Anja_Schauberger 09.11.2012, 09:57 Uhr 204 0
NEON täglich

Der Peter Pan-Effekt

Wie viel Kind steckt noch in Euch?

Es ist ja eigentlich schon fast zu peinlich, als dass ich es hier aufschreiben könnte: Ich habe Angst im Dunkeln. Naja, richtig Angst vielleicht nicht – es ist eher ein Unwohlsein. Egal, ob es eine wenig beleuchtete, verlassene Straße ist oder meine Küche – sobald sich Dunkelheit um mich herum befindet, fühle ich mich nicht mehr ganz wohl. 

Ich wohne seit drei Jahren alleine, mache meine Steuer und gehe freiwillig zum Impfen. Ich bin so gut wie erwachsen, warum macht es mir dann etwas aus, im Dunkeln herumzustehen?

In welchem Punkt könnt Ihr denn einfach nicht erwachsen werden? Oder wollt es vielleicht auch gar nicht? Was habt Ihr euch seit eurer Kindheit behalten – freiwillig und unfreiwillig?

204 Antworten

Kommentare

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    Ich bin immer noch verspielt und oft genug kindlich. Das gebe ich auch nicht her. Das Leben ist oft genug ernst und holt mich wieder zurück.

    11.11.2012, 22:26 von Morgenfee
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    Meine Liebe zu Disney-Filmen währet ewiglich :D

    11.11.2012, 18:52 von Himbi
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    Unfreiwillig: Ich kann einfach nichts zu Ende bringen, wenn ich keine Luft dazu habe. Ich habe ein Autoritätsproblem, behauptet mein Vater. Ich hasse es gesietst zu werden. Ich habe eine Schwäche für solche absolut überromantischen schwedischen Kinderfilme (aber auch wirklich peinliche Sachen wie "unsere kleine Farm") und lese wenn ich ein bisschen Harmonie brauche ein gutes Kinderbuch, Astrid Lindgren, Erich Kestner, der kleine Prinz und co.
    Freiwillig: Ich mag es als ein bisschen unreif zu gelten. Das heißt schließlich nicht, dass man nicht geistreich sein kann aber es ermöglicht einem so eine gewisse Freiheit. Einem wird einfach mehr verziehen. Andererseits fühlt man sich auch nicht immer ernst genommen, auch ein Gefühl, dass ich aus meiner Kindheit übernommen habe...

    Man sollte danach streben ein Kind zu bleiben, in all seinen Fasetten. Finde ich.

    11.11.2012, 17:37 von Bravado
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      Und meine Rechtschreibung. Die erinnert auch manchmal an die eines kleinen Kindes :'P

      11.11.2012, 17:39 von Bravado
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    11.11.2012, 17:27 von Bravado
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    Ich will immer noch total viel lernen!
    Das Problem ist nur, ich war schon damals nicht sehr konsequent und ausdauernd, was lernen anging. Wenigstens daran arbeite ich. Immerhin kann lernen ganz schön sein, wenn man es denn dann mal durchzieht!

    11.11.2012, 13:36 von Mueckenschnitzel
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    Das Kind in mir, hilft mir, mich ständig zu erneuern. Ansonsten würde ich als Mensch degenerieren.

    Hm... außerdem wär ich ja für ne vereinfachte Steuererklärung ! :)

    11.11.2012, 04:13 von mirror87
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    Ich hab immer meine selbstgebastelte Glitterdose bei mir (Haargel mit Melonenduft + Gitterstaub) und bemal damit gerne Dinge und Menschen. Das hab ich schon als kleines Kind geliebt. Letztens im Club haben die sogar ne Schlange gebildet, um von mir angemalt zu werden, mit Extrawünschen und so. Das fand ich echt super :) Ansonsten werd ich immer öfter mit dem Wunsch, den Glitter doch zuhause zu lassen, eingeladen.. Hach, manche wissen mein Zauberdöschen einfach nicht zu schätzen ;)

    11.11.2012, 01:51 von wittchenschnee
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    ach, ich glaube in jedem von uns steckt noch ein teil des kindes, das wir mal waren. vielen ist es peinlich sich diese seite zuzugestehen. *man ist ja nun erwachsen*
    ich finde das schade. natürlich sollte man wissen, wann man sich kindlich, oder auch gar kindisch benehmen kann.
    ich zumindest kann das steuern. spätestens wenn ich mit kindern spiele, bin ich kind. ich erschrecke mich beim versteck spielen, aus weißen tüchern werden gruselige gespenster und ich bekomme angst in der geisterbahn. ich liebe grünen wackelpudding und ab und an auch ahoi brause.
    wenn ich leicht und unbelastet bin, kann ich kind sein, ich kann stauen und mich freuen, ich bin verspielt, ganz in mir und denke weder zurück noch voraus.
     an manchen tagen möchte ich mich auf die erde schmeißen mit den füßen strampeln und einfach nur *NEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN* schreien. leider bringt das ja nichs (mehr) :D

    11.11.2012, 00:19 von Gluecksaktivistin
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    Manchmal muß man auch einfach mal seine Kindheit wiederentdecken und sich fragen, warum man sich manche Dinge abgewöhnt hat, die doch eigentlich viel mit Lebensfreude zu tun haben.

    Ich glaub, es war Erich Kästner, der sagte: nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.

    Wobei das Kindsein auch wiederentdeckt werden kann, Ich finde, Johnny Depp spielt das gut aus in einigen Filmen, die das thematisch hergeben: Wenn Träume fliegen lernen, Charlie und die Schokoladenfabrik, z.B.

    Achja, der Begriff "peinlich" deklariert eine Distanz zur Kindheit, welche zu hinterfragen manchmal ganz gut ist. Denn in der Distanz zur Kindheit kann man sich leicht auch selbst entfremden.

    10.11.2012, 23:45 von LudwigMartin
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    Bis auf wenige Momente fand ich mein Kindsein schrecklich, beängstigend und furchtbar.
    Erwachsen sein ist jetzt auch nicht so der Burner.
    Man muß sich irgendwie durchwurschteln und das machen, was einem Spass macht. Ob dass jetzt Tom&Jerry gucken oder Achterbahn fahren ist, ist wurscht. Ich lese gerne Todesanzeigen. Fand ich als Kind schon interessant.

    10.11.2012, 14:02 von cosmokatze
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      Schön zu lesen, dass es auch anderen so geht. Falls Du es noch nicht kennst, gefällt Dir vielleicht das Buch "Aus die Maus" :)

      11.11.2012, 07:49 von Mrs.McH
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      Na logo !!!

      11.11.2012, 10:20 von cosmokatze
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