goldenbrown_ 10.02.2013, 16:54 Uhr 2 0

Weg zu dir, Weg zu mir

So geht es nicht. So liebt man nicht und so lebt man nicht.

Lange Zeit fragte ich mich, ob es auf dieser Welt einen Menschen für mich geben wird. Lange Zeit war ich verzweifelt und wütend, weil ich die Antwort nicht wusste, nicht wusste, ob ich jemals Freiheit und Liebe in mein Herz lassen könnte. Ich werde erwachsen, will erwachsen werden, wehre mich dagegen, weiß nicht, was ich bin, wo ich hingehöre, wer zu mir gehört, auf wen ich verzichten, auf wen ich zählen kann. Es ist nicht richtig sich selbst in der Liebe zu suchen. Die Antworten und Hinweise in einem anderen Menschen zu suchen. So geht es nicht. So liebt man nicht und so lebt man nicht. Jedoch sei damit nicht gesagt, dass dieser andere Mensch an der Reise nicht teilhaben kann. Ein Gefährte, der dieselben Orte besucht, bis die Seele Frieden und Heimat findet. Vielleicht nehmen wir unterschiedliche Gassen, entscheiden uns für links, gegen rechts, für rechts, gegen links, geradeaus und zurück. Vielleicht treffen wir uns erneut, werden verlassen, verlassen selbst und doch finden wir zueinander. Da er dieselben Orte besucht. Da ihn die Sehnsucht im Herzen vorantreibt, mich vorantreibt. Es wird nie eine gemeinsame Karte geben, wohl aber dieselben Begierden.

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Kommentare

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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • Wie siehst du das, Jonas?

    Jeden Mittwoch interviewen wir NEON-Fotografen oder Illustratoren. Auf unsere 10 Fragen dürfen sie uns nur mit Bildern antworten.

  • Wir sind alle Salafisten

    Viel zu viele Menschen denken, dass der Islam eine brutale, rückständige Religion sei. Das dürfen wir nicht zulassen, sagt unser Autor in der aktuellen Ausgabe.

  • »Ich zweifle an der großen Liebe«

    Zach Braff ist so ein Typ, der in Beziehungen immer als Erster mit »Ich liebe dich« herausplatzt. Was er uns sonst noch erzählt hat, lest ihr im Blog.

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