Dark_Wonderland 30.11.-0001, 00:00 Uhr 44 8

Depression ist nur eine Ausrede

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Ich bin es leid, mich erklären zu müssen. Mir ist bewusst, dass Menschen, die sich nicht in der gleichen Situation befinden wie ich, nicht wissen können, wie das ist. Genau so wie ich nicht wissen kann, wie es ist, Krebs zu haben.

Aber verfügt man über Empathie, hört man den Betroffenen zu, dann sollte zumindest ein gewisses Verständnis vorhanden sein. Und wieso scheint es für die Umwelt so viel leichter zu sein, körperliche Krankheiten nachzuempfinden? Wenn Jemand nie von der besagten Krankheit betroffen war, wird er niemals genau nachempfinden können, wie das ist. Egal, ob es sich dabei um eine körperliche oder psychische Krankheit handelt. 

Manchmal würde ich den Menschen in meinem Umfeld gerne sagen, dass ich Krebs habe. Das klingt anmaßend, ignorant und naiv. Ich möchte damit nicht aussagen, dass ich diese Krankheit nicht ernst nehme oder unterschätze. Und meine Aussage zielt auch nicht darauf ab, dass ich selbst Krebs haben wollen würde. Was ich damit ausdrücken möchte, ist das paradoxe Verständnis der Menschen. 

Wieso ist es für alle so nachvollziehbar, dass Krebspatienten leiden? Wieso ist es für alle so bewundernswert, wenn Krebspatienten jeden Tag aufstehen und zur Arbeit gehen? Wieso ist es für alle so akzeptabel, wenn Krebspatienten unfreundlich werden? 

Wieso scheint es so schwer nachvollziehbar zu sein, dass Depressionspatienten leiden? Wieso scheint es so selbstverständlich zu sein, dass Depressionspatienten jeden Tag aufstehen und zur Arbeit gehen? Wieso ist es so unakzeptabel, wenn Depressionspatienten unfreundlich werden? 

Weil es nur eine Ausrede ist. Menschen behaupten, sie hätten Depressionen, um jammern zu können, um sich krank melden zu können, um sich nicht gesellschaftsfähig zu benehmen. 

Also welches Recht habe ich, überhaupt darüber zu schreiben? Sollte ich mich nicht schämen? 

Es ist eine Sache, dass diese Krankheit in unserer Gesellschaft so wenig Anerkennung findet. Und das ist schon sehr traurig. Eine andere Sache ist, dass kranken Menschen noch vorgeworfen wird, dass sie sich nur etwas ausdenken und übertreiben würden. Dass wenig Wissen bezüglich einer Krankheit vorhanden ist, kann ich nachvollziehen und darauf hin arbeiten, dass sich das ändert. Aber diese Vorwürfe gehören einer anderen Kategorie an. Ein Schlag ins Gesicht. 

Ich weiß, dass ihr diese Krankheit nicht habt. Ich weiß, dass ihr nicht in dieser Lage seid. Euch sollte es trotzdem möglich sein, ein gewisses Verständnis aufzubringen. Und ich sollte mich nicht schuldig fühlen müssen, weil ihr das nicht könnt. Aber ich tue es. Ich werfe es mir selbst vor, nicht verstanden zu werden. 

Und vielleicht ist am Ende doch alles meine Schuld. Und ich bin überheblich zu glauben, es läge an den anderen. Und vielleicht ist dieser Gedanke einfach Teil meiner Krankheit. 

Und vielleicht habt ihr einfach Angst vor dem, was ihr nicht verstehen könnt. 




Tags: Depression
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44 Antworten

Kommentare

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  • 1

    Bezüglich der "Ihr-Form" kann ich nur Recht geben. Es ist verallgemeinernd, schließt andere Ansichten aus, wirkt absolut subjektiv. Rückblickend kann ich das alles bestätigen. Beabsichtigt waren diese Effekte in dem Moment, als ich diesen Text schrieb, nicht von mir. Allgemein möchte ich deshalb jetzt sagen, dass es Menschen gibt, die nicht zu dieser "Ihr" Gruppe gehören, sondern dazu in der Lage sind, Besagtes  nachzuvollziehen. 

    Gerade diese Reaktionen haben mir wieder etwas bewusst gemacht, dass mir schon von Familie, Freunden, Ärzten gesagt worden war. Stürzen depressive Menschen in eine Krise, scheint für sie in dieser Situation alles schlecht. Positive Aspekte, Ausnahmen, ect. nehmen sie gar nicht mehr war. Und dass sind die allgemeinen Aussagen von besagten Personen, aber es gibt sicherlich auch andere Fälle. 
    Wie ich es bisher selbst erlebt und von anderen Betroffenen gehört habe, kann ich so weit dazu sagen: Taucht eine schwarze Wolke am Himmel auf, verschwindet alles Blau und es wird nur noch diese schwarze Wolke gesehen.
    Hoffe, ich konnte damit etwas weiter helfen. 
    Meine Intention besteht nicht darin, sachliche Artikel zu schreiben, sondern Einblicke in die Gefühlswelt einer depressiven Person zu geben.

