foney 30.11.-0001, 00:00 Uhr 4 1

Wie ich mich hasse, weil ich dich liebe

Ein Liedtext, den ich vor mehr als zehn Jahren geschrieben habe und für den ich bis heute noch keine passende Melodie gefunden habe.

Ich dachte mal, du wärst mir egal,
doch andere Frauen in endloser Zahl,
hörte ich stöhnen und fühlte ich beben,
noch niemals im Leben, lag ich so daneben.

Jetzt steh ich mal wieder vor Deiner Tür,
seh' Rosen im Garten und denke mir,
auf hunderttausenden sollt' ich dich betten
du würdest wieder nur lächeln, ich bin nicht zu retten.

Denn zwischen uns beiden wird das nichts mehr,
es ist alles so einfach, ich mach's mir so schwer,
wenn ich nur einmal vernünftig bliebe,
wie ich mich hasse, weil ich dich liebe,
wie ich mich hasse, weil ich dich liebe.

Auf einer Party, wir prosten uns zu,
ich erzähl' einen Witz, dann lächelst du.
Beim Feuergeben, berühr' ich deine Hand,
zu schön, wie im Alptraum, wo ist mein Verstand?

Wie ist mir das peinlich, ich grinse verstohlen.
"Ich geh eben mal pinkeln und ein neues Bier holen."
Dann komm ich wieder, du bist nicht mehr allein
und du himmelst ihn an, dieses Schwein.

Und zwischen uns beiden wird das nichts mehr,
es ist alles so einfach, ich mach's mir so schwer,
wenn ich nur einmal vernünftig bliebe,
wie ich mich hasse, weil ich dich liebe,
wie ich mich hasse, weil ich dich liebe.

Doch die Eifersuchtsschiene kann ich nicht bringen
und was soll's überhaupt, ich steh über den Dingen,
einfach rein ins Getümmel und dann mal schauen,
hier gibt es ja noch hundert andere Frauen.

Die Luft schmeckt nach Sex, die Bowle nach Rum,
alleine nach Hause, das wäre zu dumm,
doch dann kommt dies Lied und im Hirn macht es klick,
ich träume von uns und 'nem Fick

Doch zwischen uns beiden wird das nichts mehr,
es ist alles so einfach, ich mach's mir so schwer,
wenn ich nur einmal vernünftig bliebe,
wie ich mich hasse, weil ich dich liebe,
wie ich mich hasse, weil ich dich liebe.

Was soll das ewige Jammern und Klagen,
ich verpiss mich hier, nur noch eben "Tschüss" sagen.
Irgendwie mein ich, das wär ich dir schuldig,
denn schließlich bist du die größte für mich.

Auf der Suche nach dir steigt die Angst in mir hoch,
vor nix bin ich sicher, du könntest doch,
ich meine, mit ihm im siebten Himmel
und in dir steckt sein ...

Und zwischen uns beiden wird das nichts mehr,
es ist alles so einfach, ich mach's mir so schwer,
wenn ich nur einmal vernünftig bliebe,
wie ich mich hasse, weil ich dich liebe,
wie ich mich hasse, weil ich dich liebe.

Doch er will mal wieder nichts von dir,
er hat nur Augen für sie und flirtet mit ihr.
Nur wenn sie nicht da ist, fickt er dich auch mal,
du für ihn, ich für dich, sind immer nur zweite Wahl.

Von deinen Gefühlen lässt du keinen was wissen,
erst in deinem Bett, heulst du in die Kissen,
doch irgendwo muss dein Frust dann doch hin,
wie schnell du dann weißt, wo ich bin.

Doch zwischen uns beiden wird das nichts mehr,
es ist alles so einfach, du machst es mir schwer,
wenn du nur einmal vernünftig bliebst,
wie ich ihn hasse, weil ich du ihn liebst,
wie ich ihn hasse, weil ich du ihn liebst.

Du baggerst mich an, du kennst kein Erbarmen,
Himmel und Hölle, in deinen Armen
möchte ich jubeln, möchte ich schrei'n,
denn morgen früh sind wir beide allein.

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4 Antworten

Kommentare

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  • 1

    Mag ich.

    07.09.2011, 13:43 von FU22
    • 0

      @FU22 Danke!

      07.09.2011, 14:51 von foney
    • 0

      Inzwischen habe ich auch die Melodie dazu gefunden.

      06.02.2016, 20:21 von foney
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