie sollte ich dem denn helfen, wenn ich nicht mit ihm reden konnte? In meinem Kopf lief mein Studium wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Es gab viele schwarze Stellen und wenig, das mir jetzt helfen konnte. Rock fragte: "Können Sie mir helfen? Was ist mit mir los Pater?" Sein Blick lastete so schwer auf mir, wie seine Füße auf dem unschuldigen Anstaltsweg. "Hmm", machte ich und die Bank unter uns knarrte wie ein Fischkutter vor Warnemünde bei Sturm. Rock hob die Augenbrauen. "Kurz, Pater, machen Sie es bitte kurz." Auf meiner Stirn bildeten sich Schweißperlen. In meinem Kopf arbeitete es. Er wollte, dass ich mich kurz fasse. Eine schnelle Diagnose und ein Rezept gegen sein schwerwiegendes Problem. Zum ersten Mal in meinem Leben war das Problem meines Patienten auch zugleich meins. Denn wenn ich zu langsam war, dann verschwand der Patient womöglich auf nimmer Wiedersehen in den Tiefen der Anstaltskanalisation und nahm mich mit samt der Parkbank mit. Ich schaute mir ihn noch einmal genau an. Rock hatte Augenringe, wie sie nur das Leben selbst in ein Gesicht drücken konnte. Seine Mundwinkel hingen nach unten, sein Hemd spannte sich über einem krummen Rücken. Scheinbar war sein Körpergewicht nicht das einzige, das auf ihm lastete. Rock gefiel nicht, wie ich ihn anschaute. Er wurde ungeduldig und begann, kleine Kiesel aus seinen Fußabdrucklöchern in meine Richtung zu kicken.

"Ist Ihnen etwas Schlimmes passiert? Belastet Sie vielleicht etwas?" Und als der Satz mir gerade über die Lippen gefallen war brach die Bank unter uns in der Mitte auseinander und wir fielen im Synchronflug auf den Arsch. Rock machte mit seinem Hintern einen beachtlichen Krater, während ich mir nur das Steißbein brach. "Scheiße!!", brüllte er. "Jetzt machen Sie schon Pater. Stellen Sie keine dummen Fragen. Es geht Sie einen Scheiß an, was mich belastet! Was soll ich tun, damit das aufhört? Mein Leben ist die Hölle!" Langsam wurde ich wirklich panisch. Wir saßen nebeneinander auf dem Anstaltsweg und unter Rocks Hintern knackte der Boden bedrohlich. Tausend Tipps und Diagnosen schossen mir durch den Kopf, echte und welche, die ich mir gerade ausgedacht hatte. Gab es denn gar nichts in meinem Gehirn, mit dem ich diesem Mann helfen konnte? Und plötzlich brach es aus mir heraus: "Nehmen Sie das Leben nicht so schwer. Take it easy, Mister Rock." Hatte ich das gerade wirklich gesagt? War das die Essenz all meines Fachwissens wenn es darauf ankam? Ein verdammter Flachwitz? Rock schaute mich stumm an. Sein Mund war ein kleines Stückchen aufgegangen, bildete ich mir ein. Dann richtete er sich auf, legte ganz ruhig die Wasserwaage neben sich auf den Boden und schlug mir mit der soeben frei gewordenen Hand direkt das Nasenbein in tausend Stücke. Ich kippte nach hinten um und landete mit dem Kopf im Gras. Durch den roten Vorhang vor meinen Augen konnte ich gerade so erkennen, wie Rock aufstand, bis zu den Knöcheln im Weg versank und sich mühsam in Richtung Ausgang aufmachte. Er sah dabei aus, wie ein Yeti der durch hohen Schnee stapft. Ich stützte mich auf meine Ellenbogen, fühlte mit der Hand meine Nase aus blutigem Brei und Knochensplittern und schaute ihm verstört nach.

Seltsam, dachte ich. Dass mir in der Situation gerade dieser erbärmliche Spruch eingefallen ist. Am Ende war es eben vielleicht doch so einfach. Oder auch nicht. Jedenfalls musste ich der Sprechstundenhilfe unbedingt sagen, dass sie das Blatt zur Befragung neuer Patienten um eine wichtige Frage erweitern musste: Werden sie schwerer in Gegenwart anderer Menschen? Und ich dachte daran, dass ich fortan wahrscheinlich nur noch mit einer halben Nase leben musste. Wenn Rock mit seinem Leben klarkommt, dann kann ich das auch. Easy.

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21 Antworten

Kommentare

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  • 0

    woow!!
    das hast du echt gut geschrieben,musste ich mir gleich zweimal durchlesen.(:

    09.06.2011, 11:48 von Miezemauz
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  • 0

    "phantastisch" - im wahrsten sinne des wortes. da hat das lesen richtig freude gemacht! und an das depeche mode lied habe ich denken müssen noch bevor es im text erwähnung fand.