    03.10.2015, 02:30 von Dark_Wonderland
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  • 1

    Über die "ihr-Form" wurdest du ja nun schon oft hingewiesen. Finde ich auch immer etwas störend bei Texten.
    Aber den Rest kann ich verstehen.
    Auch wenn das Thema Psychotherapie immer mehr ankommt in der Gesellschaft und nicht mehr so verpönt wird, ist der Umgang und die Akzeptanz von psychischen Krankheiten immer noch schwierig.

    30.09.2015, 15:14 von -Maybellene-
    • 0

      Das wird sie auch immer bleiben, schätze ich mal...

      30.09.2015, 16:29 von sailor
    • 0

      ich hoffe du wirst unrecht haben ;)

      30.09.2015, 16:59 von -Maybellene-
    • 0

      Das hoffe ich auch...

      30.09.2015, 17:07 von sailor
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  • 0

    Ich weiß, dass ihr diese Krankheit nicht habt.
    Natürlich nicht, denn "sie" sind natürlich nicht "Du".
    Niemand hat das. Nur Du.
    You´re special.



    30.09.2015, 14:00 von PixelAspect
    • 0

      :D  

      30.09.2015, 14:59 von YOLK
    • 0

      So fuckin' special...

      30.09.2015, 15:13 von sailor
    • 0

      I wish i was special...

      30.09.2015, 21:14 von PixelAspect
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  • 4

    ich kann absolut nachvollziehen, dass einen das verletzt und frustriert. aber nicht alle anderen auf diesem planeten sind diese "ihrs", die du da beschreibst. es gibt durchaus leute, die das nicht so sehen. und die dazu nicht einmal depressionen gehabt haben oder haben müssen.


    depressionen sind wahrlich kein zuckerschlecken. ich hatte das mehr als 10 jahre lang und es gibt immer noch zeiten, in denen es mir nicht gut geht. aber ich sitze nicht mehr in diesem loch fest. 

    bis bei allen durchgesickert ist, dass auch psychische krankheiten im grunde körperliche krankheiten sind, weil man ja mit seinem hirn und allem in seinem körper drinsteckt und depressionen auch physisch wirken und nicht nur psychisch oder teilweise auch physische ursachen haben wird noch viel zeit vergehen.

    sei es drum: lass dich von deppen nicht verunsichern oder noch mehr belasten. ist leichter gesagt, als getan, ich weiß. ich finde es hilft halt auch, wenn man es möglichst normal und konsequent anspricht. wenn man das möchte. man kann dazu halt auch einfach zu fertig sein. ich habe das gemacht und schon das gefühl, dass das eine gewisse wirkung entfaltet und ein stärkeres bewusstsein in meinem umfeld geschaffen hat.

    ich hoffe, du bist in guter psychologischer behandlung und wünsch dir, dass du diese krankheit in den griff bekommst. und ein zufriedenes leben führen kannst. und was für mich wichtig war: such dir leute, die das nachvollziehen können. wirklich.

    30.09.2015, 13:19 von YOLK
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  • 0

    der tut weh - frage mich, ob ich so was lesen muss

    29.09.2015, 15:06 von Xspellbound
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  • 4

    Viele Menschen sind leider Kopfmäßig oft nur im Gefühlsbereich unterwegs und projizieren zudem gerne Ihre Laienmeinung auf andere. Das z.B. Depressionen oft auch körperliche Ursachen haben können ist den meisten nicht klar...

    Viele wissen auch nicht, dass es in Deutschland immer noch verboten ist, als "Nichtmediziner" Diagnosen zu stellen und so wundert man sich (wenn man wie ich im Gesundheitswesen arbeitet) wie krude und dummdreist die Leute teilweise Dinge raushauen, über die man nur den Kopf schütteln kann... das ist also (so befürchte ich fast), kein generelles "Depressionsthema", sondern etwas das man auf viele Bereiche der Gesundheit beziehen kann

    29.09.2015, 14:20 von chiral
    • 1

      "Viele Menschen sind leider Kopfmäßig oft nur im Gefühlsbereich unterwegs
      und projizieren zudem gerne Ihre Laienmeinung auf andere."

      macht jeder. nennt sich je nach kontext fachmeinung, kommentar oder auch senf ;)

      29.09.2015, 16:10 von libido
    • 1

      zumal die "fachmeinung" oder besser übertragung oft unbewussten introjekten entspringt. freud meinte ja "in sich erkennen und bewältigen."  mMn sollte bewältigen gegen bewusst nutzen getauscht werden.

