Jadeca 22.02.2013, 09:13 Uhr 2 4

Wenn Gefühle unsere Sprache wären

und Maultaschen uns vereinen könnten...

21:00 Uhr: Es klingelt. Ich sah dich. Hatte mich gefreut dich zu sehen. Hast dich auf mein Bett gesetzt, ich auf einen Stuhl. Abstand. Das war es, was bei uns seit mehreren Tag stattfand. Wir beiden wussten warum wir uns getroffen haben, warum du extra den Weg zu mir aufgenommen hast. Wussten aber nicht wie wir anfangen sollten, deshalb redeten wir über Banales und dann hast du gefragt wie es mir geht. Wie soll es schon einem geht, wenn man nicht weiß, wieso  man auf Abstand geht.

Tränen in meinen Augen. "Bitte jetzt nicht weinen" kreist es mir immer wieder durch den Kopf. Ich wollte auf meine Fragen Antworten hören, die das Warum erklären.

Ich setzte mich zu dir, wollte Wärme spüren. Kälte hatte ich genug.

Du nahmst mich in Arm und hast mir über meinen Rücken gestreichelt. Du wusstest, dass ich das liebe. Und dann lagen du und ich nebeneinader in meinem Bett. Wir schauten uns in die Augen.
Ich war dir nicht egal.

Es wurde spät. Du wolltest gehen. Ich wollte, dass du bleibst. Wollte nicht wieder eine Nacht alleine verbringen. Du sagtest, dass das falsch wäre. Aber was ist daran falsch? Wäre es nicht dann falsch, wenn du verneinen könntest, dass du keine Gefühle hast? Wäre es nicht dann falsch, wenn du dich für sie entschieden hättest? Wäre es, es ist aber nicht so. Ich habe noch nicht verloren. Hoffnung, dass du endlich weißt, was du willst. Du bist geblieben. Nahmst mich in Arm und hast mich mit deinen wunderschönen warmen Hände gestreichelt. Ich wollte einfach nur deine Nähe spüren. Ich war glücklich. Es war so wie vor ein paar Tagen, als ich dachte, dass alles gut sei, als ich dachte, dass ich es bin, die du willst. Ich bin eingeschlafen und mitten in der Nacht plötzlich aufgewacht.

Mitten in der Nacht hast du mich liebevoll gepackt, berührt und geküsst. Du warst wieder da. Du warst wieder derjenige, der mir so den Kopf verdreht. DU warst voller Leidenschaft. Du hast wiedermal Gefühle zugelassen und sie mich spüren lassen. Es war wunderschön.

"Ich habe Lust auf Maultaschen", sagtest du.

"Wenn ich welche hätte, würde ich dir welche machen"

"Lieber nicht, denn du würdest bestimmt die Zwiebel anbrennen lassen"

Wir lachten.

"Schön, dass dir jetzt nach Maultaschen ist und sich deine Gedanken darum kreisen", sagte ich schmunzelnd und war glücklich einmal keiner deiner Zweifel zu hören.

Ich schlief zufrieden in deinen Armen ein.

Plötzliches Weckerklingeln

"10 Minuten habe ich noch", sagtest du und hast mich an dich gedrückt.

Weißt du manchmal habe ich das Gefühl, dass wir im Einklang sind, wenn wir uns berühren. Manchmal drückst du mich ganz feste; manchmal hälst du meinen Kopf, streichelst mir über meine Wange, ziehst mich an dich und küsst mich so unheimlich gefühlsvoll - jedes Mal habe ich das Gefühl, dass du so zu mir sprichst. Ich weiß nur, dass man so nicht küssen kann, wenn man nichts fühlt.

"Ich verstehe nicht, warum du mich nicht hasst", sagtest du bevor du gingst.

Ich kann dich nicht hassen. Für was? Für das, dass du nicht weißt was du willst? Ich weiß, dass du mich fühlst. Ich weiß nicht, warum wir nicht zusammen sein können, aber ich weiß jedes Mal, wenn ich dich ansehe, dass du für mich wunderschön bist.

Wir sind uns so nah.

Und alles was mir bleibt ist zu sagen

"Not really sure how to feel about it
Something in the way you move
Makes me feel like I can't live without you
It takes me all the way
I want you to stay".

I want you to stay.


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2 Antworten

Kommentare

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  • 1

    Maultaschen machen alles gut

    24.02.2013, 00:28 von SteveStitches
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  • 2

    Gefällt mir =) Schöner Text!

    22.02.2013, 18:03 von DadaDoc
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