Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, hält fest an den Dingen die er kennt, aus Angst beim Versuch des Neuen ins Bodenlose zu fallen.
Es ist eine Geschichte wie sie sich täglich hundertfach zwischen Menschen ereignet und die doch so selten ein glückliches Ende findet.
Zwei Menschen begegnen sich, verstehen sich, mögen sich, es ist alles von einer Leichtigkeit geprägt, einer Leichtigkeit die Angst macht. Jeder der Beiden hat seine Erfahrungen, die ihn fornten und ihm die Gewohnheiten und Lebensmuster, denen er folgt, nahe brachten. Innerhalb dieser Gewohnheiten und Muster weiß sich jeder zu bewegen, mit Glück, Schmerz, Rückschlägen, Fortschritten umzugehen. Auch wenn das Leben auf diese Weise seine Anstrengungen beinhaltet, so fordert es nicht viel, vor allem keinen Mut, keinen Mut etwas Neues, Unbekanntes zu wagen.
Mindestens einer der Beiden, weiß um die Besonderheit dieses Leichtigkeit, dass es etwas neues ihn forderndes ist, trotzdem leben beide in ihren Mustern weiter, nehmen Verletzungen und Unglück in kauf, um sich nicht vorwerfen zu müssen das 'gute', alte Leben für ein Abenteuer weg geworfen zu haben.
Bist du glücklich? Ja, klar.....naja zumindest bin ich nicht unglücklich.
In vielen Fällen verlieren sich diese beiden Menschen wieder aus den Augen, erinnern sich irgendwann im hohen Alter zurück und bereuen, dass sie nicht mutig gewesen sind, dass sie ihr Leben wie es sich ergab hinnahmen.
In manchen Fällen erfordert es keinen besonderen Mut weil es sich problemlos in einander fügt, weil Liebe, in ihrer Grundform, einfach ist.
Doch in den meisten Fällen bleibt zu hoffen, dass einer der beiden den Mut hat zu springen, vom 10m Turm ins tiefe Wasser, den Mut das Gewohnte los zu lassen, der Angst über das Ungewisse ins Auge zu sehen. Es bleibt zu hoffen, dass er den anderen mitziehen kann oder zumindest die Kraft hat für das Neue zu kämpfen.
Nicht unglücklich zu sein, heißt nicht automatisch glücklich zu sein.
So lange es die Sehnsucht nach etwas mehr im Leben gibt, lohnt es sich auch mutig zu sein, so lange lohnt es sich für die Beiden ein Wagnis einzugehen, sich Fordern zu lassen, um nach dem Sprung ans Land zurück zu kehren.
In den meisten Fällen führt der Sprung nicht nur weg von den alten Fesseln, er führt den Springenden auch mehr zu sich selbst, im Fall und im Auftauchen lernt er seine Stärken,Schwächen, Wünsche und Bedürfnisse auf neue Art und Weise kennen. So weiß er im Nachhinein ob sich der Mut gelohnt hat oder ob eine Rückkehr zur Plattform der bessere Weg wäre, es gibt keine Garantie dafür das es sich lohnt mutig zu sein, es gibt nur die Garantie, dass man es ohne den Sprung nicht raus finden wird und wo möglich die Chance aufs Glücklichsein vergibt.
Kommentare
Sprachlich spricht es mich leider nicht so recht an aber(!) inhaltlich stimm ich dir absolut und voll und ganz zu. Ganz ganz tolle Ansichten, wie ich finde (:
12.11.2012, 19:49 von HildegardtLeider kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass sich das Mitziehen meist reichlich schwierig gestaltet, wenn dem anderen gänzlich der Mut fehlt.
Arschtritte für Angsthasen!
was ist denn das für ein dummer Teaser??
07.10.2012, 14:38 von Surecampdas les ich gar nicht weiter. Wasn Unsinn.
Ähm,
06.10.2012, 21:46 von Matsumotoder Teaser ist Blödsinn.
Schön! Nur wer wagt, kommt weiter - auch wenn man manchmal auf den Kopf fällt - lehrreich war es auf jeden Fall. Dann gibt es nur eins: Noch mal rauf aufs 10m Brett...
31.08.2012, 15:15 von Lukas_87So siehts aus, nur mit der Umsetzung hapert es meistens.
31.08.2012, 15:18 von Nutellasaftdas stimmt wohl, es gehört ja auch nicht nur liebe zum glücklich sein
26.08.2012, 09:28 von NutellasaftJa, sehr ähnlich!
25.08.2012, 21:15 von violett84danke fürs mögen
25.08.2012, 21:16 von Nutellasaft