      30.09.2015, 10:45 von Freyr
    • 0

      Verstehe nur Bahnhof. Erkläre mir mal bitte in einfachen Worten was Du meinst, Freyr.

      @libido

      Naja, nicht immer und wirklich jeder. Die meisten Mediziner mit denen ich zu tun habe, hauen Ihre Meinung erst raus, wenn sie sich sicher sind - Du weist doch was ich meine, oder? Wenn Lieselotte, 46 Jahre alt, Hausfrau aus Dortmund mal eben aufgrund einer einzigen Betrachtung sagt, dass Deine 5.Jährige Tocher wohl ADHS hat... das trifft es auf den Punkt.

      30.09.2015, 11:20 von chiral
    • 2

      Die (früh)kindliche Entwicklung wird vom sozialen Umfeld geprägt. Aufgrund wahrgenommener Verhaltensweisen sowie Reaktionen darauf und die eigene Person bilden sich verinnerlichte Vorstellungs- und Handlungsmuster.
      Diese verinnerlichten Grundannahmen kommen bei scheinbar wiedererkannten Situationen zu Anwendung, müssen der realen Situation aber keineswegs entsprechen und beeinflussen das den zwischenmenschlichen Beziehungsaufbau maßgeblich. Gerade im hier angesprochenen Bereich der psychischen Erkrankungen ist es, neben anderen Faktoren, immens wichtig sich dieser Muster bewusst zu sein. Was von meinen Reaktionen bezieht sich auf das Handeln meines Gegenübers und was beruht auf meinen eigenen Verhaltensmustern.
      Soll heißen, Ferndiagnosen oder gut gemeinte Ratschläge sollte man besser lassen.

      30.09.2015, 14:46 von Freyr
    • 0

      Danke

      30.09.2015, 15:33 von chiral
    • 0

      Vom Feeling her hatte ich ein gutes Gefühl...

      02.10.2015, 12:10 von sailor
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 1

      ich habe den eindruck, dass das auch oft als aufmerksamkeitsdefizitsminimizer benutzt wird. und das ist dann nicht nur für die zuhörer scheiße, sondern insbesondere auch für die, die nicht nur ein "normales" ads-thema, sondern wirklich ein ernstes problem haben.

      28.09.2015, 21:19 von libido
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 3

      Ich fang gar nicht erst damit an, was ich auf dieser Welt alles scheiße oder auch nur potentiell scheiße finde...

      29.09.2015, 00:51 von sailor
    • 0

      puh!!!!!!
      danke sailor!

      29.09.2015, 09:57 von libido
    • 1

      Hyper-Bowle mag ich sehr...

      29.09.2015, 15:01 von sailor
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  • 1

    Ich bin unsicher ob Menschen mit Depressionen zeitweise überhaupt verstanden werden wollen. Leider..

    28.09.2015, 18:30 von DieTascha
    • 1

      Ah ja.

      Ich kann da nur als Mensch aus meiner kleinen Welt sprechen und dir ein JA schenken.

      28.09.2015, 21:17 von FrauKopf
    • 0

      Ich wünschte du hättest Recht, meine Erfahrung und das ist keine Einzelerfahrung, sagt leder was anderes.. ich konnte nur noch keine Erklärung finden warum dies so ist. Ebenfalls leider..

      28.09.2015, 21:27 von DieTascha
    • 3

      Evt. könnte das ein Symptom sein und von dir so wahrgenommen werden als "wollten sie nicht". Davon kann aber meist gar keine Rede sein.
      Für Nichtbetoffene oder Menschen, die sich damit nicht (beruflich) auskennen, mag das alles schwer nachzuvollziehen sein. Aber man kann sich über das Krankheitsbild kundig machen, wenn man den Betroffenen zur Seite stehen möchte.
      U.a. z.B. hier oder hier oder oder oder hier

      28.09.2015, 21:58 von yuhi
    • 1

      Schon scheiße, wenn mn so verunsichert ist...

      29.09.2015, 00:50 von sailor
    • 1

      Ich bin unsicher ob Menschen mit Depressionen zeitweise überhaupt verstanden werden wollen. Leider..
      Ich bin unsicher, ob Menschen mit Brett vorm Kopf zeitweise überhaupt genau hinsehen, wenn sie sich mit Depressiven unterhalten.

      02.10.2015, 10:53 von Sir_Tobi
    • 2

      Ich glaube, viele kennen sich mit der Symptomatik der Depression, (die oft sehr unspezifisch ist und auch bei "Gesunden" auftreten kann) nicht gut aus und wissen nicht, wie sie mit Erkrankten umgehen sollen.