    08.06.2011, 23:55 von AnnaEcke
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • 0

    Bricht man sich echt dass Steißbein, wenn man durch eine Bank bricht? Das ist das Einzige, was mich irritiert.
    Der Rest ist sehr nett anzusehen.

    08.06.2011, 07:28 von Daner
    • 0

      @Daner ich kenne jemanden, der ist mal mit dem stuhl zusammengebrochen und hat sich dabei das steißbein gebrochen. seitdem halte ich das für möglich. :)

      08.06.2011, 14:26 von hib
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  • 0

    Ganz stark :D

    07.06.2011, 22:43 von greesanopolis
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  • 0

    ..toll...schön bildlich

    aber was soll mir der Text sagen??

    07.06.2011, 20:36 von Rocktaxi
    • 0

      @Rocktaxi Ich glaube es geht darum, dass die psychischen probleme oft sehr schwer wiegen, das man das gefühl hat unter ihrem gewicht einzubrechen. Und dass die ratschäge der psychologen manchmal einfach mist sind, aber doch vielleicht als einzige hilfe für das problem der motionalen schwere die deviese "Take it easy" ist...

      07.06.2011, 20:55 von LonleyHeart
    • 0

      @LonleyHeart Verdammt, ja!

      Manchmal ist es so einfach...

      07.06.2011, 21:02 von Rocktaxi
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  • 0

    Wie ein Hannover-Tatort. Solide und ganz gut, aber vielleicht guckt man doch wieder nur wegen der Furtwängler. Hinterher ist man sich sicher: Zeit nicht verschwendet, hätte man aber auch besser verbringen können.
    Na ja.

    07.06.2011, 20:34 von frl_smilla
    • 0

      @frl_smilla ich hab noch nie einen tatort gesehen. übersetz mal in fußball, bidde.

      07.06.2011, 20:36 von hib
    • 0

      @hib Du hast ’ne prima Mannschaft am Start, sowohl in der Abwehr, als auch in der Verteidigung, und die Leute kommen ins Stadion, um deine Mannschaft zu sehen, weil sie wissen, sie werden immer unterhalten.
      Aber diesmal spielst du gegen die Langeweile und ihre Spieler greifen nicht an, sondern agieren rein defensiv auf dein planloses Spiel. Trotz eines Tors (Grundidee) versemmelst du die Partie zu Beginn der zweiten Hälfte, denn das müde 1:1 Endergebnis liegt daran, dass dein Starverteidiger tatsächlich den Lucatoni in die falsche Richtung gemacht hat und ein höllisch unnötiges Eigentor geschossen hat. Flasche leer.
      Aber so isses, die Dauerkartenbesitzer werden auch das nächste Mal wieder im Stadion sein.

      Ich habe fertig.

      07.06.2011, 20:47 von frl_smilla
    • 0

      @frl_smilla die smilla wieder...

      08.06.2011, 00:31 von Ozelotte
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  • 0

    wieder mal sehr hibsch. bravo! :)

    07.06.2011, 19:57 von misspringle
    • 0

      @misspringle danke.

      sind eigentlich noch hib-wortspiele übrig? :)

      07.06.2011, 19:59 von hib
    • 0

      @hib oh, sorry. war wohl nicht im bilde.

      07.06.2011, 20:50 von misspringle
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  • 0

    ich korrigiere nur ungern, aber noch ungerner :D lese ich:

    "Schließlich hängt man nicht jeden Tag mit dem Kopf unter de(N) Tisch" und "Wie sollte ich dem den(_) helfen, wenn ich nicht mit ihm reden konnte?"

    schöner Text! wird empfohlen :)

    07.06.2011, 18:56 von BamSuddenly
    • 0

      @BamSuddenly wird korrigiert. thx.

      07.06.2011, 19:48 von hib
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  • 0

    Ich mag an diesem Text, dass mir sozusagen freigestelt wird, ob ich glauben soll, dass der Text als eine Metapher gesehen werden soll (meine bevorzugte Variante) oder eben nicht. Eigentlich muss es ja eine Metapher sein, denn wenn es keine wäre, würde der Text meiner Meinung nach keinen, auch keinen fiktiven, Sinn ergeben. Und wenn ich es so deute, wie ich es grad tue, dann finde ich das sehr schön und es erstaunt mich, weil ähnliche Gedanken hatte ich neulich auch.
    Allerdings finde ich den letzten Absatz gar nicht nötig und er reisst mich ein wenig aus dem Sinnieren wieder raus. Aber es wird schon seinen Sinn haben, warum er dort steht. Auch gefällt mir die Sprache des Artikels.

    07.06.2011, 18:37 von topfbluemchen
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