povisorisch 26.03.2018, 14:34 Uhr 3 0

Zwischenräume

und sie bleiben ohne Brücken

Menschen müssen sich  berühren,

um sich nah zu sein,

doch unsre  Herzen sind geschlossene Türen.

 

Zwischen deinen Fingern und meiner Haut ist nur ein Millimeter Luft,

doch wir lassen sie niemals ersticken,

mit unseren Ängsten schwängern wir die Kluft.

 

Wir beide sind ein  Schwarm,

aus hunderttausend Zweifeln, aus Millionen von Versprechen,

und die Steine wo wir lagen, sind noch heute warm.

 

Wir rennen ewig auseinander,

doch schweben immer aufeinander zu,

lass mich aus dem Dschungel, den ich stetig durchwander‘.

 

Meine Füße werden müde und bald still,

sie weichen immer aus,

ich frage mich, wie lange ich noch tanzen will

3 Antworten

Kommentare

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    Herzen können nie geschlossene Türen sein, denke ich, weil sie immer Blut freigeben und wieder aufnehmen. Das Blut wiederum ist die Grundlage deines Fühlen und Handelns mit dem du dauernd berührst und auch nah bist - dem einen mehr, dem andern weniger.. nur siehst du das vielleicht (noch) anders.

    26.03.2018, 21:05 von Tora
    • 0

      Zwischenräume sind (wichtige) Spielräume.

      26.03.2018, 21:08 von Tora
    • 0

      There is a crack in everything. Thats how the light get's in.
      (Leonard Cohen)

      27.03.2018, 09:24 von sailor
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