      02.10.2015, 11:03 von yuhi
    • 1

      Und das hat nichts mit "Brett vorm Kopf" zu tun :)

      02.10.2015, 11:04 von yuhi
    • 1

      Denn sie wussten nicht was sie tun, also waren sie einfach scheiße.


      Hast leider recht, aber Unwissenheit ist in diesem Fall keine Rechtfertigung für derartig fahrlässiges Verhalten.

      02.10.2015, 11:06 von Sir_Tobi
    • 2

      Ich habe mal Menschen, die ich jeden Tag sehe und mit denen ich recht viel zu tun habe nach langem inneren Abwägen in einem Moment geistiger Umnachtung eine diagnostizierte und Therapierte Phobie offenbart... Die Reaktion war gleich null.

      Fand ich dann wiederum einigermaßen interessant, weil im Vorfeld ja immer postuliert wurde, dass man ja mehr miteinander reden müsse (oder vergleichbare Worthülsen).

      MEINE Erfahrung: Es nützt nichts. Reden fördert den Informationsaustausch, aber Zwischenmenschlichkeit entsteht durch Emotionsaustausch. Wenn die Sache mit der Empathie und der Wellenlänge (im guten wie im schlechten) nicht funktioniert, dann kann man sich den Mund fusselig reden...
      Das wiederum halte ich für Zeitverschwendung.

      Deswegen gelte ich in meinem Umfeld auch als ein schweigsamer Mensch...

      .-)

      02.10.2015, 12:16 von sailor
    • 0

      Naja, man muss halt vorher auch spüren, wem man wann, was anvertrauen kann, oder wieviel "Risiko" man da eingehen mag. Risikio im Sinne von z.B. oben erwähnter (Nicht-)reaktion.
      Und das gilt für fast alles Intime, oder Persönliche.

      02.10.2015, 12:22 von yuhi
    • 1

      Ich habe das natürlich gespürt. Und die 'Nicht-'Reaktion hat meine vorherigen Annahmen untermauert...
      Eine durchaus positive Erfahrung.

      02.10.2015, 12:37 von sailor
    • 0

      Und was 'persönlich' angeht... Alles, was mich betrifft, ist persönlich...

      02.10.2015, 12:39 von sailor
    • 0

      no risk no fun, bissel platt. aber wenn wenn ich mich nicht öffnen mag kann ich es von meinem gegenüber auch nicht erwarten.

      02.10.2015, 23:13 von Freyr
    • 0

      ... ich denke deine deine bekannten waren in der situation einfach überfordet, zu überascht, so persönliche themen sind nicht unbedingt alltäglich und können durchaus zur sprachlosigkeit führen. 

      ...

      02.10.2015, 23:31 von Freyr
    • 0

      »aber wenn wenn ich mich nicht öffnen mag kann ich es von meinem gegenüber auch nicht erwarten.«

      Wie darf ich das verstehen?

      Im übrigen waren es nicht meine 'Bekannten', es waren meine Bürokollegen...

      05.10.2015, 13:03 von sailor
    • 0

      Wie du möchtest. Die Aussage bezog sich nicht speziell auf deinen Kommentar, ist ' ne persönliche Erfahrung. 
      Ob Bekannte oder Kollegen war mir nicht so klar und die Reaktionen sind dann differenziert zu betrachten.

      07.10.2015, 00:55 von Freyr
    • 0

      So...
      Hab das jetzt nach einem Jahr nochmal gelesen.

      Die Kollegen sind noch immer sprachlos. Ich glaube nicht, dass die Überraschung darüber weiterhin anhält. Ich gleube, es interessiert sie schlicht nicht.
      Und das schmerzt mich schon ein wenig. Aber mehr Offenbarungen wird es meinerseits nicht geben. Das ist eine Frage des Selbstschutzes im Moment.

      »Alles, was sie sagen, kann im Kollegenkreis gegen sie verwendet werden.«
      ^^

      08.09.2016, 08:05 von sailor
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  • 3

    Mir half es, mich immer wieder zu erklären, vor Freunden, Eltern, Therapeuten. Das hatte zwei gute Effekte: Ich konnte mir was von der Seele reden und anderen einen ungeführen Eindruck vermitteln, wie es ist, depressiv zu sein.

    Depression wird leider - immer noch - nicht ernst genommen und schnell mal mit allseits bekannten Kommentaren à la "Wie kann ich dich aufmuntern?" oder "Ich glaub, ich lass dich jetzt mal in Ruhe" versehen. Das alles ist, zugegeben, schwierig für alle Beteiligten, aber: reden hilft. Meistens.  

    28.09.2015, 16:23 von tom13
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