Wohnen aus Liebe
Wie hat euch das Zusammenziehen mit dem Partner verändert?
Wenn man seinen Partner liebt, zieht man irgendwann mit ihm zusammen. Die Frage ist: Wie verändert das einen selbst – und was macht es mit der Beziehung? In der aktuellen NEON-Titelgeschichte "Willst Du mit mir wohnen?" (in NEON #03/12 ab Seite 46) schildern Autoren, was jetzt neu ist in ihrem Leben: Manche haben gelernt, besser zu streiten, andere sind auf einmal sportlicher geworden. Sie erzählen von positiven Veränderungen, aber auch von schlechten: Dass es zum Beispiel unromantischer zugeht als vorher, als jeder noch die eigene Wohnung hatte. Oder dass man als Freundin leicht in die klassische Hausfrauenrolle fällt. Was man eigentlich immer abgelehnt hat.
Wie hat euch das Zusammenziehen mit dem Partner verändert? Welche guten, welche schlechten Erfahrungen habt ihr gemacht?




Kommentare
ein Tipp für alle, bei denen einer der beiden wahnsinnig unordentlich ist (bin ich...): Wenn man sein eigenes Zimmer hat, in dem man so viel Unordnung haben darf, wie man will, dann fällt es leichter, im Rest der Wohnung sein Zeug wegzuräumen. Man kann es ja in seinem Zimmer in die Ecke schmeißen.
13.02.2013, 08:50 von kunstrad-sandraDie Haushaltsaufgaben haben wir auch einfach komplett aufgeteilt. Und zwar danach, was wie lange dauert, und dann noch danach, was wen weniger nervt. Wenn ich merke, dass er gerade Stress hat, übernehme ich aber auch einfach mal einen Teil seiner Aufgaben. Wäre mir bei meiner Familie nie in den Sinn gekommen, und in ner normalen WG wohl auch nicht. Für sowas muss man den anderen schon sehr, sehr gern haben.
Gegen Streit hilft meiner Erfahrung nach einfach ein vernünftiges Kommunikationsmodell wie gewaltfreie Kommunikation.
Mein Freund ist eigtl. relativ schnell bei mir eingezogen.Am Anfang ist es spannend und wunderschön aber viele Sachen gehen auch total verloren ... z.B ihn zu vermissen, die Sehnsucht nach dem anderen usw. Und man lernt den anderen zu 1000% kennen ... was ja nicht schlecht ist. :) ... also es hat meiner Meinung nach viele Vorteile aber auch "Nachteile'
13.02.2013, 00:48 von MorenitaCathyHä? Nein!
12.02.2013, 09:39 von RAZim
Ich bin übrigens zeinlich sicher, dass es eine fast gleichlautende Titelgeschichte schonmal gab in den letzten Jahren. Damals mit langem Interview eines Profis, warum man nicht zusammen ziehen sollte.
12.02.2013, 09:14 von halbkindmfMich nervt dieses generelle Gemecker über den Alltag. Hallo- das ist euer Leben! Macht was draus!!
Ansonsten wurde ja schon erwähnt, wer rosarote-Brillen-treu-doof ohne vernünftiges Nachdenken und ernsthaftes Gespräch über Fehler, Wünsche und was jeder so brauch einfach mal so zusammenzieht, der brauch sich nicht wundern wenn er dann bitter vom bööööööösen Alltag überrascht wird.
Ich persönlich liebe es und ja, man nervt sich mal, und ja, wir sind beide manchmal zickig, und ja, wir haben uns einfach richtig doll lieb und ich bin sehr froh, dass wir zusammen leben.
Das stimmt. Mit der anderen Titelgeschichte.
13.02.2013, 10:13 von Taneawohnen ist alltag ist ableben. alleine fände ich das scheiße. muss doch traurig sein, jeden tag nur auf sich gestellt dem ende entgegen zu wohnen.
11.02.2013, 23:29 von libidoniemals werde ich meine höhle mit dem lieblingsmann teilen.
11.02.2013, 22:24 von frl_smillavernünftig!
12.02.2013, 16:12 von Toraalso. wir haben uns getrennt. nach einem jahr kampf des zusammenwohnens. des unerbittlichen streitens. das vorwerfens nicht das gleiche verständnis der "gemütlich chaotisch - ranzig verdreckt" skala zu haben... nach 6 jahren on off dann der tatsächlich off grund. besser so. vielleicht? wiederholung ausgeschlossen. zumindest mit dem gleich partner.
11.02.2013, 19:05 von goldseelchenWir wohnen seit 10 Jahren zusammen und es funktioniert bestens. Wir ergänzen uns, jeder hat seine naturgegebenen Aufgaben (ich Wäsche, er kochen, ich kaputt machen, er reparieren...). Kleinere Reiberein gehören dazu, sonst wär´s langweilig, aber ich möchte keine Minute missen. Wenn ich ein paar Tage alleine bin, schlafe ich schlecht, esse nur grausliges Zeugs und bin unrund.
11.02.2013, 17:28 von seiduselbst"ich Wäsche, er kochen, ich kaputt machen, er reparieren..."
@seiduselbst: ich schlafe auch extrem schlecht, alleine :(
11.02.2013, 19:57 von SultanineGanz schlimm... lieg da immer quer, suche meine "natürliche" Begrenzung und nix da... geht gar nicht ;)
11.02.2013, 23:14 von seiduselbstJau, mir ist auch immer volle Kanne kalt.
12.02.2013, 15:37 von SultanineIch wohne schon eine Weile mit meiner Freundin zusammen. Habe nicht das Gefühl, dass ich mich verändert habe. Allerdings haben wir damals im Studentenwohnheim von Beginn an so halb zusammengewohnt. War also keine große Umstellung. Alleine Leben würde mir wahrscheinlich erheblich schwerer fallen
11.02.2013, 17:16 von YangusMein Exfreund ist am Samstag ausgezogen, um in die selbe Wohnung wieder einzuziehen!
What?
11.02.2013, 18:28 von YoYoMadas dachte ich mir auch.
11.02.2013, 18:46 von ToraWie genau?Erzähl :).
11.02.2013, 18:57 von LookingforAlaskana da gab's wohl Probleme mit dem Eigentümer, der von nichts wusste (Untermietvertrag und so) und somit musste der schon fast erledigte Umzug wieder rückwärts stattfinden.
Aber was hat das mit Zusammenwohnen zu tun?
11.02.2013, 21:51 von pirliehab immer noch nicht ganz kapiert, was hier eigentlich passiert ist.
12.02.2013, 12:35 von SchmalzstulleNa sehr viel, wenn das Zusammenwohnen kaum mehr auszuhalten ist, aber durchstanden werden muss.
ahh jetz hab ichs gerafft. ich habt euch getrennt, er sollte ausziehen und dann hat der Vermieter da ein Stopp gesetzt, wegen Vertrag...
12.02.2013, 18:42 von SchmalzstulleJa das Zusammenwohnen trotz trennung war immer eine der großen Ängste, die ich bei so einer Entscheidung hatte.